Beiträge von Seven

    Ich war von der Palmer Box auch überrascht. H&K Red Box in diversen Varianten kannte ich schon. War ok aber nicht gut.
    Nun hat mein Dad (Gitarrist seit 45 Jahren) keine Lust mehr auf schwere Amps und packt daher immer einen Engl Combo
    mit 10er Speaker ein. Das da rein physikalisch nicht die Wärme oder gar der Druck rauskommt wie aus "ausgewachsenen"
    Amps, ist irgendwo klar.


    Ich bekomme da mit der Palmer Box einen runderen Sound raus als mit einem guten Mikro. Das funzt eigentlich ganz gut.
    Ob da allerdings bei nem AC 30 noch DER AC 30 Sound am Ende rauskommt müsste man testen. Es gibt ja durchaus Gründe,
    warum man einen Combo mit über 30 Kilo spielt.

    Vor den Speaker hängen geht auch prima mit einem Brikett (Sennheiser E606).
    Ansonsten kauft ein Musiker ein SM57 fürs Leben. Kann man immer gebrauchen.


    Und wenn es wirklich günstig und für IEM im Proberaum sein soll tut es wahrscheinlich fast jedes (Gesangs)Mikrofon.

    Ich muss zugegeben, dass ich weder an Ians Stil noch an seinem "Natur-Sound" großen Gefallen finde. Ich respektiere seine musikalischen
    Leistungen. Aber ansprechen tut mich das nicht. Aber das Zusammenkommen von Ians Stil und dem Sound dieses Videos ist einigermaßen furchtbar
    aus meiner subjektiven Perspektive. Ian klingt für mich mit Stil und Sound "rollend & organisch" wenn er auf einem Drumset aus Holz und Bronze spielt.
    Das funktioniert in dem Video leider nur mittelgut.

    Ich fand den Sound der Hilites immer a) beeindruckend und b) eigen. Ich bin mir aber sicher,
    dass ich für mich zu keiner Zeit damit zufrieden gewesen wäre.


    Wenn dieser "eigene" Sound nun genau Deinen Vorstellungen entspricht, wird es schwer etwas
    anderes zu finden, was genauso klingt. Wieso also versuchen eine neue Kopie zu bekommen,
    wenn man das Original bereits hat? Da würde ich erstmal einen gewissen Moment mit der Suche
    nach passenden weiteren Trommeln verbringen, bevor ich mir was neues anschaue.

    Wo ist der Unterschied zwischen "stört mich nicht" und "ist mir egal" in der 3er Skala?
    Sorry. Aber die Umfrage ist handwerklich einfach nicht gut gemacht, um da am Ende
    verwertbare Ergebnisse rausziehen zu können.


    Sinnvollerweise nutzt man 5er bis 7er Skalen bei den Fragen.
    Ich hätte auch mal Drumsetmarke und Serie.
    Beckenmarke und Serie abgefragt.
    Welche Stilrichtung wird bevorzugt getrommelt?
    Wie oft wechselt man die Felle?
    Wie viele Drumkits hat jemand?
    Macht man die Trommelei hauptberuflich?
    Wie viele Gigs im Jahr?


    Damit ich von meinem potenziellen Kunden (eher der Einsteiger mit günstigem Material der aber darauf sehr penibel achtet oder doch
    der Luxusbuden-Besitzer, der zwar nicht trommeln kann aber sein Equipment 1a glänzend in Schuss haben will) bekomme.

    Letzten Endes zählt natürlich auch am meisten das Ergebnis. Und wenn es programmiert gut klingt. Dann ist das sicherlich eine Lösung.
    Hier fällt es eben vom Sound direkt stark auf. Es ist für mich etwas zu straight und zu wenig dynamisch in Sound & Spiel, auch wenn
    es musikalisch irgendwo für mich in den Kontext passt. Es muss auch nicht "ganz anders" sein. Ich hab keine Ahnung mit was oder wie
    Du das programmiert hast. Aber wenn Du alleine die Lautstärke der einzelnen Snareschläge minimal veränderst und eventuell in einem
    Chorus-Part generell etwas lauter und im Verse etwas leiser setzt, dann könnte das schon etwas mehr nach Dynamik klingen. Aber wirklich
    minimal würde ich das mal probieren.


    Das war auch keine Kritik an Deinem Spiel; lediglich ein Feststellung. Immer schön weiter üben :) Müssen wir alle ;)

    Ok. Klingt passend für mich.
    Extrem schmutzig ist das für mich nicht.
    Hab erst auf Play gedrückt und dann gelesen. Ich hätte eher "relativ clean" gesagt.
    Könnte auch am relativ künstlich klingenden Drumsound liegen; was ich hier aber nicht als unpassend finde.
    Schmutziger könnten vor allem die Drums klingen. Und die Gitarren könnten für mich im unteren Mittenbereich
    mehr Druck machen oder auch nur ein wenig lauter.
    Und wenn ich mir die Proberaumtracks anhören bin ich mir doch relativ sicher, dass Du das nicht getrommelt hast oder? ;)

    Ich mag Pearl Hardware wegen der stufenlosen Verstellbarkeit. Ehrlich gesagt keine Ahnung, wer das aktuell noch anbietet,
    aber das hat in meinen Augen nennenswerte Vorteile.


    Heute würde ich aber auch eher Yamaha als Pearl kaufen, einfach wegen des Gewichts. Stabil sind die definitiv auch. Und ja,
    ob ne Hardwaretasche 48 oder 40 Kilo wiegt macht einen Unterschied.

    Bei "Neu", "Gigantisch" und 4 Ausrufezeichen bin ich leider etwas voreingenommen.
    Ich bin eher für Understatement zu gewinnen und dafür ohne große Worte zu überzeugen.
    Aber das ist meine persönliche Meinung. Aber schaut Euch Annika Nilles an. Die Dame ist
    daher sehr authentisch und macht keine großen Worte. Trotzdem hat Sie Erfolg mit Ihrem
    Getrommel.


    Für mich sind "Drumcover" meistens übertrommelt. Ich denke da direkt an Mr. Spears
    und sein "Caught up" vom MD Festival in 2006. Ich schaue und höre mir das - wenn es
    gut gemacht ist - eigentlich immer gerne an. Für mich ist das "Solieren über einem fertigen
    Song" und nicht "Dem Song geben was der Song braucht".


    my 2 cent.

    Das Ding kostet aktuell neu 730 € auf der Straße.
    Ohne Gebrauchsspuren ist sie nicht. Also würde ich maximal 400 € dafür zahlen, wenn
    die Snare soweit technisch in Ordnung ist, alle Schrauben sauber drehen etc.
    Treu der Regel: Gebrauchtpreis = ca. 60% vom Neupreis.

    Ich würde noch einen Teil zu "Soundvorstellung / Zielvorstellung" machen, sofern Du da entsprechende Erfahrungen hast.
    Aber ich denke schon, dass man sich vor einem Studiobesuch über den Sound Gedanken machen sollte, den man nachher
    erreichen will und das man in Rücksprache mit dem Mann an Mikrofon und Mischpult sich dann auch entsprechend vorbereiten
    kann und sollte.

    Gut aber dann nicht Äpfel und Birnen vergleichen. Das von Dir verlinkte Soundcraft Pult hat 12 Mikrofoneingänge. Du sagst nun, dass Ihr 27 Kanäle belegt. Da fallen dann schon einige Pulte aus der Auswahl heraus.
    Ich brauche mit einem Digitalpult keine zusätzlichen Racks. Aber man kann es natürlich schon noch "schöner" machen mit etwas Outboard im Siderack.


    Meiner Meinung nach gehört jedes Instrument oder Pult oder vergleichbares, das auch transportiert wird in eine geeignete Transportverpackung.


    Das passende Soundcraft Pult für 27 Eingänge (wenn davon 3 via Klinke laufen dürfen) wäre das SiEx2 (http://www.thomann.de/at/soundcraft_siex2.htm) bzw. das SiEx3 wenn es eins größer sein muss.
    Bei Allen&Heath geht es dann mit dem Qu24 los (http://www.thomann.de/at/allenheath_qu_24.htm) oder wenn wieder mehr als 24 Mikroeingänge gebraucht werden mit dem Qu32.
    Gleiches Spiel bei Yamaha mit dem TF3 (http://www.thomann.de/at/yamaha_tf_3.htm) bzw. wenn 24 nicht genug ist, dem TF5.
    Da ist dann aber nix kleines Rack. Sondern immer gleich mit komplettem "Hardware-User-Interface".
    Und bei Behringer gibt es für das gleiche Geld immer schon die Nummer größer mit 32 Eingängen.
    Bzw. das Compact mit einer S16 als Stagebox auch für gute 3000 €.


    Sprich: Wenn es digital werden soll, mit einem iPad bedienbar und Ihr 27 Kanäle verwalten wollt, dann werdet ihr bei mindestens 3000 € landen. Es sei denn, Ihr nehmt ein X32 Rack und eine S16.
    Dann ist die Bedienung direkt am Pult aber kaum möglich und ihr kommt auf ca. 2200 €. Plus Kabel plus Cases.