Ein Vorteil an der Bassdrum + Overhead Geschichte:
Man hört sich das an und lernt auch sein Set ausgewogener zu spielen. Also so, dass man eventuell sehr laute Becken nicht auch noch extra hart anschlägt und Toms eben grade so laut spielt, dass sie gut hörbar sind aber noch ein ordentlicher Ton entsteht.
Beiträge von Seven
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Also man kann (wenn es der Aufbau zulässt) zwei Toms mit einem Mikro abnehmen. Und auch ein Overhead alleine reicht aus um die Becken einzufangen. Mit 3 Snares isses natürlich schon Holz (im wahrsten Sinne des Wortes).
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Sagen wir so, geübt hab ich das vorher und mir eine Menge Gedanken um die Umsetzung gemacht. Man will sich ja schließlich nicht blamieren...
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ADATs sind ganz nett ja, ABER die Dinger benötigen mit ihren Tonköpfen Pflege und Wartung und sind nicht ganz unanfällig gegen Defekte. Ohne Case geht gar nicht und auch so soll man sehr gut aufpassen wenn die Dinger bewegt werden.
Und es gibt bei ADAT natürlich auch verschiedene Generationen. Und man benötigt halt immer Kassetten für die Aufnahmen.An sich eine kostengünstige und keine schlechte Idee, ich persönlich würde aber nicht mehr auf ADAT setzen. Der Nachfolger HD24 mit wechselbaren Festplatten wäre da schon eher sinnvoll in meinen Augen. Aber halt auch deutlich teurer.
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Hat alles seine Vor und Nachteile.
Mit einem Desktoprechner ist natürlich die Mobilität irgendwo nicht vorhanden. Mit einem guten Schlepptop und entsprechender Peripherie kann man durchaus auch mobile mal 24 Kanäle gleichzeitig aufnehmen.
Vorteile an Rechnerlösungen, soweit es sich um leistungsstarke Systeme handelt:
- Man ist mit 24 Spuren nicht am Ende (Virtuelle Spuren sind keine wirklichen Spuren)
- Es gibt zu Hauf gute Plugins für kein, wenig oder ein wenig mehr Geld
- Die EQs sind meist 4 Band vollparametrisch, während bei Multitrackern hier öfter nur 3 bandige Kollegen ihr Werk tun
- Einige Kollegen der Multitracker haben keine Motorfader was natürlich auch kein total recall bedeutet
- Automixfunktionen sind natürlich dann ebensowenig möglichIch denke einfach, man sollte sich vorher Gedanken machen und im klaren sein, was man wirklich will und was man dafür braucht. Man kann ein Drumset wunderbar mit 8 Mikros hinbekommen und es muss mit 12en nicht unbedingt besser klingen. Reichen 24 Spuren aus? Unter normalen Umständen ja, ABER wenn ich viel experimentieren will und 4 Keyboardstereospuren habe und dazu die 8 Drumtracks, dann bleiben für Bass, Gesang und Gitarren schon nur noch 8 Kanäle. 24 Spuren wollen sicherlich erstmal gefüllt werden und sind "normal" auch ausreichend, aber eben nicht für alles und jeden. Die Standard-Rock-Band mit 2 Gitarren-Bass-Drums und Sänger wird damit sicherlich gut auskommen.
Tendenziell sind Multitracker besser zu verstehen und leichter zu bedienen als Rechnerlösungen. Es ist halt plug n play. Bei einer Rechnerlösung kann es tausend Gründe haben, warum ich keinen Ausschlag am Eingang im Rechner bekomme wenn ich ins Mikro laber. Da sollte und muss man sich auch viel mehr mit der Materie auseinandersetzen. Mit nem Multitracker und der Anleitung ist man wahrscheinlich schneller am Ziel.
gruß
Jan -
Wenn du sowieso nur im Rechner bearbeiten/mischen willst, brauchst du kein Pult sondern es würden auch Preamps/Wandler reichen.
Auch wirds bei mehr als 8 Spuren halt gleich wieder deutlich aufwändiger und teurer. Bei 8 Spuren reicht zb ein Presonus Firepod um 8 Mikrofone in den Rechner zu spielen.
Alternativ könntest du eine PCI Karte (zb RME Hammerfall LE Digi9636) in den Rechner hängen, welche dir ADAT Eingänge bietet. Pro ADAT Eingang kannst du 8 Kanäle kalkulieren. Allerdings brauchst du pro ADAT Eingang einen A/D Wandler (zb Behringer ADA 8000).
Für knapp 700 € bekommst du dann 16 Kanäle gleichzeitig in den Rechner.
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Find ich auch gut (rapidshare weniger)
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Viele Multitracker werben mit 64 virtuellen Spuren und 24 bla bla etc. Man sollte sich vorher immer genau durchlesen, was man sich da ins Haus holt. Gern genommen: 8 Kanäle gleichzeitig aufnahmefähig ABER nur 2 Mikrofoneingänge und der Rest als Lineeingang ohne Preamp.
Mal angenommen du willst 8 Kanäle Drums gleichzeitig aufnehmen, dann sollte das in der Beschreibung besser explizit stehen. Ebenfalls benötigst du 8 Mikrofoneingänge mit Preamp. Sollten Kondensatormikrofone (Grenfläche in der Bassdrum, Overheads, Hihats etc) zum Einsatz kommen, brauchen diese auch Phantompower zur Speisung. Bitte hier Klarheit schaffen. Man braucht nicht zwangsweise Kondensatormikrofone aber wenn man welche hat oder nutzen will, dann sollte das Gerät auch damit umgehen können. Sind die entsprechenden Features nicht onboard kann man sie entweder gar nicht nachrüsten oder eben durch Zusatzgeräte die leider dann auch wieder Geld kosten.
Besagtes Tascam 2488 kann (ohne Gewähr):
- 8 Spuren gleichzeitig aufnehmen und 24 wiedergeben
--> Heisst eine komplette Band zusammenaufnehmen ist kaum möglich bzw nur mit Einschränkungen. Ein Standarddrumkit kann man mit 8 Mikros gleichzeitig schon halbwegs gescheit aufnehmen. (Bassdrum, Snaredrum, Hihat, Tom1, Tom2, Tom3, Overhead L, Overhead R wäre ein Ansatz)- Es besitzt sogenannte "virtuelle Spuren".
--> Heisst soviel: Ich kann zb den Bass 4 mal aufnehmen und am Ende den besten Take für den Mix hernehmen. Ich kann also quasi 250 Spuren aufnehmen und wähle für den Mix/Wiedergabe die 24 besten Spuren aus.- Leider hat es nur 4 XLR Inputs mit Phantompower.
--> Ich kann also maximal 4 Kondensatormikros anschließen. Desweiteren sind die Inputs 5-8 nur als symmetrische Klingeneingänge ausgelegt. Hier kann es passieren, dass mir die Vorverstärkung für manche Mikros nicht ausreicht. Da ich das Pult so nicht kenne, kann ich weiter nichts zu sagen. 4 Mikrokanäle gehen problemlos gleichzeitig, 8 KANN ein Problem sein.Weitere Features erläutere ich mal nicht. Das würde ja endlos dauern
8 vollwertige und gleichzeitige Mikrofoneingänge hat zb das Roland VS-2400CD. Insgesamt sogar 16 Spuren gleichzeitig Aufnahmebereit, ABER auch hier die Einschränkung auf 8 durch die 8 MIkrofonpreamps.
Ähnlich siehts beim Korg D3200 aus. Auch 16 Spuren gleichzeitig aufnahmefähig, aber auch hier nur 8 Mikrofoneingänge.
Und auch beim Yamaha AW 2400 sieht das so aus.
All diese All-in-One Geräte scheinen maximal 8 Mikrofone gleichzeitig aufnehmen zu können. Sicherlich kann man beim einen oder anderen mit weiteren Preamps über die Klinkeneingänge noch weitere Spuren aufnehmen, aber das wären eben auch weitere Ausgaben.
Ich hoffe es hat ein wenig geholfen...
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Viel kannst du falsch machen, wenn du nicht auf die Phasenlage achtest.
Mal ein rudimentärer Erklärungsversuch.
Schall breitet sich ja bekanntlich in SchallWELLEN aus. Diese sind vom Verlauf ähnlich einer Sinuskurve, wenn wir uns diese mal bildlich vorstellen.Nun nehmen wir mal die Schallwellen die entstehen wenn ich auf die Snare haue.
Nun habe ich oben an der Snare ein Mikrofon, welches diese Schwingungen aufnimmt. Zum Zeitpunkt x hat die Schallwelle nun an der Position vom oberen Mikrofon ihr Maximum (Sinuskurve) erreicht. Nun nehme ich das untere Mikro hinzu, ich kann dieses durchaus so ausrichten (gewollt oder ungewollt), dass dieses Mikro zum selben Zeitpunkt x ihr Minimum erreicht. Das Ergebnis ist eine Auslöschung von bestimmten Frequenzen und der Sound verändert sich dadurch stark. Dies KANN immer dann passieren, wenn der Klang einer Schallquelle von verschiedenen Mikros aufgenommen wird und die Schallwellen diese Mikrofone zu verschiedenen Zeitpunkten erreichen.Eine Snare kann dann völlig hohl und ohne Volumen klingen, weil sich im unteren Mittenbereich eben die Frequenzen auslöschen. Eine Hihat kann klingen, als man man einen Chorus Effekt darauf gelegt durch die Phasenschweinereien.
Das Motto "viel hilft viel" gilt hier also nur bedingt. Wenn viele Mikrofone am Start sind (eigentlich aber IMMER) sollte man sich ausreichend Zeit nehmen um diese zu positionieren. Denn nur das was reingeht ins Mikro (egal ob Live oder Studio) kann verarbeitet werden. Eine verkorkste Mikrofonposition mit einem entsprechend suboptimalen Sound bekommt auch der tollste Techniker mit dem dicksten Mischpult nur schwer bis gar nicht wieder grade gebügelt.
Sind alle Mikros gut positioniert sind viel weniger Eingriffe an EQ, Kompressoren, Gates notwendig.Und wie es leider so oft bei der Tontechnik ist, verbindliche generelle Anleitungen oder Ansagen gibt es nicht. Man kann eben nicht sagen "Nimm ein SM 57 im 40° Winkel von oben 5 cm über die Snare und ein AKG C§29f2 von unten im 30° Winkel im Abstand von 10 cm und es wird DER Mördersound.
Man muss eben probieren und Erfahrungswerte sammeln und selbst diese können manchmal nicht richtig sein.Viel Text. Mir war mal danach.
gruß
Jan -
Genau dasselbe wie Matz dachte ich eben beim Durchlesen auch...

Und es zeigt sich mal wieder, es gibt eigentlich keine dummen Fragen sondern nur dumme Antworten...

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Zitat
Klingt eigentlich wie eine ganz normale Bandsituation...
Ach Sie spielen auch in ner Band
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Das Programm für den Abend war nicht von mir, sondern einem Bandmember der von meinen Aufbau bei der Erstellung des Line Ups nichts von meinen Kitplänen wusste.
Aufregen könnte man sich theoretisch auch darüber, dass wir zusammen am Proberaum eingeladen haben und ich jedem bereits dort gesagt habe, was ich den Abend vorhabe und das die Kritik erst nachdem eigentlich alle aufgebaut hatte laut wurde.Über Optik lässt sich irgendwo streiten, aber ich sag auch nix das der Basser hässlich ist
oder der Gitarrist eine lachsfarbene Gitarre spielt oder einer einen 4000 € Bass über einen 100 DM uralt Sender spielt oder der Keyboarder auch seit Jahren seine Pegelsprünge bei den Sounds nicht im Griff hat etc. pp.Edith sayz:
Ich hab reduziert aus mehreren Gründen (wollte reduzieren)
a) um etwas in dieser Besetzung umzusetzen, was ich vorher schon mit Erfolg in anderen Besetzungen getan habe.
b) mich (aufgrund mangelnder Übung am Kit aus beruflichem Mangel an Zeit) auf das "wesentliche" (Beat und Timekeeping) konzentrieren wollte
c) ich gemerkt habe, dass ich bei reduziertem Aufbau mehr auf meine Mitmusiker höre(n kann)
d) ich "zeigen" wollte, dass man auch mit einem sehr reduzierten Kit ohne großen Mangel einen Gig spielen kann
e) ich regelmäßig Gigs mitschneide um aus meinen Fehlern zu lernen und zu sehen was passt oder nicht und gemerkt habe, dass ich einfach noch viel zu viel rumfrickelegruß und weiterhin Danke
Jan -
Gestört hat mich persönlich in erster Linie die Art und Weise des Kritikvortragens seitens 2 Member in der Band und das infragestellen meiner musikalischen Kompetenz.
Das hat mich zu vielen Überlegungen, Gesprächen und auch diesem Thread gebracht.Danke auf jeden Fall für alle bisherigen und kommenden Meinungen.
lg
Jan -
Moin
wir hatten gestern ein kleines "Bandproblem". Ich wollte gerne einen normalen Gig mit einem sehr reduzierten Set spielen (Bassdrum, Snaredrum, Hihat) und habe das Programm entsprechend gestaltet, dass nur Songs gespielt wurden, die ich für mich ordentlich auf diesem Basic-Setup spielen kann. Außerdem habe ich das Programm mit diesem Setup eingeübt und mir da viele Gedanken gemacht über die Umsetzung etc.Nun hat sich die Band fast geweigert aus optischen Gründen und auch weil sie mir nicht zutrauen, dass ich die Songs auf dem entsprechenden Kit umsetzen kann.
So Ende vom Lied: Ich fahre nochmal 20 km in den Proberaum und hole ein wenig "Dekomaterial" das es weniger nackt aussieht und wir spielen die Show. Ich mit einem dezenten Hals und die Band ebenfalls.
Wie denkt Ihr darüber?
gruß
Jan -
Ich zähle nicht verbal ein.
Ich spiele ja live nur mit Click.Meist zähle ich (mit Sticks) 4 vor. Wenns nicht auf die 1 losgeht, zähle ich 2 Take vor.
Wenn ein Gitarrist alleine anfängt, beginne ich oft sofort nach dem Ende des letzten Songs den Beat leise mit der HH zu treten (mal halbe, mal viertel), so dass er sofort anfangen kann, wenn er bereit ist. -
RATM-Take the power back
Queen-Another bites the dust
Bon Jovi-Keep the faithMore 2 come, when I amt sober...
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Dad baut Haus. Dad ist Musiker. Dad denkt an Proberaum. Meine Band probt da fast umsonst seit 12 Jahren drin.
20 m².Kosten: Beer for free für Eltern aus dem bandeigenen Perfect Draft und ab und an mal einen Essensgutschein für ein bissi besseres Restaurant.
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Die Camco sind halt auch geile Teile, die würde ich nicht gegen ne 7002 eintauschen.
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SCAAAARRRRRRLET:
Vorsischd bei Gommendare über die Hesse!!!!:O :O :O
Oder sonst....

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Mitschnitt von 2 Livegigs:
1. Gig: Geile Stimmung im Publikum. Drummer (ich) trinkt so 4-6 Bier über den ganzen Abend und fühlt sich subba. Super Monitorsound. Macht Spass. Band meint: Musikalisch durchaus ansprechender Gig
Livemitschnitt: Schwankungen im Timing, beschissenes Mikrotiming, allgemein zuviel gespielt.2. Gig: wenig Publikum, Stimmung ok. Nicht das eigene Set. Suboptimaler Monitorsound. Weniger Spass innerhalb der Band während der Show aber ok. Band komplett nüchtern und relativ frei von Emotionen. Eindruck aller Bandmitglieder nach der Show: musikalisch war letzte Woche besser.
Livemitschnitt: Supergetrommel, allgemein 2 Klassen besserer MitschnittSoviel von meiner Seite dazu.....