Beiträge von Seven


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    Aber Erfolg wünsche ich ehrlichen Unternehmern.
    Auch interessant: Im ersten Post den Unternehmen im E-Drum-Markt Kapitalismus vorwerfen und dann Ratschläge nur gegen Cash erteilen wollen. :D

    @Martin6: Du schreibst von Leidenschaft, von etwas was Akustik-Trommler verpassen, von etwas Spannendem, von Flexibilität, Luxus, hochwertigen und veredelten Sounds etc. Du erzählst,
    dass Du Erkenntnisse hast, wie heute in professionellen Studios gearbeitet wird. Du hast Burn-Out von akustischen Drums. Andere User haben keine Ahnung oder sind stockkonservativ.


    Und nachdem Du mehrfach von einer tollen elektronischen Welt erzählt hast, willst Du nicht mal im Ansatz erzählen, wie Du zu Deinen tollen Ergebnissen kommst.
    Und dann willst Du nicht ein wenig davon erzählen, wie andere Trommler außer Dir zu diesem Erlebnis kommen können. Du weigerst Dich, diesem Forum Deine Erkenntnisse mitzuteilen.


    Da kommt mir die Frage: Was willst Du eigentlich?
    Und dann lese ich von "unschlagbaren Preisen" und "Selling Points" und "PM an mich".


    Tip: Schreib doch einfach direkt. Persönliche Beratung 50 € pro Stunde. Und dann bitte einen 10er davon als Freundeskreismitglied an das DF überweisen.

    Solange elektronische Drums sich "nur" darüber definieren, sich in Akustik, Haptik und teilweise gar Optik so nahe wie möglich
    an das Original aus Holz und Blech heranzukommen, wird es immer eine Kopie bleiben die - meiner bescheidenen Meinung nach -
    nie das Original erreichen wird.


    Wenn es um Sounds geht, die ein akustisches Drumset nicht liefern kann oder um eine Bandbreite an Sounds (z. B. 20 Snares an einem
    Abend spielen), dann sehe ich das elektronische Kit in seinem Metier wo es glänzen kann.


    Davon separiert bzw. nachgelagert sehe ich die Frage, ob man mit einem Modul oder einer VST-Lösung - die vielleicht auch mal in einem
    Modul verpackt kommt - sein E-Kit aufbaut.


    Ich sage nicht, dass es mit einem E-Kit nicht klappt oder sehr gut funktionieren könnte. Ich habe es eben nur noch nie selbst erleben können als Gast.
    Und da waren gute Trommler dabei, die sich sehr ausführlich mit der Materie auseinander gesetzt haben. Also bitte vormachen und zeigen wie es gehen kann.
    Dann springe ich vielleicht irgendwann auf den Zug auf. Aber ich werde den Zug nicht anschieben.



    PS
    Warum manche bei solchen fachlichen Diskussionen nicht sachlich bleiben können, sondern direkt an allen Kompetenzen der "gegnerischen Seite" zweifeln bleibt
    mir leider verborgen...

    Stabilen und maximal qualitätvollen Klang wird es nur durch ein Stereo-Image mit Phones oder InEars geben, oder evtl bei Positionierung der Leute (so gut es eben geht) im Sweet-Spot der Raum-Korrektur-Optimierung vor der Stereo-PA.


    Surround-Sound ist nicht besser?
    Was ist mit dem Cocktailparty-Effekt? Auch nicht gut sowas zu nutzen?
    Finde ich ein wenig schwarz-weiß gemalt. Aber jedem seine Einschätzung. :=)

    In meinen Augen verlieren Musiker und Marken durch die diskutierte Praxis Glaubwürdigkeit. Das liegt meiner bescheidenen Meinung nach zum einen am "Tonfall" und zum anderen an den
    häufigeren Wechseln der Endorsements.


    Früher waren Gadd, Colaiuta und Weckl gleich Yamaha für mich. Das stand für mich für Fusion, Funk, Jazz etc.
    Und das Image dieser Herren hat sich für mich auf die Marke Yamaha übertragen. Ich nehme an, so in etwa
    funktioniert der Image-Transfer auch im Lehrbuch.


    Porcaro, Torres & Paice standen für Pearl. Das war eher die Rock & Pop Richtung. Und entsprechend habe ich
    vom Image, das ich von den Herren hatte auf die Trommeln geschlossen. Und ein Pearl Kit gekauft. Kein Yamaha.


    Und dazu hab ich kein Video gesehen, wenig Prospekte oder Kataloge gelesen und auch keine Messe besucht. Ich hab
    in Platten-Inlays oder CD-Booklets immer nachgelesen, bei wem der Trommler sich neben Mama und Frau so bedankt.
    DAS ist für mich seinerzeit irgendwo glaubwürdig gewesen.


    Diese Glaubwürdigkeit hat für mich gelitten. Aber ich kann nachvollziehen, warum Trommler, die von der Musik leben müssen,
    das Endorsement wechseln. Und ich kann nachvollziehen, warum Firmen Endorser verpflichten, um bei der Zielgruppe ein
    gewisses Image zu erzielen. Sollen sie alle miteinander tun. Ich treffe meine Kaufentscheidungen heute unabhängig von Marke
    oder Endorser und spiele daher Meinl, Sabian und Zildjian Becken und DW, Pearl und Sonor Trommeln mit Hardware von Pearl,
    DW & Gibraltar. Aber ich müsste lügen wenn ich sagen würde, dass mir einige Marken NICHT sympathischer als andere wären.
    Aber heute ist mir das weniger wichtig als früher.


    My 2 Cent

    Ich habe den Triple.Fi Pro fast 10 Jahre gespielt glaube ich. Ich war nie unzufrieden mit dem Sound, sondern nur mit dem Tragekomfort und dem Herausrutschen beim Spielen.
    Was aber in Sound möglich ist, konnte ich im Vergleich des TF10 mit der Produktpalette der Firma In Ear erfahren. Das ist natürlich rein subjektiv.


    Ich kann mir vorstellen, dass ich bei Shaker-Systemen auch mal zuschlage, wenn ich die Gelegenheit hatte so ein Porter & Davies System zu testen. Alles was ich bisher getestet habe
    war mir Kosten und vor allem Aufwand bei Aufbau, Transport, Verkabeln etc. nicht wert. Und 1400 € für einen Shaker sind eben schon ne Ansage.

    Richtig gute IEM-Hörer habe ich lange umgangen, weil ich nicht dachte, dass sich die Investition lohnen könnte.
    Heute weiß ich es für mich besser. Es macht keinen Sinn und vor allem keinen Spaß, sich als Musiker direkt vor
    den Gehörgang einen Flaschenhals für alles das zu bauen, was man selbst und Kollegen grade musizieren. Und
    mit einem passenden Hörer empfindet der eine oder andere auch einen Shaker dann als überflüssig.

    Es muss vieles passen für einen guten Sound und es muss nur weniges nicht passen und der Sound ist weniger gut --> Grausame Abmischung.
    Letzten Endes sind hohe Bühnenlautstärken in den meisten Fällen für einen guten Sound im Publikum kontraproduktiv.
    Wenn der Bühnensound bereits sehr homogen und stimmig ist, lässt sich in den meisten Fällen auch leichter ein guter Sound im Publikum erreichen.


    Becken und Snares sind nunmal lauter als Bassdrum und Toms. Wenn ich diese also in "normal" spiele, gewinne ich zumindest in Sachen Bühnenlautstärke
    nicht dazu. Dazu klingt es auf der Bühne gerne auch weniger homogen, da im Bühnensound Toms und Bassdrum zunächst einmal fehlen. Wenn ich die mit
    Monitoring wieder auf das Lautstärkelevel von Snare und Becken hebe habe ich nicht wirklich was gewonnen. Bühnenlautstärke-Vorteil würde ich verneinen.


    Ich finde nach wie vor klingen die E-Drum-Module weniger gut als eine gut gestimmte Trommel bzw. ordentliche Becken. Und in Sachen Dynamik liegen da immer
    noch Welten dazwischen. Wobei diese beiden Punkte schon sehr subjektiv zu bewerten sind. Ich habe aber im Hobby-Amateur-Bereich noch keinen Gig einer Band
    mit E-Drum-Modul gehört, der mich wirklich vom Sound überzeugt hätte. Aber auch das rein subjektiv. Bombensound würde ich auch verneinen. Da kommt auch
    wieder das alte Keyboarder-Sound-Problem. Ein Sound der über Kopfhörer toll klingt, funktioniert oft über eine PA nicht mehr so gut. Und E-Drums hört man oftmals
    alleine und nicht im Bandkontext. Und Sounds die alleine für sich funktionieren, müssen noch lange nicht im Kontext funktionieren.


    Vorteile durch die Vernetzung mit Samples, MIDI, Keyboards, Sequencer etc. sind durchaus denkbar. Aber da kenn ich mich zu wenig aus.

    Es gibt schon (auch) Sinn hinter Bühnenanweisungen. Ich kann keine Band buchen, die in 3 unterschiedlichen Dresses auftritt
    und ohne eine geeignete Garderobe. Keiner will auf einer Bühne stehen, die nicht den üblichen Sicherheitsanforderungen genügt.
    Ein Funkmikro ist auch kein Kabelmikro und eine komplette Backline kann nicht in 2 Minuten auf- und abgebaut werden. etc pp.


    Ich verstehe deine Frage nicht ganz. Du bist Dienstleister und musst eine oder mehrere Bands bei einem Live Gig mit Material versorgen?!


    Wenn es EINEN Technical Rider zu erfüllen gibt, dann lass doch die Band entscheiden ob 2. Kick- oder 2. Snaremikro gestellt werden soll.
    Wenn es mehrere Acts sind, stell zweites Kickmikro und zweites Snaremikro bereit und lass jeweils den Act entscheiden was auf das Core bzw. Pult aufgesteckt wird.


    Wenn die Veranstaltung auf ein Mikro kalkuliert sein sollte, dann passt aus meiner Sicht etwas grundsätzlich nicht.
    Ich sehe hier auch einen technischen Dienstleister und nicht ein Vermietunternehmen von genau 24 Pultkanälen, 24 Mikrokabeln, 8 DI Boxen und 16 Mikrofonen.
    Ansonsten würde ich die Ansage machen: Das angebotene Material steht bereits und alles darüber hinaus muss der Veranstalter extra zahlen oder fordernde Band selbst mitbringen.


    2 Mikros macht man ja live nicht nur wegen Sound, sonder aus Sicherheit falls mal ein Mikro
    versagt. Von der Warte aus würde ich eher 2 Mikros in Bassdrum platzieren. Snare kommt bei Mikroausfall eher nochmal durch. Bzw stellt man eben schnell HH oder Tom Mikro an die Snare.
    Aber der Wegfall des einzigen funktionierenden Bassdrummikrofons ist aus meiner Sicht ein schlimmerer Ausfall.

    Und wenn Dein iPad rauscht?
    Hatte ich auch mal bei meinem iPad.
    Und auch mein aktuelles iPad rauscht hörbar (zumindest wenn ich meine IEM Hörer direkt dran habe).


    Schließe doch erstmal Fehlerquellen aus, bevor Du nach neuen Produkten schielst, die am Ende das Problem eventuell gar nicht lösen (können). ;)

    1. Hast Du Deine Signalkette soweit im Griff, dass Du immer mit einem geeigneten Pegel unterwegs bist? Denn das beste Pult wird am Kopfhörerausgang hörbares Rauschen erzeugen, wenn man den Preamp
    nicht weit genug offen hat und dann eventuell auch in der weiteren Signalkette immer noch etwas Pegel "liegen lässt". Ist also am Pult, das Dein IEM-Pult speist, ordentlich ausgepegelt? Schickt dieses Pult auf dem Output auch genügend Pegel raus? Passt Dein Pegel am Preamp des Pultes?


    @Splitter: Wieso sollte ein FOH-Mann damit Probleme haben, wenn er die gesplitteten Signal sauber am FOH bekommt? Der Kollege am FOH hat mit nem ordentlichen Split ja keine anderen Signale und Möglichkeiten
    als "sonst".

    Ich kann mit der Scheibe auch (noch) nichts recht anfangen. Ich erkenne durchaus Anklänge/Ideen von Toto in den 1980ern
    aber ohne irgendwelche Hooks. Die Arrangements sind mir durchweg für Toto unterdurchschnittlich. Toto haben es oft geschafft
    viel zu spielen, aber jedem einzelnen durch das Arrangement ausreichend Platz zu lassen. Das fehlt mir hier. Und vom Sound her
    kenne ich ehrlich gesagt so direkt keine schlechtere Toto-Studio-Platte, was aber eben auch direkt mit dem Arrangement in
    Verbindung steht.