Beiträge von Seven

    @Thread-Opener:
    Hier gibt es schon die eine oder andere Lösung auf dem Markt. X32 wurde bereits erwähnt. X Air von Behringer ist offenbar auch für derartige Zwecke gut geeignet. Die Qu-Serie von Allen & Heath ist auch per iPad bedienbar. Aber das kleine Qu-16 mit 2222 € Straßenpreis schon fast viermal so teuer wie das Ui16 von Soundcraft. "Relativ" alt ist das DL 1608 von Mackie. Wichtig wäre mir zumindest auch, die Preamps speichern zu können. Das kann das Mackie DL 1608 afaik nicht. Ansonsten gibt es hier mittlerweile echt viel auf dem Markt.


    Ich sehe hier ganz grundsätzlich aus der Erfahrung Probleme, wenn man sich abhängig von einem WLAN macht, das in neuen/anderen Umgebungen eventuell nicht so funktioniert wie man es gewohnt ist, bis zu "gar nicht". Beispiel: Auftritt auf Messestand. Geschätzt 60 offene WLANs (nicht übertrieben). Plan: FOH-Mix über WLAN (X32 via Apple Airport), Monitormix über WLAN (X32 Rack via Netgear Router), Licht-Bedienung über WLAN (keine Ahnung was für ein Router). Ergebnis: Ich konnte meinen FOH Mix bis ca. 15 Meter Entfernung fahren. Alles andere lief nicht wirklich.


    Daher würde ich immer darauf achten, dass ich mit einer stabilen Kabelverbindung zumindest den Gig "nach Hause" fahren kann. Ansonsten kann man sich die meisten Apps zur Bedienung runterladen und im Demo-Modus ohne Pult testen. Da würde ich durchaus in die Bewertung einfließen lassen, wie gut ich mit der jeweiligen Oberfläche zurecht komme.


    Wenn wir unter 1000 € bleiben wollen, dann würde ich hier das X Air empfehlen. Aber wichtiger ist wie gesagt, dass Ihr es als Nutzer versteht und gut bedienen könnt. Das bringt definitiv mehr als ein bissi besserer Preamp oder ein Reverb der einen Tick besser ist.


    Crashi:
    Bitte führe für Deine Behauptungen doch einmal belastbare Quellen an. Die Aussage, dass Behringer keine Qualitätskontrollen durchführt ist einigermaßen "hart" und sicherlich nicht von Dir ausgedacht. Ansonsten begibst Du Dich mit einer solchen Aussage in einem öffentlichen Forum auf ganz schön dünnes Eis.


    Wo bitte sind Digitalpulte "overall" mit einer geringen Lebenserwartung als analoge Pulte ausgestattet? Das hängt in meinen Augen vielmehr davon ab, wie gut man mit dem Equipment umgeht und es in Schuss hält. Kein Fader hält ewig; auch in einem guten analogen Pult nicht. Und in analogen Pulten wird auch immer mal wieder eine Lötstelle aufbrechen. Tenor ist derzeit aus meiner Erfahrung: Lieber ein 10 Jahre altes M7CL als ein 15 Jahre altes analoges Pult der gleichen Preisklasse. Einfach weil es zuverlässiger läuft.


    Und Sorry: Ich glaube nicht, dass Du jemals ein X32 bedient hast, wenn Du dem Touchscreen des Qu16 einen besseren Druckpunkt unterstellst. Das X32 hat keinen Touchscreen ;)


    Recht gebe ich Dir, dass das Qu auf den ersten Blick leichter zu verstehen ist. Insbesondere Laien bis Amateure dürften daher mit dem Gerät eventuell besser fahren als mit dem X32. Dafür stört mich die fixe Bus-Struktur und noch mehr die für meine Ohren schlechtere Qualität als bei der X32.

    Ja es macht Spaß wenn man mit den Leuten auf einer Wellenlänge liegt. Und dann noch zusammen als Musiker auf der Bühne oder im Proberaum ist natürlich auch nochmal cooler.


    Heute wird von sogenannten "Top-40-Blockbuster-Charts-Alles-Was-auch-immer-Bands" echt viel erwartet bzw. hier viel gemacht:
    Dresscodes, Umziehen der Sänger-Fraktion zwischen den Songs, Videos aus Proben und von Gigs erstellen und in sozialen Netzwerken
    teilen. Ich persönlich bräuchte nun kein 90er-Disko-Medley spielen. Aber wenn man eben alles im Gepäck hat, dann hat man keine
    Bauchschmerzen jeden Abend auch (fast) jede Zielgruppe irgendwann zu erreichen. Siehe in dem Clip der Herr - nennen wir ihn "P(hr)unk" -
    mit dem ungewöhnlichen Haarschnitt. Schaut bei Dance-Nummern einigermaßen mittelmäßig auf die Bühne und findet die Rocknummern doch
    eher cool.


    Man kann prima diskutieren, was hier der "richtige" oder "bessere" Ansatz ist: Alles spielen oder nur ein bestimmtes Genre bedienen. Ich sag mal:
    Es geht irgendwie beides. Kommt eben drauf an ;)


    Danke an Euch für das positive Feedback :)

    Wir durften 2x für ca 90 Minuten auf die Bühne im Wechsel mit ner anderen Band. Das "Dance"-Programm war in real nicht so viel.
    Wobei ich sagen muss, dass 2x 90 Minuten schon an die Substanz gehen bei den Temperaturen und bei der Tatsache, dass man
    in dem Programm leider nicht drin ist. Das hatte ich mir einfacher erhofft. Wichtiger ist hier aber, dass die Band für die Verhältnisse
    relativ professionell arbeitet aber auch die Flagge der "Freundschaft in der Band" immer hochhält. So macht das "Arbeiten" einfach
    mehr Spaß. :)

    Der Techniker ist primär Dienstleister und sollte sich daher am Musiker orientieren.
    Und wenn der Musiker sagt, dass ist so gewollt, dann KANN der Tech sagen, dass er es anders
    machen würde oder anders besser finden würde. Aber im Endeffekt sollte er versuchen,
    unter den gegebenen Rahmenbedingungen seinen Job so gut wie möglich zu erledigen.


    Und hier ist es prima, wenn man sich mit zeitlichem Vorlauf einmal kurz austauscht.
    Wenn der (gute) Techniker rechtzeitig eine Ansage bekommt was ihn an dem Tag erwartet,
    dann kann er vielleicht das passende Mikro einpacken und sich von vorne herein besser
    auf den Gig vorbereiten. Miteinander reden und miteinander arbeiten lautet die Parole.

    Mir gefallen irgendwo 3, 5 und 11 am besten.
    Das 3. ragt heraus und ist dann auch genau das Becken, was ich gerne kaufen würde, wenn es nicht so teuer wäre ;) Paiste Dark Energy...
    Tosco hatte schon gute Hihats gehört. Scheint bei den Rides auch gutes Material für meinen Geschmack zu geben.
    Bei 7 hätte ich fast schon auf ein Zildian K gewettet. Zum Glück hab ich nicht. :D
    Das 22er K Custom hätte ich "pingiger" erwartet. Ist besser als das 20er

    Ich würde generell den Aufbau überdenken. Willst Du ein Set abmischen oder einzelne Trommeln? Zwei richtig gute Mikros (z.B. Neumänner) links und rechts vom Set sind manchen Profis genug. Unsereins braucht dann noch eines vor der Bassdrum, für Korrekturen auch Snare, Hi-Hat und Ride. Klingt nicht populär und der Halbwissende mag darüber schmunzeln, aber ich halte diese Empfehlung von etlichen Profis für sehr wertvoll.


    Das hängt durchaus auch ein wenig von der Soundvorstellung ab, bzw. vom gewünschten Ergebnis. Den Sound den Kollege AAXplosion in vielen seiner Videos präsentiert - insbesondere bei den Toms - bekommt man ohne Close-Miking/Einzelabnahme nicht hin.
    Und dann kommt eben noch die "interne Dynamik" des Trommlers dazu. Zu Steve Gadd habe ich einmal gelesen, dass man dem ein Mikro in den Raum stellen kann und es klingt direkt rund und ausgewogen; von Gadds Spielerei ganz abgesehen. Genau das wird bei sehr vielen Trommlern eben nicht funktionieren. Eine hoch gestimmte Snare, die ich mit nem ordentlichen Rimshot bediene wird in Relation zu tief gestimmten Toms - zumindest für mich subjektiv - immer zu laut sein. Nun könnte ich die Snare tiefer stimmen und leiser spielen und die Toms höher stimmen und habe dann einen ausgewogeneren Sound. Wenn ich das WILL und KANN.


    my 2 cents

    Ich bin hier wie die meisten für dünne Becken, anders als Daniel würde ich aber eher auf große Becken gehen.
    Diese klingen in der Regel etwas dunkler und werden daher weniger laut empfunden. Soweit meine Erfahrungen.
    Sabian HHX habe ich auch im Einsatz. Sind prima Becken und relativ leise.


    Wenn es leise sein soll spiele ich gerne auch Zildjian K EFX. Das klingt zwar trashiger und somit anders als ein
    normales Crash. Aber es klingt schneller aus als ein normales Crash und wird daher weniger laut empfunden.
    Und dazu dann noch ein 20er Meinl Vintage Crash. Das klingt so dunkel und leise, dass ich es mit Hörer im Ohr
    selbst nicht höre; die HHX höre ich hingegen auch mit Hörer im Ohr noch einigermaßen gut.

    Komplett unbearbeitet in den PC ist doch in eigentlich das Ziel, wenn man nicht grade teure Preamps und Wandler am Start hat.
    1. Arbeitet man in der DAW komplett nicht-destruktiv. Alles was man vor der DAW verkurbelt bekommt man nachher kaum wieder grade gebogen.
    2. Die EQs in der Preisklasse Pult von der wir hier reden sind in meinen Augen keinen Deut besser als was man in DAWs gemeinhin mitgeliefert bekommt.


    Finde ich gelungen strukturiert.

    Keine Vintage Kessel? Gut das wäre nach Deiner verbalen Beschreibung wohl meine erste Empfehlung gewesen. Da kannste mal sehen, wie viel Sinn meine Tipps machen :D
    Wobei ich Sonor Delite in der Nähe des "normalen" DW Collector einordnen würde. Und das bedeutet für mich, warme und bauchige Sounds mit eher kontrolliertem Sustain.
    Komisch, die Kesselkonstruktion ist ja auch sehr ähnlich ;)


    Aber wenn es genau das nicht ist, dann wohl eher mittlere Stärke bei den Shells und für mehr "Projektion" vielleicht auch eher Birke als Ahorn. Wobei ich persönlich
    wenig Schmerz dabei hätte, mir für Snare, Toms, Floortoms und Bassdrum jeweils andere Shells zu konfigurieren. Ich hätte da schon meine Vorstellungen. :)

    Ich finde es ehrlich gesagt vollkommen korrekt, wobei das im Web geschriebene Wort immer auch "anders" interpretiert werden kann als es eigentlich gemeint war.
    Ich denke ein Custom Drumkit wie ein SQ2 macht primär Sinn wenn sich die Wünsche & Vorstellungen in "regulären" Serien nicht umsetzen lassen.
    Mir kommen da spezielle Kesselmaße oder eben unterschiedliche Kesselkonstruktionen (Tomtom in dünnem Ahorn, Floortom in mittlere Birke und Bassdrum in dicker Buche)
    in den Sinn. Aber dafür müsste man eben wissen, was genau das Ziel ist. Denn wenn man alle Möglichkeiten, aber nur ein vages Ziel vor Augen hat, dann macht das so für mich wenig Sinn.


    Bauchig im Sinne von warm würde ich mit Trommeln mit dünnen Kesseln und Verstärkungsringen sehen. Allerdings wäre druckvoll für mich eher ein mittlerer bis dicker Kessel ohne Verstärkungsringe.
    Ich hatte mal eine Bassdrum mit einem relativ dicken Kessel. Die war sicherlich druckvoll und auch laut. Aber der Sound war mir nicht rund genug. Ich sehe das als relativ schwierige Entscheidung und würde dazu raten, einen Shop zu besuchen, der diese Auswahl an verschiedenen Kesseln hat, damit man die Unterschiede erkennen kann. So hab ich seinerzeit auch den Kessel meiner Floortoms in der Drumstation ausgesucht. Ich konnte die unterschiedlichen Shell-Varianten vor Ort testen. Wir können hier viel reden und lange diskutieren. Wenn du bereit für ein SQ2 bist und bereit soviel Geld in die Hand zu nehmen, dann würde ich auf jeden Fall vorher mal etwas antesten und mich in Ruhe beraten lassen.

    Glatte und harte Oberflächen sind in dem Zusammenhang doof und daher zu vermeiden.
    Möbel sind gut und haben darüber hinaus noch Nutzen :)
    Schwere Teppiche an den Wänden ist ne gute Sache.
    Die Decken mit Tüchern abhängen, je schwerer desto besser ist gut.
    Noppenschaumstoff geht auch immer an der Decke. Kostet aber dann auch etwas mehr.

    Hi,


    ich würde sagen: Es kommt drauf an :)
    Wenn man von Kessel, Größen, Fellen und Stimmung versucht, eine möglichst homogen klingende Reihe an Toms zu erzeugen, kann es sinnvoll sein,
    auch gleiche Mikros an allen Toms zu verwenden. Auf der anderen Seite sehe immer öfter auch "größere" (Bassdrum)-Mikrofone für größere Toms
    im Einsatz. Aber was nun tonal zu den D2 passen könnte und deutlich weniger kostet bzw. auf dem Gebrauchtmarkt gut erhältlich ist, kann ich
    Dir auch nicht sagen. Aber SOO viel günstiger wird es nach meiner Einschätzung in derselben Qualitätsklasse nicht weniger.


    Je nachdem wie oft die Dinger zum Einsatz kommen sollen, würde ich die einfach mieten und nicht kaufen.

    Auf den Toms finde ich je nach Kessel mal dieses oder mal jenes Fell besser, um am Ende einen ähnlichen Sound zu bekommen: "Warm mit kontrolliertem Sustain".
    Bei der Bassdrum komme ich immer wieder auf das Powerstroke III, egal welcher Kessel. EMAD habe ich auch auf allen Bassdrums probiert die ich habe/hatte, war
    ok aber hat mir nicht so gut gefallen wie das Powerstroke III. Hilft leider nur ausprobieren, auch wenn es finanziell nicht ganz angenehm ist.