Beiträge von Seven

    Ich meinte mit druckvoll zwei Dinge:
    - so leise wie möglich, aber so dass die Trommeln trotzdem klingen
    - und eben nicht zaghaftes Streicheln der Felle.


    Wenn einer die Band "Mallet" kennt, der Drummer bekommt das imho ziemlich gut hin. Kleine Irish Clubs, die Trommeln "klingen" und werden wirklich nur so laut gespielt, wie es nötig ist um einen "Klang" zu entwickeln. Und der gute Herr geht auch bei geringer Lautstärke ganz gut nach vorne, so dass die Rhythmussektion ganz gut "schiebt".

    Man kann auch üben, ein Kit bei geringer Lautstärke klingen zu lassen. Es gibt ja durchaus Leute, die können leise und druckvoll spielen. Die Fähigkeit dazu fällt halt nicht vom Himmel.
    Ansonsten Hot Rods probieren und wenn es mit reduziert hartem Anschlag UND Rods nix wird, dann gehts halt mit nem normalen Kit net. Man müsste halt wissen, wie laut es denn bei Euch wirklich ist/war.
    Ansonsten hat Livemusik halt immer eine gewisse Grundlautstärke, die sich nicht beliebig regeln lässt.


    Aber ich hatte heute abend wieder einen Job wo ein lauter Drummer wenig druckvoll gespielt hat. Als seine Kraft geschwunden ist und er zwangsweise leiser spielen musste, wars net viel weniger druckvoll aber klang besser :D


    Andererseits hab ich hier letztens einen englischen Drummer in den 40ern gesehen, der hat einen verdammt druckvollen, runden Sound/Stil in nem kleinen Irish Pub gehabt und das bei KAUM Pegel.


    ÜBEN ÜBEN ÜBEN
    Und ich geh jezz
    SCHLAFEN SCHLAFEN SCHLAFEN 8)

    Text lasse ich mal außen vor 8)


    Schön getrommelt
    Snaresound gefällt mir sehr gut
    Hihat könnte deutlich weiter nach vorne, ansonsten ist das Drum schon weit vorne genug.
    Gesang gehört bei sowas auch soweit nach vorne, bei normaler Popmucke wäre der Gesang weiter hinten


    Weitermachen..... ;)

    Ich finde die aktuelle CD "plätschert" und das ist für DT eigentlich negative Kritik finde ich. Es passiert nix überraschendes und es haut mich nix um. Alles in allem net schlecht, aber an DT hab ich normal ne andere Erwartungshaltung. Wir wollten eigentlich mit Band geschlossen nach Düsseldorf, aber keinem in der Band hat die CD wirklich gefallen, darum haben wir auch den Gedanken fallen gelassen.


    Mein Favourite bleibt Metropolis Pt. II

    Und ich hab noch n Sack voll LP Claws (von denen aber einige die Woche bei Ebay landen) und ich mag das 57er vom Sound an der Snare einfach.


    Naja und SO faul bin ich dann doch noch nit. Dann dürfte ich ja live net mehr als Kick, Snare und Hihat mitnehmen. Was nicht heisst, dass ich das schon getan hätte ;)

    Ihr solltet Euch mit dem GEMA Krams vertraglich absichern, also die GEMA Kosten auf den Veranstalter abwälzen. Das ist in unserer Branche eigentlich usus. Clubs oder auch Schulen und Vereine haben hier meist Jahrespauschalen. Bei eigenen Veranstaltungen tretet ihr dann auch als Veranstalter auf, was einige Pflichten mit sich bringt. Die Veranstaltung sollte wirklich bei der GEMA angemeldet werden, denn die Jungs sind wirklich auch hinter Kleinstauftritten hinterher und tauchen auch gerne mal persönlich bei angemeldeten Veranstaltungen auf und kontrollieren ob die angegebene Raumgröße auch so richtig ist. (Erst letzte Woche wieder erlebt). Da der Veranstalter die Größe des Raumes ein wenig untertrieben hatte, haben die zwei netten Herren den Raum kurzerhand ausgemessen und statt gut 700 € wurden dann 1500 € fällig....


    Mein Dad (auch Musiker, aber aus dem feindlichen Lager der Gitarristen) hat mal mit einem 2 Mann Acoustic Duo in einer Kneipe bei uns im Ort gespielt. In die Kneipe gehen knapp 60 Leute rein und die Veranstaltung wurde nur im örtlichen Mitteilungsblättchen (Verbreitung ca 1500 Exemplare in unserer 10000 Seelengemeinde) mit einer kleinen Anzeige (ca 5x5 cm) beworben und die GEMA hat dies herausgefunden. Der mit Strafe zu zahlende Betrag war dann doppelt so hoch wie der normale Satz...


    Das meiner Meinung nach unfaire ist, dass sich die Gebühren aus der Größe der Veranstaltungsraumes und des erhobenen Eintritts errechnen. Also wenn der Gig ein totaler Reinfall wird, dann hast du auch noch einen Arsch voll GEMA Gebühren.

    Also ich bin mit dem Sound des 87er sowohl an hohen als auch tiefen Toms zufrieden. Das "Problem" mit der Nahbesprechung bekommt man ganz locker in den Griff indem man das Mikro einfach ein paar Milimeter oder Centimeter vom Fell weiter weg zieht.


    Das 87er klingt auf jeden Fall offener als das 67er und auch offener als die viel genutzten E604. Halt typisch für ein Condenser.


    Habe die 87er auch deutlich öfter benutzt als die 67er und die 87er haben mir IMMER sehr gut gefallen, sowohl an Snare als auch hohen wie tiefen Toms.


    Wobei ich einfach doch lieber ein SM 57 an der Snare habe.

    Zitat

    Original von PearlExport1984
    Meiner Meinung nach sieht die rechtliche age so aus, dass man prinzipiell Stücke covern darf, wenn man sie nicht zu stark abändert- machen die Stars ja auch.


    ohne worte

    Also mit Opus 67 lässt sich prima arbeiten. Die 87er klingen schon noch ne Nummer geiler. Wenn die 30 € pro Mikro mehr noch drin sind, würde ich die investieren. Aber die 67er sind auch gute Mikros, besser als der Preis auf den ersten Blick ahnen lassen würde.
    Overheads können schnell ein Faß ohne Boden werden. Daher muss hier einfach ein persönliches Preislimit festgesetzt werden. Aber die Opus 53 sind schon okay für den Preis.
    SM 57 ist an der Snare auch immer ok.
    Und das Beta 52 ist ein Top Mikro in der Bassdrum.
    Tolles Set, würde mich als Techniker nicht beschweren :)

    Ich bin grade von Sennheiser E 604 auf einen Satz Opus 87 gewechselt für meinen persönlichen Mikrosatz und bin sehr begeistert. Auch am 14er und am tief gestimmten 16er macht das Opus einen prima Job.

    Keine Erfahrung mit dem Mikros aus dem Set, kann dir in der Preisklasse des PG 56 aber das Opus 67 von Sennheiser empfehlen. Das funzt auf jeden Fall, noch deutlich schöner wirds mit dem Opus 87, allerdings 30 € teurer, aber wiederum immer noch billig, für das was das Mikro leistet.


    gruß
    Jan

    Naja ich kenn das mit den Drummern und Tontechnikern aus beiden Perspektiven. Es sind halt nicht nur die Kits die im Endeffekt den Sound machen. Ein bescheidener Raum, eine dummer Ort auf der Bühne wo das Set steht, eine PA die auf der Bühne steht und schon hat man mit dem besten Kit, guten Mikros, gutem Pult und ner guten PA auch mal Probleme.


    Und dann gibts halt immer noch die Drummer, die meinen ihr Set wäre gut gestimmt, was nicht wirklich der Fall ist.


    Ich habe mittlerweile da als Techniker schon so ziemlich alles erlebt. Und wirklich gut gestimmte Kits, die richtig schön "klingen" sind echt selten. Das ist leider die Realität, auch wenn viele Schlagzeuger Kollegen das nicht wahr haben wollen. Das hängt sicher auch mit der hier schon genannten verschiedenen Wahrnehmung des Sounds vor und hinter dem Kit zusammen. Und bei Mikros müsst ihr beachten, dass diese ja nur wenige Zentimeter vom Fell entfernt positioniert werden und der Sound dort natürlich wieder komplett anders ist.


    Probleme gibts doch meistens bei den Toms. Snare und Bassdrum sind doch meist im Sound schon ganz ok, bzw "klingen" nicht länger aus. Aber Toms dürfen doch eigentlich ein wenig "klingen" oder??? Und hier genau den Dreh zu finden, wie lange die Trommel klingen darf und wie sie ausklingen soll (Stichwort: Booow), dass ist doch schon nicht so einfach.


    Verstimmen wirkt sich bei Bassdrum und Snare ja nicht großartig im Sound aus. Aber die Toms hören dann bei Verstimmungen auf zu klingen, "saufen ab", klingen "strange" oder sonstwas. Eben weil sie vom Klangcharakter doch anders sind. Und hier auf einen klingenden Ton gestimmt wird, ähnlich den Saiteninstrumenten. Unsere Gitarristen stimmen beim Gig ja auch nach jedem 2-3 Song nach.



    Dies trifft alles weniger für die Pinstripe/Zewa/Softi/Gaffa/Tempo Spieler zu. Da macht es eher mal töck töck töck, bei nem roll über die toms....

    Moin
    hab mich gestern mit nem Kollegen unterhalten über Stimmerei und Felle und und und. Und wir haben gemerkt, dass wir doch beide recht stimmfaul sind.
    Nun mal die Frage an die Allgemeinheit: Wie oft stimmt ihr? Theoretisch müsste man ja nach ein paar Stunden spielen immer mal wieder stimmen.


    Macht ihr das auch? Stimmt ihr nach/vor Gigs? Macht ihr dann nur "Feintuning" oder löst ihr das Fell relativ komplett?


    Ich muss ganz ehrlich zugeben, ich stimme eigentlich erst dann nach, wenn der Sound schon relativ "weggespielt" ist und die Trommel nicht mehr klingt (Toms). Snare stimme ich vor dem Gig eigentlich schon nochmal, da sich grade bei Rimshots doch ganz gerne mal die Schrauben eher lösen.