Beiträge von Seven

    Moin,


    ich nutze eine Sidesnare gerne - wenn der musikalische Kontext es erlaubt/erfordert - um eine weitere Klangfarbe ins Spiel/in den Song/ in den Auftritt zu bringen.
    Daher ist eine Sidesnare in meinen Augen hörbar anders klingend als die andere (Haupt)-Snare. Also entweder deutlich runder-tiefer-voluminöser oder knackiger-höher-knalliger.


    Ich spiele ganz gerne zum Beispiel eine Strophe auf der Sidesnare und wechsle für den Chorus auf die andere Snare. Oder ich spiele einen Song auf der einen Snare und den nächsten auf der anderen.
    Der Kreativität sind da erstmal keine Grenzen gesetzt. In den Bands in denen ich derzeit (meist zur Aushilfe) trommele, braucht es sowas aber nicht.


    Grüße
    Jan

    Bei Artikeln in einem unbeschädigten und grundsätzlich guten Zustand kann man über den Daumen 60% vom aktuellen Neupreis als erste Orientierung ansetzen.
    Ob es am Ende drüber oder drunter liegt, hängt an sehr vielen Faktoren. Ich habe schon Becken über Neupreis auf eBay verkauft und auch für gute Becken weniger als 25%
    des Neupreis bezahlt.

    Vielleicht mag Kollege scarlet_fade mit seiner Erfahrung bezüglich Pearl Snares mal melden.
    Meine persönliche Meinung, die allerdings auch wiederum im Gegensatz zu manch anderer Meinung hier steht, wäre folgende:
    Wenn Free Floating und knallig mit bottom (=Sound aus dem Video) dann würde ich Brass nehmen. 14x 6,5 Pearl Free Floating Brass kenne ich persönlich,
    habe ich oft bei anderen gehört und die Snare kann das.


    Ansonsten geht die Singer Signature Snare (die scarlet_fade auch hat) in natura vom Sound her auch in eine solche Richtung. Und diese ist von relativ dickem
    Holz. Das widerspricht dann wieder Aussagen von anderen hier im Thread, die offenbar andere Erfahrungen gemacht haben. Aus meiner Sicht wäre also
    ein relativ dicker Holzkessel auch ein Ansatz, um den gewünschten Sound zu erzielen.


    Nichtstdestoohnetrotz: Das gehörte ist ein Live-Video einer abgenommenen und entsprechenden bearbeiteten Snare. Insbesondere bei gröberem Rock setzt
    man dort gerne den Snares einen fetten 160-180 Hz Buckel auf, so dass es untenrum richtig gut schiebt und rund klingt. Den Snaresound auf dem Video in natura
    würde ich sehr viel dünner erwarten und vor allem höher gestimmt als man es zunächst erwarten würde.


    Fazit: Ich würde mal die Standard 14x6,5 Brass Version der Free Floating testen. Bevor hier irgendwelche speziellen Sonderanfertigungen gebaut werden, die man
    nachher bei Nichtgefallen nicht mehr gescheit los wird, hat man mit ner 14x 6,5er Free Floating eigentlich eine Allerweltssnare die immer einen Abnehmer finden sollte.

    Ein wenig zu präzisieren wäre das Ganze noch.


    Ich zähle 14 Mikrofoneingänge (plus 2 Reserver).
    Was meinst Du mit Anschluss eines Tablets? Einfach nur den Audio-Ausgang aufstecken oder in irgendeiner Form digital verbunden oder am Ende sogar zur Steuerung des Mischpults?
    Ersteres sollte kein großes Problem sein. Die letzten beiden Punkte kannst Du mit dem Budget nicht realisieren.


    Wie willst Du aufnehmen? Einfach einen Mix auf dem Pult erstellen und dann die Stereosumme digital aufzeichnen? Das ist relativ unproblematisch. Da tuts ein MP3-Player mit Line-In bzw.
    Recording-Funktion für kleines Geld oder eben ein Mobile-Recorder a la Zoom H1, H2, etc. Solltest Du einzelne Spuren einzeln aufnehmen wollen, wirds mit dem Budget und/oder dem Mischpult
    nichts. Brauchen wir gar nicht weiter erörtern.


    Zum Thema IEM-Hörer gibt es sehr viel geschrieben hier im Forum. Die genannten Hörer kenne ich nicht, aber den FA-3 von Fischer kann ich empfehlen. Der taugt.


    Also hätten wir:
    - 1x Mischpult mit 16 Mikrofoneingängen plus Line-Eingänge für Metronom, Tablet sowie Ausgänge für IEM und Stereo-Recording
    - 1x Mobile-Recorder
    - 1x IEM-Hörer


    In Summe stehen offenbar ca. 1000 € zur Verfügung.
    - Nehmen wir den FA-3 als Hörer, bleiben Dir 750 €, wenn Du neu kaufen magst.
    - Nehmen wir den Zoom H4N als Recorder, der neben den beiden Line-Eingängen (aus Deinem Mischpult) auch noch zwei eingebaute Mikrofone aufnehmen kann. Bleiben Dir 500 € für das Mischpult, wenn der H4N neu sein soll.


    Für 500 € gibt es in neu mit den Anforderungen auch nicht ganz so viel Auswahl. Meine Wahl wäre dann wohl das Xenyx XL2400 von Behringer,
    da es mit wirklich ausreichend vielen Features und insbesondere 2 semi-parametrischen Mittenbändern in den Kanalzügen kommt, die einem
    bei der Bearbeitung von Drumsignalen durchaus hilfreich sein können.


    Wenn wir gebraucht in Betracht ziehen, könntest Du ein Phonic Phhb24u versuchen um die 450 € zu ergattern, das Dir die Möglichkeit gibt,
    via FireWire auch die einzelnen Kanäle aufzunehmen. Dazu kann man sich prima ein gebrauchtes Macbook Pro für 350 € schießen, mit dem man
    dann den ganzen Krams zB via Reaper aufzeichnen kann.

    Naja einfacher als die ersten beiden Links geht ja auch gar nicht.
    Nur macht das in meinen Augen gar nicht so viel Sinn, wenn man für das gleiche Geld auch direkt etwas mehr Schnick-Schnack
    mitgeliefert bekommt. So spare ich mir mit dem Profire 2626 ja schon wieder einen ganzen ADA 8000 und eine HE im Rack,
    bzw. kann auch mal ohne ADA losziehen, wenn mir 8 Inputs langen.


    Ist wohl auch ein Grund, warum es kaum Geräte gibt, die nur ADAT I/O <-> FW können.

    C391B sind die von mir wohl am häufigsten bisher eingesetzten Kleinmembrankondensatormikrofone.
    Damit kann man sehr gut arbeiten. Klanglich in meinen Augen relativ unauffällig. In den Höhen
    etwas harscher als C451 aber - ähnlich wie Witteka schrieb - nicht so auffällig in den Höhen wie die Rode NT5,
    die heute an vielen Orten als "Standard" genannt werden.


    Mit der mittlerweile erhältlichen Konkurrenz würde ich mir heute aber wohl keine C391B mehr kaufen. Der qualitative
    Unterschied zu den NT5 rechtfertigt IN MEINEN AUGEN nicht den doppelten Preis.


    Ich würde dann eher zu den C451B von AKG greifen, die nochmal eine Ecke mehr kosten, zumindest den Aufpreis
    in Relation zu den C391B wert sind. Günstig gebrauchte und funktionierende C391B sind natürlich eine attraktive
    Alternative.

    Ja das Thema DMX ist dank dr miserablen Anleitungen für Einsteiger leider oft Basis für Ärger, Aggression und letztlich Resignation. Man sollte sich am besten zunächst grundlegend informieren bevor man einach loslegt. ich habe vor ein paar Jahren auch mal en paar LED Lampen, ein ähnliches kleines Pult und eine midi tretmine verheiratet. Hat n Moment gedauert...


    Aber Anleitungen die andere Angela zeigen, als Pult oder Lampen haben, machen es einem nicht leichter. Wenn man mal durchgestiegen ist und sein Material verstanden hat ist das alles trivial. Man muss aber zunachst über den Berg. Viel Erfolg !

    Led Zeppelin ist natürlich ne Aussage. Da kannst Du einfach schauen, was der gute Herr seinerzeit benutzt hat und kaufst einfach entsprechend
    was in der Richtung. In meinen Augen würde aber diese Art Musik auch mit anderen - aber nicht mit allen - Arten von Becken funktionieren.


    Wichtig wäre in meinen Augen auch die Frage, wo Du die Becken einsetzen willst:
    a) Proberaum
    b) kleine Bühnen
    c) große Bühnen
    d) ....


    Led Zeppelin war eine relativ laute Band, die auf ziemlich großen Bühnen unterwegs waren. Da mussten/konnten Becken auch richtig laut sein,
    um sich gut durchzusetzen. Wenn Du allerdings ein Paiste 2002 20" Full Crash in einem kleinen Club per 8tel durchcrasht, wird man außer dem
    guten Becken eventuell nichts anderes mehr hören.


    Ich würde daher durchaus große Becken empfehlen, die aber gerne etwas dünner sein dürfen, damit diese eben auch schneller ansprechen und insgesamt nicht
    ganz so laut sind.


    Beckenserien die Du mal antesten könntest:
    Paiste Signature
    Paiste 2002
    Paiste Formula 602
    Sabian HHX
    Sabian AAX
    Meinl Byzance (Dark, Extra Dry, Traditional)
    Istanbul OM


    Dann gibt es natürlich noch mindestens 10 weitere Beckenserien die mindestens genauso geeignet sind und Dir eventuell sogar besser gefallen.
    Probiers aus.

    Korrekt.
    Aktuellen iMac zum halben Preis würde ich IMMER kaufen.
    Der dürfte auch einiges schneller sein als Dein C2D.
    Ich würde mir trotzdem überlegen - sofern möglich - auf eine SSD zu gehen und falls möglich auch den 27er zu nehmen.
    Wäre mir mehr wert als der Prozessor eins über dem Standard.
    Auf DAWs bin ich für jedes Pixel dankbar...

    Wenn man seinen PC selbst zusammenschrauben (Hardware) und selbst optimieren (OS bzw. Software) kann, wird
    man auch mit einschränkten finanziellen Mitteln auf Windows Basis einen sehr recordingtauglichen Rechner für
    das heimische Studio bekommen.


    Out of the Box hat man mit einem Mac in der Regel (bzw. im Vergleich zu normalen Consumer-Rechnern) einen gewissen
    Vorteil, da man hardwareseitig gar nicht viel schrauben kann/muss und softwareseitig ebenfalls keine großartigen Tuning-
    veranstaltungen nötig sind. Für die gleiche Performance wird man hier aber mehr investieren müssen.


    Wenn man allerdings noch speziell für den Recordingbereich gebauten/konfigurierten PCs schaut, wird das nicht wirklich günstiger
    als ein Mac.


    Für Dein Budget würde ich glaube ich einen Windows Rechner aufsetzen.

    Sound find ich ganz ordentlich. Bissi mumpfig vielleicht.
    Gespielt find ich das prima. Meine persönliche Meinung zu Drumcovers:
    Lieber etwas eigenes draus gemacht und dabei eben auch mal mehr gespielt, denn die Original-Version gibts ja schon...
    Und vor dem Hintergrund finde ich das prima gelöst.

    Ich addiere zum Mikro-Signal live gerne noch das eine oder andere getriggerte Sample. Je nachdem was da auf der Bühne passiert und wie viel Eiers die PA hat.
    Ich hab Live keine Zeit um viel zu experimentieren und daher kommt ehrlich gesagt bei Kick und Snare oft auch primär das Sample zum Einsatz.


    Alle üblichen Bassdrummikrofone nehmen ausreichend tiefe Frequenzen auf - sofern diese überhaupt von der Trommel erzeugt werden -, um mit einer potenten
    PA untenrum richtig Schub zu bekommen. Für richtig Druck unterhalb von 40 Hz braucht es hier schon richtig viel Holz und Amping was 95% der Trommler hier im Forum
    niemals zur Verfügung haben werden. Demzufolge: Subkick kann man machen, muss man nicht. Live gehen diese Nuancen in der Regel sowieso unter.