Beiträge von Seven

    Also mit 32 Spuren sollte sich schon eine halbwegs gescheite (wenn vorher geplante) Aufnahme realisieren lassen. Wenn natürlich das Ego des Drummer schon 16 Spuren belegt, dann wirds irgendwo eng. Aber ein Standardkit sollte sich mit 8-12 Kanälen aufnehmen lassen. (Kick-Snare-HH-T1-T2-T3-OH-OH + evnt Ride/Snare Bottom/zweites Kickmikro)
    Gesänge brauche ich selten mehr als 5 Spuren (wenn man mal nicht eine Bombastproduktion abliefern will), 6 Spuren Keys sind auch genug fürs erste, 6 Gitarrenspuren wollen auch erstmal gespielt (und vor allem arrangiert werden). So dass mir nun immer noch mindestens 3 Spuren zur Verfügung stehen für Percussions oder satanische Botschaften. Einige Bands haben dann noch net mal Keys.


    Wenn man bedenkt, wie druckvoll alte 8 Spur Produktionen heute noch klingen, dann sollte man Zeit und Geld eher in gescheite Wandler (Mikros, Preamps) und vor allem in die Findung der richtigen Mikrofonposition investieren. Das bringt bedeutend mehr als die Snare mit 4 Mikrofonen abzunehmen und 18 Gitarrenspuren für ein Lick zu verhauen.


    my two cents

    Wollen wir an dieser Stelle vielleicht noch festlegen das
    a) Pearl besser als Sonor
    b) Paiste besser als Zildjian
    c) Remo besser als Evans
    d) Pro Mark besser als Vater
    e) BMW besser als Benz
    f) Nachts besser als Draußen
    g) früher eh alles besser heute


    IST!!!

    so richtig FLÜSSIG läuft dat nur bei jeff himself... nit ma der wirklich gute simon bekommt das SO gebacken.
    ich mag beide, aber die typischen jeff grooves live zu spielen ist auch für einen hero wie simon ein spiel, bei dem er nur verlieren kann...

    Dem kann ich nicht widersprechen, allerdings sind meine Erfahrungen aus mittlerweile fast 10 Jahren IEM Praxis so, dass es auch ohne geht und das ohne ein einziges Problem in der Richtung.



    Ach ich spiele seit mittlerweile 8 Jahren mit IEM und davon zu 99% ohne Limiter, ich hatte noch NIE ein Feedback auf meinem IEM und dementsprechend noch nie Probleme.


    Ich will ja gar nicht behaupten, dass das nicht besser und sicherer und überhaupt wäre, aber viele übertreiben hierbei einfach. Man muss auch mal sehen in welchem Kontext das ganze eingesetzt werden und wie hier Signalwege sind und wie hoch die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt ein Feedback entstehen kann.

    Der Amp kommt von der Leistungsfähigkeit schon eher hin. Probiers mit dem. Was du brauchst ist dann aber kein "einfaches" Rack sondern ein L-Rack. Heisst soviel, dass du kein Rack hast mit Deckeln vorne und hinten, sondern einen L-förmigen Deckel (vorne und OBEN). Oben kommt das Pult rein und vorne dann Endstufe, Limiter und Frequenzweiche. Allerdings sind diese L-Racks im Vergleich zu "normalen" Racks schon ein wenig teurer, aber anders bekommst du Pult und den Krempel schlecht in ein Rack.
    Das 6HE Winkelrack von Thon kostet halt schon 131 Euronen, ist aber auch von wirklich guter Qualität.
    Wenn du ein anderes Rack eventuell billiger findest, dann achte drauf, dass von Höhe und auch EinbauTIEFE alles reinpasst.


    Ansonsten bist du mit einem solchen Rack halt gebügelt und gekämmt. Noch besser wird dann natürlich noch zwei weitere HE zu nehmen und diese mit einer 2 HE Rackschublade zu belegen. Da passen dann prima Kabel, eventuell auch Shaker oder Sticks oder so rein.

    Allerdings ist die von dir verlinkte Endstufe (gebrückt geschätzte 150 Watt an 4 Ohm) ein wenig schwach für den Shaker der immerhin mit 300 Watt angegeben ist. Hier darf es ruhig ein Amp mit 300-500 Watt sein. Zuviel Watt ist weniger tragisch.


    Und ein Rack würde ich mir echt überlegen, vor allem wenn du das ganze mal bewegen willst. Wenns wirklich nur im P-Raum bleiben soll ok. Ebenso Speakonverkabelung statt Klemmen, wie Kollege Schneider schon meinte.

    Also du gehst aus dem Pult entweder in
    a) einen Amp mit eingebauter Frequenzweiche (zb Mackie M1400 FR) und dann in den Shaker
    b) in eine Frequenzweiche (zb XO-223 von Thomann oder CX2310 von Behringer) und dann in einen Amp (zb T.Amp oder AH LD1000) und dann in den Shaker


    Es gibt in 9,5" von Samson einen Compressor mit Limiter für roundabout 100 €. Wieso solls denn 9,5" sein? Wenn du eh 19" Amp und dann noch eventuell Weiche in 19" hast, dann muss doch eh ein richtiges Rack bei und da kannste dann auch n normalen 19" Comp mit Limiter nehmen. Bei 9,5" brauchste nur wieder n Rackeinbaukit was sicher wieder extra kostet.

    Barzahlung steht im Vertrag aber nach dem Gig. Ab gewissen Größenordnungen wird aber gedrittelt. Ein Drittel bei Ankunft. Ein Drittel nach dem Aufbau und ein Drittel nach dem Gig.


    Grade bei kleineren Läden ist man aber dem Veranstalter oft "ausgeliefert". Wenn der keinen Vertrag machen will, dann gibts halt keinen und im Härtefall hat man dann eventuell Pech gehabt. Hier gibts so nen Laden, der hat schon oft 200-400 Leute bei 5-7 € Eintritt drin und zahlt auch dann recht gut, seinen etablierten Bands zahlt er auch gut, wenns net so voll ist.


    Aber Newcomer haben schon desöfteren weniger als vereinbart bekommen.


    Achso weil das Thema aufkam. Silvester gabs bis jetzt immer doppelte Gage oder noch mehr.


    Bestimmt und selbstbewusst auftreten führt oft zum Erfolg, aber auch nur, wenn man auch wirklich bereit ist, im Zweifelsfall auf den Gig zu verzichten. Und man sollte sich erstmal ein kleines Publikum erspielen und einen gewissen Bekanntheitsgrad. Ansonsten ist man einfach in einer verdammt schlechten Stellung gegenüber dem Veranstalter.

    Zitat

    130 Gäste x 3€ = 490€ - 140€ Anlage = 250€.


    UI
    Das sind aber teure 140 € :D


    Bezüglich Essen&Getränke (oder zumindest Getränke) bin ich vorsichtig. Das ging bei uns in 99% der Auftritte gut, ohne das es angesprochen wurde. Aber 2x eben nicht. Einmal waren da nur einmal Salate pro Bandmitglied und 2-3 Getränke pro Bandmitglied drin. Ja die Salate waren in dem Laden teuer. 7 x 6 € für Salat und 3 x 7 x 2,50 für Getränke wollte der Wirt haben. Wir haben gegen die Tür gespielt und es kamen halt auch nur 50 Leute bei 4 €. Das gab dann hitzige Diskussionen und DAS macht keinen Spass.


    Ein ander Mal wurde ein Gig mit dem Mann einer Wirtin ausgemacht. Alles im Vorfeld geklärt. Nur wollte die Wirtin am Veranstaltungstag nix mehr von freien Getränken wissen. Wir hatten aber auch am Vortag schon aufgebaut und beim Aufbau (größere Bühne, viel Licht etc) schon einiges getrunken. Gab auch eine hitzige Diskussion.


    Mit beiden Wirten würden wir NIE WIEDER zusammenarbeiten. Also klärt ALLES erdenklich IM VORFELD ab. Nicht das es zu Missverständnissen kommt. Und meistens ist es auch besser das ganze schriftlich festzuhalten.

    Wir versuchen als Coverband (ja wir spielen Covermusik und es macht trotzdem Spass :D) eine halbwegs klare Gagenstrategie zu verfolgen.


    Es gibt mehrere Arten von Gigs, die sich vor allem in der Größe unterscheiden. In einem lokal abgegrenztem Raum kann man für ähnliche Veranstaltungen nicht verschiedene Preise verlangen. Punkt. Veranstalter, Wirte etc REDEN MITEINANDER und Bands die einen weniger verhandlungssicheren Veranstalter versuchen abzukochen, werden auf Dauer keinen Erfolg haben.


    Kneipen zahlen bei uns am Anfang "Tür" bis maximal 300 €. Wir haben uns allerdings auch schon Musikkneipen "erspielt", wo wir mittlerweile 900 € bekommen. Da ist halt die Hütte voll, wenn wir spielen und der Wirt kann ohne Probleme 5 € kassieren. Dafür wird dann auch ein wenig PA mitgenommen und wir ziehen mit eigenem Techniker los.


    Stadtfeste sind auch ein breites Spektrum. Da gibts Feste wo es halt für 90% der Bands einen Fixbetrag gibt (Oft zwischen 300 und 600 €). Stadtfest ermöglichen es der Band sich einem meist breitem Publikum vorzustellen. Spielt man erfolgreich auf einem Stadtfest, wird somit zum Stadtgespräch ist es nachher leichter in dieser Stadt ein paar Clubgigs zu akquirieren.


    Dann halt Veranstaltungen in Festzelten, Bürgerhäusern und Stadthallen. Hier gibts dann oft 4-7 € Eintritt und nicht selten >1000 Zahlende. Dazu ein guter Getränkeumsatz. Unsere Denkweise an dieser Stelle: Die Veranstaltung (Musik, PA, Licht) wird vom Eintritt getragen und der Veranstalter verdient mit Essen/Trinken sein Geld. Dafür gehen wir von einem durchschnittlichen Besuch aus (leicht unter dem Schnitt) und multiplizieren das mit einem durchschnittlichen Eintrittspreis. Dabei kommen wir dann in etwa auf unsere Gage (incl. Licht&Ton). Dabei muss halt noch berücksichtigt werden, dass wir desöfteren mit zwei Coverbands an einem Abend spielen. Alternativ bieten wir auch ein Modell mit Eintrittsbeteiligung an, welches aber bis jetzt NOCH NIE in Anspruch genommen wurde. Aus einem Zuschauerschnitt von gut 1000 Leuten auf dieser Art Veranstaltung und einem normalen Eintrittspreis von 5 €, kann man dann in etwa auf unsere Gage schließen.


    Abschließend sei gesagt, dass wir das in erster Linie und eigentlich nur zum SPASS machen. Aber für bestimmte Beträge für bestimmte Veranstaltungen bleib ich lieber auf der Couch. Ein renommiertes Stadtfest auf ner guten Bühne zu einer guten Zeit spielen wir auch für Anfahrtskosten oder sogar mal für nix. Aber eine Bierzeltveranstaltung für unter 150 € pro Kopf tue ich mir nicht an.

    Mir hat der Kauf des Roc n Soc weitergeholfen. Früher saß ich so tief es nur ging und hatte ab und an Probleme mit dem Rücken. Der Roc n Soc geht einfach net so tief runter und man sitzt besser. Zuerst ungewohnt aber so einfach besser und gesünder.


    Und dann hat es mich weiter gebracht, die Toms nicht auf der Bassdrum zu montieren, sondern links daneben und das Ride somit näher (über der Bassdrum) an mich zu bringen. Es spielt sich so einfach relaxter. Da man doch öfter das Ride anschlägt als ein Tom.


    Und es bringt was, die Toms relativ tief zu hängen und die Becken relativ hoch. Man hat einfach einen besseren Blick auf die weiblichen Zuschauer in der ersten Reihe......

    Ich wollte es auch nicht glauben, welch großen Einfluss die Resofelle auf den Sound haben. Und nach wirklich spätestens 2-3 Jahren gehören die auch runter. Besser natürlich deutlich häufiger.


    Aber es gibt ja auch die Leute die meine, wenn ich auf die Antriebsachse Winterreifen aufziehe komme ich gut durch den Winter....

    Moin
    ALSO
    Zuerst sollte man sich das Studio auswählen. Dafür einfach mal sich vorstellen, aus der Studiokaffeemaschine einen Kaffee nehmen und mit dem Techniker/Produzenten/Typ-der-bissi-Ahnung-hat in Ruhe reden. Was hat er vor? Was empfiehlt er euch? Welche Möglichkeiten bietet er euch? Gibts eventuell n Deal (3 Songs für Betrag X, egal ob 20 oder 30 Stunden)? Und dann würde ich mir mal Produktionen aus dem Studio anhören. Und dann in Kontakt treten mit anderen Bands, die dort schon aufgenommen haben.


    Wer für 150 € am Tag aufnimmt kann das ganze nur zum Spass machen. Rechnet doch mal nach. 150 € sind bei einem normalen Studiotag (10-12 Stunden) grade mal 10 € Brutto Arbeitslohn die Stunde (falls es ne Rechnung gibt). Und auch schwarz wären 10 € net wirklich viel und dann verdient das Equipment kein Geld.


    Technikerstundensätze beginnen normalerweise bei 20-30 € die Stunde. Studios, die nicht aus Musikern-die-halt-n-Rechner-mit-Audiokarte-im-Keller-haben bestehen beginnen normalerweise so bei 60-80 € die Stunde.


    Weil es aber eben mittlerweile viele gibt, die schwarz am Markt aufnehmen und viele die einfach mit 3 Thomann Mikros und nem Aldi Rechner aufnehmen, müssen die Studio die früher 60-80 € die Stunde genommen haben, Deals anbieten. Also 3 Songs zu einem Festpreis.


    Soviel zur Auswahl und zum Preis. Man kann viel Arbeit/Zeit/Geld einsparen, indem man sich im Vorfeld wirklich penibel vorbereitet. Sprich ÜBEN-ÜBEN-ÜBEN und dann ÜBEN-ÜBEN-ÜBEN und dann als Drummer auch die Kiste mal RICHTIG stimmen.