Beiträge von Seven

    Es gibt schon (auch) Sinn hinter Bühnenanweisungen. Ich kann keine Band buchen, die in 3 unterschiedlichen Dresses auftritt
    und ohne eine geeignete Garderobe. Keiner will auf einer Bühne stehen, die nicht den üblichen Sicherheitsanforderungen genügt.
    Ein Funkmikro ist auch kein Kabelmikro und eine komplette Backline kann nicht in 2 Minuten auf- und abgebaut werden. etc pp.


    Ich verstehe deine Frage nicht ganz. Du bist Dienstleister und musst eine oder mehrere Bands bei einem Live Gig mit Material versorgen?!


    Wenn es EINEN Technical Rider zu erfüllen gibt, dann lass doch die Band entscheiden ob 2. Kick- oder 2. Snaremikro gestellt werden soll.
    Wenn es mehrere Acts sind, stell zweites Kickmikro und zweites Snaremikro bereit und lass jeweils den Act entscheiden was auf das Core bzw. Pult aufgesteckt wird.


    Wenn die Veranstaltung auf ein Mikro kalkuliert sein sollte, dann passt aus meiner Sicht etwas grundsätzlich nicht.
    Ich sehe hier auch einen technischen Dienstleister und nicht ein Vermietunternehmen von genau 24 Pultkanälen, 24 Mikrokabeln, 8 DI Boxen und 16 Mikrofonen.
    Ansonsten würde ich die Ansage machen: Das angebotene Material steht bereits und alles darüber hinaus muss der Veranstalter extra zahlen oder fordernde Band selbst mitbringen.


    2 Mikros macht man ja live nicht nur wegen Sound, sonder aus Sicherheit falls mal ein Mikro
    versagt. Von der Warte aus würde ich eher 2 Mikros in Bassdrum platzieren. Snare kommt bei Mikroausfall eher nochmal durch. Bzw stellt man eben schnell HH oder Tom Mikro an die Snare.
    Aber der Wegfall des einzigen funktionierenden Bassdrummikrofons ist aus meiner Sicht ein schlimmerer Ausfall.

    Und wenn Dein iPad rauscht?
    Hatte ich auch mal bei meinem iPad.
    Und auch mein aktuelles iPad rauscht hörbar (zumindest wenn ich meine IEM Hörer direkt dran habe).


    Schließe doch erstmal Fehlerquellen aus, bevor Du nach neuen Produkten schielst, die am Ende das Problem eventuell gar nicht lösen (können). ;)

    1. Hast Du Deine Signalkette soweit im Griff, dass Du immer mit einem geeigneten Pegel unterwegs bist? Denn das beste Pult wird am Kopfhörerausgang hörbares Rauschen erzeugen, wenn man den Preamp
    nicht weit genug offen hat und dann eventuell auch in der weiteren Signalkette immer noch etwas Pegel "liegen lässt". Ist also am Pult, das Dein IEM-Pult speist, ordentlich ausgepegelt? Schickt dieses Pult auf dem Output auch genügend Pegel raus? Passt Dein Pegel am Preamp des Pultes?


    @Splitter: Wieso sollte ein FOH-Mann damit Probleme haben, wenn er die gesplitteten Signal sauber am FOH bekommt? Der Kollege am FOH hat mit nem ordentlichen Split ja keine anderen Signale und Möglichkeiten
    als "sonst".

    Ich kann mit der Scheibe auch (noch) nichts recht anfangen. Ich erkenne durchaus Anklänge/Ideen von Toto in den 1980ern
    aber ohne irgendwelche Hooks. Die Arrangements sind mir durchweg für Toto unterdurchschnittlich. Toto haben es oft geschafft
    viel zu spielen, aber jedem einzelnen durch das Arrangement ausreichend Platz zu lassen. Das fehlt mir hier. Und vom Sound her
    kenne ich ehrlich gesagt so direkt keine schlechtere Toto-Studio-Platte, was aber eben auch direkt mit dem Arrangement in
    Verbindung steht.

    Wir sind meines Erachtens mittlerweile soweit, dass man gute gebrauchte Notebooks für kleines Geld für Homerecording nutzen kann.
    Ob das ein Dell Latitude, IBM T-Serie oder eben ein Macbook ist. Ich hatte jeden davon aus Baujahr 2008 im Einsatz und keine ernsthaften
    Probleme. Am einfachsten ging es immer mit dem Mac. Logic ist auch nicht meine Wahl. Ich habe auf Cubase gelernt und nutze nun Reaper.
    Für Homerecording braucht es meiner bescheidenen Meinung nach nicht mehr. Es sei denn, man hat sich in irgendeine DAW so reingefuchst,
    dass man da gerne und sinnvollerweise weiter mit arbeiten möchte.

    Vorab: Ich schildere persönliche Meinung und Erfahrungen.
    Wie bereits gesagt: Eine GbR muss man nicht hochoffiziell gründen.
    In dem Moment, wo eine Personenmehrheit (also mehr als eine Person ;)) wirtschaftlich aktiv wird,
    existiert eine GbR. Und ja: Ein Auftritt gegen noch so wenig Geld ist in diesem Sinne "wirtschaftliche
    Aktivität".


    Vorteil: Das geht automatisch ohne etwas zu tun. Benötigt kein Grundkapital.
    Nachteil: Die GbR Mitglieder haften mit ihrem Privatvermögen proportional nach Köpfen. Es sei denn die
    GbR gibt sich einen GbR-Vertrag und regelt in diesem eine andere Verteilung. In einem solchen Vertrag
    kann auch geregelt werden, wer die GbR nach außen vertreten darf (Auftritte ausmachen, Gagen kassieren etc).
    Ist dies nicht geregelt kann jedes Mitglieder (=Gesellschafter) der GbR die GbR nach außen vertreten. Zum Beispiel
    auch einen Auftritt mit 10.000 € Gage und Konventionalstrafe in gleicher Höhe unterschreiben zu einem Termin,
    an dem alle anderen GbR Mitglieder gar nicht auftreten können. Oder derjenige der sich erbarmt hat, die Steuererklärung
    zu machen bescheisst das Finanzamt. Oder...


    Wenn Umsatzsteuer von der GbR bei der Rechnungsstellung erhoben/einbehalten wird, muss diese natürlich an das
    Finanzamt abgeführt werden. Oder aber der erhobenen Umsatzsteuer stehen verausgabte Umsatzsteuer entgegen,
    die dann natürlich verrechnet werden. Mit Kleinunternehmerregelung bis hat man bei der Umsatzsteuer
    ein Wahlrecht. Dafür müssen im Vorjahr nicht mehr als 17.500 € und im aktuellen Jahr weniger als 50.000 € Umsatz gemacht
    werden. Man kann natürlich auch Umsatzsteuer ausweisen in seinen Rechnungen und abführen. Dann ist man aber in jedem
    Fall 5 Jahre daran gebunden und kommt nicht so schnell aus der Nummer raus. Es ist in jedem Fall ein gewisser Aufwand damit
    verbunden, insbesondere wenn man monatlich Umsatzsteuervoranmeldungen durchführen muss.


    Gewinne und Verluste der GbR werden nach dem Verteilungsschlüssel auf die einzelnen Mitglieder verteilt und müssen
    dann von diesen bei der Steuererklärung angegeben werden. Beispiel: Band nimmt 10.000 € ein, gibt 2.000 € aus und besteht
    aus 4 Mitgliedern die gleich gewichtet sind, dann muss jedes Mitglied 2.000 € als Einnahme aus der GbR versteuern. Jedes
    Mitglied kann dann noch Fahrtkosten zu Proben und Auftritten, Telefon und natürlich Instrumente und Verschleissartikel
    ansetzen bzw. den Einnahmen gegenüberstellen um die Belastung zu drücken.


    Was durchaus Sinn machen kann, ist die Gründung einer haftungsbeschränkten Unternehmergesellschaft (UG). Hier braucht
    es kein großes Grundkapital wie bei einer GmbH. Trotzdem ist man bzgl. der Haftung deutlich besser abgesichert. Allerdings
    ist das Ganze in Gründung und Administration doch deutlich aufwändiger. Da bleibt Beratung und Beurkundung durch Notar
    nicht aus. Ich habe das mal bei einer Band mitgemacht die ich "betreue". Das ist initial schon Aufwand aber in der Band sind
    auch Musiker unterwegs die von den Einkünften leben (sogenannte Profis ;)) und die Band macht durchaus etwas Umsatz im Jahr.
    3 von 9 Musikern in der Band sind Gesellschafter und einer ist vertretungsberechtigter Geschäftsführer. Alle Musiker stellen
    pro Auftritt an die UG eine Rechnung. Die Anforderungen an die Buchführung sind hier durchaus anders/höher als bei einer
    GbR.


    Persönliche Meinung:
    Auf der sichereren Seite ist man definitiv mit einer haftungsbeschränkten UG. Den Aufwand (alleine die Notarkosten...) mögen
    einige als unangemessen betrachten. Wer aber mal mitbekommen hat, wie eine GbR bzw. die einzelnen Mitglieder auf die
    Nase gefallen sind, der wird da eventuell anders herangehen. Natürlich sticht das Argument, dass bei kaum Gagen sich das nicht
    rechnet. Aber wenn man das Risiko mit in Betracht zieht, dass es einem durch Verschulden eines anderen GbR-Mitglied an das eigene
    Ersparte gehen kann.

    Man steht vielleicht am Eingang vor zwei ehemaligen Wohnhäusern. Wenn man durch alle Abteilungen durch ist wird man aber feststellen, dass es sehr viel mehr
    als nur zwei alte Wohnhäuser sind, die zur Platzierung und zum Antesten der Artikel zur Verfügung stehen. Aber natürlich: Wenn man ganz gezielt etwas antesten
    will, dann sollte man in jedem Laden vorher anrufen. Denn es besteht ja auch immer das Risiko, dass man die Fahrt in Kauf nimmt und 2 Stunden vor der Ankunft
    wurde das entsprechende Set oder Becken verkauft. Für Saitenhelden lohnt der Trip nach Treppendorf meist mehr aufgrund der Testmöglichkeiten. Aber auch die
    PA-Abteilung bietet nach meinem letzten Info-Stand mehr als die anderen großen Händler.


    Ansonsten würde ICH nicht nur aufgrund der kürzeren Entfernung erstmal zur Drumstation nach Maintal fahren. Freundlicher wird man in Deutschlands Trommelläden
    kaum bedient, wobei ich natürlich bei weitem nicht jeden Laden kenne.

    Ich würde aber auf Snare und auch Hihat noch einen Raum drauf geben. So klingt es grade ein wenig, als ob die Bassdrum in nem 200 qm Raum steht und der Rest in nem 20 qm Raum.

    Vor allem: Um eine so klingende Bassdrum in natur aufzunehmen brauch es schon einige Punkte die passen müssen.
    Das geht dann auf diesem Weg deutlich einfacher.

    Habe die DW 9500 einmal sehr günstig neu bekommen. Bin sehr angetan von der Maschine nach wie vor.
    Die kann sicherlich noch mehr an Feinjustierung als ich nutze. Aber egal. Taugt für mich sehr. Wenn
    man günstig rankommt eine gute Wahl. Ansonsten ist vielleicht Preis-Leistung nicht ganz optimal.

    Mit einem Headset kann man eben nicht mit dem Abstand zum Mikro arbeiten und verliert in meinen Augen ein wichtiges Instrument, um die Dynamik
    zu kontrollieren.


    Ich würde auch zum Audix OM 7 raten.