Beiträge von Seven

    Also Snaredrum wird in den meisten Fälle von oben abgenommen, damit bekommt man NORMALERWEISE die "besten" Ergebnisse hin, zumindest kommt es dem Snaresound den man "natura" kennt am nächsten.


    Nun wird im Studio und bei größeren Liveproduktionen öfter auch die Snare von unten abgenommen. Was bringt das? In erster Linie weitere Möglichkeiten beim Sound (zu basteln), was aber auch immer eine weitere potentielle Fehlerquelle bedeutet.
    "Holen" tut man sich von unten eigentlich den Teppichsound, die Ansprache und ein paar Höhen. Deswegen wird von unten gerne ein Kondensatormikro genommen (nicht immer und keine Pflicht), welches die Höhen und oberen Mitten besser abbildet. Oben sieht man doch meistens ein SM 57, welches einfach DAS Snaremikro ist.


    Probleme kann es halt mir der Phasenlage der beiden Mikrosignale geben. Das kann halt sehr hässliche Phasenschweinereien mit unschönen Auslöschungen produzieren, welche sich sehr besch..eiden anhören. Diese kann man mit einem Phase Reverse Schalter am Mischpult meist eliminieren. Also ist ein Phase Reverse als Ausstattung am Mischpult Pflicht um die Snare von oben UND unten abzunehmen. Eine Midas Venice (was in der 24 Kanal Version immerhin auf der Strasse über 4000 € kostet) hat diesen Phase Reverse zum Bleistift NICHT. Ein weitaus billigeres Allen&Heaht GL 2200 hat wiederum einen. Soll heißen: Nicht mit jedem Pult ist das zu machen.


    Wenn man also die Signale erstmal sauber in richtiger Phasenlage am Pult anliegen hat kann man ein wenig anfangen zu "spielen". Man kann die Snare zum Beispiel "oben" ein wenig gaten (was ich EIGENTLICH bei ner Snare gar net gerne mache) und mit dem unteren Mikro den Teppich reinholen, also die Ghostnotes. Ich kann live einen fetten Hall NUR vom unteren Mikro aus produzieren, was den Teppich schön scheppern und klingen lässt. Ich kann das obere Mikro vom Sound eher fett machen und das untere eher dünn, so dass ich oben mehr "Holz" und unten mehr den "Teppich" habe. Nun pegele ich die beiden Mikros "gegeneinander" aus.


    Wenn man also die Mikros in Phase anliegen hat und weiß, was man tut, dann lassen sich da tolle Sachen realisieren. Klingt in manchen Fällen einfach nochmal ne Klasse besser. Besonder wenn viel mit Ghostnotes gearbeitet wird, die gehen bei großen PA Systemen oft einfach unter, weil man sie nicht gut einfangen kann, lassen sich die Ghostnotes so besser "einfangen" und in den Mix integrieren.


    Voraussetzungen sind:
    - genügend freie Kanäle
    - genügend Mikros
    - Phase Reverse am Pult (wobei es auch ohne gehen KANN)
    - einen Techniker, der weiß was er tut


    Aber wer das im Endeffekt hört??? Wir Schlagzeuger vielleicht, ein paar Musiker und Techniker, aber dem restlichen Bauernvolk wird das NIE auffallen.


    gruß
    Jan

    Zitat

    für unsereins als normalo-drummer, der nicht jeden tag "on the road" ist


    Und genau für diese Drummer lohnt es sich zum Verleiher zu dackeln und sich immer bei Bedarf ein paar hochwertigste(oder auch nur wertige) Mikros zu leihen.

    Also die "neuen" von Ultimate Ears heißen superfi 5 pro und sind in Deutschland in absehbarer Zeit nicht erhältlich. Auf telefonische Anfrage beim deutschen Vertrieb (Fischeramps) gibts in Europa noch patentrechtliche Probleme die eine Markteinführung verhindern. :(

    Erste Regel: Shit in - Shit out


    Bei solchen Gigs ist die Disziplin GANZ wichtig. Wer hier meint richtig laut spielen zu müssen und damit sämtlich Chor und Streicher Mikros mit Snare und Becken (Gitarren, Bass) zubrät, wird mit keinem Techniker der Welt und wirklich gutes Ergebnis bekommen. Wenn als von der Bühne schon Sch.... kommt, dann kann der Techniker das ganze am Pult nur lauter oder leise machen, die Sch.... aber bleibt.


    Dann ist ein gescheites Arrangement in solchen Fällen sehr wichtig. Es ist halt einfacher ein Stück mit 1 Gitarre, Bass und drum zu arrangieren, als einen Song mit 15 oder mehr Musikern.


    Erst dann, aber noch vor dem Equipment kommt der Techniker. Wenn du wirklich keine Ahnung hast, dann lass das ganze von einem erfahrenen und kompetenten Techniker machen, auch wenn der (viel) Geld kostet. Es wäre doch zu schade, wenn sich 15 Leute die Finger wund üben und spielen und am Ende kommt NIX beim Publikum an, weil an der falschen Stelle gespart wurde.



    gruß
    Jan

    Meiner Meinung nach eines der besten Tommikros auf dem Markt. Habe es bisher aber nur an Toms eingesetzt und dort hervorragende Ergebnisse erzielt. Der Preis ist sicherlich hoch und ich sag mal, sie sind nicht soviel besser als ein Opus 87, als sie mehr kosten. Allerdings sind sie schon besser. Aber ein High End Kit klingt halt auch nicht soviel besser wie ein Kit der oberen Mittelklasse.
    Leistung also top, Preisleistung geht besser. Es ist kein Fehler, das Geld zu investieren, wenn du es hast.


    In Erwägung ziehen kannst du auch das Audix D2.


    Hier kannste den, vielleicht schon bekannten, Test des PA-Forums runterladen:
    http://web37.lms-vt.de


    gruß
    Jan

    Zum Thema:
    Ich habe Evans Genery Dry als mein eigentlich Lieblingssnarefell. Zur Zeit aber wieder mit Standard Coated Ambassador, da mein kleine Dealer das Dry selten da hat und ich dann auch net bestelle, sondern mitnehme was halt da ist. Gefällt mir aber besser als alle von mir gehörten Remo auf der Snare.


    PS3 gefällt mir auf meiner Bassdrum besser als EMAD. Ich bin mit dem EMAD nie richtig warm geworden, gerade die Subbässe die einem versprochen werden, konnte das Teil nicht liefern.


    Zum Stimmen:
    Ich habe beim letzten Fellwechsel zum ersten Mal recht nah an der Bible gearbeitet UND dabei auch festgestellt welch großen Anteil die Qualität und der Zustand der RESOFELLE auf den Sound haben. Ich bin mit dem Sound meiner Kits nun mindestens 50% MEHR zufrieden und kann jedem nur empfehlen, dass ganze auch mal original nach der Tuning Bible zu machen.


    gruß
    Jan

    Manchen reicht es vielleicht aus mit nem Kickmikro und zwei Overheads oder gar nur einem. Ich würde persönlich bei 500 Pax Open Air alles abnehmen und dann zwei Overheads drüber. Ich bekomme keinen druckvollen Rocksound aus den Teilen des Kits, die nicht mikrofoniert über eine Anlage. Da gibts keinen satten, vollen Tomsound. Im Studio ist das wieder was anderes. Aber du hast auch live deutlich mehr Restriktionen was den Sound betrifft.


    Die andere Sache ist die, mit vielen Mikros steigt auch die Möglichkeit viel kaputt machen zu können. Ganz besonders wenn man einen schlechten Tech hat oder wie ihr, gar keinen Tech. Von daher ist ein Kickmikro mit 2 Overheads vielleicht nicht die schlechteste Lösung.

    Thema IEM:
    Habe am Wochenende mal mit nem Shure E5 2 Wegesystem gespielt.
    Ich spiele seit 7 Jahren mit IEM, aber immer günstigere Systeme. Zuerst Hearsafe HS 15, dann Sennheiser IE-3, dann noch ma IE-3. Und die sind nun wieder kaputt gewesen und ich hab sie eingeschickt und die IE-4 erhalten.


    Aber ich werde wohl dann den neuen UE-5 kaufen, wenn er denn mal lieferbar ist. Zwei Wege Systeme sind ein Unterschied wie Tag und Nacht, ich hab nicht dran geglaubt und lange überlegt ob es das Geld wert ist. Mittlerweile überlege ich, ob ich statt des 250 € teuren (getesteten und auch guten) UE-5 Pro den E-5 für für fast 500 € nehmen sollte.


    Ich hatte einfach einen bombastischen IEM Sound am Wochenende. Und das bei gleicher Pulteinstellung und gleichem Equipment wie die letzten Gigs auch.

    Grade Hardrock verbinde ich mit einer gewissen Grundlautstärke, wenn ihr nicht in der Lage seid, euch das Equipment zu kaufen, dann setzt euch mit einem Verleiher an einen Tisch.
    Er soll ich für 1,5 K€ was empfehlen, was später aufgestockt werden kann und was bei Bedarf bei ihm durch zugeliehenes Equipment aufgestockt werden kann.


    Ihr könnt euch auch zwei Behringer B1520 für 195 das Stück holen und darunter dann 2 Behringer B1800X für 220 € das Stück.
    Dazu dann ein TAmp 1400 und einen TAmp 2400 macht weitere 600 € und eine Frequenzweiche von Behringer für 85 €.


    Macht summa summarum knapp 1100. Kabel brauchts auch noch und Stative. Aber das wäre dann wirklich LOWEST Budget. Mir würde das lange nicht reichen.
    Worauf ihr achten solltet, wäre außerreichend dimensionierte Bassübertragung. Grade bei E-Drum und Hardrock kommt ein Bass schon SEHR, SEHR dünn.


    Das Problem bei billig ist halt doch wieder: Wer billig kauft, kauft zweimal.




    Habt ihr Mikros, Pult etc schon?

    Also das sind gut 2200 € nach Thomann Preisen. Das ist imho nicht viel für eine Anlage, die 150 Paxe beschallen mit Hard Rock und dabei ein Drumset druckvoll klingen lassen soll.
    Nebenbei weil wir im Drummerforum sind, EIN E KIT FÜR HARDROCK???


    Du suchst also nach sinnvollen Alternativen?


    Die erstbeste Antwort:
    Sieh dich auf dem Gebrauchtmarkt um. Da gibts meistens mehr für dein Geld!!!


    Ein anderes System das mehr kesselt:
    2 x The Box TP12/300 macht 800 €
    2 x The Box TP18/600 macht 1200 €
    1 x Aktivweiche
    2 x Endstufe
    macht 2700 €
    Link: http://www.thomann.de/artikel-176371.html


    Da hast du zwar 500 € MEHR, aber auch deutlich mehr Pfund.


    Alternativ dazu würde ich dir nahelegen, das Low Budget Stack vom PA Forum anzusehen. Im größten deutschen PA Forum wurde sich fast ein jahrlang gezofft, wie denn eine PA für möglichst wenig Geld aussehen soll.
    Angeboten wird das Ergebnis nun als Bausatz von http://www.lsv-hamburg.de


    Keine Angst vor dem Bausatz, das bekommt fast jeder zusammengeschraubt. Also ruhig mal ansehen. Die Weiche ist fertig dabei und die Gehäuse sind auch fertig gemacht.


    Das ganze besteht dann aus 2 Tops (2x10"/1") und zwei Bässen (2x15").
    Die "Innereien" (Weichen, Speaker) kosten dich 1111 Euro.
    Die Leergehäuse schlagen mit 2x155€ und 2x260€ zu Buche.
    Macht insgesamt 1900 €. Dazu käme noch eine Aktivweiche und zwei Endstufen.
    Hier zweimal LD 1000 genommen von Adam Hall (335 € beim Rockshop) und eine Behringer Weiche für 85 €.
    Also nochmal gut 750 €.
    Dann bist du bei 2600 € und hast aber was echt feines, allerdings ohne Markenname (den du allerdings auch nicht zahlst).


    Aber wie du siehst, meine Vorschläge liegen alle noch eher drüber. Was auch sagt, ich bin der Meinung mit dem Mackie Krams bekommst du diese Geschichte nicht (gescheit) gebacken.


    Weiterer Vorschlag, sucht euch einen netten Verleiher und kauft nacheinander. Wenn mal ein Auftritt ansteht soll er euch mal 2 weitere Bässe oder so dazu verleihen, dafür kauft ihr euer Zeugs bei ihm ein.


    gruß
    jan

    iRiver ifp 890
    256 MB
    Line In Direct Encoding mit 128 kbs
    Micro eingebaut
    Hab ma zum Spass das Ding in der Probe ans Pult gehängt. Nimmt auf jeden Fall relativ sauber mit dem Line In auf.


    Am Freitag und Samstag werd ich mal n Gig damit aufnehmen.


    Kost übrigends bei alternate 109 €.

    Kommt halt auch immer auf den Anspruch an. Aber mit Shure Beta sind die Dinger lange nicht zu vergleichen. Die Overheads klingen für den Preis akzeptabel, nicht mehr und nicht weniger, gut würde ich das nicht nennen. Ebenso das Bassdrummikro, die Tom/Snare Miks kenne ich leider nicht, kann mir aufgrund der Serieverwandschaft nicht vorstellen, warum diese deutlich besser sein sollten. Die Klemmen sind prima :D


    Es mag sicher sein, dass einigen diese Mikros reichen, aber bitte nicht behaupten sie würde so gut wie Shure Beta oder so klingen, denn dies ist keineswegs der Fall.


    Das Preisleistungsverhältnis bei diesem Set ist sicher gut, aber die Soundqualitäte wird davon auhc nicht besser.

    Klar ist das Budget bzw das Equipment meistens ein Engpaß.
    Aber da haben wir beide wohl unterschiedliche Auffassungen, wann, wie und wo welches Equipment an den Start kommen sollte und vor allem ob und noch wichtiger WIE GUT das geht. Hängt halt auch sehr vom eigenen Anspruch ab. Natürlich kann ich 2 Fullstacks Engl richtig aufreissen, dazu ne 8x10er Ampeg an nem alten SVT II und dazu noch ein Männerrockset mit 2B malträtieren, der Sänger plärrt dann über 2 300 Watt Boxen und man hört/ahnt ihn halt irgendwo.


    Gut das ist ein worst case Szenario, aber viele wissen gar nicht, wie gut eine halbwegs gescheite Anlage mit einem fähigen Techniker tun kann. Vor allem der Techniker ist halt sehr wichtig, denn ein Trottel holt auch aus dem besten Equipment nix raus, wohingegen ein guter Tech auch mit halbwegs passablem Equipment auskommt, solange es kein wirklicher Rotz ist.


    Macht ja schließlich auch mehr Spass wenn das ganze gut unten ankommt beim Gig, schließlich spielt man ja für die Leute (Frauen....) und net nur für sich selbst.

    Zitat

    Also ich würde bei einem auftritt in einer schulaula bei 200 Leuten die Drums keinesfalls verstärken, esseiden Du willst das die Leute mit Hörschaden heimgehen.
    Es wird vorallem dann nicht ganz billig wenn Du die Drums abnehmen willst, da brauchste mindestens mal 18" Woofer am besten mindestens 2 Stück, dann brauchste den Micro-Satz und einen Kompressor der als gate fungiert sonst klingt Deine Bass-Drum wie ne Pauke.


    Zu der Gitarre sein zu sagen das ich Grundsätzlich nur Marhall Röhrenverstärker verwendet habe und die wie mein Vorredner auch schon gesagt hat nimmt am besten mit nem Micro ab.
    Wiedersprechen muss ich meinem Vorredner nur mit den gesetzlichen Vorschriften in Deutschland gibt es eine vorgeschriebene Grenze bei 90db und der bass darf nicht tiefer als 100Hz.
    Liebe Grüße Ralf


    DAS IST MIT DER GRÖSSTE SCHWACHFUG DEN IN DIESEM SUBFORUM WOHL JE EINER VERBREITET HAT!!!
    Man kann/sollte bei 200 Leuten in einem größeren Raum (Aula) sehr wohl die Drums verstärken, die müssen dabei nicht mal lauter werden. Ich gleiche nur Toms und Kick die sowieso lauteren Becken und der Snare an.
    Ich brauche dafür keineswegs 18" Bässe, es geht notfalls auch ohne Bass oder mit nem 12" Bass oder nem 15" oder oder oder.


    Ein Kompressor brauchst du zwingend notwendig auch net, ein Gate würde schon eher Sinn machen, aber dann bitte ein Gate und kein Alibi-Noisegate aus nem Compressor, und am Paukensound, sollte vorher einer da gewesen sein, ändert das Gate auch nix. Dann klingt die Bassdrum halt auch original wie eine Pauke und da kann ich halt eher am EQ gegenwerkeln.


    Es gibt ein Deutschland mitnichten eine vorgeschriebene Grenze von 90 db. Vor allem db WAS?? A? C? leq? Es wird momentan an einer leq Grenze von 99 gearbeitet, aber das wird noch dauern. Und Frequenzen unter 100 hz sind verboten? Ahja, stimmt seitdem Atmen verboten ist und auf Rülpsen die Todesstrafe steht, darf man auch keine Frequenzen unter 100 hz mehr produzieren..


    Setzen Sechs


    Oh Mann mir geht hier der Hut hoch, wenn ich so einen Schwachfug lese. Bitte in Zukunft die Verbreitung von Halbwissen unterlassen, wobei dieses Wissen eigentlich noch net mal Halbwissen ist.