Beiträge von Seven

    Du musst halt Behringer Produkte richtig einordnen und auch differenziert betrachten. Für den Preis eines Allen Heath Wizard bekommt man halt einige Behringerpulte. Die haben so in der Richtung auch n 19" Teil was allerdings auch afaik so um die 600 € kostet, also schon kein lowest budget mehr und auch nur 4 Auxe hat.


    Ich würde für kleine 2-8 Kanalpulte für den Proberaum, wenn ich keine hohen Anforderungen habe sofort ein Behringer nehmen. Das tuts halt einfach. Da kommts auf den Sound nicht so an und es ist ja so, dass die meisten nicht hören ob da nun ein Soundcraft im Proberaum werkelt oder ein Behringer. Da kommen einfach noch so viele andere Soundkomponenten hinzu, da macht der "Sound des Mischpults" einfach wenig aus. Gut die Teile gehen irgendwann kaputt, aber das im Proberaum kann ich das Risiko eingehen.


    Es kommt dabei aber auch immer auf den richtigen Umgang an. Wird etwas bewegt, gehört es in ein ordentliches Case, das Case wird nicht geworfen oder sonstwie misshandelt.


    Wenn ich mit der ganzen Sache ein wenig professioneller werde und auch Geld damit verdiene, dann würde ich mir halt was gescheites (da gehts wie gesagt mit Wizard und GL Serie los) kaufen. Oder wenn ich eben das Geld besitze und einfach Spass dran habe, über gutes Equipment zu spielen, statt mein achsoteures Drumkit mit den 50 € Mikros abzunehmen und über ein 200 € Mischpult an 200 € Boxen zu verstärken. (HALLO Flaschenhals :D)


    Es gibt wirklich Behringer Produkte die sind ihr Geld wert und eigentlich mehr als das. Die übertreffen deutlich teurere Geräte in der Performance. Das ist Fakt. Dann gibts wiederum Geräte von Behringer, die sollte man beser umgehend recyclen, bevor was schlimmes passiert. Es gibt Behringer Sachen, wo ich mich als Techniker weigere mit zu arbeiten und es gibt Behringer Sachen mit denen ich Events gemacht habe mit 3000 Besuchern.


    Ein guter Ansatz: Für den Proberaum ein 8 Kanal Behringer Einwegpult für 100 € oder was die halt kosten und wenn ich einen (mehr oder weniger wichtigen) Auftritt habe, dann dackel ich zum Verleiher meines Vertrauens und leihe mir irgendwas zwischen A&H Wizard und Midas XL4.

    Ich würde 10/12/16 nehmen, auch wenn die meisten hier im Forum momentan größere Toms empfehlen. Die Bandbreite der möglichen Sounds ist einfach größer. So kann man das 10er recht tief stimmen und kommt so in die Richtung 12/13/16 oder man knallt es eben fester drauf und hat mehr Variation im Sound (wie ich es machen würde).
    Ich stimme meistens auch nicht in gleichen Intervallen (gute Ausrede eigentlich, weil würde ich sicher eh net gut hinbekommen :D) sondern die beiden kleinen Toms eher hoch und die beiden tiefen Toms eher richtig tief.


    Gut ist Geschmackssache...

    Wenn du n Laden findest, der dir für den Preis was auch nur annäherungsweise gescheites (gut ist eh ausgeschlossen) verkauft, nenn ihn mir, denn dann wäre naheliegend, dass er auch ein Masterworks 8 piece Set für 600 € raushaut.
    *scnr*

    Ich denke es liegt halt auch viel am Mix. Früher war es einfach mehr "Geschepper". Das Hihat eher auch mal bissi mehr geöffnet und große lange klingende Crashes. Die Bassdrum nicht totgedämpft und mit EQ gradegebogen, sondern ruhig ein wenig resonant, klingt so einfach größer. Die Trommelgrößen sind ja bekannt und am einfachsten ist der Sound dann auch mit den Originalgrößen zu erreichen.
    Mir gefällt der späte Ringo Sound bei den Beatles recht gut. (Sgt. Pepper Album) und eben auch John Bonham. Ich finde der Bonham Sound findet seine aktuelle Fortsetzung im Van Halen Drumsound auf der Balance. Bassdrumsound und Snaresound gehen schon sehr richtig Bonham, sind aber trotzdem "moderner". Balance ist für eines der am besten Produktionen vom Sound her gesehen....

    Ich empfehle hier dem Kollegen NICHT den Kauf eines A&H Pultes, sondern habe lediglich geschrieben, dass für MICH mit Wizard und GL der Einstieg in eine sinnvolle Größenordnung beginnt. Falls das nicht so rüber kam, möchte ich dies hiermit berichtigen.
    Muss jeder wissen was er (ausgeben) will...

    Ein Lineeingang ist ganz grob übersetzt ein KLINKENeingang. Pro Kanal hat man NORMALERWEISE normalerweise einen XLR (in der Regel Mikrofon)Eingang und einen Lineeingang (eben für Klinken). Bei den kleineren Mixern sind dann meistens die letzten Eingänge (auch Auxreturns kann man grob noch als Lineeingang dazurechnen) ausschließlich als Lineeingänge ausgelegt.
    Pro Mikro oder Linesignal geht in der Regel EIN Kanal drauf. Teilweise haben die Pulte auch Stereoeingänge, zb für Effektreturns oder Stereokeyboards. Das sind im Prinzip zwei Eingänge, bei denen der eine Eingang komplett nach Links und der andere komplett nach rechts gepannt ist (also nachher nur auf der rechten Box/PA-Seite etc) zu hören sein wird.
    Alternativ kann man natürlich ein Stereokeyboard auch auf zwei normale Lineeingänge legen und dann mittels des Panoramapotis die beiden Kanäle auf die Stereobreite verteilen.


    Der 1604 hat 16 Eingänge, die sowohl über Line als auch XLR Eingänge verfügen und 4 Stereo Aux Returns, wo auch nochmal Stereosignale (CD Player, Effektgeräte) angeschlossen werden können. Allerdings hier keine Möglichkeit das mit Channel-EQ zu bearbeiten.
    Das mit den 6 Auxen ist so auch nicht ganz richtig. :rolleyes: (MARKETING!!!)
    Die ersten beiden Auxe sind pre/post switchbar. So far - so good. Die Auxe 3/4 sind post Auxe und lassen sich auf 5/6 schalten. Ich kann pro Kanal also entweder die Auxe 3 und 4 nutzen ODER 5 und 6. Ich kann nicht pro Kanal die Auxe 3 und 5 oder 4 und 5 etc. nutzen. Effektiv hat das Pult eigentlich nur 4 Auxwege. Es gibt eigentlich relativ wenig sinnvolle Fälle, wo diese Schaltung wirklich genutzt wird. Da es post Auxe sind, eigentlich auch nur für Effektgeräte. Und in der Klasse, in der das 1604 spielt, hat man selten 4 Effektgeräte dabei.


    Der meiner Meinung nach sinnvolle Einstieg beginnt mit dem Allen & Heath Wizard. Bietet auch 16 Eingänge in der 16er Version, hat aber einen 4 Band EQ (Mackie 3 Band) und 6 vollwertige Auxwege. Ne Nummer größer liegen dann Allen & Heath GL 2200 (nur noch gebraucht erhältlich) bzw. der Nachfolger GL 2400. Hier gibts dann 16er, 24er und 32 Kanal Versionen. Das sind in der PA Szene sogenannte Butter & Brot Pulte mit denen die "Budget" Jobs oft gemacht werden. Die Pulte haben sich als zuverlässige Arbeitstiere herausgestellt. Wer also was sinnvolles kaufen will und dabei nicht unbedingt in ein Midas investieren will, sollte sich GL 2200/2400 und den Wizard ansehen. Da hört dann die Spielzeug/Einwegklasse auf und Pulte beginnen, mit den man auch wirklich arbeiten kann.

    Für mich ganz klar Presonus Firepod!!!


    Wenn es in erster Linie darum geht, aufzunehmen


    Wenn natürlich auch ein Mischpult angeschafft werden soll, sieht das eventuell anders aus. Aber die Presonus Preamps sind schon recht gescheit.

    Erklärung Auxweg:


    Ein Auxweg ist "Hilfsausgang" (klingt blöd, mir fällt aber nix besseres ein).
    Ich denke die Grundfunktionen eines Mischpults sind ja klar. Oben am Gain stellt man die Empfindlichkeit ein, pegelt das Mikro/die Instrumente ein. EQ ist im groben auch klar.


    Unten mit den Fadern erstellt man dann seinen Mix. Also Stimme lauter, Bassdrum leiser etc. Ein Auxweg macht im Prinzip dasselbe: Man kann damit einen Mix erstellen, der (je nachdem ob pre/post) unabhängig vom "Mix der Fader" ist. Ich kann mache nun mit den Fadern den Mix für das Publikum und unabhängig davon, mit einem (Pre-Fader Aux) zb. den Monitormix für den Sänger. Da wird dann zb. der Gesang, die Acoustic Klampfe und das Keyboard draufgelegt, während auf den Fadern noch der Bass, Snare etc liegen könnte.


    Pre-Fader heisst soviel, wie dass der Auxweg PRE/VOR dem Fader erfolgt. Eine Veränderung am Fader unten hat also keinerlei Auswirkung auf den Aux/Monitormix.


    Eine weitere Nutzung von Auxwegen ist die Ansteuerung von Effektgeräten. Diese erfolgt in der Regel POST/NACH Fader. Post heisst soviel, wie dass eine Veränderung am Fader unten auch den Pegel im Auxmix ändert. Damit werden Sachen gemixt wie Chorus (gerne bei Acoustic Gitarren), Hall (Drums, Stimmen) oder Delay (Stimmen). Sinn der Sache ist hierbei, dass der Anteil vom Effekt ja gleich bleiben soll. Wenn der Aux Pre Fade wäre, dann wäre der Effekt immer gleich laut auch wenn ich den Fader bewege unten. Mache ich nun einen Soundcheck und stelle alles ein und mache nachher die Stimme am Fader lauter, würde bei einem Prefader Aux der Effekt ja anteilig zurückbleiben. Bei einem Postfader Aux wird der Effekt gleichzeitig mit lauter gemacht (oder eben leiser)


    Auxwege werden also genutzt in erster Linie für Monitor (in der Regel Prefader) und für Effekte (in der Regel Postfader). NICHT auf Auxwege gelegt werden Sachen wie (Noise), Compressoren, Expander, externe Equalizier. Die kommen in der Regel in den Insert.


    In den günstigeren Preisklassen haben die Mixer meisten fix einen Prefader Aux und einen Postfader Aux. Wenn teurer wird, wird meist auch die Anzahl der Auxe größer und die Möglichkeiten, diese zu schalten.
    Also zb
    Behringer UB 1202 ca 140 €
    1 Aux Pre Fader für Monitor / 1 Aux Post Fader für Effekt


    BEHRINGER UB 2442 FX ca 340 €
    2 Auxe Pre/Post Schaltbar für entweder Monitor ODER Effekt
    2 Auxe Post Fader für Effekt


    Allen & Heath GL 2400 ca 2500 € (24 Kanal Version)
    Auxe 1-4 komplett entweder pre ODER post schaltbar
    Auxe 5-6 komplett entweder pre ODER post schalbat
    Hier sind 6 Monitorwege möglich, oder 6 Effektwege oder eben 4-2, 2-4 Verteilungen.


    Midas Legend 3000 ca verdammt teuer (afaik ca 45000 € neu)
    12 Auxe alle einzeln Pre/Post schaltbar


    Aux Returns
    Die Auxreturns sind weitere Eingänge. Über den AuxSEND schicke ich das Signal, welches ich mit dem Auxmix erstellt habe RAUS aus dem Pult (also entweder an die Monitore/Endstufe ODER eben an ein Effektgerät/Input). Im Effektgerät wird Sound nun bearbeitet und muss ja wieder zurück ins Mischpult. Den Ausgang des Effektgeräts kann ich nun an den AUX RETURN anschließen. Dort mixe ich den Anteil vom Effekt am Gesamtmix. Ich kann aber auch zb einen CD Player am Aux Return anschließen oder ich kann das Ausgang vom Effektgerät auch auf einen normalen Eingang legen, was viel in der Praxis auch machen, weil sie dort nochmals mit einem EQ das Effektsignal bearbeiten können, was bei Auxreturns in der Regel nicht möglich ist.



    Ich hoffe damit wäre das erklärt

    Wobei das Pult an sich nicht wirklich überzeugend klingt. Die Preamps machen das Signal sehr stumpf/dumpf/mumpfelig. Das können sogar Behringer Pulte besser.

    Zitat

    Sicher, man kann nicht alles in Zimmerlautstärke spielen, das geht nun mal nicht, aber das übliche Reingedressche ist völlig überflüssig und obendrein auch noch unsinnig: Der Drummer, dem zugehört wird, macht den Stich. Zuhören kann aber nur ein Zuhörer, der anwesend ist. Wenn der sich aber bereits verabschiedet hat, weils ihm zu laut geworden war, wirds einfach absurd.


    Dein Wort in den Ohren der Drummer mit denen ich mich als Techniker desöfteren in Clubs rumärgern muss.....

    Nee so stark ist mein GAS (im Vergleich zu unserem Gitarristen :rolleyes: ) nicht. Insgesamt spiele ich mein jetziges Kit ja schon einige Jahre.


    Aber vielleicht sollte ich wirklich nochmal weiter die Augen aufhalten, das Problem ist halt: Wenn mein Kit jezz die Tage den Proberaum verlässt muss halt dringend ein neues her. Und ALLES was ich will geht halt net, dazu sind halt finanzielle Restriktionen einzuhalten.


    Hab nun noch ein weiteres Kit entdeckt :rolleyes: ;) :D welches in Farbe optimal wäre und Sound und Größen passen, allerdings auch net ganz billich und das vorhandene Set ist reserviert und schon so gut wie weg, und der Händler muss erst beim Vertrieb die Lieferzeit erfragen...... X(


    Sollte das dann wirklich ein paar Monate dauern, wirds leider nix...