Beiträge von Seven

    Könnte man ja in nem Unterforum institutionalisieren, wenn hinreicht Interesse besteht.
    Das es nach wie vor einen Trend dazu gibt, sich selbst mehr aufzunehmen - auch als Trommler ganz alleine - ist ja nicht von der Hand zu weisen.

    Eventuell machen wir sowas hier im Forum auch einmal:
    Jemand lädt ein paar Multitrack-Files hoch, andere können mixen und die Ergebnisse werden diskutiert.
    So könnte man viel Halbwissen und Erfahrungen zusammenbringen. :D

    Den Beiträgen von Luddie und Slo77y ist im Grunde nichts wesentliches hinzuzufügen.
    Analog aufnehmen hat in meinen Augen einen großen Vorteil, der natürlich gleichzeitig ein Nachteil ist:
    Da jeder Meter Band bares Geld kostet, die Anzahl der Spuren limitiert ist und nicht alles ganz einfach editiert werden kann, muss man
    sich SEHR viel mehr Gedanken machen über das, was man eigentlich aufnimmt und sehr viel mehr Zeit in eine gute Vorbereitung stecken,
    bevor "das rote Licht" angeht. Man setzt sich gezwungenermaßen vielmehr mit der Musik und dem Arrangement auseinander als wenn
    man eh alles in kleinen Snippets aufnehmen kann und dann nachher im Mix einfach alles zusammen klickt.


    In digital nehme ich die Bassdrum einfach mal mit 6 Mikros ab. Positionierung ist nicht so wichtig. Irgendeins wird schon brauchbaren Sound liefern.
    In analog kann ich nur eine meiner 8, 16 oder 24 Spuren für die Bassdrum verwenden. Die soll aber so richtig knallen. VST Plugin nachher drüber? Geht nicht.
    Also sehe ich zu, dass ich die passende Trommel mit einem geeigneten Fell und einer guten Stimmung mit einem passenden Mikrofon in der optimalen Position
    verwende.


    Könnte man natürlich in der digitalen Welt auch alles machen. Macht natürlich jeder. Oder?

    Ganz klar 4041!


    Ein PG-81 kostet fast ein drittel des 4041 und ist in meinen Augen überhaupt nicht vergleichbar.
    In der Qualität des PG-81 gibt es relativ viel auf dem Markt; auch günstiger wenn man auf den Markennamen Shure verzichten kann.


    Falsch machen kann man in der Preisregion nichts mit dem Rode NT-5. Mit 300 € für das Paar bist Du dabei. Vielfach bewährt.
    Gerne bei Live-Technikern gefordert und gesehen als KM für Cymbals und als Overhead.
    Wenn Du einfach ohne großes Nachdenken zwei gute Mikrofone kaufen willst bis 400 € das Paar, dann nimm einfach die NT-5.


    Es gibt allerdings mittlerweile zahlreiche Hersteller auf dem Markt, die sicherlich genauso gute Qualität für weniger Geld oder (subjektiv?) bessere
    Qualität in diesem Budgetrahmen bietet. Dafür musst Du aber wohl selbst testen und Zeit investieren und zudem die qualitativen Unterschiede erkennen
    und für Deine persönliche Bedarfe bewerten.


    Beispiel: Wenn es wirklich nur um Overhead geht und damit nicht vielleicht doch mal ne Gitarre oder ne Stimme übertragen werden sollen, würde ich
    anders an die Nummer rangehen, als wenn es multifunktional eingesetzt werden soll. Für Aufnahmen im Studio wäre es mir wichtig, dass ich auch in "richtig hohen"
    Frequenzen noch eine saubere Übertragung hinbekomme. Wenn es um "Live & Rock n Roll" geht, ist es oberhalb von 12 oder gar 10.000 hz nicht ganz egal, was das
    Mikrofon macht, aber es ist in meinen Augen nicht kriegsentscheidend.

    Frage:
    Du hast ein Macbook und Du willst wegen dem großen Bildschirm auf Windows mischen.
    Wieso nicht das Macbook an den Screen anschließen und zum Mixen beide Screens verwenden?

    Keine Ahnung, wie die Jungs das genau lösen wollen. Wäre auf jeden Fall interessant zu wissen.
    Wenn das wie geplant läuft ist das für den Kunden prima. Gute Techniker kommen eventuell an neue Aufträge. Aber
    da wird auch viel Arbeit investiert werden, ohne das jemand dafür auch nur einen Cent sehen wird. Ist dann wie
    im Agentur-Geschäft. Erstmal investieren und dann doch ne Absage bekommen.


    Daher würde ich mal davon ausgehen, dass hier mehr Hobby-Mixer vertreten sein werden, denen es nicht auf das Geld
    ankommt. Was aber nicht bedeutet, dass diese Klientel nicht auch hervorragende Mixes erstellen kann.

    Ein zumindest interessanter Ansatz:
    Ich lade mein (Home)-Studio Projekt hoch. Erzähle etwas zu meinen Vorstellungen und sage einen Preis an, den ich bereit bin für einen Mix zu zahlen.
    In der Community können dann Techniker Mixe erstellen. Die Band kann die aus ihrer Sicht besten besten drei Mixe aussuchen und jeweils den Mixern Feedback geben.
    In einer Finalrunde treten dann nochmal die 3 Techniker gegeneinander an. Band kürt den Sieger und übermittelt letzte Änderungen. Gegen Überweisung gibt es dann den finalen Mix.


    Was meint ihr?

    Zunächst müsste man mal definieren, was Du als "gutes Youtube-Video" verstehst.
    Es gibt hier ja im Forum auch einige richtig gute Trommler, die - in meinen Augen - auch richtige Videos auf Youtube haben.
    Einfach mal in die Hörzone gehen, ein wenig reinhören und dann findet man oft in in den Threads oder in den Galerie-Threads
    auch das verwendete Equipment. Im Zweifel auch einfach mal direkt fragen im Thread.


    Das wichtigste dürfte (leider) Erfahrung und Zeit sein.

    Cool 6 Jahre nix in meinem Hörzonen-Thread gepostet.
    Also mal was nachlegen, was ich derzeit so tue.


    Wir spielen seit gut nem dreiviertel Jahr alle 2 Wochen mit einer Reihe von Arbeitskollegen nach der Arbeit für 2-3 Stunden in Gießen im KiG.
    Erstmals in meinem Cover-Musiker-Dasein habe ich nun an der Entstehung von eigenen Songs mitgearbeitet. Mal was ganz anderes und neues.
    Macht auch irgendwie Spaß. Musikalisch ist das allerdings doch etwas limitiert, da ich beim Würfeln gewonnen habe und der Basser, der eigentlich
    bis dato Trommler war, den Bass übernommen hat und ohne Unterricht einfach mal losgelegt hat.


    Es ist also eher so die Nummer wie bei hueni: Kollegen die sich gut verstehen haben ein wenig Spaß im Keller.
    Da macht es dann auch nix, dass auf dem dortigen Kit kein Becken ohne Riss ist und der Inhaber des Kits die Becken mit Gaffa abklebt.


    Eine der bisher 5 Ideen, die wir mal direkt aus dem Mischpult aufgenommen haben, um sie nicht wieder zu vergessen, die mir dazu noch selbst ganz gut gefällt
    wäre hier zu hören:
    https://soundcloud.com/jan-otto-2/song-3


    PS
    Wer die Stelle, wo ich den Stick verliere als erstes postet, bekommt auf einem der nächsten MHS von mir ein Bier ausgegeben :D

    Ein Bild (m)eines Proberaum-Kits eines Kollegen, über das ich seit gut einem Jahr trommeln darf.
    Ein Sammelsurium aus nicht gepflegten und halb kaputtem Equipment, über das 3 Bands seit vielen Jahren proben.


    Schade drum. Aber es tut. Und es ist besser angenehmer, als jede Probe das eigene Kit mitzuschleppen.



    Sonor Force 2000 12-16-22
    Irgendeine No-Name Buchensnare die halbwegs klingt aber sich sehr leicht verstimmt
    Ein Satz Becken (Paiste 502 Hihat - Sabian XS Crash - Sabian XS Ride - Zildjian K Crash (bis auf das Ride glaube ich sind alle Becken kaputt)

    Moin Hueni,


    bin ein wenig zweigeteilt.
    1. Du drückst dem Song Deinen Stempel auf. Der Stempel ist gut. Also sollte das eigentlich auch gut sein.
    2. Der Song rollt mir mit Deiner Spielerei irgendwie zu sehr. Auch wenn es natürlich eine eigene Interpretation ist, gefallen mir im Original die Drums einfach sehr gut und daher finde ich den Stempel hier ausnahmsweise nicht so toll.


    ABER:
    Ihr/Du habt offensichtlich Spaß dabei. Und das ist das wichtigste.


    Grüße
    7

    Aus dem Bauch heraus:
    LD D-1009 (wie bereits hier schon empfohlen wurde)
    Das macht nicht den üblichen "HiFi-Hohen-Boost", den viele günstige Kondensator-Mikrofone mit bringen.


    Was an ner Hihat mitunter gut funktioniert, man aber selten sieht: Shure SM 57.


    Hier scheint aber durchaus an "Markenware" Interesse zu bestehen. In dem Preisbereich würde ich dann wohl
    zu Rode NT-5 oder Sennheiser E-614 greifen.


    Ich würde mir bei dem Szenario mal Gedanken machen, wie denn die Rahmenbedingungen sind:
    - Mag ich "zischelnde" Hihat-Sounds mit einem starken Anteil an hohen Frequenzen?
    - Mag ich eher natürliche "Hihat-Sound", die aber vom Frequenzspektrum eher im Weg sein könnten.
    - Wir das Hihat-Signal stark bearbeitet? (Hoher Lowcut plus eventuell Höhenanhebung)?
    - Soll das Mikro wirklich nur an der Hihat zum Einsatz kommen?
    - Spiele ich das Hihat viel offen oder meistens geschlossen?
    - Was können die PAs über die gespielt wird, frequenztechnisch überhaupt wiedergeben?


    Ich liebe ansonsten Schoeps CMC 6 an Hihat, Ride und Overhead. Ob das was bringt? Für meine Ohren und wenn die Rahmenbedingungen passen: Ja.
    99% der Personen würden keinen Unterschied hören; eventuell noch mehr. Aber die meisten juckt auch nicht ob da ein DW Collector oder Pearl Export steht.
    Die kommen nämlich wegen der Musik. Trotzdem kaufen die meisten von uns teures Material und da darf man auch gerne teure Mikrofone kaufen. Auch weil
    so ein Neumann oder ein Schoeps gerne eine Investition fürs Leben ist und dann auch sehr viel sorgsamer damit umgegangen wird.