Beiträge von Seven

    Du musst halt, wenn nur 4 statt 10 Mikros am Kit hast, sehr viel mit der Positionierung arbeiten, denn was du da falschen machst bekommst du nie wieder raus.
    Wenn als auf den Overheads ein Becken deutlich lauter als das andere ist oder man die Toms nicht hört, dann ist das Ding eigentlich schon gelaufen.


    Ich habe vor ein paar Wochen für meine Band ein Demo eingetrommelt und das ganze mit 10 Kanälen aufgenommen. (Kick, Snare Top, Snare Bottom, Hihat, Tom1, Tom2, Ride, OverheadL, OverheadR, Raummikro) und bin dem Ergebnis eigentlich ganz zufrieden.


    Nun habe ich für meinen Dad (er nimmt für sich im Homestudio ein paar Tracks auf) ein paar Tracks getrommelt und das ganze aus Faulheit mit 5 Mikros gemacht (Kick, Snare Top, Tom1, Tom2, Overhead). Klingt auch mit viel Dreherei lange net so gut wie das 10 Kanal Produkt.


    Grade die Relation von Raummikros und Overheads zu den close gemikten Trommeln gibt dir beim Sound erst die Möglichkeiten.


    Kommt halt auch immer auf den eigenen Anspruch an. Solls n Demo werden um sich im nächsten Jugendclub zu bewerben? Solls für nen richtigen Club reichen, solls an ne Plattenfirma gehen? Was kann ich ausgeben? Was will ich ausgeben?

    Sehr wichtig und gerne vernachlässigt: Die Positionierung der Mikrofone!!!!
    Auch sehr wichtig: Gute Mikros, denn was durch das Mikro schon nicht aufgenommen wird, kann später auf Band oder aus den Boxen auch nicht zu hören sein.


    Standard gibts eigentlich nicht wirklich.


    Wenn mit 4 Mikros, dann sollten die beiden "Overheads" anders ausgerichtet werden, als wenn sie in erster Linie die Becken aufnehmen sollen. Also weiter weg vom Kick und nicht unbedingt von oben über das Kit.


    Ansonsten gilt halt auch, sauber spielen!!! Klingt doof is aber so. Lasst mal euren Gitarristen 4 Takte über euer Kit spielen und hört euch an wie das klingt. Abgesehen davon das Gitarristen kein Takt (und Rhythmus)gefühl haben :D


    Auf der Aufnahme von Tom Petty - Something in the air kann man recht gut hören, wie druckvoll ein Kit klingen kann, mit Raumikros die nur leicht von Closed Miks gestützt werden.


    gruß
    Jan

    Es gibt von Mackie ne neue Pultserie, die man mit Firewire Ausgängen ausrüsten kann und Alesis hat ne Serie mit USB Ausgängen.


    Wie das im einzelnen funzt (und vor allem wie gut) kann ich leider nicht sagen.


    gruß
    Jan

    Hast du mal spasseshalber ein anderes Mikro genommen?


    Aber an sich ist das SM 57 DAS Snaremikro schlechthin und zuviel Hihat auf dem Snaremikro kann eigentlich nur 2 Ursachen haben:


    1. Du spielst, wie hier schon gesagt, einfach das Hihat zu laut im Vergleich zur kleinen Trommel
    2. Das Mikro ist bescheiden positioniert.


    Richte das Mikro doch mal so gut 3-5 cm vom Rim entfernt auf die Snare aus. Probiere halt das Hihat ein wenig anders zu positionieren, also höher und weiter weg von der Snare.


    Aus meiner Erfahrung als Techniker heraus liegt das ganze in der Praxis meist am Drummer selbst. 10 Drummer am selben Kit mit gleichen Mikros und auch gleicher Anlage produzieren 11 verschiedene Sounds. Das ist nunmal so.

    Hier gibts keine feststehende Regel, es kommt mal wieder drauf an. Wenn du einen Stereoeffekt auf der Aufnahme haben willst, also ein Crash eher links und eins eher rechts, dann geht das nur mit zwei Mikros. Ob das jetzt realitätsnah oder -fern ist ist egal, die meisten professionellen Produktionen machen das wohl, alleine um die Signale nachher im Mix besser orten und differenzieren zu können.


    Ein richtig gutes Mikro überträgt natürlich den relevanten Bereich deutlich realitätsnäher als ein billigeres Mikro. Auch 300 € Mikros haben desöfteren noch vorgezeichnete Überhöhungen bei 10/12 khz, die nicht immer schön klingen (natürlich). Ein C414 oder ein U87 übertragen dann ziemlich genau das, was auch wirklich vor dem Mikro passiert. Die Frage ist dann allerdings wieder, wer das am Ende auch hört.


    Ich habe meine letzten Aufnahmen gemacht mit 2 C391B für die Stereobreite und einem U87 als Overhead mittig vor dem Kit, dann mit den Signalen ein wenig experimentiert, das klingt schon recht nett.

    Die Mikros sind sicher wichtig, aber ich denke mal der Referent hätte ich aus deinem Aufbau mit Gesangsmikros noch was rausholen können.


    Der Techniker selbst trägt halt doch einen recht großen Teil zum Sound bei.


    Aber was minderwertige Mikrofone natürlich nicht erst einfangen, kann kein Techniker der Welt wieder irgendwo herzaubern.

    Hatte die in meiner Sturm & Drang & Hardrock Zeit auch mal gespielt. Sind mir auch irgendwann gebrochen, haben bis dahin aber sicherlich länger gehalten als jede Holzsticks und auch so lange das es sich "wirtschaftlich" lohnen würde die zu Kaufen. Aber so richtig überzeugt haben sie mich nicht. Vielleicht hole ich mir nun nochmal ein Paar, da ich mittlerweile deutlich idyllischer spiele und sogar auf 7A umgestiegen bin (Schande über mich *gg*)

    Alles von Schneider und Roger kann ich auch unterschreiben in diesem Thread, aber irgendwo sind der Physik auch Grenzen gesetzt. Sprich es geht halt irgendwann einfach net lauter (ohne Feedback)


    gruß
    Jan

    Natürlich kann man nach 3 Jahren des Übens einen Song covern. Allerdings wird man ihn nach weiteren 3 Jahren intensiven Übens wohl anders spielen. Man hört halt selber nach 6 Jahren viel mehr Sachen als man nach schon aufnehmen und verstehen kann.
    Ich wollte mich nach ca 4 Monaten an Funky Cold Medina probieren. Das ist ja nur Groove, allerdings dieses Teils am Anfang und zwischendurch mit den Drags. Ich hatte doch erstens keine Ahnung wie das geht, dass das so klingt, noch wusste ich überhaupt was Drags sind. Ebenso war das mit Ghostnotes. Wobei das noch offensichtlich zu hörende Sachen sind. Da sind Grooves halt 4 oder 8 Taktig aufgebaut und hörst es nicht und spielst halt was 1 oder 2 Taktiges. Das merken zwar 98% der Hörer (incl einiger Drummer) nicht, aber so gaaanz richtig isses halt net.
    Dann ist da immer noch die Soundfrage. Hab letztens erst mit nem Studiotechniker gelabert. Der hat eine CD für einen Sampler produziert. 10 Bands, 1 Studio, pro Band 2 Tracks. Kit wurde gestellt für alle gleich und immer von nem erfahrenen Studiodrummer nachgestimmt.
    Hoffentlich bekomme ich den Sampler mal zum Online stellen. Man glaubt es nicht, wie unterschiedlich ein einzelnes Kit klingen kann, nur weil da jemand anders drauf spielt. Und das heisst nicht, dass es 5 mal Scheisse, 3 mal lala und 2 mal gut klang. Nein 10 verschiedene Sounds.
    Dann haben wir die Thematik ob jemand davor, drauf oder dahinter spielt. Grade am Anfang der Karriere (auch nach 3 Jahren) merken viele selbst nicht, wo sie grade sind. Sie spielen Metallica, denken es geht nach vorne, dabei ist das ganze mehr als laid back.


    Also nach 2,5 Jahren hab ich noch ein Video von nem Konzert von unserer Band (die übrigens immer noch gibt) mit nem guten Sänger. Programm damals:
    - Ugly Kid Joe - Everything about you
    - Bon Jovi - Bed of roses
    - Status Quo - Rockin all over the world
    - Gary Moore - Walking by myself


    Da waren noch zwei, aber die fallen mir jetzt nit ein. Die waren, auch meiner jetzigen Meinung nach net schlecht gespielt. Viel zu schnell, net jedes Fill hat gesessen aber für die Umstände etc eigentlich ganz passabel.


    gruß
    Jan

    Ultimate Ears ist wohl weltweit Markt- und Forschungsführend im Bereich IEM Systeme und hat wohl die meisten und bekanntesten Endorser.
    Die Firma stellt nur Hörersysteme her.


    Die Firma Fischeramps bietet auch eigene IEM Systeme an und daneben einige weitere Produkte. Aber sie ist auch der deutsche Vertrieb für Ultimate Ears.

    Also mein SF 5 Pro ist nun da. Hab heute mal bissi damit rumgehört und auch bissi am Set gespielt. Dazu dann auch Drums draufgelegt.
    Höreindrücke:
    - Er klingt von sich aus nicht so basslastig wie ein IE4 von Sennheiser.
    - Er löst die Mitten genial auf. Deutlich besser noch als der E5 von Shure.
    - Er klingt auch in hoher Lautstärke noch sehr angenehm.
    - Mit ordentlicher Bassanhebung klingt er sehr fett ohne aber zu mulmen.
    - Er klingt auch im Bassbereich deutlich differenzierter, bei einem IE4 (auch IE3) kann man Bass und Bassdrum kaum auseinanderhalten, dem ist hier nicht so.
    - Er macht von außen SEHR dicht. Also mehr als IE3 und IE4, ähnlich wie der E5, vielleicht auch noch mehr.
    - Die Hörer halten sehr gut im Ohr und rutschen viel weniger leicht als alle Produkte, die ich bis jetzt hatte. (Hearsafe HS 15/1-IE3-IE4-E5-Sony MDR 51/71))
    - Es gibt einige Höreraufsätze dazu, da sollte für jedes Ohr was dabei sein. (kleine, mittlere große Aufsätze, Tannenbäumchen, Schaumstoff)
    - Dadurch, dass der Hörer sehr dicht macht, kann man die Lautstärke relativ weit runterdrücken und so relaxter hören und spielen. Und wenn ma es laut macht, dann machts halt richtig Fun.
    - GANZ WICHTIG: Das System hat ein abnehmbares, austauschbares Kabel. Bei mir hat noch kein IEM System länger als 15 Monate gehalten. Immer kam es zu Kabelbrüchen. Innerhalb der Garantie ist das ja kein Problem, danach wirds halt doof. Für den Fall wechsle ich bei Ultimate Ears nur das Kabel und behalte die Stöpsel.


    Es ist der erste zwei Wege Hörer unter 500 € afaik und das gleich für 259 €, also schon ein Schritt in die richtige Richtung. Außerdem vom weltweit führenden Anbieter von IEM Hörern. Ich muss sagen, ein schöner Monitor (und speziell IEM) Sound macht einfach viel Spass beim Spielen aus. Und ein guter Monitor (und speziell IEM) Sound braucht seine Zeit, sowas macht man nicht eben in 10 Minuten mit 3 angespielten Songs. Je mehr Zeit man sich nimmt, je besser das System um so mehr Spass hat man an der Sache. Mittlerweile habe ich Live einen Supersound auf einem 2-Wegehörer und das macht richtig Spass. Das Grinsen beim Spielen kommt schon alleine vom Sound....

    Eijo wieso dann nit? Zum Glück ist das Geschmackssache und die Geschmäcker sind bekanntlich um zum Glück verschieden. Wie langweilig wäre das, wenn alle den selben Sound hätten. Nee Nee



    Seven, der so ziemlich alles an Fellen schon drauf hatte und zur Zeit Emperor spielt