Beiträge von Seven

    So richtig toll wirds halt einfach in so einem kleinen Raum net. Man kann die Wände dämmen um Reflektionen zu reduzieren und so den Raum "trockener" klingen zu lassen aber das sind bei 12 m² Nuancen. Am meisten bringt es, wenn DU disziplinierter (das heisst in diesem Fall einfach LEISER) spielst. Da ja keine Amps vorhanden sind, hängt der Gesamtsound in erster Linie an dir und deinem Getrommel. Du bekommst einfach in einem so kleinen Raum die Drums nicht aus den Gesangsmikros. Die Technik kann die Physik halt auch net bescheissen.

    Ich mag Tico´s Tomsound bei Bon Jovi =)


    Allerdings spielt der gute Mann wohl selten ein 12er Tom. Afaik sind das meisten 13/14/16/18 an Toms. Also groß und kurze Kessel hab ich bei ihm auch noch net gesehen, von daher stimmt schon.

    N Kollege hatte sich ein Ayotte bauen lassen mit 22x22er Bassdrums. Er hat sich dann eine professionell "kürzen" lassen und die ist nun 22x18. Die 18er klingt einfach besser. Der Ton ist besser kontrollierbar. Insgesamt ist sie ein wenig leiser, aber vom Sound her ausgewogener. Aber ob Lautstärke das wichtigste Kriterium zur Beurteilung einer Bassdrum ist?

    Ich hab hier entdeckt, dass es auch ne 14x3,5er FF in KUPFER gibt. Wie verhält sich die? Die beiden bei Ebay beobachte ich auch schon.
    Diese neue Abhebung klingt zumindest beim lesen recht interessant und attraktiv. Schon jemand Erfahrungen damit gemacht?
    Wäre dann die Frage, die Snare wegen der Abhebung neu zu kaufen ?!? Oder eben bei Ebay ne alte Brass gebraucht zu schiessen....

    Von den "normalen" Hot Rods halten bei mir die von Pro Mark am längsten. Allerdings richtig lange halten die Carbo Rods. Die gehen halt auch kaum auseinander und brechen nicht. Sehr zu empfehlen. Wenn auch wieder anderes Spielgefühl und Sound.

    Die 13x3er liess sich schon immer nicht besonders toll stimmen. Ist ja auch kein Hochpreisprodukt. Sie ist relativ anfällig für Verstimmungen und der Zahn der Zeit hat an Schrauben und Hülsen, Abhebung etc genagt und bei dem Preis und der Qualität der Snare hab ich kein Bock, das Ding jezz groß zu modden.

    Moin ich hab mal kurz (hoffentlich nich zu kurz) gesucht und nichts in der Richtung gefunden. Ich suche nach einer möglichst knalligen Zweit/Sidesnare. Ich spiele als Erstsnare eine 14x6,5er Maple Snare, die schon recht vielseitig ist. Dann hab ich noch eine mittlerweile 12 Jahre alte 13x3er Pearl Maple Piccolo. Die hab ich nun mal als Sidesnare wieder ausgegraben und fand den Sound (wie auch unser Techniker) eigentlich sehr geil. Allerdings ist das Ding mittlerweile kacke zu stimmen und klingt eigentlich nur gescheit wenn man die Felle richtig anknallt.


    Ich suche also was knalliges, was in erster Linie als Sidesnare spielen soll, aber nicht nur als Effekt. Kewl wäre dann auch, wenn man das Ding auch mal nach Belieben als einzige Snare mitnehmen kann (gut das sollte man mit jeder Snare können; ihr wisst was ich meine)


    Ich dachte da erstmal an eine 14x3,5er Brass Free Floating von Pearl. Ich kenne halt die 14x6,5er Brass Free Floating und die knallt schon ganz gut und ist auch schweinelaut.


    Oder gibts da noch andere Sachen, die ich mir mal näher betrachten sollte?



    greets
    Jan

    Zum ursprünglichen Thema.
    Bei einer "normalen" Schlagzeugabnahme hat man ja meistens die Quelle nicht sauber getrennt (teilweise auch ganz gut so). Über das linke Overhead kommt noch noch Signal vom rechten Overhead etc. Also könnte man theoretisch die Overheads extrem pannen, ohne dass das linke Crash nur links zu hören würde.
    Bei E-Drums ist das anders. Wenn ich hier ein Tom ganz links anordne ist es auf der rechten Seite nicht zu hören. Das kann durchaus gewollt sein, ich würde es in der Regel NICHT machen. Ich würde bei E-Drums die Becken und Toms (eventuell auch Hihat) maximal von 9 Uhr bis 3 Uhr pannen, eher sogar 10 Uhr bis 2 Uhr.


    Zum Thema Behringer, Omnitronic und McCrypt. Meinen Erfahrungen nach ist McCrypt mit der größte Scheiss in der ganzen Veranstaltungstechnikbranche. Ich hab da bis jezz ausschließlich schlechte Erfahrungen gemacht. Omnitronic ist da marginal besser. Behringer hat durchaus Produkte im Sortiment, mit denen man gut arbeiten kann. [Ultradrive, Ultracurve als Analyser, DDX Digitalpult, Intelligate, alte Composer (MDX 2000 und auch MDX 2100)]
    Es gibt aber durchaus auch "Wegwerfprodukte" bei Behringer, die man billig kauft und wenn sie zicken kommen sie zum E-Schrott, weil reparieren sich eh net lohnen würde. Ich nutze für mein IEM seit 8 Jahren ein Behringer 4 Kanal Pult. Mittlerweile das zweite, weil das erste verreckt ist. Trotzdem fahre ich mit einem alle 4 Jahre kaputt gehenden Behringer billiger als mit einem vergleichbaren Mackie Produkt, welches das 4fache kostet. Doof wäre halt, wenn mir das Ding im Gig aussteigt, aber dann würde ich den Gig auch so zu Ende bekommen und hätte halt Pech gehabt.


    Ich würde auf jeden Fall bei vergleichbaren Produkten Behringer immer Omnitronic oder McCrypt vorziehen. Bei Interesse könnt ihr euch ja mal Mischpulte von Midas ansehen.... ;) <--- Smilie der die Ironie der Aussage verdeutlich soll (EDIT)