Beiträge von Seven

    Wenn man seinen PC selbst zusammenschrauben (Hardware) und selbst optimieren (OS bzw. Software) kann, wird
    man auch mit einschränkten finanziellen Mitteln auf Windows Basis einen sehr recordingtauglichen Rechner für
    das heimische Studio bekommen.


    Out of the Box hat man mit einem Mac in der Regel (bzw. im Vergleich zu normalen Consumer-Rechnern) einen gewissen
    Vorteil, da man hardwareseitig gar nicht viel schrauben kann/muss und softwareseitig ebenfalls keine großartigen Tuning-
    veranstaltungen nötig sind. Für die gleiche Performance wird man hier aber mehr investieren müssen.


    Wenn man allerdings noch speziell für den Recordingbereich gebauten/konfigurierten PCs schaut, wird das nicht wirklich günstiger
    als ein Mac.


    Für Dein Budget würde ich glaube ich einen Windows Rechner aufsetzen.

    Sound find ich ganz ordentlich. Bissi mumpfig vielleicht.
    Gespielt find ich das prima. Meine persönliche Meinung zu Drumcovers:
    Lieber etwas eigenes draus gemacht und dabei eben auch mal mehr gespielt, denn die Original-Version gibts ja schon...
    Und vor dem Hintergrund finde ich das prima gelöst.

    Ich addiere zum Mikro-Signal live gerne noch das eine oder andere getriggerte Sample. Je nachdem was da auf der Bühne passiert und wie viel Eiers die PA hat.
    Ich hab Live keine Zeit um viel zu experimentieren und daher kommt ehrlich gesagt bei Kick und Snare oft auch primär das Sample zum Einsatz.


    Alle üblichen Bassdrummikrofone nehmen ausreichend tiefe Frequenzen auf - sofern diese überhaupt von der Trommel erzeugt werden -, um mit einer potenten
    PA untenrum richtig Schub zu bekommen. Für richtig Druck unterhalb von 40 Hz braucht es hier schon richtig viel Holz und Amping was 95% der Trommler hier im Forum
    niemals zur Verfügung haben werden. Demzufolge: Subkick kann man machen, muss man nicht. Live gehen diese Nuancen in der Regel sowieso unter.

    Schön wars.
    Vielen Dank an Maddin für den Raum und an Scarlet, Daniel und Platingas für die Sets.


    Daniels Stimmung (oder besser: die seiner Trommeln) hatte ich mir sogar schlimmer vorgestellt. :P
    Das MHX ist schon ne richtig schöne Rock-Kiste. So eine 24er Bassdrum schiebt dann doch ganz angenehm.
    Das Travel-Kit von Platingas zeigt, dass man durchaus auch mit kleinen Kits spielen kann. Ich hatte durchaus
    Spaß beim Spielen.

    Wenn Du vernüftig in den Urlaub fährst, biste mit 1500,- mal dabei... (Grenze nach oben offen)... Wenns ein Scheißurlaub war, is die Kohle futscht... Für 1500,- bekommt man ja Dark energy HH, CR und RD... Alles halt dann doch ne Frage der Perspektive...


    ROFL
    Aber super!

    Wurmen darf es einen doch nur dann, wenn man keine Alternative hat. Was ich zum Beispiel eher auf dem (für mich uninteressanten) E-Drum-Markt beobachten würde. Dort gibt
    es doch eine überschaubare Anzahl von Anbietern, die offensichtlich/angeblich keine wirklichen bahnbrechenden Neuerungen bieten, dafür aber immer höhere Preise verlangen.
    Zumindest habe ich beim oberflächlichen Lesen hier im Forum diesen Eindruck.


    Es steht doch jedem frei, für einen Satz gute Becken den Preis eines 22er Oberklasse-Ridebecken von einem Sabian/Zildjian/Paiste/Meinl zu zahlen. Nachdem ich mich gestern
    mal rein aus Interesse durch einige Diril-Threads hier im Forum gewühlt habe, war das doch offensichtlich eine zeitlang möglich. Aber bereits da zeigte sich doch, dass zu dem
    Nettopreis des Herstellers in einem anderen Land noch eine ganze Reihe von Kosten dazu kommt, ohne das ein Vertrieb oder ein Händler dran verdienen würde.


    Dann wurde einfach mal eine 45% Preiserhöhung umgesetzt, da die Einführungspreise natürlich knallhart gesetzt wurden, um überhaupt von ersten Kunden gekauft zu werden.
    Dann wurde ein Vertrieb für Deutschland gefunden, der natürlich auch etwas verdienen mag. Und die Händler bei denen man heute Diril Becken im Laden testen und kaufen kann,
    wollen natürlich auch ihren Obulus verdienen.


    Ist nun die Frage:
    Überweise ich mal eben 500 Taler in die Türkei, bekomme 3 Wochen später ein Paket und bin mit 2 Becken sehr, mit 2 Becken mittel und mit 2 Becken gar nicht zufrieden. Was tu ich dann (vor allem mit
    den zwei Becken die ich nicht mag)? Der Beckenschmied bietet mir kein Moneyback. Auf eBay bekomme ich dank der mangelnden Bekanntheit vielleicht den Gegenwert einer Pizza Toskana nebst schlechtem Rotwein.
    (Wo wir im übrigen beim nächsten Vorteil von Markenbecken wären: halbwegs verlässliches und kalkulierbares Gebrauchtpreisniveau). Es kann natürlich auch anders ausgehen: Alle Becken sind suppa oder alle Becken sind
    Schrott...


    Oder mag ich lieber beim Hans alles testen und im Zweifel kostenlos zurücksenden können?


    Der im internationalen Vergleich risikoaverse deutsche Durchschnittstrommler wird voraussichtlich seltener die Katze im Sack kaufen und den höheren Preis zahlen. Aber dann darf er sich auch nicht so laut beschweren,
    denn die Alternative ist ja durchaus gegeben; nur mit höheren Risiken verbunden.

    Warum leckt sich der Hund am Sack?
    Die Lieferanten, Hersteller, Vertriebe, Groß- und Einzelhändler nehmen eben die Preise die sie nehmen KÖNNEN, weil der jeweilige Absatzmarkt diese Preise hergibt.
    Wieso sollten diese NUR den Preis nehmen, den sie nehmen müssen, um alle entstandenen Kosten zu decken?


    Bringt mir jedes Becken 5% mehr Einnahmen, kann ich gegebenenfalls mein Personal besser entlohnen, zusätzliches Personal einstellen, meinen Kunden
    bessere Konditionen (Rückgaberechte) bieten oder umweltfreundlichere Maschinen mit weniger Energiebedarf bei höherer Leistung kaufen (Nur um zu zeigen,
    dass das Geld nicht zwingend auf vorher schon dicken Bankkonten landen muss, was zweifelsohne oft genug passiert.)


    Zum Beispiel kosten die Money-Back-Geschichten die jeweiligen Anbieter bares Geld, das an anderer Stelle wieder verdient werden muss. So gesehen kostet jeder Artikel
    beim Hans in Treppendorf vielleicht 2 Cent mehr als er kosten müsste, nur damit alle Kunden das erwähnte Rückgaberecht nutzen können.


    Das für alle Hersteller gleiche Bedingungen gelten, sehe ich nicht.
    Haben alle die selben Lieferanten?
    Falls manche den gleichen Lieferanten haben: Haben diese dann auch gleiche Konditionen?
    Produzieren denn alle im selben Land?
    Zahlen alle den gleichen Lohn?
    Haben alle die gleichen Transportkosten für die Rohstoffe und für die Endprodukte?
    Haben alle die gleiche Vertriebsstruktur?


    Wenn mir (als relativ neuem Anbieter) daran gelegen ist, 20 Becken im Showroom eines großen Anbieters zu platzieren kostet mich das bares Geld.
    Ich muss eventuell dem Händler bessere Konditionen anbieten. Ich muss vielleicht den Abteilungsleiter bestechen. Ich muss kostenlose Showroom-Modelle
    zur Verfügung stellen. Ich muss eine Vertriebsstruktur mit Lager vorhalten, so dass der Händler dem Kunden jedes Becken innerhalb kürzester Zeit liefern kann.

    Es braucht gute Erfahrungen um wirkliches Vertrauen in Computer auf der Bühne zu haben. Mittlerweile sind die digitalen Mischpulte ab gewissen Veranstaltungsgrößen häufiger anzutreffen als analoge Vertreter.
    Unterm Strich sind das meist auch Windows oder Linux-basierte Rechner, die entsprechend hard- und softwareseitig mehr oder weniger angepasst wurden.


    Ich bin seit glaube ich 3 Jahren mit SAC und damit einem "Notebook-Mischpult" unterwegs. Nach anfänglicher Skepsis und durchaus Bedenken an der Betriebssicherheit habe ich keinerlei negative Erfahrungen gesammelt
    und daher auch Vertrauen in die Lösung. Ich habe in meinen Augen wertige Komponenten eingesetzt und alles was in meiner Hand lag nach bestem Wissen angepasst bzw. gebaut (Cases, Verkabelung, OS-Konfiguration etc.)


    Fazit: Eine Lösung die nicht out-of-the-box funktioniert ist am Ende auch nur so gut wie das schwächste Glied in der Kette. Auf der anderen Seite habe ich schon andere Sachen auf und vor der Bühne sterben sehen: teure Keyboards wegen Spannungsproblemen,
    Netzteile von Oberklassemischpulten, nagelneue digitaler Lichtmischpulte, frisch geservicete Movingheads etc. Wer es sicher schätzt, braucht mindestens ein Backup für jedes Glied in der Kette. Das geht beim Drumstick los und hört bei der PA-Box auf. Letzten Endes
    geht fast alles eventuell vielleicht mal kaputt.