Beiträge von Seven

    Bei 700 € tue ich mich als Mac-User ein wenig schwer, einen Mac zu empfehlen. Hier bleibt nur der Gebrauchtmarkt und da kann man eben auch auf die Nase fallen.
    Mein erstes Macbook aus 2008 läuft heute noch problemlos, aber nicht mehr wirklich performant (im Vergleich zu den beiden Nachfolgern). Aber man
    weiß beim Gebrauchtkauf nie, was vorher mit den Kisten war. Und dafür wäre mir es mir zu risikoreich, insbesondere als Student, wo man das Notebook doch braucht
    und dann am Ende ohne Notebook und ohne Geld da steht.


    Für 700 € gibt es auf jeden Fall ein in meinen Augen ordentliches aktuelles Windows-Notebook mit ausreichend Leistung für alles was Du beschreibst und eben Garantie.

    Schreib doch bitte dazu, dass Du selbst dahinter steckst :)
    Erkläre vielleicht auch, warum Du das machst und was genau Du änderst und wieso ich als Kunde dadurch einen Vorteil habe.



    Gruß
    Jan


    PS
    Pack am besten auch mal ein Impressum auf Deine Web Site, das von jeder Webseite erreichbar ist. Sonst geht am Ende sämtlicher
    Lohn für den Umbau an irgendwelche Juristen.

    Lustig, dass die Diskussionen im PA-Forum und im Drummerforum an dieser Stelle nie zum gleichen Ergebnis kommen. :D
    Ich denke es wurde hier aber alles gesagt.


    Eine Sache möchte ich noch hinzufügen:
    Wer mit Budget-Material und Budget-Personal hantiert, darf weder an das eine noch an das andere professionelle
    Ansprüche stellen. Was im Umkehrschluss natürlich nicht bedeutet, dass teuer und viel immer zu guten Ergebnissen führt.
    Mir ist vollkommen klar, dass ich bei 100 für semi-pro Cover-Rock zahlenden Gästen keine 300 € für einen Techniker und 1000 €
    für Material im Budget habe.

    Ich sags mal so - bitte nicht persönlich nehmen: Wenn Du nicht weißt, was Du willst und was Du suchst, dann ist bei Sonor das SQ2 nicht das Richtige für Dich. Je mehr Möglichkeiten es gibt, desto einfacher kann man sich eben auch vergaloppieren.


    Daher erstmal auch folgende Fragen:
    - Warum Sonor?
    - Warum SQ2?


    Stilistisch breit einsetzbar ist in meinen Augen auch eher eine Sache der Kesselkonstruktionen und Größen als des Herstellers oder der Serie.
    Mit 22-10-12-16 liegst Du derzeit gut im Trend und das wäre auch meine Empfehlung für den Start. 22er Bassdrum ist wohl nach wie vor der Standard.
    12-13-16 war früher mal Standard bei den Toms. Dann ging es Richtung 10-12-14 und nun ist das Spektrum etwas breiter und das 14er ist in vielen
    Kits von der Stange ein 16er geworden. Für den Rocker nimmt man dann noch eventuell ein 18er dazu. Wer auf kleinere Toms steht, nimmt eben ein 8er
    und wer die Reihe schließen möchte, nimmt eben das 14er noch.


    Vintage Kesselkonstruktion bietet bei Sonor auch zB das Delite, das es nur noch gebraucht, dafür aber recht günstig gibt. In meinen Ohren liegt das soundtechnisch
    in der Richtung DW Collectors. Wenn es also ein "normales" Kit mit dem man "alles spielen" kann sein soll, würde ich mal gebrauchten Delites schauen oder nach neuen
    Prolites, die bei Händlern bereits im Laden stehen und verkauft werden müssen. Da gibt es aus der Erfahrung oft noch mehr Preisspielraum als bei Kits, die komplett neu
    bestellt werden müssen. Der Händler will ja schließlich auch verkaufen und wenn so ein Kit nur rumsteht und gut aussieht, hat der Händler nix von.


    Ich glaube die Holzart macht nicht wirklich soviel aus, als das man hier ein gesteigertes Augenmerk und Zahlungsbereitschaft an den Tag legen müsste.
    http://www.musik-produktiv.de/…3-walnut-brown-burst.html schaut doch ganz nett aus.
    Das SQ2 kostet ziemlich identisch ausgestattet mehr als 500 € mehr. Für den Aufpreis solltest Du dann aber konkrete und sinnvolle Wünsche umsetzen, die es in der Prolite
    Serie nicht gibt.


    Wenn Du mal soweit bist, einen entsprechenden Betrag zu investieren, dann würde ich mir 1-3 Tage Zeit nehmen und in 2-5 ordentlichen Fachgeschäften vorstellig werden
    und unvoreingenommen verschiedene Kits testen. Ich wollte auch ursprünglich ein Pearl Masters und bin dann bei DW gelandet. Hätte vom Sound aber auch ein Sonor Delite
    nehmen können, das meinem Kit sehr ähnlich war.


    my2cent

    NP.


    Das kann man natürlich schon machen mit dem Reverb. Aber so fällt es eben doch sehr auf. Ich würde vielleicht bei den Trommeln auch mal einen mittleren Raum mit einer relativ kurzen Decay-Time nehmen (700-1200 ms).
    Das klingt dann gerne auch größer ohne das es gleich mit Hall-Fahnen davon segelt. Ich habe es teilweise auch so gemacht:
    Kleinen Raum auf die Trommeln und diesen FX relativ stark im Mix.
    Mittleren Raum dann für die Vocals und diesen FX dann dezenter auch für die Snare genutzt.


    Wie schauts denn mit einem Transient Designer (oder vergleichbarer Freeware) für die Trommeln aus? Du könntest theoretisch zunächst per Gate den Noise raushalten, dann aber die einzelnen Schläge etwas in die Länge ziehen und damit etwas mehr BOOM erzeugen.
    Wie damit zu arbeiten wäre (falls nicht bekannt):
    http://www.youtube.com/watch?v=cNH6uuxaT64


    Free VST Alternative zum Original Transient Designer:
    http://www.fluxhome.com/products/freewares/bittersweet-v3
    Und noch mehr Alternativen:
    http://bedroomproducersblog.co…ent-shaper-vstau-plugins/


    Oder Du fettest eben die bestehenden Signale mit getriggerten Sounds etwas an. Ich war da früher auch auf einem "puristischeren Weg" unterwegs. Mittlerweile denke ich mir: Beim Recording bescheisst fast jeder so viel er kann. Wenn das Ergebnis stimmt machen...

    Mir fehlt ein wenig die Wucht im Schlagzeug, insbesondere bei der Snare. Das klingt mir ein wenig zu dünn und brav. Alle Trommeln könnten für mich mehr Bauch und Sustain haben bei der eingeschlagenen musikalischen Richtung. Aber insgesamt wieder ein weiterer Schritt nach vorne.


    So wie es für mich klingt, scheinen unterschiedliche Reverbs verwendet. So klingt es, als würde zum Beispiel der Sänger in nem ganz anderen Raum stehen als zB die Snare. Das klingt etwas unnatürlich. Falls dem so sein sollte, vielleicht mal auf ein Reverb einschießen, dass vordergründig verwendet wird, denn raushören kann man es ja allemal.

    Wenn Du das weißt, Sev, warum spielst Du
    das dann nicht? (Im Vorhinein: Schwarz oder
    weiß, matt oder glänzend paßt doch fast
    immer einigermaßen zusammen.)


    Frank


    Naja wenn der Trommler schon nicht gut uns ästhetisch trommelt, dann kann ja wenigstens die Optik der Trommeln einigermaßen in der Reihe sein.
    Einzeltrommeln zu ordern kostet bei den meisten Herstellern in Relation zu vollständigen Kits oft einen mehr oder weniger unverschämten Aufschlag.
    Den bin ich nicht bereit zu zahlen. Dazu würde ich aus verhandlungstaktischer Sicht dazu tendieren, ein Kit zu kaufen, was schon beim Händler steht und
    was dieser loswerden will/muss. Ich würde mal frei behaupten, dass mindestens 10% bei Oberklasse-Kits drin sind, wenn das Kit bereits beim Händler steht;
    eher mehr.


    Wenn ein Kit gebraucht gekauft wird, wird ja in der Regel gesagt "Nur 40% vom Neu preis bezahlt." Nur was ist gemeint? Listenpreis? Ladenpreis oder wirklich
    der letztlich gezahlte Preis? Mein Kaufpreis für das Shellkit lag ja bereits fast 40% unter dem Listenpreis.


    My 2 Cent:
    1.
    Die MMX Bassdrum in 22x18 klingt (für mich) besser als die "Standard DW Collector Bassdrum" in 22x18. Das wäre auch meine Meinung. Wobei diese generelle Aussage bei den verschiedenen Kesselvarianten bei DW eventuell nicht mehr angebracht ist. Wäre aktuell zu testen. Stimme ich also zu.
    2.
    Die Toms des MMX klingen in meinen Ohren überhaupt nicht gut. Das Konzept mit Gussspannreifen und dünnen Kesseln verstehe ich auch nicht und es passt nicht zu meinen Vorstellungen eines offenen aber kontrollierten Tom-Sounds.
    Hier würde ich stark widersprechen.
    3.
    Die Standard Snares von DW hauen mich ehrlich gesagt nicht vom Hocker. Das meiste was besonders und dann auch besonders teuer ist, sagt mir schon eher zu. Ich ziehe ehrlich gesagt auch meine Ultracast und meine Chambers der DW Snare vor.
    Mir ist die DW Snare in 14x5 aber einfach zu wenig variabel im Sound. Probleme mit sich lösenden Stimmschrauben hatte ich bei meiner DW Snare aber noch nie und die wurde definitiv sehr oft ordentlich verprügelt. Im übrigen sind mir auch teure Pearl Snares bekannt, die die Stimmung nicht halten und sich sehr schnell verstimmen. Wobei ich AUCH dort glaube, dass es ein Produktionsfehler ist und nicht generell alle Snares diese Serie das Problem haben. Sonst hätte man davon schon sehr viel häufiger gehört.


    Letzten Endes sind die klanglichen Geschichten natürlich sehr subjektiv und in meinen Ohren hab ich das absolut von vorne bis hinten beste Set noch nicht gehört. Bassdrum würde ich wohl Tama Starclassic Bubinga wählen. Toms wären sehr wahrscheinlich von DW und die Snare wohl etwas von Pearl wenn ich rein nach Sound in MEINEN Ohren gehen würde.

    Ne hat keine Rolle gespielt beim Kauf.
    Ich denke in der Preisklasse spielt beim Wiederverkauf die größte Rolle, ob man jemanden findet, der wirklich genau dieses Kit will oder ob es für den Käufer einen Kompromiss darstellt, weil
    z. B. Farbe oder Größen nicht passen. Man gibt auch nicht gebraucht ziemlich viel Geld aus, wenn man eigentlich die Optik sch...lecht findet.