Beiträge von Seven

    Also ich kennzeichne auch,
    was ich schon habe und was noch kommen soll.


    DW Kit in Lava Oyster mit schwarzer Hardware22x18 BD/ 10x8 TT/ 12x9 TT/ 14x11TT / 14x5 SD
    Dazu kommt auf jeden Fall ein 8er Tom, dann langfristig noch n 16er Standtom und eventuell ne 18er Bassdrum.
    Bei dene Snares wirds noch was schnackeliges geben. Entweder ne Ayotte 14x6,5 mit Wood Hoop oder was wahrscheinlicher ist Noble & Cooley so was in 14x4 oder ähnlich. Dies aber auch eher langfristig. Und ne kleine süße 10" x irgendwas Sidesnare.


    Bestehendes Beckenarsenal:Zildjian K/Z 13" Hihat / Zildjian K Custom 20" Ride / Paiste Line Full Crash 14" / Paiste Line Fast Crash 15"/ Paiste Line Mellow Crash 16" / Paiste Line Fast Crash 17" / Sabian HHX Evo Splash 12"
    Hier kommen noch:
    Wahrscheinlich 10er und 7er HHX Evo Splash (oder doch wieder Ufip..)
    Ein 12er oder 14er China und ein 17er oder 18er China. Modell muss noch gefunden werden. Gerne Paiste 2000, wenn ich finde oder Zildjian K China Boy.
    Dann gibts noch ne 10" Hihat (Modell ebenfalls noch völlig offen) zuerst nur closed und als Ausbaustufe dann mit Remotehihatpedal.
    Beckenarme sind und bleiben CH-88 / CH-1000. Doppelhuf is mit DW 5002 auch bestens gelöst. Hihatmaschine ist noch Pearl, wird aber irgendwann auch was aus Oxnard werden.


    Habe also mein Traumset in meiner Traumfarbe und werde die Kiste immer weiter ausbauen, wenn genug Geld da ist... :)

    Da ich keine Snarefelle kaputtkloppe und zum bersten bringe kann ich nur über den Sound von Emperor X und Genera Dry was sagen.


    Emperor X ist halt relativ dumpf, damit kann man aber schöne fette Snaresounds produzieren.
    Genera Dry ist eins meiner Lieblingssnarefelle, hatte ich aber lange nicht mehr drauf. Leicht reduzierte Obertöne. Liegt halt zwischen dem Standard Amba und den üblichen doppelschichtigen Verdächtigen.
    Natürlich is n Amba coated der Standard auf der Snare und viele akzeptieren nix anderes. Aber wer in die Richtung eher dunklere Sounds mit weniger Opatönen will, der sollte mal ein Emperor X probieren. So schlecht fand ichs net. Aber schon für Rock und net für leichtere Sachen.

    Italien? Wasn das? :D
    Trashtalk machen doch alle. Ob ich das nun beim Handball mit 14 in der C-Jugend gehört habe ("Deine Mutter machts doch...") oder ob das einer der größten Sportlegenden ever ("Air") gemacht hat. Italien (was war das nochmal überhaupt???) hat somit alle Mittel genutzt und Erfolg gehabt.


    Italien hatte zwei gute Spiele (Viertelfinale und Halbfinale). Aber eben die beste Abwehr und einen der besten Torhüter und SO wird man eben Weltmeister.


    Egal--> 54, 74, 90, 2010.... ;) :rolleyes: 8)

    Also ich nehme nun einfach mal das Setup der letzten Aufnahme:


    Mikros:
    1 x AKG D-112
    1 x Shure Beta 91
    3 x AKG C391B
    2 x Schoeps CMC 5
    3 x Opus 87
    1 x Neumann U-87


    Pulte, Preamps, AD Wandler:
    1 x Midas Venice 160 als Preamp für Drums
    1 x Mindprint Envoice MK. II für alles andere
    1 x Behringer DDX für Abhören während der Aufnahme
    1 x Motu 828 für Transfer von HD 24 auf Notebook


    Aufnahmemedium:
    Alesis HD 24
    bzw. später HD im Rechner


    Rechner:
    Acer Notebook
    Pentium M740
    80 Gig HD
    512 MB Ram
    Cubase VST 32
    diverse Freeware Plugins
    TC Reverb Plugin
    Wavelab 4.0


    Abhöre:
    Mackie HR 824
    Yamaha NS-10M
    div. AKG & Beyerdynamic Kopfhörer


    Ansonsten Produktionen ohne HD 24 also direkt über Motu 828 auf Rechner. Produktionen auf Alesis Adat. Produktionen auf diversen 8 Track Geräten.
    Mix über Mackie SR.40.8 oder Yamaha 02R sowie diverse DDA.
    So genug auf dicke Hose gemacht.
    Die Erfahrung sagt: Man braucht Erfahrung und kein dickes Equipment :D

    Hab mich mal durchgelesen durch den Thread und möchte ein, zwei Sachen betonen und bissi was (soweit möglich)konstruktives beitragen.


    Natürlich ist es verlockend, dass es mittlerweile zu dem Preis den man für 2-3 Tage in einem semiprofessionellen Studio hinlegt sich auch selbst ausstatten kann und ein Mehrspurstudio sich selbst einrichten kann. Einen Rechner hat ja eigentlich jeder oder ist billig zu erwerben. Günstige/billige Mikrofone kosten auch nicht die Welt und auch Wandler sind im Laufe der Zeit immer günstiger geworden, bzw. es sind auch Wandler von niedrigerer Qualität auf den Markt gekommen.


    Die Qualität "großer" oder einfach "größer-als-das-eigene-Heimstudio" Studios setzt sich leider aus vielen Komponenten zusammen. Das fängt dummerweise beim Raum an. Denn um einen "guten" Raum zu haben, hat man entweder Glück gehabt oder man hat diesen für teures Geld geplant und gebaut. Mit Hilfsmittel wie Schaumstoffplatten, Bassfallen und was es nicht alles gibt kann man natürlich die Akustik verbessern, aber auch das kostet Geld und man erreicht natürlich nichts wirklich optimales. Weiter gehts mit Mikros. Ob ein 3000 € Neumann auch 100 mal besser klingt als ein 30 € Behringer Mikro halte ich für unwahrscheinlich bis unmöglich, aber nix destotrotz: Das Ergebnis ist besser mit teurem Mikro. Weiter mit dem Preamp, hier kann man durch ein billiges Kleinstmischpult gehen oder durch einen Hi-End Preamp für mehrere tausend €. Auswirkungen siehe Mikro.
    AD Wandler: siehe Mikro.


    Dann kommt als wichtiger Faktor (besonders bei Drums) die Mikrofonierung an sich. Hier bedarf es zweier Dinge: Erfahrung und Zeit. Mit mehr Erfahrung kann man sicherlich Zeit einsparen, aber mit viel Zeit kann man nur ansatzweise mangelnde Erfahrung kompensieren.
    Erfahrung: Techniker mit Erfahrung= guter Techniker= teuer. Zeit= Geld.


    Bis hierhin ist IMHO das wichtigste vom Entstehungsprozess einer Aufnahme. Was bis hier versaut wurde, bekommt man später nur mit Equipment/Zeit und Erfahrung wieder halbwegs weg (wenn überhaupt) Und Equipment, Zeit und Erfahrung kosten wieder Geld.


    Alles weitere im Mixprozess benötigt natürlich auch wieder die üblichen Dinge: Erfahrung, Zeit und Equipment.


    Was nun der Hobbystudiobesitzer hiervon am ehesten hat ist die Zeit, mit der Zeit kommt die Erfahrung aber Equipment als wichtiger Faktor kommt leider nicht automatisch hinzu.


    Man kommt halt Step by Step weiter, aber Wunder erwarten kann man durch den Kauf von billigem Equipment und einfach loslegen nicht.


    Als guten Rat: Zeit nehmen und nochmal GANZ viel Zeit nehmen. Das bringt Euch doppelt voran weil es sich direkt in der Aufnahme auszahlt und Erfahrung bringt.


    Also mit try & error kommt man ganz gut voran. Also zum Bleistift aufnehmen-> anhören -> Mikroposition ändern -> wieder aufnehmen -> Aufnahmen im Vergleich hören. Ebenso beim Mix. Immer wieder im Vergleich hören.


    So und nun zum Equipment an sich:
    Behringer ADA 8000 ist schon was feines für den Preis. Es funzt auf jeden Fall. Dazu ein gescheiter Wandler um in den Rechner zu kommen. Wobei meine Kenntnisse hier nicht sooo ausgeprägt sind. Gute Ergebnisse habe ich mit Channelstrips a la Mindprint Envoice, SPL Channel One oder dbx 386 erreicht. Da man außer den Drums dann meist alles nacheinander aufnimmt darf dann alles hier durch laufen und man profitiert bei jeder Spur. (Wie gesagt, wichtig ist das ganze erstmal gut auf Band/Platte zu bekommen).
    Da hier nun viele Drummer rumturnen, die mehrere Kanäle gleichzeitig aufnehmen wollen empfehle ich das ADA 8000 für Low Budget und darüber dann vergleichbares von Focusrite oder Presonus.


    Alternative wäre dann halt ein Interface, das mir gleich 8 Channels in USB 2.0 oder Firewire wandelt (Firepod). Wichtig sind in diesem Kontext eben 8 Mikrofonvorverstärker, denn ansonsten können nur Linequellen (Keyboards, Sampler etc.) angeschlossen werden.


    Hier ist man eben mit dem einen Gerät "fertig".


    Sorry muss schaffen.
    tbc.

    Zitat

    ham wir schon probiert. wir haben auch glaub ich genau das Programm verwendet wenn ich mich nicht irre. Aber irgendwie war unserem Gitarristen das Ergebnis nicht gut genug oder was weiß ich....


    *ROTFL*


    Er bevorzugt diese Lösung mit dreimal aufn Mp3 Player aufnehmen gegenüber einer Lösung mit Rechner und Sequencersoftware?


    Mir fehlen echt die Worte.......


    Ich würde den Typ gerne mal kennenlernen....

    Und der Gitarrist der diesen Aufnahmeprozess vorschlägt, denkt er hätte Ahnung?
    Oha.
    Nun da bleiben als EQs nur die des Mischpults erstmal. Und bei nem 12 Kanal Behringer (genaue Bezeichnung wäre net schlecht) ist wohl mit einem 3 Band EQ mit eventuell semiparametrischen Mitten zu rechnen.


    Ich würde mal etwas in der folgenden Richtung probieren:
    - Versuchen die 6 Toms mit den 3 Mikrofonen zu erwischen. Geht natürlich nur wenn immer 2 Toms so schön nebeneinander sind, dass ein Mikro genau zwischen die beiden passt, bzw beide aufnehmen kann.
    - Dann viel aufnehmen und das Ergebnis anhören. Dann wieder mit den Mikrofonpositionen experimentieren. Das kann auch einen Tag dauern!!! Für einen attackbetonten, kickreichen Bassdrumsound sollte das Mikro recht nahe ans Schlagfell und tendenziell auf den Anschlagpunkt ausgerichtet werden.
    - Wenn dann das Ergebnis halbwegs passt, mit dem EQ anfangen.
    - Bei der Bassdrum würde ich so zwischen 120 hz und 300 hz volle Kanone rausdrehen. Den Bass je nach Geschmack bissi reindrehen, aber nix rausnehmen.
    - Mit dem Höhenregler ordentlich noch den Kick betonen.
    - Den Bass würde ich bei nur einem Mittenband bei 700 bis 1000 hz boosten. Das würde den Sound tendenziell knackiger machen oder bei 3500 bis 5000 hz reindrehen, dass hebt den Anschlag hervor. Wenn der Kollege sauber und gut und schnell spielt bekommt man ihn so besser nach vorne im Mix.
    - Ansonsten eventuell bissi boosten im Bassebereich, muss aber normal gar net sein bei nem guten Instrument.


    Also viel experimentieren ist angesagt...

    Oft ist es bei zwei Mikros nur mit Phase drehen (am Pult oder in Software) nicht getan.
    Vielmehr Sinn macht es viel Zeit auf die Positionierung der Mikros zu verwenden. Gut das sollte man eh tun, auch bei nur einem Mikro.


    Dann kann man mit 2 Mikros an der Snare richtig fette Ergebnisse erzielen, die mit einem Mikro nicht möglich wären. Aber das kostet echt Zeit.


    Einige gaten das obere Mikro dann recht stark und holen sich mit dem unteren Mikro die Ghostnotes wieder rein, die dass obere Mikro wegen des Gates abgeschnitten hat.

    Auf was für ein Medium wollt Ihr denn aufnehmen? Wie wird das später gemischt?
    Es bringt ja nix Euch Tips zu geben, die Ihr später mangels Equipment nicht umsetzen könnt. Was soll ich dir also eine Richtung vorschlagen, die du mit einem 4 Band Vollparametrischen EQ einschlagen könntest, wenn du nur einen 3 Band EQ ohne Parametrik hast?


    Also Hosen runter und sagen wie die technischen Rahmenbedingungen sind.


    Eins vorab: Wo hat Euer viertelgebildeter Gitarrist sein gefährliches Achtelwissen her?
    Du musst weder alles totdämpfen noch dein komplettes Set umtunen. Bullshit.

    Also wir spielen desöfteren mit anderen Bands zusammen. Wobei wir uns untereinander kennen. Da ist keiner dabei der einem die Felle platttrommelt oder mir die Becken zersägt. Bei manchen Kollegen gibts net mal eigene Becken, Snare oder Hocker. Was aber sein muss, ist meine FuMa. Da komm ich mit den meisten anderen (Federspannungen) einfach nicht klar.
    Wenn ich auf nem Festival oder so mein Se gestellt habe, dann wurden vorher zwei Dinge mit Veranstalter geklärt:
    - Alles was kaputt geht zahlt der Veranstalter
    - Ein Satz Felle (incl. Resos) zahlt mir der Veranstalter.


    Vor allem letzteres war auch immer nötig. Dann hab ich auch wenig Probleme mein DW, oder damals Ayotte zu stellen.

    Zwang in jungem Alter ist bei Freizeitaktivitäten einfach nicht gut. Problematisch natürlich bei einem teuren Hobby wie Drums, wenn der Junior den Spaß verliert, aber er wird den Spaß sicherlich dadurch gewinnen, dass er zu seinem Glück gezwungen wird.


    Also in einem kostenmäßig sinnvollen Rahmen die Hobbys ermöglichen ist denke ich top. Natürlich kann man keine Kletter, Tennisausrüstung ein Drumkit, ein Keyboard und eine Megamodelleisenbahn anschaffen.