Beiträge von Seven

    Hallo Kle,


    ich kann Dir aus der Perspektive eines aktuellen DW-Trommlers ein paar Takte dazu sagen.
    Ich bin zum DW gekommen, da ich seinerzeit (vor 7 Jahren) so ziemlich alles auf dem Markt getestet und mich letzten Endes für das DW entschieden habe.
    Dabei war das natürlich keine Entscheidung mit großem Abstand, sondern da ist natürlich auch Bauchgefühl dabei und auch Image und Optik spielen - zumindest
    unterbewusst eine gewisse Rolle. Letzten Endes war das Paket in sich aber auch vom Sound her das stimmigste, wobei das Sonor Delite soundtechnisch ziemlich identisch
    war, mir aber optisch weniger gefallen hat und mir die Marke vom Image nicht zugesagt hat.


    Nun sind wir 7 Jahre weiter und mein Set ist in meinen Ohren keinen Deut schlechter als 2007. Im Gegenteil: Durch Erweiterungen bin ich sehr flexibel was mögliche Aufbauvarianten betrifft.
    Ich bin aber in den letzten 2,5 Jahren latent bereit, mein Kit zu verkaufen, um mir etwas anderes zu holen. Eine wirkliche Verbesserung glaube ich dadurch nicht zu bekommen. Nur haben sich
    im Laufe der Zeit meine Vorstellungen vom optimalen Drum(sound) ein wenig geändert. So würde ich gerne ein größere Bassdrum spielen. Ich brauche auch definitiv keine 5 Toms. 4 sollten es aber
    schon sein, alleine wegen der Auswahl. Die ganzen Hersteller haben mich nicht überzeugt, aber dennoch infiziert mit dem Gedanken, doch mit verschiedenen Hölzern, Kesselstärken etc. noch mehr auf
    meine Vorstellungen einzugehen. Toms aus Birke, Floortoms aus Maple, Bassdrum aus Mahagoni oder wie auch immer.


    Und während man mich 2006 mit einem Sonor Kit, schlimmstenfalls noch mit "Natur-Schrankwand-Finish" jagen konnte, würde ich mir heute eventuell ganz genau das kaufen wollen. Warum? Keine Ahnung. Ist halt so.


    Ich müsste lügen, wenn diese zwei Buchstaben auf dem Frontfell und die runden Böckchen nicht schon immer einen Reiz auf mich ausgeübt hätten. Lustige Geschichte dazu: Ich war mit 15 bei der angesagten Rock-Coverband aus meiner Region in nem Club. Und der Drummer hatte ne neue Snare dabei. Mit runden Böckchen. Und bevor er überhaupt gespielt hatte klang die total geil. War ja ne DW-Snare mit diesen runden Böckchen. Und dann spielte er und es klang richtig geil. Und nachher stellt sich raus: War irgend ne No Name Billig Snare für kleines Geld gekauft.


    Schon immer gut gefallen haben mir die Starclassic Kits. Und meine Heroes haben meist Pearl gespielt und mein erstes Kit war auch ein Pearl und das Kit auf dem ich die ersten Takte gelernt habe auch.


    Letzten Endes ist es Änderung um der Änderung willen, ergänzt durch sich ändernde subjektive Vorstellungen von Sound, Optik und Image.
    Aber der Verstand siegt bislang noch recht sicher über den Bauch, zumindest solange keiner mein DW für einen für mich akzeptablen Preis kaufen will.


    Grüße
    7


    PS Heute grade mal wieder ne Stunde "richtig" am Kit geübt und die Übungen auf der Heimfahrt gehört. Klingt schon ganz gscheit die Mühle...

    Mir gefällt:
    - das Video
    - der Song
    - das Getrommel auf dem Video
    - der Sound des Videos
    - einige insbesondere in letzten Interviews gemachte Aussagen von Mr. Weckl


    Ich schätze:
    - Mr. Weckls technische Fähigkeiten


    Mir gefällt weniger:
    - Sehr viel von dem was Mr. Weckl getrommelt hat


    Zur Diskussion:
    Ich habe hier niemals wirklich songdienliches Spiel erwartet. Ich habe auf den Link geklickt und erwartet Mr. Weckl zu sehen & zu hören.
    Schön, dass er nicht versucht Mr. Rudd zu sein.

    Moin,


    zunächst einmal sollte bewusst sein, dass man die Physik nicht überlisten kann. Es geht hier um die Lautstärkerelationen, denen sich das Mikrofon ausgesetzt sieht und an denen
    ein Mikrofon zumindest nicht grundlegend etwas ändern kann. Wenn Du also laut trommelst und leise singst wird das live oft Probleme geben. Letzten Endes sollte der Nutzschallpegel (in diesem
    Fall Dein Gesang) immer lauter sein als der Störschall (in diesem Fall Dein Getrommel).


    Es gibt natürlich Mikrofone, die zum einen als sehr feedbacksicher gelten und Mikrofone, die einen ausgeprägteren Nahbesprechungseffekt als andere haben.
    Ich würde an dieser Stelle ein Audix OM 7 ausprobieren. Aber es wird wohl nicht mit der Wahl eines anderen Mikros alles gut werden. Mehr bringen würde es in meinen Augen,
    wenn Du an Deiner Dynamik und Technik bei Spielen & Singen arbeiten würdest und damit Dein skizziertes Problem in den Griff bekommst.


    Es geht primär um die Lautstärkerelationen zwischen Trommeln und Stimme "in natura" und um die Position und Ausrichtung des Mikrofons. Damit solltest Du den größten Schritt nach vorne machen.
    Ein geeigneteres Mikrofon wäre dann nochmal ein i-Tüpfelchen.


    Gruß
    7

    Jazzband.
    Konzertcharakter.
    300 Personen sitzend (also aufmerksam und ruhig).


    Letzten Endes sollte die Technik AUS MEINER SICHT bei so einem Gig lediglich das unterstützen, was Ihr sowieso auf der Bühne macht und nicht selbst klangfärbend eingreifen
    oder Lautstärkerelationen groß verändern. Das betrifft insbesondere auch Eure Dynamik auf der Bühne. Wenn Du mehr zulangst, sollte der Rest eben auch von sich aus so viel
    zulegen, dass es angemessen (in Eurem Sinne) erscheint.


    Also:
    - Mit ordentlichen Mikrofonen abnehmen. (Bassdrum davor, 2 Overheads)
    - Mit einer kleinen ordentlichen PA (kleine hochwertige Sub-Sat-PA wäre schön; Beispiel Fohhn Xperience
    (http://www.fohhn.com/index.php…0391f6786da538897de1615cc)
    das Ganze DEZENT STÜTZEN und nicht zwingend lauter machen.


    Das kann man mit mit gutem Material und ein wenig Know-how und dann vor allem Zeit zum Checken auch ohne technisches Personal durchführen.
    Aber ein Techniker, der Erfahrung in derartigen Beschallungssituationen hat wird da sicherlich nicht zu einem schlechteren Ergebnis führen.
    Wenn die Dynamik der Band nicht so ganz passt, kann dann ein Techniker auch Soli immer ein wenig mehr stützen, damit diese nicht untergehen.

    Unter Preis sicherlich nicht, nur bekommt man beim Pearl MMX auf dem Gebrauchtmarkt seit einiger Zeit sehr viel für das eingesetzte Geld.
    Es gibt einige die das MMX lieben, andere finden die Konstruktion aus dünnen Kessel mit Gussspannreifen weniger überzeugend insbesondere
    bei kleinen Toms. Da bekommt man mit einem Tausch der Spannreifen eventuell auch etwas raus, was dem einen oder anderen besser gefällt.


    Die Bassdrums aus der MMX Serie sind aus meiner Sicht nach wie vor über jeden Zweifel erhaben.


    Ein Kit mit 10-12-14-16-22 bekommt man mit etwas Glück auch unter 1000 €. Eventuell dann optisch nicht im besten Zustand. Wenn man mit
    dem Tomsound leben kann, bekommt man ein richtig gutes Kit fürs Geld. Wobei das natürlich Kritik auf hohem Niveau ist.


    Wenn es passt würde ich die Reference Toms zur MMX Bassdrum nehmen :)


    my 2 cent
    7

    In der Beschreibung bin ich - zumindest was das D112 anbelangt - nicht ganz bei Dir, aber im Ergebnis würde ich Dir definitiv recht geben.
    Nimm das Beta 52.
    Das D112 empfinde ich nicht als "breit und gleichmäßig".
    Das D6 ist ein prima Mikro, aber schon sehr speziell auf einen speziellen Sound fokussiert. Allerdings dürfte das D6 einen gut verwertbaren Rohsound anbieten.

    Nun bin ich ca. 6 Wochen verheiratet und habe nun ziemlich alle Bilder aller versammelten Fotografen, die bei unserer schönen Feier anwesend waren.
    Wir haben mit "meiner" Band, die nun seit knapp 4 Jahren nicht mehr besteht eine paar wenige Songs live gespielt, was allen richtig Laune gemacht hat.
    Anzumerken ist: Wir haben nicht geprobt und davor das letzte Mal vor 2 Jahren bei der Hochzeit meines besten Kumpels = Gitarrist gespielt.


    Anbei ein kleines Video von dem Abend, bei dem ich es geschafft habe, die wichtigste Stelle im ganzen Song zu versemmeln ;(


    http://www.youtube.com/watch?v=q58DgF099Bo

    Könnte man ja in nem Unterforum institutionalisieren, wenn hinreicht Interesse besteht.
    Das es nach wie vor einen Trend dazu gibt, sich selbst mehr aufzunehmen - auch als Trommler ganz alleine - ist ja nicht von der Hand zu weisen.

    Eventuell machen wir sowas hier im Forum auch einmal:
    Jemand lädt ein paar Multitrack-Files hoch, andere können mixen und die Ergebnisse werden diskutiert.
    So könnte man viel Halbwissen und Erfahrungen zusammenbringen. :D

    Den Beiträgen von Luddie und Slo77y ist im Grunde nichts wesentliches hinzuzufügen.
    Analog aufnehmen hat in meinen Augen einen großen Vorteil, der natürlich gleichzeitig ein Nachteil ist:
    Da jeder Meter Band bares Geld kostet, die Anzahl der Spuren limitiert ist und nicht alles ganz einfach editiert werden kann, muss man
    sich SEHR viel mehr Gedanken machen über das, was man eigentlich aufnimmt und sehr viel mehr Zeit in eine gute Vorbereitung stecken,
    bevor "das rote Licht" angeht. Man setzt sich gezwungenermaßen vielmehr mit der Musik und dem Arrangement auseinander als wenn
    man eh alles in kleinen Snippets aufnehmen kann und dann nachher im Mix einfach alles zusammen klickt.


    In digital nehme ich die Bassdrum einfach mal mit 6 Mikros ab. Positionierung ist nicht so wichtig. Irgendeins wird schon brauchbaren Sound liefern.
    In analog kann ich nur eine meiner 8, 16 oder 24 Spuren für die Bassdrum verwenden. Die soll aber so richtig knallen. VST Plugin nachher drüber? Geht nicht.
    Also sehe ich zu, dass ich die passende Trommel mit einem geeigneten Fell und einer guten Stimmung mit einem passenden Mikrofon in der optimalen Position
    verwende.


    Könnte man natürlich in der digitalen Welt auch alles machen. Macht natürlich jeder. Oder?

    Ganz klar 4041!


    Ein PG-81 kostet fast ein drittel des 4041 und ist in meinen Augen überhaupt nicht vergleichbar.
    In der Qualität des PG-81 gibt es relativ viel auf dem Markt; auch günstiger wenn man auf den Markennamen Shure verzichten kann.


    Falsch machen kann man in der Preisregion nichts mit dem Rode NT-5. Mit 300 € für das Paar bist Du dabei. Vielfach bewährt.
    Gerne bei Live-Technikern gefordert und gesehen als KM für Cymbals und als Overhead.
    Wenn Du einfach ohne großes Nachdenken zwei gute Mikrofone kaufen willst bis 400 € das Paar, dann nimm einfach die NT-5.


    Es gibt allerdings mittlerweile zahlreiche Hersteller auf dem Markt, die sicherlich genauso gute Qualität für weniger Geld oder (subjektiv?) bessere
    Qualität in diesem Budgetrahmen bietet. Dafür musst Du aber wohl selbst testen und Zeit investieren und zudem die qualitativen Unterschiede erkennen
    und für Deine persönliche Bedarfe bewerten.


    Beispiel: Wenn es wirklich nur um Overhead geht und damit nicht vielleicht doch mal ne Gitarre oder ne Stimme übertragen werden sollen, würde ich
    anders an die Nummer rangehen, als wenn es multifunktional eingesetzt werden soll. Für Aufnahmen im Studio wäre es mir wichtig, dass ich auch in "richtig hohen"
    Frequenzen noch eine saubere Übertragung hinbekomme. Wenn es um "Live & Rock n Roll" geht, ist es oberhalb von 12 oder gar 10.000 hz nicht ganz egal, was das
    Mikrofon macht, aber es ist in meinen Augen nicht kriegsentscheidend.

    Frage:
    Du hast ein Macbook und Du willst wegen dem großen Bildschirm auf Windows mischen.
    Wieso nicht das Macbook an den Screen anschließen und zum Mixen beide Screens verwenden?

    Keine Ahnung, wie die Jungs das genau lösen wollen. Wäre auf jeden Fall interessant zu wissen.
    Wenn das wie geplant läuft ist das für den Kunden prima. Gute Techniker kommen eventuell an neue Aufträge. Aber
    da wird auch viel Arbeit investiert werden, ohne das jemand dafür auch nur einen Cent sehen wird. Ist dann wie
    im Agentur-Geschäft. Erstmal investieren und dann doch ne Absage bekommen.


    Daher würde ich mal davon ausgehen, dass hier mehr Hobby-Mixer vertreten sein werden, denen es nicht auf das Geld
    ankommt. Was aber nicht bedeutet, dass diese Klientel nicht auch hervorragende Mixes erstellen kann.