Beiträge von Seven

    Kommt mal wieder drauf an...
    Dem einen bringts was, der nächste braucht es wirklich, der übernächste spiele ohne runder und der letzte kann mit Klick goar net.


    Ausprobieren und anhören. Am besten auch aufnehmen und das ganze dann so objektiv wie möglich betrachten.


    Ich spiele live so 80-90% der Songs mit Klick und fühle mich besser, weil ich weiss, dass
    a) Das Tempo stimmt
    b) Das Tempo nicht schwankt


    Ich bilde mit zumindest ein, dass ich Songs die ich oft mit Klick gespielt habe, nach einer gewissen Zeit auch ohne Klick zumindest recht ordentlich einzähle.
    Wir haben auch Songs, in denen es gegen Ende ein wenig mehr "abgehen" muss, da mach ich dann den Klick aus und geb eben bissi mehr Gas.


    Und es ist auf jeden Fall Übungs- und Gewöhnungssache. Am Anfang habe ich mich deutlich unwohler gefühlt. Aber mittlerweile basst das schon.

    Du brauchst nur etwas zum Üben um quasi CD und Klick laut zu bekommen?
    Tu deinen Ohren etwas gutes und investiere in einen guten, geschlossenen Kopfhörer (Big Phones oder äquivalent) oder ein paar gute IEM Hörer (Ultimate Ears SF 5 Pro). Die steuerst du über ein kleines 50 € Behringer Pult an und kannst dort Klick und CD Player anschließen.


    Da solltest du mit deinem Budget gut auskommen, und du hast deinen Ohren einen RIESEN Gefallen getan, weil du sie vor Lautstärke schützt und so viel relaxter üben kannst.

    [kleinlichkeitsmodus]
    E504 gibts net, wenn dann BF 504, der Vorgänger der E604
    [/kleinlichkeitsmodus]
    Ansonsten sei überzeugten AKG C1000 Usern ans Herz gelegt, mal andere Produkte im Vergleich zu hören...

    Beta 52A find ich gut, Beta 91A find ich auch gut. Für "kickigere" Grundsounds (Heavy) würde ich das Beta 91A bevorzugen.
    Sennheiser kenne ich leider nicht. Die beiden Shure sind anerkannt gut. Das 91A ist vermutlich die in der Bassdrum meistgenutzte Grenzfläche.


    Nobel wirds dann mit Beta 91A UND Beta 52A

    Ich gehe mal davon aus, dass du die Peavey Messenger Pro meinst. Und ich nehme an, dass du 800 € als Budget hast für: Mikro, Kabel, Stative, Boxen, Mischpult und alles und nicht nur für 2 Boxen.


    Ich empfehle dir: http://www.party-pa.de
    Les dich dort mal schlau, was die Jungs so an Boxen in deinem Preissegment so benutzen und was sie für Eindrücke haben.
    gruß
    Jan

    Üblich ist immer noch EIN Mikro zu nehmen und mit einem Subkick ALLEINE arbeitet eigentlich keiner. Prinzipiell sollte ein Mikro das aufnehmen/weiterleiten was an der Quelle passiert. Dies äußert sich in einem möglichst linearen Frequenzgang. Hier sind Kleinmembrankondensatormikros, aus den von Schneider genannten Gründen, den Großmembranen überlegen. Dynamischen Mikros sind die Kondensatormikros meist in den Höhen überlegen, welche hier natürlicher und ausgeglichener wiedergegeben werden.
    Dynamische und auch Großmembranmikros weißen häufiger Eigenfärbungen auf. Teilweise sind diese erwünscht und klingen in vieler Ohren "gut". Subjektiv werden dann Mikros als zb als "wärmer" wahrgenommen. Im Bassdrumbereich herrscht teilweise der Trend, keine Mikros mit linearem Frequenzgang anzubieten, sondern der Frequenzgang ist abgestimmt auf einen bestimmten Sound. Das Mikro formt quasi schon einen Sound vor.
    Sehen kann man das ganz gut am Frequenzgang des Shure Beta 52

    Hier sieht man, dass der Bassbereich angehoben wird, der untere Mittenbereich im Vergleich eher abgesenkt wird und gegen 4000 hz nochmals ordentlich angehoben wird. Damit erreicht man ohne irgendwelchen Eingriffe am Mischpult einen Sound der viel mehr nach "Rockbassdrum" klingt als ein Mikro mit einem linearen Frequenzgang. Soweit so gut. Was aber nun, wenn einem der Sound vom Mikro nicht gefällt? Das Mikro macht hier nun den Sound und wenn ich was anderes haben will, muss ich "gegen das Mikro" arbeiten. Also die betonten Bereich wieder herausziehen am Pult. Dabei kann es sein, dass meine Filter am Pult dann nicht ausreichen um das Mikro zu "neutralisieren" und dann "meinen Sound" zu machen. Gutes Beispiel ist auch das AKG D112, welche imho für jazzige oder "Steve Gadd" Bassdrumsound einfach nicht zu gebrauchen ist. Dann haben die Mikros halt auch immer einen "Frequenzpeak". Also zb eine Anhebung bei 63 hz und bei 4000 hz. Was nun wenn meine Bassdrum eben schon bei 50 hz schön schiebt und der Kick eher bei 3500 hz sitzt? Dann drängt das Mikro meiner Bassdrum seinen Sound auf.
    Vorteil dieser Mikros ist natürlich, dass ich am Pult nicht mehr viel drehen muss, aber nur dann, wenn das Mikro den Sound macht, der mir auch gefällt.
    Im Vergleich mal der Frequenzgang vom Shure Beta 91 (Grenzfläche)

    Hier sieht man, dass bis auf eine Anhebung ab ca 2000 hz (welche auch relativ linear ansteigt) der Frequenzbereich recht "ausgeglichen" ist. Das Mikro färbt deutlich weniger von sich aus. Was weniger gut herauskommt, das Mikro nimmt auch tiefe Frequenzen deutlich linearer auf und überträgt die Trommel wie ist. Daher werden momentan auch immer häufiger Grenzflächenmikrofone in Bassdrums eingesetzt.
    ABER in vielen Fällen passt der Sound der dynamischen Mikros schon zum Geschmack der User nur wenn ich was anderes an Sound haben will, dann komme ich schwerer zum Ergebnis. ABER ganz soviel Färbung wie ein AKG D112 muss IMHO nicht sein....

    Bestellen. Vorsicht auspacken. Vorsicht aufbauen. Gucken obs im Proberaum das bringt, was ihr euch erwünscht und wenn net, dann gehts ohne Gebrauchsspuren zurück nach Burgebrach.

    Grade bei Bassdrum gibt es eigentlich nicht DAS Mikro. Das eine funktioniert hier besser, dass andere dort. Und grade der Unterschied zwischen Grenzfläche und "normalem" Mikro haut halt bei der einen Bassdrum mal hin, bei der anderen nicht.
    Also am besten: Ausleihen und Ausprobieren.


    Ausprobieren würde ich:
    - AKG D112 (gefällt mir "normal" nicht so, aber in meiner 20er Export Bassdrum richtig geil zum Bleistift)
    - Shure Beta 52
    - Sennheiser E602
    - Audix D6 (einer meiner Favourites)
    - Shure Beta 91A (Grenzfläche)

    Eben Licht ist eben nicht Ton. Hier spielt ne Nachwuchscombo noch mit 15/2er EV und einem Dynacord Powermischer, den mein Dad schon in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts eingesetzt hat und das Ding läuft noch prima . Aber bei Licht hast du einen im Vergleich VIEL höheren Verschleiss und eine viel höhere Anfälligkeit für Ausfälle und Defekte.


    Von daher würde ich, wenn überhaupt diese "Easy-Lites" anschaffen. Alles andere würde sich imho nicht lohnen, bzw gäbe bei "Pooling" Stress. Grade Bands mit 4-5 Gigs im Jahr bestehen oft nicht ewig und die Mitglieder haben eine recht hohe Fluktuation (meine Erfahrung). Was wenn nun 4 Bands a 5 Musiker das Investment tätigen und jeder gibt 50 €. Was ist, wenn Musiker A in Band 2 nun aussteigt. Wer bezahlt ihm die 50 € aus?


    Musiker B aus Band 3 lässt das Strobe hinfallen und zerstört das Leuchtmittel. Wer zahlt? Was ist wenn das Strobe "einfach so" nicht geht? Gings auf dem Transport zum Gig kaputt? Oder beim Abbau beim letzten Nutzer?

    Ein fitten Tech (sowie Ton als auch Licht) bekommt man normal auch nicht für 100 € am Abend. Der normale Satz bewegt sich hier bei 180 bis 250 € am Abend.
    Wenns billiger ist, dann hat der Tech nicht Wirklich Ahnung, er hat ein großes Herz oder ihr gute Connections, meistens leider ersteres.
    Gutes Material bringt leider goar nüschd, wenn es keiner Bedienen kann. Dann lieber mittelmäßiges Material aber einen Tech, der aus den Möglichkeiten das beste herausholt.
    Und wer ne Grand-MA (die im Schnitt pro Verleihtag alleine 200 € kostet) hinstellt der spielt in ner Liga, in der die meisten Lichttechniker eh nicht hinkommen. Natürlich gibts da auch bessere und schlechtere, aber die meisten, die ne Grand-MA bedienen können, haben halt auch ein paar Jahre Erfahrung auf dem Buckel. Ich kenne ein paar Lichttechniker, die den Abend 500 € plus Steuer bekommen, und nix machen außer ihr Pult anzufassen und das nur 2-3 Stunden am Abend. Aber das sind halt echte Helden....

    Genau das von HR vorgeschlagene würde ich auch empfehlen, wenn ihr schon was günstiges kaufen wollt. Aber das Ding vernichtet auch Leuchtmittel und die sind auch nicht wirklich billig.
    Dafür bekommt man die Bühne von vorne recht angenehm hell und die beiden Teile legst du auf nen Beifahrersitz, die Stative auf der Rückbank quer und gut is.
    Hab auch schon Gigs gemacht mit nur diesen Easylites oder die Easylites mal als Frontlicht und dazu hinten 2 6er Bars.

    Also für 80 Euro gibts ohne Rechnung:
    Bissi Frontlicht
    12 Par64 auf Windups
    LaKas
    6 Kanal Dimmer
    12/2er MA LiCo
    Aufbau-Abbau-Anlieferung


    Dafür hab ich das alles ohne Stress immer hingebaut und hab keine Wartung, Verschleiss etc. Bei Lampen werden halt alle Nase lang auch neue Brenner fällig. Natürlich kostet Nebelfluid net viel Geld aber das sind doch jedes Mal wieder paar Euro, die ich bei leihen nicht extra zahle.


    Das wären, wenn du den 1000 € Krams (in den 1000 € sind keine Lifte oder Truss drin), also eher 1400 €. Die billigsten Lifte kommen ja schon fast 200 €, wobei ich aus sicherheitstechnischen Aspekten an dieser Stelle nicht sparen würde.
    Dann noch paar Kabel und Truss und du bist ruck zuck an den 2000 €. Kleinkrams wird in den Rechnungen leider immer wieder vergessen oder unterbewertet.


    Und auch wenn du mit 1200 € hinkommen solltest:
    Bei einem Verleihpreis von 80 € kannst du dafür 15 mal leihen. Bei 4 Gigs im Jahr brauchst du 4 Jahre, bis sich der Kauf rechnet!!! Und in den 4 Jahren hast du sicherlich Verschleiss/Defekte dabei.