Beiträge von Seven

    Die Situation fordert es ja heraus, sich mit Aufnahmen beider Kollegen zu beschäftigen. Vielleicht war ich mit der Aussage, dass man blind keinen Unterschied hört doch etwas voreilig.
    Slade treibt die Band - wie in dem von JürgenK verlinkten Video gut zu sehen - sehr an. Das geht dann richtig nach vorne und deutlich mehr als bei Mr. Rudd.
    Dafür ist der Highway zum Grammy ein wenig sehr lahm. Hier kann in meinen Augen Mr. Rudd punkten und Nummern auch mal langsamer als normal spielen und trotzdem
    grooven. Soweit mein persönlicher Eindruck nach einigen Videos... :)

    So und nun mal im Ernst. Wer ist hier kein "richtiger" AC DC Fan und kann beim Vorspielen von 20 unbekannteren Nummern die Rudd und Slade eingetrommelt haben die richtige Zuordnung treffen.
    Ohne Internetnutzung.


    Ich traue es mir bei den beiden ehrlich gesagt nicht zu. Mein Bauch sagt, dass ihm das Getrommel von Herrn Rudd besser gefällt. Mein Kopf sagt, dass Thunderstruck eine meiner Lieblingssongs der Band
    ist. Und den hat wohl Mr. Slade eingetrommelt.

    Die Folien sind beim Collectors in meinen Augen nicht wirklich gut verarbeitet. Vielleicht ist es ja beim günstigeren Performance besser ;)
    Aber ehrlich gesagt war und ist mir das egal. Meine Kiste gefällt mir optisch und vom Klang her sowieso. Daher hab ich sie gekauft.
    Und ehrlich gesagt hätte ich nicht mehr dafür gezahlt, dass die Folie am Übergang besser gearbeitet ist. Aber ich hätte mich gefreut,
    wenn es für das gleiche Geld besser gemacht worden wäre.

    Richtig. Das Producer wirklich nur wenn die Kiste unbedingt in ein Rack muss UND man Fader unbedingt braucht.
    Ansonsten machen entweder Compact oder Rack in MEINEN Augen mehr Sinn.


    Der Preisaufschlag von Producer auf Compact ist natürlich spürbar. Aber das ist ein ganz anderes arbeiten wenn man
    einen Live-Mix fahren will/soll/muss. Für Proberaum ist das natürlich völlig in Ordnung. Aber da tuts ehrlich gesagt
    dann eben auch das Rack.

    Ich sage mal im Proberaum bist Du bei den Drum-Mikros "nur" von Deinen eigenen Soundansprüchen abhängig.
    Die kannst am Ende nur Du selbst einschätzen. Daher würde ich ehrlich gesagt einfach so eine günstige Kiste
    kaufen und es 30 Tage testen. Eventuell langen Tom und Snare Mikros ja aus, aber für Kick und Overhead hättest
    Du gerne was anderes/besseres.


    Im Proberaum klingt es meist sowieso nicht so prall, da es auf engem Raum zuviel Krach gibt und alle Instrumente
    mehr oder weniger auf allen Mikrofonen drauf sind. Da kann ein Neumann gegenüber einem Einsteigermikro auch
    keine Wunder vollbringen.

    Das X32 ist viel häufiger auf dem Markt, so dass auch die absolute Zahl von Problemen und Fehlern höher sein dürfte als bei konkurrierenden Produkten.


    Das X32 Rack (oder Core) braucht eben immer ein zuverlässig verbundenes externes Gerät zur Bedienung. Die Erfahrung zeigt durchaus, dass ein zB ein WLAN
    eben nicht überall zuverlässig funktioniert.


    Wenn jemand dabei ist, der die Features des X32 nutzen kann (eigener Band-Tech), dann ist das X32 für den Preis konkurrenzlos.


    Jedes X32 hat in meinen Augen seine Berechtigung. Ich würde mir kein Producer holen, da ich mir hier die Kanalbenennungen fehlen.
    Ich muss für die meisten Anwendungen zwingend Layer umschalten und habe dann doch wieder mehrere Reihen Beschriftungsband
    auf dem Pult und verliere einfach Zeit mich zu orientieren.


    Für mich ist ein "normales" X32 zu groß und schwer. Ich muss oft in kleine Clubs und habe wenig Platz. Ich muss und will das Pult alleine bewegen.
    Und da sind 37 vs 28 Kilo durchaus ein Argument. Aber dafür habe ich im normalen X32 eben nochmal 8 Fader und die 4 Assign Potis mehr am Start.
    Damit kann ich mir sehr viele Dinge mehr in den direkten Zugriff legen. Das ist durchaus ein Argument.


    Die Core Version ist leider deutlich im Preis angehoben (550 auf 850) und somit ziemlich unattraktiv in meinen Augen geworden. Daher bleibt dann
    noch die Rack Version, die aber mit Notebook oder Tablett bedient werden muss. Das klappt für viele Anwendung ausreichend gut. Besser sind
    in meinen Augen aber immer Fader und Potis für die Bedienung.


    Für "nur" im Proberaum nutzen und dabei im Proberaum aufnehmen und live "nur" als IEM-Monitorpult, reicht das X32 Rack in meinen Augen aus.
    Wenn Euer Techniker mit dem Bandpult auch immer mal den FOH-Mix fahren soll, dann würde ich eher auf X32 Compact oder eben "Full Size" gehen.


    Da mann die 6 Aux Eingänge durchaus nutzen kann, stellt sich die Frage, ob man eine S16 überhaupt benötigt.

    Irgendwann wollen die eben auch mal richtiges Geld verdienen mit dem Laden.
    Was dort an IT-Infrastruktur hinter stehen muss, will ich mir glaube ich gar nicht vorstellen.
    Desch koschd alles n Haufe Geld...


    Ich denke nach und nach wird man sich davon verabschieden dürfen, dass im Internet alles kostenlos ist.
    Und das ist meiner Meinung nach gut so. Vielleicht kommts aber auch anders :)


    Und um die in dem Blog aufgeworfene Frage zu beantworten: Natürlich gibts Alternativen zu Youtube.
    Mit denen spricht man aber in der Regel ein deutlich kleineres Publikum an.

    Ich würde unter den aktuellen Rahmbedingungen einfach ein Qu24 von Allen & Heath nehmen.
    Das hat rechts die Mixtaster. Da schreibt man sich kurz daneben auf Tape: Mix 1 = Monitor Drums, Mix 2 = Sängerin IEM, Mix 3 = Monitor Basser etc.
    Dann wählt man einfach per Taster den Monitorweg oder eben die PA aus und dann fahren die Fader in die passende Position und man kann
    den jeweiligen Mix bearbeiten mit den Fadern.
    http://www.allen-heath.com/media/Qu24_3Quarter_iPad_2800.jpg


    Man pegelt eben die Signale ein, was kein Problem sein sollte.
    Und alles was Compresspor, Gate und EQ ist bedient jemand der es kann oder man arbeitet eben nur mit ein wenig EQ und lässt den Rest an Möglichkeiten
    brach liegen, einfach um keine Böcke zu schießen.

    Ich muss aber zugeben, dass die weit herausragende Bauweise des triple.fi mir heute auch nicht mehr so zusagt und ich heute auf ein anderes Fabrikat schauen würde. Klanglich ist das Ding aber ausgezeichnet und erfüllt bei mir seit Jahren allerbestens seine Dienste.


    Das Bessere ist des Guten Feind. Wenn du kein oder ausreichend Mittel zur Verfügung hast, teste ruhig mal was anderes. Meine Empfehlung: Die Firma "In Ear" aus Roßdorf. Es gibt aber sicherlich heute auch andere Anbieter, die heute auch klanglich bessere Produkte anbieten als die triple.fi.

    Oder sind Eigentümer von mehreren Y. und/oder A&H Pult.
    Oder verkaufen Y. und/oder A&H Pulten.


    Ich habe mir bei Erscheinen des X32 in 2012 gesagt: "Schaue ich mal, wie sich das Pult über 1-2 Jahre auf dem Markt schlägt und insbesondere wie zuverlässig der Gerät arbeitet."
    Ich habe mir eins gekauft in 2014.


    A&H Qu Serie wäre für mich weniger etwas, ist aber eventuell noch einfacher zu bedienen für "N00bs" als das X32.

    Ich komme grade von nem Gig mit 2x X32 heim und sitze beim Feierabendbier auf der Couch.
    1x X32 Rack für die Band als IEM Pult mit analogem Split. 22 Inputs auf 9 Mono und Stereo IEM-Wege.
    Bedient wird das mit den Tablets der Musiker. Funzt prima. Es sollte aber möglichst jemand in der Band
    oder mit der Band sein, der sich grundsätzlich mit der Materie auskennt. Aber das sollte eigentlich immer
    der Fall sein.


    Und ich habe mit meinem X32 Compact gemischt. Gelogen. Gemischt habe ich mit einem iPad. Szenario:
    9 Band Kapelle dürfen um 15 Uhr in eine Messehalle rein zum Aufbau mit PA & Licht & Instrumenten.
    Um 17 Uhr muss die Backline stehen. Die PA und Frontlicht darf aus optischen Gründen erst um 17:50 gebaut
    werden, da von 17:00 bis 17:50 auf der vorderen Hälfte der Bühne eine Preisverleihung stattfindet mit komplett
    eigener Technik. Von 17:50 bis 18:00 dann Frontlicht bauen, PA aufbauen, Linecheck machen und um Punkt 18:00
    Uhr loslegen. Hat fast geklappt. Wurde 18:08 Uhr. War auch bissi ambitioniert. Geht aber auch weil
    a) Die Band ein fertiges In Ear Monitoring Preset in ihrem Pult hat.
    b) Ich ein fertiges FOH Preset von der Band im Pult habe.
    c) Die gleichen Mikrofone und Instrumente genutzt wurden.


    Analog wäre das einfach nicht gegangen. Punkt aus. Mickey Mouse.


    Was für ein X32 in diesem Fall aus meiner Sicht spricht:
    Ich kann auf Kanal ein Mikro anschließen, den Gain hochregeln, Kanalfader hochziehen und höre bei verkabelten Boxen direkt etwas.
    ---> Das Ding funzt out of the box. Und kein Mensch muss wissen wie ein Kompressor oder ein Gate funktioniert oder eingestellt werden muss.
    Default sind die Dinger nämlich aus. Also Mikrofone anschließen, einpegeln und dann mit den Fadern einen Mix fahren. Wer das nicht hinbekommt
    muss es jemanden machen lassen der es hinbekommt.


    Wenn es nicht klappen sollte sind die Gebrauchtpreise für X32 ziemlich ordentlich.

    Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Du etwas für die nächsten 2-3 Jahre suchst, was primär zuverlässige Qualität bietet und was dann ersetzt werden soll, würde
    ich auf jeden Fall für das gegebene Budget in ein gebrauchtes Oberklasse Kit (Tama Starclassic oder Pearl Masters sind hier relativ gut zu finden) investieren. Denn
    für ein gebrauchtes Oberklasse Kit zahlst Du heute vielleicht 700-800 € und bekommst in 3 Jahren mit Glück noch 500-600 € dafür.
    Von den 1000 € für ein heutiges Mittelklasse-Kit bist Du quasi mit Kauf schon 400 € los. Wobei ICH fairerweise sagen muss, dass man heute nicht wirklich mehr
    als ein Mittelklasse Kit braucht, bei der Qualität die die Kits heute zum großen Teil haben. Wenn ich da an meine Anfänge von über 20 Jahren denke. 2700 DM
    für ein Pearl Export Shellkit 20-8-10-12-14 mit Tomhaltern und 3 Beckenständern.

    Wo liegt für Dich der Unterschied zwischen einem Kredit und einer Finanzierung? ;)


    Ich würde mich als Azubi nicht für mein Hobby verschulden und schon gar nicht für etwas,
    dass ich vorher nicht getestet habe. Kaufe lieber gebraucht und zahle über den Daumen 60%
    vom Neupreis für ein Kit in gutem Zustand wenn Du 1000 € finanzieren musst.

    Es gehören ja immer mehrere dazu.
    Der Verein der die Spieler kauft, der Verein der die Spieler verkauft und die Spieler die sich kaufen lassen.
    Mr. Götze und Mr. Lewandowski hätten ja auch einen Rentenvertrag beim BVB unterschreiben können.
    Der BVB hätte sich wohl nicht gewehrt und der FCB hätte nichts dagegen tun können.


    Wenn DW nun alles aufkauft und dann Qualität senkt und Preise erhöht, ergeben sich doch tolle Möglichkeiten
    für neue Anbieter auf den Markt zu kommen und bessere Qualität zu niedrigeren Preisen anzubieten. Und der
    Kunde darf entscheiden welches Produkt er kauft. Toll.


    Wie groß ist der Marktanteil von DW? Von diesem Forum ausgehend würde ich ohne Beleg und aus dem Bauch
    heraus mal behaupten keine 5%. Ist das jetzt gut oder schlecht? Wäre es besser wenn es 10% wären? Oder besser
    3%?


    Es gibt die Romantik von 11 Kumpels in einem Fußballteam und von Herstellern, die ihre Produkte lieben
    und diese mit Schweiß und Herzblut herstellen. Und es gibt das Business. Und daher spielen viele hauptberufliche
    Trommler ohne Endorsement preislich Mittelklasse-Drums und die Hauptberuflichen mit Endorsement oft den
    Hersteller, der ihnen das beste Angebot macht. Wenn es darum geht die Miete zu bezahlen oder gar was für
    das Alter zurückzulegen sind wir alle ganz schnell bei Business und nicht bei Romantik.