Beiträge von Seven

    Da gehört auch ein bissi subjektives Empfinden dazu.
    Ich persönlich sehe AAX und A-Custom nicht als ähnlich.
    AAX ist für mich mehr Rock und A-Custom mehr Pop.
    AAX schneidet mehr durch die Musik durch und A-Custom klingt eher schmaler und nicht so aufdringlich.


    Paiste Signature Mellow würde ich bei Sabian in der HHX Reihe einordnen. Ob da nun HHX Evolution, HHXplosion oder HHXtreme tue ich mich ein wenig schwer,
    weil ich lange kein Signature mehr unter den Stöcken hatte. Vielleicht am ehesten das HHXtreme.


    VG7

    Mit einer 22er Bassdrum macht man nicht viel verkehrt.
    Tiefe würde ich die 16-18" nehmen wenn es Rock werden soll.


    Ein 12er oder 13er Tom und ein 16er Floortom und fertig ist das Shellkit.
    Floortom würde ich in 16x16 nehmen. 12er in 8" und ein 13er in 9" tief nehmen.


    Snare würde ich - wie die meisten gebauten Snares - in 14x6,5 nehmen.


    Aber im Zweifel wäre mir ein Inch mehr oder weniger auch total egal.


    Hersteller? Serien? Da muss dann auch Dein Geldbeutel entscheiden.
    Ich finde gebrauchte Pearl Masters oder gebrauchte Tama Starclassic findet
    man recht häufig und das zu guten Preisen.


    Das schaut doch ganz nice aus und liegt unter 1000 €.
    Biete Tama Starclassic Performer Birch, 22", 10", 12", 16" kostümiert
    Biete Pearl Masters Custom MMX in Antique Gold 22x18 10x9 12x10 16x14


    Eine Ecke teurer und schön:
    Biete Mapex Orion - Burl Coffee Burst Finish 22-10-12-14-16 Schlagzeug Shell-Set
    Biete Sonor Delite Birdseye Sunburst Set 22/10/12/14 +HW

    Sackschwierig. Ich interpretiere das man dahingehend, die 3 Trommler zu benennen, die mich aktuell sowohl mit ihren Ideen versuchen zu beeinflussen (netter Versuch aber der Erfolg ist noch in weiter Ferne :DDD)
    und die mich beim Zuhören zum eigenständigen Trommeln motivieren.


    1. Jost Nickel
    Das der Kerl trommeln kann und groovt wie Hölle war mir schon eine ganze Zeit bewusst. Nun war ich erstmalig bei Jan Delay live und höre auch seitdem dessen Platten hoch und runter und habe dazu wohl den Youtube Channel
    von Jost komplett durchgehört. Es ist ein unglaublich sympathischer und unaufgeregter Kerl, der sich prima in den Dienst der jeweiligen Songs stellt.
    Klasse getrommel: https://www.youtube.com/watch?v=LkcKn9FFTys


    2. Benny Greb
    Ich kann verstehen, dass manche von dem Kerl genervt sind weil er offenbar omnipräsent ist und dazu sehr oft und ausführlich seine Sicht der Dinge in die Welt posaunt; an dieser Stelle etwas anders als der erstgenannte Kollege aus dem Norden.
    Aber was er trommelt und vieles von dem was er sagt, geben mir persönlich sehr gute Anregungen und Ideen, die mich motivieren mich ans Kit zu setzen.
    Das was ich von Benny als erstes gesehen habe: https://www.youtube.com/watch?v=2SYDPjWXEqo


    3. Hena Habegger
    Der relativ unbekannte Hena ist meinen Augen ein ganz hervorragender Rock-Trommler. Ich habe bei Hena ganz oft folgendes Erlebnis:
    Ich höre einen Song mit ihm zum ersten Mal oder bin live am zuhören und wo er ein Fill setzt und was er dann spielt ist ganz oft das, was ich selbst in dem Moment "fühle" bzw. selbst versuchen würde zu spielen.
    Drum-Battle (mit Steve Lee ;( RIP Steve): https://www.youtube.com/watch?v=eTsbb5p5i-Y


    Ansonsten wären meine All-Time-Favourites wohl eher Torres, Porcaro und Phillips.
    Technisch größten Respekt habe ich vor Harrison, Mangini und Colaiuta.

    Hi Stefan,


    hast Du Zeit genug, eventuell alle Mikrofone selbst zu testen und dann die zu verwenden, die Dir am besten gefallen?
    Mit den Shure-Set kann man gut arbeiten in meinen Augen.


    ATM 87R finde ich persönlich nicht ganz so toll. Die ATM 4041 gefallen mir wiederum besser als die SM 94.


    Ob ein altes (intaktes?) Granstar besser klingt ob ein (intaktes?) Tama Starclassic Maple weiß ich nicht.
    Ich persönlich mag das Starclassic Maple sehr gerne. Ich glaube das Holz ist sekundär...

    Die 421 sind natürlich ganz vorne, wenn es um die Mikrofonierung von Toms geht. Nach diesen war aber hier nicht gefragt.
    Und die Teile sind eben relativ groß und sehr bescheiden zu positionieren. Zuletzt bekommt man eben auch 3-4 der genannten
    guten Alternativen (TG 57 oder E604) für ein neues 421er. Wer das Geld hat und ausgeben will für Tom Mikrofone soll das tun.
    Ich wenn ich 1600 € Budget (für Tom Mikros)hätte, würde ich dann aber lieber mehr in andere Mikrofone investieren
    (Overheads eine Klasse besser, mehr Auswahl bei Snare Mikros, mehr Auswahl bei Gesangsmikros etc.) Wenn man dort
    schon auf hohem Niveau ist, dann natürlich die 421 nehmen.


    Praktisch: Lieber von den für Overhead geplanten AKG C451 (oder ähnlich) auf Neumann KM 184 (oder ähnlich) umsteigen
    und dafür bei den Tom Mikros die Variante E604 (statt der 421er) nehmen.
    Aber das ist nur meine Meinung. ;)

    Grundsätzlich ist erlaubt was (Dir) gefällt. So finde ich es durchaus sinnvoll, dass man von einem billigen/günstigen Einsteiger-Set zunächst die Becken, dann die Snare und dann die Bassdrum durch
    etwas höherwertiges ersetzt. Ich halte auch genau diese Reihenfolge für sinnvoll, da man aus den meisten in den letzten Jahren gebauten Trommeln mit einem guten Fell und ein wenig Erfahrung
    und Hintergrundwissen zum Thema "Stimmen" doch einiges rausholen kann. Ein Becken das scheilecht klingt, lässt sich auch von einem Stimmschlüssel nicht dazu überreden, irgendwie anders
    zu klingen.


    Die Standard-Snare-Größe dürfte nach wie vor 14"x6,5" sein. Es schadet als Trommler selten, eine solche Snare in ordentlicher Qualität zu besitzen. Und da ist es egal, ob man dazu eine 18er oder eine 26er
    Bassdrum spielt. Eine 12x4er Snare zu einer 26er Bassdrum ist dann zumindest gewöhnungsbedürftig. Das heisst aber nicht, dass es nicht 14x7 oder 14x6 oder 14x5,5 sein darf. Die Unterschiede dazwischen
    sind in dem Stadium in dem Du dich befindest nicht so groß.


    Ich hatte heute in Maintal auch so einen Herrn nach mir im Testraum. Er hat zugegeben keine große Ahnung zu haben und wollte ne Snare kaufen. Er hat dann 8 Snares mit in den Testraum genommen
    und sich ein Bild gemacht. So läuft das.

    Hi Oliver,


    ich habe mit einem X32 Compact bereits einen 16 Kanal Live-Mitschnitt gemacht und danach im Rechner mit Reaper bearbeitet. Anders herum habe ich aus Reaper hinaus die Spuren eines anderen Projekts in das X32 gespielt und dort gemischt.
    Funktioniert beides prima. Ein X32 Rack wird eine von mir technische betreute Band künftig für Proben und live für IEM nutzen. Von allem was ich bisher erfahren habe sind die verwendeten Preamps in den X32 und S16 komplett gleich und die Möglichkeiten der verschiedenen X32 sind ansonsten auch mehr oder weniger gleich. Unterschiede machen eben die Bedienelemente bzw. die physikalischen Ein- und Ausgänge.


    Mit dem X32Rack gehts 16x rein. Wer mehr braucht, braucht eine S-16 dazu. Dann gehen auch 32 Kanäle.
    Kollegen haben mit entsprechend großer Buffersize auch schon Konzerte mit 32 Tracks auf Netbooks aufgenommen.
    Hat geklappt.


    Mir gefallen die "Midas Design" Preamps (ob das nun mehr Marketing als Engineering ist sei mal dahin gestellt) klanglich sehr gut. Von daher glaube ich, dass man da keinen falschen Fehler macht, wenn man damit aufzeichnet.
    Ich würde mir gut überlegen, welches X32 es letzten Endes werden soll. Eventuell ist auch ein X32 Core mit 2xS16 attraktiv. Oder aber nur S-16 und dann via ADAT raus in den Rechner.


    Was macht denn die RME Hammerfall für Zicken? Ich dachte RME Hardware macht NIE Probleme :)

    Die E604 sind gute Mikros und sowas wie ein Standard auf vielen Bühnen. Ich würde mal soweit mich aus dem Fenster lehnen und behaupten,
    dass die meisten Toms in Deutschland derzeit mit 604 abgenommen werden.
    Ich mag aber bei den 604 die Klemmen nicht, die mir zu unflexibel sind und bei kleinen Toms bei der "regulären" Ausrichtung immer zu weit über den Kessel ragen.


    Die TG D57c sind die Nachfolger der Opus 87, die ich selbst nutzt und mit denen ich sehr zufrieden bin. Hier habe ich ein wenig mehr Präsenz im Sound als bei den E604.
    Das kann stören oder willkommen sein. Ich mag es. Dafür nehmen die Opus 87 zumindest leider auch etwas mehr Becken mit auf als die E604.


    Ich würde die TG D57c nehmen. Aber mit den E604 machst Du ebenso keinen Fehler bzw. auch einen guten Kauf.

    Wenn man so anfängt zu fragen, kann man soundtechnische alles relativieren, da keine zwei Locations die selben sind.


    Da liegt in meinen Augen der Kern des Problems. :)


    Zitat

    Das ist - zwar nicht ganz alleine, aber doch zum Großteil - Arbeit des Tontechnikers. Er stellt die Mikros auf, nicht ich.


    Grundsätzlich korrekt. Wenn ich aber bereits eigene Erfahrungen gesammelt habe und die hier einbringen kann bzw. Vorschläge einbringen will,
    könnte es Sinn machen, sich mit der Materie auszukennen. Nach dem Motto: Wenn genug Zeit ist, können wir über alles reden. Wenn mir ein
    Trommler die Mikros so positioniert wie seine Erfahrung es ihn gezeigt hat, werde ich ihm als Techniker nicht widersprechen, sofern ich ihm
    seine Kompetenz abnehme. Und wenn er keine Ahnung hat und trotzdem meint er wüsste wie das sein soll, dann lass ich ihn das auch tun.
    Ich bin als Techniker primär Dienstleister. Ich würde - sofern das nicht zum gewünschten Ergebnis führen sollte - den Trommler aber natürlich
    auf Optimierungspotential hinweisen...


    Zitat

    eine Bassdrum auch anders sein kann als megafett mit Megaattack "In Your Face".


    Da ist es von Vorteil, wenn der Techniker auch einen musikalischen Background hat und dieser Background nicht nur eine enge Stil- und Soundrichtung abdeckt.
    Leider ist die Realität eben oft: You get what you pay. Und ein guter Techniker kostet eben meist keine 150 €. Natürlich gibt es für die Bestätigung der Regel
    gute Hobby-Techniker, die es auch für ne Kiste Bier machen. Grade an der Bassdrum merkt man beim Soundcheck schnell, was für ein Kollege am Pult steht.
    Wenn man von 15 verfügbaren Minuten alleine 7 für den Bassdrumsound verwendet und bis dahin noch nicht mal ein Gesangsmikro gecheckt hat geschweige
    denn ein Signal auf irgendeinen Monitor geschickt hat, kommt am Ende selten Gutes bei raus. Auch Techniker sollten strukturiert arbeiten.


    Zitat

    Vor Ort heißt's einfach mit den Tontechnikern zusammenzuarbeiten und zu kommunizieren und ein wenig zu vertrauen (der Tontechniker vertraut auch darauf, dass du ihm nicht aufs Mikro knüppelst und dann alle kaputt sind). Immer freundlich, dann sind auch alle glücklich. So habe ich fast immer gute Erfahrungen gemacht, menschlich wie auch musikalisch.


    100% Zustimmung. Es gibt eben die Gigs mit schlechter Technik und noch schlechteren Technikern. Die wird es wohl auch immer geben. Aber die Stimmung zu vermiesen bringt live niemandem etwas.

    Da bemühst du dich dass deine Bassdrum nicht klingt wie die Top 10 Bassdrum der letzten 10 Jahre (natürlich nur wenns auch angemessen ist) und der Tonmann macht dann aber natürlich genau das daraus.


    Aber WO genau klingt dann Deine Bassdrum WIE anders?
    Die Frage ist dann auch, WO nimmt denn das Mikrofon den Schall WIE auf und wie klingt es dort.
    Und dann nochmal provokativ gefragt: Welcher Drummer zeichnet sich denn durch einen individuellen Bassdrumsound aus, der sich vom Mainstream absetzt?

    Es ist ja nicht mal so, dass es im Publikum überall gleich klingt; zumindest bei 98% der Shows :D
    Es macht in meinen Augen leider keinen Sinn, sich über etwas Gedanken zu machen, was man sowieso nicht ändern kann.
    Nicht falsch verstehen: Im Dialog mit Musikern, Gästen, Technikern den Sound immer weiter verbessern ist absolut zielführend.
    Aber zu erreichen, dass der Sound überall gleich ist kann nichts werden.


    In der Praxis spielen die ganzen Nuancen sowieso kaum eine Rolle, weil diese in vielen Fällen nicht beim Zuhörer ankommen und wenn diese ankommen,
    dann werden sie von den meisten Zuhörern nicht wahrgenommen. Ich glaube Mr. Schulmann sagte mal in nem Interview, das er im Stadion komplett Ghostnotes
    weglässt, weil die dort eh vollkommen untergehen.


    Ansonsten ein sehr interessanter Artikel zum Thema Live-Sound-Engineering:
    http://sound-prospects.com/mix…sound-is-just-an-opinion/


    Zitate:

    Zitat

    If you are an engineer that always gets perfectly tuned sound systems, wonderful sounding rooms and consistently achieving near flawless mixes, then you are either living in a dream world or working in a recording studio.


    Zitat

    Never face 20,000 people without a smoke and beer in your hand.