Beiträge von Seven

    Wenn die Frage lautet wie viele man/ich brauche dann würde ich sagen:
    2 Stück


    1. Eine Snare, die ich sehr gut hochstimmen kann, die dann richtig knallt: 14x4 wäre da eventuell die Wahl und gerne aus Aluminium.
    2. Eine Snare, die wärmer und runder als die 1. klingt: 14x6,5 als klassisches Maß und das dann mit einem dünnen Holzkessel.


    So habe ich etwas Auswahl an Sounds und wenn ich mal mit mit 2 Snares in einem Setup spielen will hab ich auch ein gutes Spektrum.


    So fahre ich derzeit mit meiner 14x6,5er Chambers und der 14x5er Ultracast eigentlich ganz gut. Wobei die Ultracast auch mit weniger
    angeknalltem Fell ordentlich klingt und die Chambers eben bei höherer Stimmung nicht so knallt, dafür aber den Bauch behält.


    Mehr brauche ich ehrlich gesagt nicht. Aber mein Spektrum an Stilrichtungen, Gigs, Bands etc. ist auch nicht so breit wie bei manch anderem.

    Zitat von »Seven«
    Eine halbstark mit 7A gestreichelte RockKiste mit 24/13/16/18 klingt einfach nix.


    Dem muss ich übrigens vehement widersprechen.
    Ich spiele genau so eine Rockkiste mit 7A, und meine Bandkollegen behaupten nicht gerade, dass ich ein leiser Drummer wäre. Weder im Proberaum, noch live im Club oder unter freiem Himmel...
    Alternativ dazu schlage ich gerne mit VicFirth HD4 zu, die sind ähnlich dünn wie 7A, aber etwas länger. Da kommt gut Schwung auf.


    Wenn Du laut Kollegen kein leiser Drummer bist, streichelst Du aber die Kiste auch nicht ;)

    Nutze auch Setlistmaker.
    Die App ist für mich sehr hilfreich und einfacher als das frühere Word/Excel Massaker.


    Ansonsten zum Thema alles im Kopf:
    a) Ich bin mit den Songs (noch) nicht ganz firm, weil ich zB nur als Aushilfe spiele. Dann bin ich froh über die Informationen, die mir die App zur Verfügung stellt.
    b) Ich bin mit den Songs sehr vertraut. Dann spiele ich den Song - wenn es sinnvoll ist - gerne mit genau 115 bpm und nicht mal mit 110 oder bei mehr Adrenalin mit 120.


    Es geht natürlich ohne. Obs jemand merkt? Ob ich damit besser spiele? Ich fühle mich wohler, wenn ich das Ding dabei habe.

    Letzten Endes kann man natürlich alles im Mix ändern oder eben auch direkt Samples drüber oder dazu legen.
    Ich habe auch mit 14er als größtem Tom sowohl bei mir als auch bei anderen und live wie im Studio genug "Tiefe" und "Wumms"
    rausgeholt mit gescheiter Befellung, ordentlichem Tuning, passablem Trommler und ein wenig Eingriff mit Kompressor und etwas
    mehr Eingriff mit dem EQ. Damit ist man solange zufrieden, bis man mal ein 16er gleicher Bauart daneben stellt, spielt und hört.


    Ich kann verstehen, dass man ein 18er als nicht zwingend nötig und teilweise sogar als schwierig bei der MIkrofonierung einordnet.
    Auf der anderen Seite finde ich gestellte 14er irgendwie "komisch". Das ist für mich kein Fisch und kein Fleisch. Das mag funktionieren,
    aber schön ist FÜR MICH anders. Wenn ich also 2 Floortoms plane und von Rock rede, dann würde ICH 16-18 planen.


    Wenn ich eher flexibel bleiben will, dann eventuell eher 14-16er Floortoms. Nur 14er hängen und 16er stellen würde ich eher nicht machen.
    Die Kombi 10-12-16 oder 10-13-16 finde ich persönlich wegen des Spektrums sehr attraktiv. Kommt eben auch auf den Ansatz an. Früher wollte
    ich 10-12-14-16 (alles gehängt) um über alle Toms möglichst eine ähnliche Klangcharakteristik hinzubekommen. Heute stimme ich das 10er bewusst
    etwas höher (also so wie Daniel_S sein 14er oder so :D), das 12er "normale" und das 16er FT eher tief, damit ich eine größere Bandbreite an Sounds bedienen
    kann. Vielleicht sehe ich das ja in 6 Monaten wieder anders. Wer weiß.... ;)

    Ich spiel auch schon mal 12-18. Gefällt mir ganz gut. Ist aber "besonders".
    Ich mag eben die Luft, die vom 18er bewegt wird.


    Bei der Diskussion aus 2007:
    2007 hätte ich eventuell 12-14-16 gesagt.
    2013 sage ich definitiv 13-16-18. Aber dann nach Möglichkeit auch mit 24er Bassdrum.

    Die SKB Cases hatte ich in der aktuellen Version (mit Polsterung) noch nicht in der Hand. Schaut aber gut aus.
    Ich werde nie verstehen, wie Kollegen 2-6000 € für hochwertige Holzkessel ausgeben und dann bei den Bags/Cases
    sparen.

    Ich habe die Drums Only "Cases" durch Gewa SPS ersetzt und fühle mich damit wohler.
    Wenn Cases dann "richtiger" als diese Drums Only Cases. Bei einem Sturz ist da auch nichts gesichert oder gepolstert.
    Wenn man die Trommeln im eigenen Auto transportiert würde ich Bags nehmen.
    Transport im LKW = Cases, aber dann richtige.

    Hab grade nochmal geschaut in Sachen Mac. Wenn man da zumindest nicht von privat kauft, legt man für Rechner die 3 Jahre alt sind immer noch 800-900 € hin.
    http://www.rebuy.de/i,3000099/…b-hdd-5400-u-min-mid-2012
    Sowas kommt zumindest mit 18 Monaten Garantie. Aber hier sollte man sich auf jeden Fall genau anschauen, was die Garantie abdeckt und vor allem was nicht!
    UND: Du bist 200 € über Budget. Dafür hat die Möhre Firewire am Start und auch USB 3.0 und Thunderbolt. Das macht definitiv Sinn für jetzt und die Zukunft.


    Mit 4 GB RAM und 500er SATA HD kommt man erstmal voran. Mit Aufrüstung auf 8 GB RAM und ne SSD wird´s dann ne fixe Kiste. Der Prozessor ist eh nicht der Engpass.
    Mit 13" Display ist das für unterwegs prima. Für Audio-Editing könnte man dann eventuell einen Monitor neben dran stellen.


    Ich kenne nun Deine Verhältnisse nicht (und die gehen mich auch nix an). Aber zu Beginn des Studiums würde ich mich nicht für einen Rechner finanziell krumm machen.
    Da gibt es wichtigere Sachen. Wenn die 900 € (zzgl. Office Paket und weitere Software) im Rahmen sind, dann hol Dir n gebrauchten Mac mit Garantie; wenn die Garantie
    mehr abdeckt als "Rechner wurde von Alien entführt".

    Bei 700 € tue ich mich als Mac-User ein wenig schwer, einen Mac zu empfehlen. Hier bleibt nur der Gebrauchtmarkt und da kann man eben auch auf die Nase fallen.
    Mein erstes Macbook aus 2008 läuft heute noch problemlos, aber nicht mehr wirklich performant (im Vergleich zu den beiden Nachfolgern). Aber man
    weiß beim Gebrauchtkauf nie, was vorher mit den Kisten war. Und dafür wäre mir es mir zu risikoreich, insbesondere als Student, wo man das Notebook doch braucht
    und dann am Ende ohne Notebook und ohne Geld da steht.


    Für 700 € gibt es auf jeden Fall ein in meinen Augen ordentliches aktuelles Windows-Notebook mit ausreichend Leistung für alles was Du beschreibst und eben Garantie.

    Schreib doch bitte dazu, dass Du selbst dahinter steckst :)
    Erkläre vielleicht auch, warum Du das machst und was genau Du änderst und wieso ich als Kunde dadurch einen Vorteil habe.



    Gruß
    Jan


    PS
    Pack am besten auch mal ein Impressum auf Deine Web Site, das von jeder Webseite erreichbar ist. Sonst geht am Ende sämtlicher
    Lohn für den Umbau an irgendwelche Juristen.

    Lustig, dass die Diskussionen im PA-Forum und im Drummerforum an dieser Stelle nie zum gleichen Ergebnis kommen. :D
    Ich denke es wurde hier aber alles gesagt.


    Eine Sache möchte ich noch hinzufügen:
    Wer mit Budget-Material und Budget-Personal hantiert, darf weder an das eine noch an das andere professionelle
    Ansprüche stellen. Was im Umkehrschluss natürlich nicht bedeutet, dass teuer und viel immer zu guten Ergebnissen führt.
    Mir ist vollkommen klar, dass ich bei 100 für semi-pro Cover-Rock zahlenden Gästen keine 300 € für einen Techniker und 1000 €
    für Material im Budget habe.