Beiträge von Seven

    Messe war aus meiner Sicht primär für einen Marktüberblick gut. Testen entweder im Einzelhandel oder daheim und Money back. Aber einen Marktüberblick gibt es aktuell eben nicht mehr.


    Mit 250.000 lässt sich einiges an Clips für youtube produzieren, oder ein Drum Day eines Herstellers veranstalten oder Endorser unterstützen oder. Opportunitätskosten ist das Stichwort.

    früher war die Messe ein gute oder die einzige Möglichkeit, einige Musiker oder Instrumente zu sehen oder hören.
    heute ist beides vielfach im Internet möglich. Einigen Usern reicht das und für die Unternehmen ist es zum Teil
    ökonomisch sinnvoller als der messeauftritt. Das in manchen Bereichen kaum echte Neuheiten gibt, trägt seinen
    Anteil dazu bei.


    die Messe braucht ein Konzept, welchen Mehrwert sie Kunden und Unternehmen bieten will. sonst sehe ich einen
    klären Trend ohne wende.


    +1
    Wobei statt des RME Babyface auch andere RME Interfaces infrage kommen könnten.
    Einfach - pragmatisch - funktional schreit leider für mich nach einem Mac, auch wenn
    der TS das ausschließt.


    Ansonsten habe ich mit Notebooks aus 2006 oder 2009 und 1-4 GB RAM und ansonsten ordentlicher
    Ausstattung bereits mit Intel Core 2 Duo 24 und mehr Spuren mischen und 16 Spuren sauber aufnehmen
    können. Dazu gehört aber auch einiges an System-Tuning / Tweaking der eingesetzten Umgebung, insbesondere
    was das OS betrifft.


    Theoretisch müsste jeder Rechner mit i5 oder i7 und mehr als 4 GB RAM in der Lage sein, diese Anforderungen zu erfüllen,
    wenn es bereits mit deutlich schwächerer Hardware geklappt hat. Aber praktisch kann das leider wieder ganz anders aussehen...

    Ich würde mich da Campfire anschließen. Kunden sind primär Trommler. Und die meisten Trommler haben meist kein großes Budget in Mikrofone investiert,
    weil diese auf Bühnen und im Studio in der Regel gestellt werden. Sowohl als Techniker als auch als Trommler würde ich den besseren Nutzpegel vernachlässigen
    und mir eher die Option offen halten, mit verschiedenen Mikrofonen und unterschiedlichen Positionierungen zu arbeiten.


    Die einzigen Szenarien die ich wirklich sehe:
    a) Band die mit festen Live-Besteck (Mikrofone bis Lautsprecher) "reist" und hier schnell und zuverlässig den Sound stehen haben möchte.
    b) Studiobesitzer, der sich ein Kit ins Studio stellt und dem Kunden damit "seinen" Sound anbietet.


    Bei beidem habe ich jedoch noch die Einschränkung, dass mir der Sound gefallen muss. Und ich muss zugeben, dass ich wenig Erfahrungen mit Mikros in Toms oder
    in Snares habe und man damit durchaus arbeiten kann, ich aber bislang IMMER eine Abnahme von außen vorgezogen habe/hätte. Das ist natürlich reine Geschmacksache.


    Und es eignet sich eben auch nicht für jedes Mikrofon. Beta 56, E904, SM 57, SM 98 oder TG D57 sind eben durchaus unterschiedlich in Größe und Sound.


    my 2 cent

    Die NT-5 sind ein relativ breit anerkannter Standard in dieser Budget-Klasse.
    Mir persönlich klingen die NT-5 zu neutral/kalt/sauber/analytisch.
    Wenn man diese Eigenschaften als positiv für sich erachtet, dann ist das NT-5 ein Top-Mikro.


    Ich habe meine NT-5 wieder verkauft und habe mir zwei MXL 603 geholt. Kosten deutlich weniger
    und gefallen mir subjektiv einfach besser.

    Ich war von der Palmer Box auch überrascht. H&K Red Box in diversen Varianten kannte ich schon. War ok aber nicht gut.
    Nun hat mein Dad (Gitarrist seit 45 Jahren) keine Lust mehr auf schwere Amps und packt daher immer einen Engl Combo
    mit 10er Speaker ein. Das da rein physikalisch nicht die Wärme oder gar der Druck rauskommt wie aus "ausgewachsenen"
    Amps, ist irgendwo klar.


    Ich bekomme da mit der Palmer Box einen runderen Sound raus als mit einem guten Mikro. Das funzt eigentlich ganz gut.
    Ob da allerdings bei nem AC 30 noch DER AC 30 Sound am Ende rauskommt müsste man testen. Es gibt ja durchaus Gründe,
    warum man einen Combo mit über 30 Kilo spielt.

    Vor den Speaker hängen geht auch prima mit einem Brikett (Sennheiser E606).
    Ansonsten kauft ein Musiker ein SM57 fürs Leben. Kann man immer gebrauchen.


    Und wenn es wirklich günstig und für IEM im Proberaum sein soll tut es wahrscheinlich fast jedes (Gesangs)Mikrofon.

    Ich muss zugegeben, dass ich weder an Ians Stil noch an seinem "Natur-Sound" großen Gefallen finde. Ich respektiere seine musikalischen
    Leistungen. Aber ansprechen tut mich das nicht. Aber das Zusammenkommen von Ians Stil und dem Sound dieses Videos ist einigermaßen furchtbar
    aus meiner subjektiven Perspektive. Ian klingt für mich mit Stil und Sound "rollend & organisch" wenn er auf einem Drumset aus Holz und Bronze spielt.
    Das funktioniert in dem Video leider nur mittelgut.

    Ich fand den Sound der Hilites immer a) beeindruckend und b) eigen. Ich bin mir aber sicher,
    dass ich für mich zu keiner Zeit damit zufrieden gewesen wäre.


    Wenn dieser "eigene" Sound nun genau Deinen Vorstellungen entspricht, wird es schwer etwas
    anderes zu finden, was genauso klingt. Wieso also versuchen eine neue Kopie zu bekommen,
    wenn man das Original bereits hat? Da würde ich erstmal einen gewissen Moment mit der Suche
    nach passenden weiteren Trommeln verbringen, bevor ich mir was neues anschaue.

    Wo ist der Unterschied zwischen "stört mich nicht" und "ist mir egal" in der 3er Skala?
    Sorry. Aber die Umfrage ist handwerklich einfach nicht gut gemacht, um da am Ende
    verwertbare Ergebnisse rausziehen zu können.


    Sinnvollerweise nutzt man 5er bis 7er Skalen bei den Fragen.
    Ich hätte auch mal Drumsetmarke und Serie.
    Beckenmarke und Serie abgefragt.
    Welche Stilrichtung wird bevorzugt getrommelt?
    Wie oft wechselt man die Felle?
    Wie viele Drumkits hat jemand?
    Macht man die Trommelei hauptberuflich?
    Wie viele Gigs im Jahr?


    Damit ich von meinem potenziellen Kunden (eher der Einsteiger mit günstigem Material der aber darauf sehr penibel achtet oder doch
    der Luxusbuden-Besitzer, der zwar nicht trommeln kann aber sein Equipment 1a glänzend in Schuss haben will) bekomme.

    Letzten Endes zählt natürlich auch am meisten das Ergebnis. Und wenn es programmiert gut klingt. Dann ist das sicherlich eine Lösung.
    Hier fällt es eben vom Sound direkt stark auf. Es ist für mich etwas zu straight und zu wenig dynamisch in Sound & Spiel, auch wenn
    es musikalisch irgendwo für mich in den Kontext passt. Es muss auch nicht "ganz anders" sein. Ich hab keine Ahnung mit was oder wie
    Du das programmiert hast. Aber wenn Du alleine die Lautstärke der einzelnen Snareschläge minimal veränderst und eventuell in einem
    Chorus-Part generell etwas lauter und im Verse etwas leiser setzt, dann könnte das schon etwas mehr nach Dynamik klingen. Aber wirklich
    minimal würde ich das mal probieren.


    Das war auch keine Kritik an Deinem Spiel; lediglich ein Feststellung. Immer schön weiter üben :) Müssen wir alle ;)

    Ok. Klingt passend für mich.
    Extrem schmutzig ist das für mich nicht.
    Hab erst auf Play gedrückt und dann gelesen. Ich hätte eher "relativ clean" gesagt.
    Könnte auch am relativ künstlich klingenden Drumsound liegen; was ich hier aber nicht als unpassend finde.
    Schmutziger könnten vor allem die Drums klingen. Und die Gitarren könnten für mich im unteren Mittenbereich
    mehr Druck machen oder auch nur ein wenig lauter.
    Und wenn ich mir die Proberaumtracks anhören bin ich mir doch relativ sicher, dass Du das nicht getrommelt hast oder? ;)