Beiträge von Seven

    Ein zumindest interessanter Ansatz:
    Ich lade mein (Home)-Studio Projekt hoch. Erzähle etwas zu meinen Vorstellungen und sage einen Preis an, den ich bereit bin für einen Mix zu zahlen.
    In der Community können dann Techniker Mixe erstellen. Die Band kann die aus ihrer Sicht besten besten drei Mixe aussuchen und jeweils den Mixern Feedback geben.
    In einer Finalrunde treten dann nochmal die 3 Techniker gegeneinander an. Band kürt den Sieger und übermittelt letzte Änderungen. Gegen Überweisung gibt es dann den finalen Mix.


    Was meint ihr?

    Zunächst müsste man mal definieren, was Du als "gutes Youtube-Video" verstehst.
    Es gibt hier ja im Forum auch einige richtig gute Trommler, die - in meinen Augen - auch richtige Videos auf Youtube haben.
    Einfach mal in die Hörzone gehen, ein wenig reinhören und dann findet man oft in in den Threads oder in den Galerie-Threads
    auch das verwendete Equipment. Im Zweifel auch einfach mal direkt fragen im Thread.


    Das wichtigste dürfte (leider) Erfahrung und Zeit sein.

    Cool 6 Jahre nix in meinem Hörzonen-Thread gepostet.
    Also mal was nachlegen, was ich derzeit so tue.


    Wir spielen seit gut nem dreiviertel Jahr alle 2 Wochen mit einer Reihe von Arbeitskollegen nach der Arbeit für 2-3 Stunden in Gießen im KiG.
    Erstmals in meinem Cover-Musiker-Dasein habe ich nun an der Entstehung von eigenen Songs mitgearbeitet. Mal was ganz anderes und neues.
    Macht auch irgendwie Spaß. Musikalisch ist das allerdings doch etwas limitiert, da ich beim Würfeln gewonnen habe und der Basser, der eigentlich
    bis dato Trommler war, den Bass übernommen hat und ohne Unterricht einfach mal losgelegt hat.


    Es ist also eher so die Nummer wie bei hueni: Kollegen die sich gut verstehen haben ein wenig Spaß im Keller.
    Da macht es dann auch nix, dass auf dem dortigen Kit kein Becken ohne Riss ist und der Inhaber des Kits die Becken mit Gaffa abklebt.


    Eine der bisher 5 Ideen, die wir mal direkt aus dem Mischpult aufgenommen haben, um sie nicht wieder zu vergessen, die mir dazu noch selbst ganz gut gefällt
    wäre hier zu hören:
    https://soundcloud.com/jan-otto-2/song-3


    PS
    Wer die Stelle, wo ich den Stick verliere als erstes postet, bekommt auf einem der nächsten MHS von mir ein Bier ausgegeben :D

    Ein Bild (m)eines Proberaum-Kits eines Kollegen, über das ich seit gut einem Jahr trommeln darf.
    Ein Sammelsurium aus nicht gepflegten und halb kaputtem Equipment, über das 3 Bands seit vielen Jahren proben.


    Schade drum. Aber es tut. Und es ist besser angenehmer, als jede Probe das eigene Kit mitzuschleppen.



    Sonor Force 2000 12-16-22
    Irgendeine No-Name Buchensnare die halbwegs klingt aber sich sehr leicht verstimmt
    Ein Satz Becken (Paiste 502 Hihat - Sabian XS Crash - Sabian XS Ride - Zildjian K Crash (bis auf das Ride glaube ich sind alle Becken kaputt)

    Moin Hueni,


    bin ein wenig zweigeteilt.
    1. Du drückst dem Song Deinen Stempel auf. Der Stempel ist gut. Also sollte das eigentlich auch gut sein.
    2. Der Song rollt mir mit Deiner Spielerei irgendwie zu sehr. Auch wenn es natürlich eine eigene Interpretation ist, gefallen mir im Original die Drums einfach sehr gut und daher finde ich den Stempel hier ausnahmsweise nicht so toll.


    ABER:
    Ihr/Du habt offensichtlich Spaß dabei. Und das ist das wichtigste.


    Grüße
    7

    Aus dem Bauch heraus:
    LD D-1009 (wie bereits hier schon empfohlen wurde)
    Das macht nicht den üblichen "HiFi-Hohen-Boost", den viele günstige Kondensator-Mikrofone mit bringen.


    Was an ner Hihat mitunter gut funktioniert, man aber selten sieht: Shure SM 57.


    Hier scheint aber durchaus an "Markenware" Interesse zu bestehen. In dem Preisbereich würde ich dann wohl
    zu Rode NT-5 oder Sennheiser E-614 greifen.


    Ich würde mir bei dem Szenario mal Gedanken machen, wie denn die Rahmenbedingungen sind:
    - Mag ich "zischelnde" Hihat-Sounds mit einem starken Anteil an hohen Frequenzen?
    - Mag ich eher natürliche "Hihat-Sound", die aber vom Frequenzspektrum eher im Weg sein könnten.
    - Wir das Hihat-Signal stark bearbeitet? (Hoher Lowcut plus eventuell Höhenanhebung)?
    - Soll das Mikro wirklich nur an der Hihat zum Einsatz kommen?
    - Spiele ich das Hihat viel offen oder meistens geschlossen?
    - Was können die PAs über die gespielt wird, frequenztechnisch überhaupt wiedergeben?


    Ich liebe ansonsten Schoeps CMC 6 an Hihat, Ride und Overhead. Ob das was bringt? Für meine Ohren und wenn die Rahmenbedingungen passen: Ja.
    99% der Personen würden keinen Unterschied hören; eventuell noch mehr. Aber die meisten juckt auch nicht ob da ein DW Collector oder Pearl Export steht.
    Die kommen nämlich wegen der Musik. Trotzdem kaufen die meisten von uns teures Material und da darf man auch gerne teure Mikrofone kaufen. Auch weil
    so ein Neumann oder ein Schoeps gerne eine Investition fürs Leben ist und dann auch sehr viel sorgsamer damit umgegangen wird.

    Jetzt musste ich wirklich mal überlegen.
    Bester Kauf. Schwer.


    Vorne dabei:
    DW 5002 DoFuma
    2002 in den Staaten gekauft. Seit 11 Jahren im Einsatz. Läuft immer noch super. Immer noch frei von Kritik das Gerät.
    Bester Kauf weil: Damals sehr guter Preis, subjektiv gutes Spielgefühl, lange Haltbarkeit


    Pearl Dennis Chambers Signature Snare
    Mit dünnem Maple Kessel in 14x6,5 und einer tollen Abhebung eine in meinen Augen supergute Snare. Daher meine erste "richtige" eigene Snare.
    Leider mal mit Kit verkauft und dann von meiner Freundin viele Jahre später zum 30. wieder geschenkt bekommen.
    Bester Kauf weil: Beste Snare die ich je besessen habe.


    16er Floor Tom
    Sowohl bei meinem ersten Kit (Pearl Export Pro) als auch bei meinem aktuell letzten Kit (DW Collectors) hatte ich ursprünglich ein 14er als größtes Tom.
    Unabhängig vom jeweiligen Preis war einfach bereits die Erweiterung des klanglichen Spektrums eine sehr gute Idee.

    Selbst testen macht immer Sinn!
    Ich würde eher im Rahmen 22x16 bis 22x18 bleiben.
    Bei 4 Toms würde ich mal über 10-12-16-18 nachdenken.
    Mir wäre bzw. ist nämlich mittlerweile/aktuell die größere Bandbreite an Sounds wichtiger, als eine
    homogene Reihe an Trommeln zu haben. Daher habe ich mein erstes Kit mit 8-10-12-14-16 (alles gehängt)
    genommen. Aber mal im Ernst: Einmal über 5 Toms zu rollen und sich dabei daran zu ergötzen, dass das
    tonal alles so prima passt macht sogar "De Maddin" maximal 3x am Abend.


    Stimmig sein sollte es. Aber ich finde auch einen Gedanken: 8x7 - 12x9 - 16x16 reizvoll:
    - Das 8er schön knallig hoch gestimmt.
    - Das 12er schön singend aber tief gestimmt.
    - Das 16er für den Rumms im Keller.


    Aber 10-12-16 ist sicherlich auch gut. 10-12-14-16 ist wohl bei 4 Toms das weltweit meist genutzte Setup. Daher wird das
    so falsch nicht sein. Aber wer einmal rechts neben sich gleichzeitig und ordentlich auf ein 16x16 und 18x16 gelangt hat, weiß
    dass einem der Sound dann ein schönes Grinsen ins Gesicht bringen kann.

    Meine Meinung
    1. E-Drums haben in meinen Augen nur Sinn, wenn man diese nicht als Ersatz für ein konventionelles, traditionelles Set aus Holz und Blech verwendet. Ich sehe da auch Parallelen zur Gitarrenwelt.
    Auch heute kann man mit E-Gitarren A-Gitarren imitieren. Das geht zwar halbwegs gut, wer aber einen gewissen Anspruch hat, nimmt für den passenden Sound auch das passende Instrument. Da sehe ich
    nun die Vorteile eines E-Drums: Man kann viel mehr mit Sounds spielen, was ich in der Praxis bislang aber kaum gesehen/gehört habe. Mir stellt sich direkt die Frage: Warum eigentlich?


    2. Live-Nutzung von Samples. Ich mache das in zunehmendem Maße eigentlich fast immer mittlerweile, einfach weil das Ergebnis unterm Strich besser klingt. Kein Mensch im Publikum interessiert, ob die Snare nun genauso klingt wie auf der Bühne; zumindest nicht, wenn wir uns im Pop-Rock-Bereich bewegen. Wer klingt gewinnt.


    Zwei Beispiele:
    1. Drummer hat ne beschissen gestimmte Snare, weil er aus Faulhaut sein Proberaum-Kit mitgenommen hat. Also packe ich ein selbstgemachtes Sample drauf und feuer das ab. Klingt und passt. Hätte ich lieber den ganzen Abend mit nem Scheiss-Snare-Sound leben können? Der Drummer fands gut. Das Publikum auch. Die Band auch. Ich sowieso.


    2. Drummer mit Top-Snare, nur leider viel zu laut. Also Ansage an Drummer: Bitte Snare zunächst nur streicheln. Klingt aber dann nicht gut. Klingt doch. Weil ich das passende Sample drüber lege.


    Das geht natürlich nicht in jeder Band, nicht in jedem Stil, nicht mit jedem Trommler etc. Aber der Fall dass
    a) Schallquelle
    b) Mikrofon
    c) Mischpult
    d) PA
    e) Raum
    optimal waren und ich einen hervorragenden Sound ohne viel Arbeitsaufwand quasi von alleine hinbekomme, den habe ich dann leider viel zu selten.


    So. Mund abputzen. Weitermachen.

    Moin,


    theoretisch geht das ganz schnell, praktisch leider auch. Wenn man zu einem fertigen Track spielt, ist dieser quasi der Master und alles andere muss sich nach dem Master richten.
    Das kann böse ins Auge gehen. Dafür muss man eben gut vorbereitet an solche Sachen rangehen und es oft genug üben. Ich habe das erstmalig bei einem Aushilfs-Job gemacht.
    Der Keyboarder war auch Lead-Sänger und hat manche Songs komplett programmiert, damit er vorne auf der Bühne rumhampeln kann. Also hatte ich von ihm einen Click und die Keyboard-Spur
    auf dem IEM und der Rest der Band eben nur die Keyboard-Spur. Hat prima funktioniert.


    Man muss zwingendermaßen relativ gut zum Click zocken können, sonst braucht man sowas gar nicht ins Auge zu fassen. Irgendwann muss man aber auch das live mal probieren, wenn man meint,
    man traut sich das live zu. Man kann natürlich auch erstmal nur den Click live nutzen als Trommler. Den kann man dann im Zweifel auch im Song mal ausschalten oder die Stöpsel rausnehmen, wenn es
    auseinander läuft.


    In meinen Augen geht manchmal schon das Feeling eines Songs verloren. Insbesondere dann wenn der Trommler - so wie ich - nicht ganz wirklich gut trommelt bzw. mit dem Click noch nicht so ganz sauber zusammenSPIELEN kann. Es geht nämlich auch darum, MIT dem Click zu spielen und sich nicht nur wie ein Sklave dem Click zu unterwerfen. Ich habe für mich daher 3 Kategorien von Songs gemacht:
    a) spiele ich live komplett mit Click
    b) spiele ich live nur zum Einzählen mit Click
    c) spiele ich live komplett mit Click


    MP3-File geht, klingt aber eben nicht ganz geil. Kann auch Probleme geben, wenn zum Beispiel beim Erstellen die rechte und linke Spur nicht sauber getrennt sind und man den Klick auch auf der Sample-Spur hört. Außerdem würde ich die Samples generell gerne Stereo ausgeben, dass geht aber nicht, wenn eine der beiden Spuren vom Click belegt sind.

    Für mich klingt die Stage3 Version nach einem stimmigen Allround-Kit:
    22er Bassdrum ist halt nach wie vor Standard. 17,5" tief ist nun auch kein besonderer Trend oder mit besonderen Nachteilen verknüpft.
    10x8 und 12x9 sind auch sehr gebräuchliche Tom-Maße. Das dazu nun - nicht wie vor ein paar Jahren noch - ein 14er Tom, sondern ein
    16er gestellt wird, macht absolut Sinn. Ein Standtom darf gerne ein ordentliches Pfund abliefern und da macht 16" einfach mehr Wumms
    als ein 14er.


    Gruß
    Jan

    Man kann eben mit EQs, Kompressoren und Gates mehr kaputt machen als man gewinnen kann, sofern man nicht (wirklich) weiß, was man da tut.
    Ich habe das selbst durchgemacht. Ich durfte mit 15 ne Band auf ner Bühne vor ca. 1000 Leuten mischen. Ich durfte schön beim Verleiher bestellen,
    welches Mischpult, welche Effekte, welche Mikrofone und alles. Natürlich nimmt man dann auch Kompressoren und Gates, auch wenn man nur am
    Rande Ahnung hat, was die eigentlich machen. Ergebnis: Nein. Eigentlich möchte ich da nicht mehr drüber reden... :whistling:


    3 Monate später: Selbes Spiel. Nur dieses Mal gab es einen "Babysitter". So nennt man den betreuenden Techniker, der bei Events oftmals für die
    Anlage verantwortlich ist, aber nur ab und an selbst mischt, wenn die Band keinen eigenen Mann am Pult mitbringt. Ich hatte einen netten und guten
    Babysitter, der mir dann gezeigt hat, was man mit Kompressoren und Gates so machen kann. Von dem Gig gibts noch n Live-Mitschnitt der auch heute noch
    absolute genial klingt... Muss ich dringend mal digitalisieren fällt mir da ein.


    Will sagen: Lebenslanges Lernen. Immer dazu lernen. Mit Kritik umgehen können. Sich immer verbessern wollen. Und dann geht das auch.


    Ob Kompressoren auf Drums nun LIVE Standard sind kann man diskutieren. Vielleicht nicht in jeder Größenordnung, vielleicht nicht in jedem Stil, grundsätzlich
    kenne ich aber keinen Kollegen der an Bassdrum und Snaredrum keinen Kompressor einsetzt.