Beiträge von Seven

    Ich mag Pearl Hardware wegen der stufenlosen Verstellbarkeit. Ehrlich gesagt keine Ahnung, wer das aktuell noch anbietet,
    aber das hat in meinen Augen nennenswerte Vorteile.


    Heute würde ich aber auch eher Yamaha als Pearl kaufen, einfach wegen des Gewichts. Stabil sind die definitiv auch. Und ja,
    ob ne Hardwaretasche 48 oder 40 Kilo wiegt macht einen Unterschied.

    Bei "Neu", "Gigantisch" und 4 Ausrufezeichen bin ich leider etwas voreingenommen.
    Ich bin eher für Understatement zu gewinnen und dafür ohne große Worte zu überzeugen.
    Aber das ist meine persönliche Meinung. Aber schaut Euch Annika Nilles an. Die Dame ist
    daher sehr authentisch und macht keine großen Worte. Trotzdem hat Sie Erfolg mit Ihrem
    Getrommel.


    Für mich sind "Drumcover" meistens übertrommelt. Ich denke da direkt an Mr. Spears
    und sein "Caught up" vom MD Festival in 2006. Ich schaue und höre mir das - wenn es
    gut gemacht ist - eigentlich immer gerne an. Für mich ist das "Solieren über einem fertigen
    Song" und nicht "Dem Song geben was der Song braucht".


    my 2 cent.

    Das Ding kostet aktuell neu 730 € auf der Straße.
    Ohne Gebrauchsspuren ist sie nicht. Also würde ich maximal 400 € dafür zahlen, wenn
    die Snare soweit technisch in Ordnung ist, alle Schrauben sauber drehen etc.
    Treu der Regel: Gebrauchtpreis = ca. 60% vom Neupreis.

    Ich würde noch einen Teil zu "Soundvorstellung / Zielvorstellung" machen, sofern Du da entsprechende Erfahrungen hast.
    Aber ich denke schon, dass man sich vor einem Studiobesuch über den Sound Gedanken machen sollte, den man nachher
    erreichen will und das man in Rücksprache mit dem Mann an Mikrofon und Mischpult sich dann auch entsprechend vorbereiten
    kann und sollte.

    Gut aber dann nicht Äpfel und Birnen vergleichen. Das von Dir verlinkte Soundcraft Pult hat 12 Mikrofoneingänge. Du sagst nun, dass Ihr 27 Kanäle belegt. Da fallen dann schon einige Pulte aus der Auswahl heraus.
    Ich brauche mit einem Digitalpult keine zusätzlichen Racks. Aber man kann es natürlich schon noch "schöner" machen mit etwas Outboard im Siderack.


    Meiner Meinung nach gehört jedes Instrument oder Pult oder vergleichbares, das auch transportiert wird in eine geeignete Transportverpackung.


    Das passende Soundcraft Pult für 27 Eingänge (wenn davon 3 via Klinke laufen dürfen) wäre das SiEx2 (http://www.thomann.de/at/soundcraft_siex2.htm) bzw. das SiEx3 wenn es eins größer sein muss.
    Bei Allen&Heath geht es dann mit dem Qu24 los (http://www.thomann.de/at/allenheath_qu_24.htm) oder wenn wieder mehr als 24 Mikroeingänge gebraucht werden mit dem Qu32.
    Gleiches Spiel bei Yamaha mit dem TF3 (http://www.thomann.de/at/yamaha_tf_3.htm) bzw. wenn 24 nicht genug ist, dem TF5.
    Da ist dann aber nix kleines Rack. Sondern immer gleich mit komplettem "Hardware-User-Interface".
    Und bei Behringer gibt es für das gleiche Geld immer schon die Nummer größer mit 32 Eingängen.
    Bzw. das Compact mit einer S16 als Stagebox auch für gute 3000 €.


    Sprich: Wenn es digital werden soll, mit einem iPad bedienbar und Ihr 27 Kanäle verwalten wollt, dann werdet ihr bei mindestens 3000 € landen. Es sei denn, Ihr nehmt ein X32 Rack und eine S16.
    Dann ist die Bedienung direkt am Pult aber kaum möglich und ihr kommt auf ca. 2200 €. Plus Kabel plus Cases.

    @Thread-Opener:
    Hier gibt es schon die eine oder andere Lösung auf dem Markt. X32 wurde bereits erwähnt. X Air von Behringer ist offenbar auch für derartige Zwecke gut geeignet. Die Qu-Serie von Allen & Heath ist auch per iPad bedienbar. Aber das kleine Qu-16 mit 2222 € Straßenpreis schon fast viermal so teuer wie das Ui16 von Soundcraft. "Relativ" alt ist das DL 1608 von Mackie. Wichtig wäre mir zumindest auch, die Preamps speichern zu können. Das kann das Mackie DL 1608 afaik nicht. Ansonsten gibt es hier mittlerweile echt viel auf dem Markt.


    Ich sehe hier ganz grundsätzlich aus der Erfahrung Probleme, wenn man sich abhängig von einem WLAN macht, das in neuen/anderen Umgebungen eventuell nicht so funktioniert wie man es gewohnt ist, bis zu "gar nicht". Beispiel: Auftritt auf Messestand. Geschätzt 60 offene WLANs (nicht übertrieben). Plan: FOH-Mix über WLAN (X32 via Apple Airport), Monitormix über WLAN (X32 Rack via Netgear Router), Licht-Bedienung über WLAN (keine Ahnung was für ein Router). Ergebnis: Ich konnte meinen FOH Mix bis ca. 15 Meter Entfernung fahren. Alles andere lief nicht wirklich.


    Daher würde ich immer darauf achten, dass ich mit einer stabilen Kabelverbindung zumindest den Gig "nach Hause" fahren kann. Ansonsten kann man sich die meisten Apps zur Bedienung runterladen und im Demo-Modus ohne Pult testen. Da würde ich durchaus in die Bewertung einfließen lassen, wie gut ich mit der jeweiligen Oberfläche zurecht komme.


    Wenn wir unter 1000 € bleiben wollen, dann würde ich hier das X Air empfehlen. Aber wichtiger ist wie gesagt, dass Ihr es als Nutzer versteht und gut bedienen könnt. Das bringt definitiv mehr als ein bissi besserer Preamp oder ein Reverb der einen Tick besser ist.


    Crashi:
    Bitte führe für Deine Behauptungen doch einmal belastbare Quellen an. Die Aussage, dass Behringer keine Qualitätskontrollen durchführt ist einigermaßen "hart" und sicherlich nicht von Dir ausgedacht. Ansonsten begibst Du Dich mit einer solchen Aussage in einem öffentlichen Forum auf ganz schön dünnes Eis.


    Wo bitte sind Digitalpulte "overall" mit einer geringen Lebenserwartung als analoge Pulte ausgestattet? Das hängt in meinen Augen vielmehr davon ab, wie gut man mit dem Equipment umgeht und es in Schuss hält. Kein Fader hält ewig; auch in einem guten analogen Pult nicht. Und in analogen Pulten wird auch immer mal wieder eine Lötstelle aufbrechen. Tenor ist derzeit aus meiner Erfahrung: Lieber ein 10 Jahre altes M7CL als ein 15 Jahre altes analoges Pult der gleichen Preisklasse. Einfach weil es zuverlässiger läuft.


    Und Sorry: Ich glaube nicht, dass Du jemals ein X32 bedient hast, wenn Du dem Touchscreen des Qu16 einen besseren Druckpunkt unterstellst. Das X32 hat keinen Touchscreen ;)


    Recht gebe ich Dir, dass das Qu auf den ersten Blick leichter zu verstehen ist. Insbesondere Laien bis Amateure dürften daher mit dem Gerät eventuell besser fahren als mit dem X32. Dafür stört mich die fixe Bus-Struktur und noch mehr die für meine Ohren schlechtere Qualität als bei der X32.

    Ja es macht Spaß wenn man mit den Leuten auf einer Wellenlänge liegt. Und dann noch zusammen als Musiker auf der Bühne oder im Proberaum ist natürlich auch nochmal cooler.


    Heute wird von sogenannten "Top-40-Blockbuster-Charts-Alles-Was-auch-immer-Bands" echt viel erwartet bzw. hier viel gemacht:
    Dresscodes, Umziehen der Sänger-Fraktion zwischen den Songs, Videos aus Proben und von Gigs erstellen und in sozialen Netzwerken
    teilen. Ich persönlich bräuchte nun kein 90er-Disko-Medley spielen. Aber wenn man eben alles im Gepäck hat, dann hat man keine
    Bauchschmerzen jeden Abend auch (fast) jede Zielgruppe irgendwann zu erreichen. Siehe in dem Clip der Herr - nennen wir ihn "P(hr)unk" -
    mit dem ungewöhnlichen Haarschnitt. Schaut bei Dance-Nummern einigermaßen mittelmäßig auf die Bühne und findet die Rocknummern doch
    eher cool.


    Man kann prima diskutieren, was hier der "richtige" oder "bessere" Ansatz ist: Alles spielen oder nur ein bestimmtes Genre bedienen. Ich sag mal:
    Es geht irgendwie beides. Kommt eben drauf an ;)


    Danke an Euch für das positive Feedback :)

    Wir durften 2x für ca 90 Minuten auf die Bühne im Wechsel mit ner anderen Band. Das "Dance"-Programm war in real nicht so viel.
    Wobei ich sagen muss, dass 2x 90 Minuten schon an die Substanz gehen bei den Temperaturen und bei der Tatsache, dass man
    in dem Programm leider nicht drin ist. Das hatte ich mir einfacher erhofft. Wichtiger ist hier aber, dass die Band für die Verhältnisse
    relativ professionell arbeitet aber auch die Flagge der "Freundschaft in der Band" immer hochhält. So macht das "Arbeiten" einfach
    mehr Spaß. :)

    Der Techniker ist primär Dienstleister und sollte sich daher am Musiker orientieren.
    Und wenn der Musiker sagt, dass ist so gewollt, dann KANN der Tech sagen, dass er es anders
    machen würde oder anders besser finden würde. Aber im Endeffekt sollte er versuchen,
    unter den gegebenen Rahmenbedingungen seinen Job so gut wie möglich zu erledigen.


    Und hier ist es prima, wenn man sich mit zeitlichem Vorlauf einmal kurz austauscht.
    Wenn der (gute) Techniker rechtzeitig eine Ansage bekommt was ihn an dem Tag erwartet,
    dann kann er vielleicht das passende Mikro einpacken und sich von vorne herein besser
    auf den Gig vorbereiten. Miteinander reden und miteinander arbeiten lautet die Parole.

    Mir gefallen irgendwo 3, 5 und 11 am besten.
    Das 3. ragt heraus und ist dann auch genau das Becken, was ich gerne kaufen würde, wenn es nicht so teuer wäre ;) Paiste Dark Energy...
    Tosco hatte schon gute Hihats gehört. Scheint bei den Rides auch gutes Material für meinen Geschmack zu geben.
    Bei 7 hätte ich fast schon auf ein Zildian K gewettet. Zum Glück hab ich nicht. :D
    Das 22er K Custom hätte ich "pingiger" erwartet. Ist besser als das 20er

    Ich würde generell den Aufbau überdenken. Willst Du ein Set abmischen oder einzelne Trommeln? Zwei richtig gute Mikros (z.B. Neumänner) links und rechts vom Set sind manchen Profis genug. Unsereins braucht dann noch eines vor der Bassdrum, für Korrekturen auch Snare, Hi-Hat und Ride. Klingt nicht populär und der Halbwissende mag darüber schmunzeln, aber ich halte diese Empfehlung von etlichen Profis für sehr wertvoll.


    Das hängt durchaus auch ein wenig von der Soundvorstellung ab, bzw. vom gewünschten Ergebnis. Den Sound den Kollege AAXplosion in vielen seiner Videos präsentiert - insbesondere bei den Toms - bekommt man ohne Close-Miking/Einzelabnahme nicht hin.
    Und dann kommt eben noch die "interne Dynamik" des Trommlers dazu. Zu Steve Gadd habe ich einmal gelesen, dass man dem ein Mikro in den Raum stellen kann und es klingt direkt rund und ausgewogen; von Gadds Spielerei ganz abgesehen. Genau das wird bei sehr vielen Trommlern eben nicht funktionieren. Eine hoch gestimmte Snare, die ich mit nem ordentlichen Rimshot bediene wird in Relation zu tief gestimmten Toms - zumindest für mich subjektiv - immer zu laut sein. Nun könnte ich die Snare tiefer stimmen und leiser spielen und die Toms höher stimmen und habe dann einen ausgewogeneren Sound. Wenn ich das WILL und KANN.


    my 2 cents

    Ich bin hier wie die meisten für dünne Becken, anders als Daniel würde ich aber eher auf große Becken gehen.
    Diese klingen in der Regel etwas dunkler und werden daher weniger laut empfunden. Soweit meine Erfahrungen.
    Sabian HHX habe ich auch im Einsatz. Sind prima Becken und relativ leise.


    Wenn es leise sein soll spiele ich gerne auch Zildjian K EFX. Das klingt zwar trashiger und somit anders als ein
    normales Crash. Aber es klingt schneller aus als ein normales Crash und wird daher weniger laut empfunden.
    Und dazu dann noch ein 20er Meinl Vintage Crash. Das klingt so dunkel und leise, dass ich es mit Hörer im Ohr
    selbst nicht höre; die HHX höre ich hingegen auch mit Hörer im Ohr noch einigermaßen gut.

    Komplett unbearbeitet in den PC ist doch in eigentlich das Ziel, wenn man nicht grade teure Preamps und Wandler am Start hat.
    1. Arbeitet man in der DAW komplett nicht-destruktiv. Alles was man vor der DAW verkurbelt bekommt man nachher kaum wieder grade gebogen.
    2. Die EQs in der Preisklasse Pult von der wir hier reden sind in meinen Augen keinen Deut besser als was man in DAWs gemeinhin mitgeliefert bekommt.


    Finde ich gelungen strukturiert.