Live ist nochmal was anderes.
Aber für den Proberaum soll die eine Band der anderen alle x Wochen ne Kiste Bier spendieren und dann wird das Pult genutzt.
Solange immer ein Mitglied dabei ist, das in beiden Bands spielt ist das doch problemfrei.
Beiträge von Seven
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Wir sind meines Erachtens mittlerweile soweit, dass man gute gebrauchte Notebooks für kleines Geld für Homerecording nutzen kann.
Ob das ein Dell Latitude, IBM T-Serie oder eben ein Macbook ist. Ich hatte jeden davon aus Baujahr 2008 im Einsatz und keine ernsthaften
Probleme. Am einfachsten ging es immer mit dem Mac. Logic ist auch nicht meine Wahl. Ich habe auf Cubase gelernt und nutze nun Reaper.
Für Homerecording braucht es meiner bescheidenen Meinung nach nicht mehr. Es sei denn, man hat sich in irgendeine DAW so reingefuchst,
dass man da gerne und sinnvollerweise weiter mit arbeiten möchte. -
Vorab: Ich schildere persönliche Meinung und Erfahrungen.
Wie bereits gesagt: Eine GbR muss man nicht hochoffiziell gründen.
In dem Moment, wo eine Personenmehrheit (also mehr als eine Person ;)) wirtschaftlich aktiv wird,
existiert eine GbR. Und ja: Ein Auftritt gegen noch so wenig Geld ist in diesem Sinne "wirtschaftliche
Aktivität".Vorteil: Das geht automatisch ohne etwas zu tun. Benötigt kein Grundkapital.
Nachteil: Die GbR Mitglieder haften mit ihrem Privatvermögen proportional nach Köpfen. Es sei denn die
GbR gibt sich einen GbR-Vertrag und regelt in diesem eine andere Verteilung. In einem solchen Vertrag
kann auch geregelt werden, wer die GbR nach außen vertreten darf (Auftritte ausmachen, Gagen kassieren etc).
Ist dies nicht geregelt kann jedes Mitglieder (=Gesellschafter) der GbR die GbR nach außen vertreten. Zum Beispiel
auch einen Auftritt mit 10.000 € Gage und Konventionalstrafe in gleicher Höhe unterschreiben zu einem Termin,
an dem alle anderen GbR Mitglieder gar nicht auftreten können. Oder derjenige der sich erbarmt hat, die Steuererklärung
zu machen bescheisst das Finanzamt. Oder...Wenn Umsatzsteuer von der GbR bei der Rechnungsstellung erhoben/einbehalten wird, muss diese natürlich an das
Finanzamt abgeführt werden. Oder aber der erhobenen Umsatzsteuer stehen verausgabte Umsatzsteuer entgegen,
die dann natürlich verrechnet werden. Mit Kleinunternehmerregelung bis hat man bei der Umsatzsteuer
ein Wahlrecht. Dafür müssen im Vorjahr nicht mehr als 17.500 € und im aktuellen Jahr weniger als 50.000 € Umsatz gemacht
werden. Man kann natürlich auch Umsatzsteuer ausweisen in seinen Rechnungen und abführen. Dann ist man aber in jedem
Fall 5 Jahre daran gebunden und kommt nicht so schnell aus der Nummer raus. Es ist in jedem Fall ein gewisser Aufwand damit
verbunden, insbesondere wenn man monatlich Umsatzsteuervoranmeldungen durchführen muss.Gewinne und Verluste der GbR werden nach dem Verteilungsschlüssel auf die einzelnen Mitglieder verteilt und müssen
dann von diesen bei der Steuererklärung angegeben werden. Beispiel: Band nimmt 10.000 € ein, gibt 2.000 € aus und besteht
aus 4 Mitgliedern die gleich gewichtet sind, dann muss jedes Mitglied 2.000 € als Einnahme aus der GbR versteuern. Jedes
Mitglied kann dann noch Fahrtkosten zu Proben und Auftritten, Telefon und natürlich Instrumente und Verschleissartikel
ansetzen bzw. den Einnahmen gegenüberstellen um die Belastung zu drücken.Was durchaus Sinn machen kann, ist die Gründung einer haftungsbeschränkten Unternehmergesellschaft (UG). Hier braucht
es kein großes Grundkapital wie bei einer GmbH. Trotzdem ist man bzgl. der Haftung deutlich besser abgesichert. Allerdings
ist das Ganze in Gründung und Administration doch deutlich aufwändiger. Da bleibt Beratung und Beurkundung durch Notar
nicht aus. Ich habe das mal bei einer Band mitgemacht die ich "betreue". Das ist initial schon Aufwand aber in der Band sind
auch Musiker unterwegs die von den Einkünften leben (sogenannte Profis ;)) und die Band macht durchaus etwas Umsatz im Jahr.
3 von 9 Musikern in der Band sind Gesellschafter und einer ist vertretungsberechtigter Geschäftsführer. Alle Musiker stellen
pro Auftritt an die UG eine Rechnung. Die Anforderungen an die Buchführung sind hier durchaus anders/höher als bei einer
GbR.Persönliche Meinung:
Auf der sichereren Seite ist man definitiv mit einer haftungsbeschränkten UG. Den Aufwand (alleine die Notarkosten...) mögen
einige als unangemessen betrachten. Wer aber mal mitbekommen hat, wie eine GbR bzw. die einzelnen Mitglieder auf die
Nase gefallen sind, der wird da eventuell anders herangehen. Natürlich sticht das Argument, dass bei kaum Gagen sich das nicht
rechnet. Aber wenn man das Risiko mit in Betracht zieht, dass es einem durch Verschulden eines anderen GbR-Mitglied an das eigene
Ersparte gehen kann. -
Aber gut den Thread hochzuholen.
Wann ist wieder MHS? -
Ein guter Artikel zum Thema Mikrofone für die Abnahme der Bassdrum.
http://recordinghacks.com/2010/09/07/bass-drum-microphones/Und ein Vergleich von einigen Mikros dazu:
http://recordinghacks.com/2012/06/08/kick-drum-mic-shootout/ -
Man steht vielleicht am Eingang vor zwei ehemaligen Wohnhäusern. Wenn man durch alle Abteilungen durch ist wird man aber feststellen, dass es sehr viel mehr
als nur zwei alte Wohnhäuser sind, die zur Platzierung und zum Antesten der Artikel zur Verfügung stehen. Aber natürlich: Wenn man ganz gezielt etwas antesten
will, dann sollte man in jedem Laden vorher anrufen. Denn es besteht ja auch immer das Risiko, dass man die Fahrt in Kauf nimmt und 2 Stunden vor der Ankunft
wurde das entsprechende Set oder Becken verkauft. Für Saitenhelden lohnt der Trip nach Treppendorf meist mehr aufgrund der Testmöglichkeiten. Aber auch die
PA-Abteilung bietet nach meinem letzten Info-Stand mehr als die anderen großen Händler.Ansonsten würde ICH nicht nur aufgrund der kürzeren Entfernung erstmal zur Drumstation nach Maintal fahren. Freundlicher wird man in Deutschlands Trommelläden
kaum bedient, wobei ich natürlich bei weitem nicht jeden Laden kenne. -
Ich würde aber auf Snare und auch Hihat noch einen Raum drauf geben. So klingt es grade ein wenig, als ob die Bassdrum in nem 200 qm Raum steht und der Rest in nem 20 qm Raum.
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Vor allem: Um eine so klingende Bassdrum in natur aufzunehmen brauch es schon einige Punkte die passen müssen.
Das geht dann auf diesem Weg deutlich einfacher. -
Habe die DW 9500 einmal sehr günstig neu bekommen. Bin sehr angetan von der Maschine nach wie vor.
Die kann sicherlich noch mehr an Feinjustierung als ich nutze. Aber egal. Taugt für mich sehr. Wenn
man günstig rankommt eine gute Wahl. Ansonsten ist vielleicht Preis-Leistung nicht ganz optimal. -
Für mich wäre dann aus aktuellem Anlass noch eine "Einordnung" des AKG C214 interessant

Also wenn Du mal Zeit & Lust hättest
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Mit einem Headset kann man eben nicht mit dem Abstand zum Mikro arbeiten und verliert in meinen Augen ein wichtiges Instrument, um die Dynamik
zu kontrollieren.Ich würde auch zum Audix OM 7 raten.
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Vielen Dank für den Vergleich.
Für mich gewinnt das AKG.
Ansonsten: Weitermachen! Gefällt mir gut wie Du trommelst!
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Die Situation fordert es ja heraus, sich mit Aufnahmen beider Kollegen zu beschäftigen. Vielleicht war ich mit der Aussage, dass man blind keinen Unterschied hört doch etwas voreilig.
Slade treibt die Band - wie in dem von JürgenK verlinkten Video gut zu sehen - sehr an. Das geht dann richtig nach vorne und deutlich mehr als bei Mr. Rudd.
Dafür ist der Highway zum Grammy ein wenig sehr lahm. Hier kann in meinen Augen Mr. Rudd punkten und Nummern auch mal langsamer als normal spielen und trotzdem
grooven. Soweit mein persönlicher Eindruck nach einigen Videos...
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So und nun mal im Ernst. Wer ist hier kein "richtiger" AC DC Fan und kann beim Vorspielen von 20 unbekannteren Nummern die Rudd und Slade eingetrommelt haben die richtige Zuordnung treffen.
Ohne Internetnutzung.Ich traue es mir bei den beiden ehrlich gesagt nicht zu. Mein Bauch sagt, dass ihm das Getrommel von Herrn Rudd besser gefällt. Mein Kopf sagt, dass Thunderstruck eine meiner Lieblingssongs der Band
ist. Und den hat wohl Mr. Slade eingetrommelt. -
Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß damit.
Ein tolles Spielzeug, in das man aber auch Zeit investieren sollte. Es lohnt sich auf jeden Fall. -
Die Folien sind beim Collectors in meinen Augen nicht wirklich gut verarbeitet. Vielleicht ist es ja beim günstigeren Performance besser

Aber ehrlich gesagt war und ist mir das egal. Meine Kiste gefällt mir optisch und vom Klang her sowieso. Daher hab ich sie gekauft.
Und ehrlich gesagt hätte ich nicht mehr dafür gezahlt, dass die Folie am Übergang besser gearbeitet ist. Aber ich hätte mich gefreut,
wenn es für das gleiche Geld besser gemacht worden wäre. -
Richtig. Das Producer wirklich nur wenn die Kiste unbedingt in ein Rack muss UND man Fader unbedingt braucht.
Ansonsten machen entweder Compact oder Rack in MEINEN Augen mehr Sinn.Der Preisaufschlag von Producer auf Compact ist natürlich spürbar. Aber das ist ein ganz anderes arbeiten wenn man
einen Live-Mix fahren will/soll/muss. Für Proberaum ist das natürlich völlig in Ordnung. Aber da tuts ehrlich gesagt
dann eben auch das Rack. -
Anders schaut natürlich aus, wenn Ihr in dem Raum auch wirklich Recording betreiben wollt

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Ich sage mal im Proberaum bist Du bei den Drum-Mikros "nur" von Deinen eigenen Soundansprüchen abhängig.
Die kannst am Ende nur Du selbst einschätzen. Daher würde ich ehrlich gesagt einfach so eine günstige Kiste
kaufen und es 30 Tage testen. Eventuell langen Tom und Snare Mikros ja aus, aber für Kick und Overhead hättest
Du gerne was anderes/besseres.Im Proberaum klingt es meist sowieso nicht so prall, da es auf engem Raum zuviel Krach gibt und alle Instrumente
mehr oder weniger auf allen Mikrofonen drauf sind. Da kann ein Neumann gegenüber einem Einsteigermikro auch
keine Wunder vollbringen. -
Das X32 ist viel häufiger auf dem Markt, so dass auch die absolute Zahl von Problemen und Fehlern höher sein dürfte als bei konkurrierenden Produkten.
Das X32 Rack (oder Core) braucht eben immer ein zuverlässig verbundenes externes Gerät zur Bedienung. Die Erfahrung zeigt durchaus, dass ein zB ein WLAN
eben nicht überall zuverlässig funktioniert.Wenn jemand dabei ist, der die Features des X32 nutzen kann (eigener Band-Tech), dann ist das X32 für den Preis konkurrenzlos.
Jedes X32 hat in meinen Augen seine Berechtigung. Ich würde mir kein Producer holen, da ich mir hier die Kanalbenennungen fehlen.
Ich muss für die meisten Anwendungen zwingend Layer umschalten und habe dann doch wieder mehrere Reihen Beschriftungsband
auf dem Pult und verliere einfach Zeit mich zu orientieren.Für mich ist ein "normales" X32 zu groß und schwer. Ich muss oft in kleine Clubs und habe wenig Platz. Ich muss und will das Pult alleine bewegen.
Und da sind 37 vs 28 Kilo durchaus ein Argument. Aber dafür habe ich im normalen X32 eben nochmal 8 Fader und die 4 Assign Potis mehr am Start.
Damit kann ich mir sehr viele Dinge mehr in den direkten Zugriff legen. Das ist durchaus ein Argument.Die Core Version ist leider deutlich im Preis angehoben (550 auf 850) und somit ziemlich unattraktiv in meinen Augen geworden. Daher bleibt dann
noch die Rack Version, die aber mit Notebook oder Tablett bedient werden muss. Das klappt für viele Anwendung ausreichend gut. Besser sind
in meinen Augen aber immer Fader und Potis für die Bedienung.Für "nur" im Proberaum nutzen und dabei im Proberaum aufnehmen und live "nur" als IEM-Monitorpult, reicht das X32 Rack in meinen Augen aus.
Wenn Euer Techniker mit dem Bandpult auch immer mal den FOH-Mix fahren soll, dann würde ich eher auf X32 Compact oder eben "Full Size" gehen.Da mann die 6 Aux Eingänge durchaus nutzen kann, stellt sich die Frage, ob man eine S16 überhaupt benötigt.