Überraschend viele mit 2 Toms links (halblinks) über der Bassdrum ![]()
Beiträge von Seven
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Aus dem Bauch heraus:
LD D-1009 (wie bereits hier schon empfohlen wurde)
Das macht nicht den üblichen "HiFi-Hohen-Boost", den viele günstige Kondensator-Mikrofone mit bringen.Was an ner Hihat mitunter gut funktioniert, man aber selten sieht: Shure SM 57.
Hier scheint aber durchaus an "Markenware" Interesse zu bestehen. In dem Preisbereich würde ich dann wohl
zu Rode NT-5 oder Sennheiser E-614 greifen.Ich würde mir bei dem Szenario mal Gedanken machen, wie denn die Rahmenbedingungen sind:
- Mag ich "zischelnde" Hihat-Sounds mit einem starken Anteil an hohen Frequenzen?
- Mag ich eher natürliche "Hihat-Sound", die aber vom Frequenzspektrum eher im Weg sein könnten.
- Wir das Hihat-Signal stark bearbeitet? (Hoher Lowcut plus eventuell Höhenanhebung)?
- Soll das Mikro wirklich nur an der Hihat zum Einsatz kommen?
- Spiele ich das Hihat viel offen oder meistens geschlossen?
- Was können die PAs über die gespielt wird, frequenztechnisch überhaupt wiedergeben?Ich liebe ansonsten Schoeps CMC 6 an Hihat, Ride und Overhead. Ob das was bringt? Für meine Ohren und wenn die Rahmenbedingungen passen: Ja.
99% der Personen würden keinen Unterschied hören; eventuell noch mehr. Aber die meisten juckt auch nicht ob da ein DW Collector oder Pearl Export steht.
Die kommen nämlich wegen der Musik. Trotzdem kaufen die meisten von uns teures Material und da darf man auch gerne teure Mikrofone kaufen. Auch weil
so ein Neumann oder ein Schoeps gerne eine Investition fürs Leben ist und dann auch sehr viel sorgsamer damit umgegangen wird. -
Jetzt musste ich wirklich mal überlegen.
Bester Kauf. Schwer.Vorne dabei:
DW 5002 DoFuma
2002 in den Staaten gekauft. Seit 11 Jahren im Einsatz. Läuft immer noch super. Immer noch frei von Kritik das Gerät.
Bester Kauf weil: Damals sehr guter Preis, subjektiv gutes Spielgefühl, lange HaltbarkeitPearl Dennis Chambers Signature Snare
Mit dünnem Maple Kessel in 14x6,5 und einer tollen Abhebung eine in meinen Augen supergute Snare. Daher meine erste "richtige" eigene Snare.
Leider mal mit Kit verkauft und dann von meiner Freundin viele Jahre später zum 30. wieder geschenkt bekommen.
Bester Kauf weil: Beste Snare die ich je besessen habe.16er Floor Tom
Sowohl bei meinem ersten Kit (Pearl Export Pro) als auch bei meinem aktuell letzten Kit (DW Collectors) hatte ich ursprünglich ein 14er als größtes Tom.
Unabhängig vom jeweiligen Preis war einfach bereits die Erweiterung des klanglichen Spektrums eine sehr gute Idee. -
Daumen hoch!
Wobei beim ersten noch ein wenig mehr hoch
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Selbst testen macht immer Sinn!
Ich würde eher im Rahmen 22x16 bis 22x18 bleiben.
Bei 4 Toms würde ich mal über 10-12-16-18 nachdenken.
Mir wäre bzw. ist nämlich mittlerweile/aktuell die größere Bandbreite an Sounds wichtiger, als eine
homogene Reihe an Trommeln zu haben. Daher habe ich mein erstes Kit mit 8-10-12-14-16 (alles gehängt)
genommen. Aber mal im Ernst: Einmal über 5 Toms zu rollen und sich dabei daran zu ergötzen, dass das
tonal alles so prima passt macht sogar "De Maddin" maximal 3x am Abend.Stimmig sein sollte es. Aber ich finde auch einen Gedanken: 8x7 - 12x9 - 16x16 reizvoll:
- Das 8er schön knallig hoch gestimmt.
- Das 12er schön singend aber tief gestimmt.
- Das 16er für den Rumms im Keller.Aber 10-12-16 ist sicherlich auch gut. 10-12-14-16 ist wohl bei 4 Toms das weltweit meist genutzte Setup. Daher wird das
so falsch nicht sein. Aber wer einmal rechts neben sich gleichzeitig und ordentlich auf ein 16x16 und 18x16 gelangt hat, weiß
dass einem der Sound dann ein schönes Grinsen ins Gesicht bringen kann. -
Meine Meinung
1. E-Drums haben in meinen Augen nur Sinn, wenn man diese nicht als Ersatz für ein konventionelles, traditionelles Set aus Holz und Blech verwendet. Ich sehe da auch Parallelen zur Gitarrenwelt.
Auch heute kann man mit E-Gitarren A-Gitarren imitieren. Das geht zwar halbwegs gut, wer aber einen gewissen Anspruch hat, nimmt für den passenden Sound auch das passende Instrument. Da sehe ich
nun die Vorteile eines E-Drums: Man kann viel mehr mit Sounds spielen, was ich in der Praxis bislang aber kaum gesehen/gehört habe. Mir stellt sich direkt die Frage: Warum eigentlich?2. Live-Nutzung von Samples. Ich mache das in zunehmendem Maße eigentlich fast immer mittlerweile, einfach weil das Ergebnis unterm Strich besser klingt. Kein Mensch im Publikum interessiert, ob die Snare nun genauso klingt wie auf der Bühne; zumindest nicht, wenn wir uns im Pop-Rock-Bereich bewegen. Wer klingt gewinnt.
Zwei Beispiele:
1. Drummer hat ne beschissen gestimmte Snare, weil er aus Faulhaut sein Proberaum-Kit mitgenommen hat. Also packe ich ein selbstgemachtes Sample drauf und feuer das ab. Klingt und passt. Hätte ich lieber den ganzen Abend mit nem Scheiss-Snare-Sound leben können? Der Drummer fands gut. Das Publikum auch. Die Band auch. Ich sowieso.2. Drummer mit Top-Snare, nur leider viel zu laut. Also Ansage an Drummer: Bitte Snare zunächst nur streicheln. Klingt aber dann nicht gut. Klingt doch. Weil ich das passende Sample drüber lege.
Das geht natürlich nicht in jeder Band, nicht in jedem Stil, nicht mit jedem Trommler etc. Aber der Fall dass
a) Schallquelle
b) Mikrofon
c) Mischpult
d) PA
e) Raum
optimal waren und ich einen hervorragenden Sound ohne viel Arbeitsaufwand quasi von alleine hinbekomme, den habe ich dann leider viel zu selten.So. Mund abputzen. Weitermachen.
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Moin,
theoretisch geht das ganz schnell, praktisch leider auch. Wenn man zu einem fertigen Track spielt, ist dieser quasi der Master und alles andere muss sich nach dem Master richten.
Das kann böse ins Auge gehen. Dafür muss man eben gut vorbereitet an solche Sachen rangehen und es oft genug üben. Ich habe das erstmalig bei einem Aushilfs-Job gemacht.
Der Keyboarder war auch Lead-Sänger und hat manche Songs komplett programmiert, damit er vorne auf der Bühne rumhampeln kann. Also hatte ich von ihm einen Click und die Keyboard-Spur
auf dem IEM und der Rest der Band eben nur die Keyboard-Spur. Hat prima funktioniert.Man muss zwingendermaßen relativ gut zum Click zocken können, sonst braucht man sowas gar nicht ins Auge zu fassen. Irgendwann muss man aber auch das live mal probieren, wenn man meint,
man traut sich das live zu. Man kann natürlich auch erstmal nur den Click live nutzen als Trommler. Den kann man dann im Zweifel auch im Song mal ausschalten oder die Stöpsel rausnehmen, wenn es
auseinander läuft.In meinen Augen geht manchmal schon das Feeling eines Songs verloren. Insbesondere dann wenn der Trommler - so wie ich - nicht ganz wirklich gut trommelt bzw. mit dem Click noch nicht so ganz sauber zusammenSPIELEN kann. Es geht nämlich auch darum, MIT dem Click zu spielen und sich nicht nur wie ein Sklave dem Click zu unterwerfen. Ich habe für mich daher 3 Kategorien von Songs gemacht:
a) spiele ich live komplett mit Click
b) spiele ich live nur zum Einzählen mit Click
c) spiele ich live komplett mit ClickMP3-File geht, klingt aber eben nicht ganz geil. Kann auch Probleme geben, wenn zum Beispiel beim Erstellen die rechte und linke Spur nicht sauber getrennt sind und man den Klick auch auf der Sample-Spur hört. Außerdem würde ich die Samples generell gerne Stereo ausgeben, dass geht aber nicht, wenn eine der beiden Spuren vom Click belegt sind.
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Sehr gut getrommelt!
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Für mich klingt die Stage3 Version nach einem stimmigen Allround-Kit:
22er Bassdrum ist halt nach wie vor Standard. 17,5" tief ist nun auch kein besonderer Trend oder mit besonderen Nachteilen verknüpft.
10x8 und 12x9 sind auch sehr gebräuchliche Tom-Maße. Das dazu nun - nicht wie vor ein paar Jahren noch - ein 14er Tom, sondern ein
16er gestellt wird, macht absolut Sinn. Ein Standtom darf gerne ein ordentliches Pfund abliefern und da macht 16" einfach mehr Wumms
als ein 14er.Gruß
Jan -
Ich würde glaube ich mal eine etwas höhere Stimmung insbesondere bei Kick und Toms probieren, damit es nicht ganz so patschig klingt.
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Ich höre hier immer wieder mal rein. Am meisten freut mich, dass es (in meinen Augen) immer weiter nach vorne/oben geht.
Daumen hoch und weiter machen.Dabei ist das gar nicht so meine Musik.
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Man kann eben mit EQs, Kompressoren und Gates mehr kaputt machen als man gewinnen kann, sofern man nicht (wirklich) weiß, was man da tut.
Ich habe das selbst durchgemacht. Ich durfte mit 15 ne Band auf ner Bühne vor ca. 1000 Leuten mischen. Ich durfte schön beim Verleiher bestellen,
welches Mischpult, welche Effekte, welche Mikrofone und alles. Natürlich nimmt man dann auch Kompressoren und Gates, auch wenn man nur am
Rande Ahnung hat, was die eigentlich machen. Ergebnis: Nein. Eigentlich möchte ich da nicht mehr drüber reden...
3 Monate später: Selbes Spiel. Nur dieses Mal gab es einen "Babysitter". So nennt man den betreuenden Techniker, der bei Events oftmals für die
Anlage verantwortlich ist, aber nur ab und an selbst mischt, wenn die Band keinen eigenen Mann am Pult mitbringt. Ich hatte einen netten und guten
Babysitter, der mir dann gezeigt hat, was man mit Kompressoren und Gates so machen kann. Von dem Gig gibts noch n Live-Mitschnitt der auch heute noch
absolute genial klingt... Muss ich dringend mal digitalisieren fällt mir da ein.Will sagen: Lebenslanges Lernen. Immer dazu lernen. Mit Kritik umgehen können. Sich immer verbessern wollen. Und dann geht das auch.
Ob Kompressoren auf Drums nun LIVE Standard sind kann man diskutieren. Vielleicht nicht in jeder Größenordnung, vielleicht nicht in jedem Stil, grundsätzlich
kenne ich aber keinen Kollegen der an Bassdrum und Snaredrum keinen Kompressor einsetzt. -
Moin,
1. Ich würde da einen kleinen erläuternden Text vorweg stellen. So nach dem Motto: "Wir haben einige positive wie negative Erfahrungen gemacht. Damit Ihr von den positiven Erfahrungen profitieren könnt und möglichst sich die negativen Erfahrungen nicht wiederholen, haben wir ein Dokument aufgesetzt, in dem wir insbesondere studio-unerfahrenen Kollegen einige Hinweise geben möchten, damit wir GEMEINSAM ein möglichst gutes Ergebnis erzielen und ALLE BETEILIGTEN am Ende ZUFRIEDEN sind. Wenn an manchen Stellen Unklarheiten bestehen oder Fragen auftauchen: BITTE KONTAKT AUFNEHMEN IM VORFELD.
2. Ein paar Bilder, Audio und/oder Video-Links wären klasse. Du hast doch ein File, in dem Du das Studio-Kit spielst. Verlinke das als Soundbeispiel und schon kann man einen Eindruck erlangen, dass da ein guter Sound rauskommen kann. Das mit Downstrokes und dickeren Seiten lässt sich doch sicher auch mit Youtube-Beispielen belegen. Das macht doch gleich einen ganz anderen Eindruck
3. Ich würde das allgemein etwas freundlicher formulieren. Nicht: "Bitte sofort zu Hause lassen" sondern: Erfahrungsgemäß klingen insbesondere günstige Einsteigerbecken - egal von welchem Drummer gespielt - nicht wirklich gut und definitiv anders als auf allen Euch bekannten fertigen Aufnahmen. Daher empfehlen wir Euch: Leiht oder mietet Euch gute Becken aus, wenn Ihr selbst keine habt.
Grüße
7 -
1. Coole Version von Crossroads

2. Es gibt verschiedene Pearl Masters Serien aus verschiedenen Jahren mit verschiedenen Kesselkonstruktionen. Ich glaube, die Experten brauchen da ein paar mehr Hinweise
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Ich denke das zentrale und coole an der Sache ist das Podest. Denn eigentlich macht ein Podest für einen Drummer immer Sinn und wenn das Podest dermaßen schmal baut,
dann kann das auch öfter zum Einsatz kommen. Insbesondere dann, wenn eben mal wieder keines vor Ort steht.Aufbauzeit? Hab ich noch nie gestoppt. Wenn keine Zeit ist wird das Kit definitiv kleiner und vor allem mit mehr Multiclamps und weniger Ständern gebaut. Früher war auch meistens mehr.
Heute sind es meist BD-TT-FT-SD-HH-CR-CR-R. Und mit 2 Ständern komme ich da im Zweifel hin.Das Podest würde ich so bei Thomann kaufen, wenn die es in China oder in der Hauseigenen Casebauerei fertigen lassen würden. Fänd ich cool, wenn Du das als Idee an den Hans (oder jemand
anders) verkaufen würdest, Dir ein paar Euro verdienst und diese Idee nicht nach dem Prototyp beendet wäre. -
Ah vor dem Spiegel spielen ist wichtiger als an den spielerischen Fähigkeiten zu arbeiten.
Layout wichtiger als Content.Ich bin (wohl) ne andere Generation.
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Ich kenn nicht wirklich wesentlich bessere 14jährige...mit ein paar wenigen Ausnahmen.
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Die "richtige" Lösung wurde ja schon beschrieben:
Ihr konfiguriert Euch ein Rack mit geeignetem Mischpult und Splittern.
Optimalerweise auch direkt mit Subsnakes und passend langen Mikrofonkabeln.
Wenn dann jeder weiß was er tut und mithilft, ist so ein Aufbau recht schnell gemacht.Auf die jeweilige Anlage vor Ort steckt Ihr Euch einfach auf. Wenn das richtig gemacht wird, habt
Ihr beim Techniker schon einen Bonus.
Dann sollten es aber auch ordentliche Mikrofone sein und Euer Setup muss zuverlässig spielen,
sonst geht der Schuss nach hinten los. -
Nice!
Gefällt mir.
Insbesondere der Drum-Sound.