Beiträge von Seven

    Es braucht gute Erfahrungen um wirkliches Vertrauen in Computer auf der Bühne zu haben. Mittlerweile sind die digitalen Mischpulte ab gewissen Veranstaltungsgrößen häufiger anzutreffen als analoge Vertreter.
    Unterm Strich sind das meist auch Windows oder Linux-basierte Rechner, die entsprechend hard- und softwareseitig mehr oder weniger angepasst wurden.


    Ich bin seit glaube ich 3 Jahren mit SAC und damit einem "Notebook-Mischpult" unterwegs. Nach anfänglicher Skepsis und durchaus Bedenken an der Betriebssicherheit habe ich keinerlei negative Erfahrungen gesammelt
    und daher auch Vertrauen in die Lösung. Ich habe in meinen Augen wertige Komponenten eingesetzt und alles was in meiner Hand lag nach bestem Wissen angepasst bzw. gebaut (Cases, Verkabelung, OS-Konfiguration etc.)


    Fazit: Eine Lösung die nicht out-of-the-box funktioniert ist am Ende auch nur so gut wie das schwächste Glied in der Kette. Auf der anderen Seite habe ich schon andere Sachen auf und vor der Bühne sterben sehen: teure Keyboards wegen Spannungsproblemen,
    Netzteile von Oberklassemischpulten, nagelneue digitaler Lichtmischpulte, frisch geservicete Movingheads etc. Wer es sicher schätzt, braucht mindestens ein Backup für jedes Glied in der Kette. Das geht beim Drumstick los und hört bei der PA-Box auf. Letzten Endes
    geht fast alles eventuell vielleicht mal kaputt.

    708,45 € für
    - 16 HHX Evo
    - 18 HHX Evo
    - 17 AAXplosion
    - 19 AAXplosion


    Gekauft am 15.12.2006.
    Hab die Rechnung nicht hier, so dass ich das grade nicht genau auf die einzelnen Becken verteilen kann.
    Mein 17er AAX lag bei etwa 155 €. Kann aber gerne nächste Woche mal nachschauen.


    --> Ansonsten: Hauptsache egal. 8)

    Für was gebe ich denn nun mehr Geld aus:
    a) Für das maschinell gefertigte Becken, wo ich minimalste Toleranzen habe (Was den Hersteller bares Geld kostet) und somit blind einfach das passende 19er zum 18er kaufen kann?
    b) Für das handgefertigte (Was den Hersteller bares Geld kostet) Einzelstück, wo ich das beste Becken unter mehreren ähnlichen aber nicht gleichen heraussuchen muss, aber dann vielleicht genau meinen Geschmack getroffen habe?


    Ich kann die Frage nicht beantworten ;)

    18er Crash Sabian HHX in 2006 = 180 €
    18er Crash beliebiger namhafter und etablierter Hersteller & Obere Serie = 300 €


    Ich sehe hier keine qualitative Weiterentwicklung, die einen derartigen Preisanstieg rechtfertigen würde. Ehrlich gesagt sehe ich bei länger bestehenden Serien überhaupt keine Weiterentwicklung.


    Hier zeigt sich unter anderem der Vorteil einer "Marke". Die meisten Kunden laufen eben doch zu bekannten Marken (Paiste, Sabian, Zildjian), weil Sie dort in der Regel bekannte Qualitätsniveaus vorfinden (oder böse ausgelegt: vorgegaukelt bekommen) und sich darauf verlassen können.


    Es gibt aber doch eine ausreichende Zahl von Alternativen, die man nicht bei Thomann ohne Versandkosten mit Money Back bequem bestellen kann, die auch nicht mit einem tollen Markennamen daherkommen, aber mindestens genausogut klingen. Da muss man eventuell länger suchen, weiter fahren, öfter testen und mal ein Becken auf eigene Kosten zurücksenden. Ob das unterm Strich billiger ist müsste man ausrechnen. Wenn man davon absieht, dass es sich für die Meisten hier um ein Hobby handelt und Zeit daher nicht mit Geld gleichzusetzen ist, bleibt das doch eine prima Alternative oder? Die Dirils sind doch breit diskutiert. Und auf den Zug konnte man vor ein paar Jahren auch noch günstiger als heute aufspringen...

    Weder Liste noch Klassifizierung werden jemals die (richtigen & passenden) Standardantworten ersetzen:
    "Probier es selbst aus."
    "Es kommt darauf an."
    "Geschmäcker sind verschieden."
    etc.


    Ich finde es durchaus interessant. Es würde mich aber selbst in keiner Weise für Kaufentscheidungen beeinflussen aber als Hobby-Trommler
    will man ja durchaus wissen, was in dem ganzen Wust an Angeboten überhaupt wo einzuordnen ist. Beispiel:
    "Machste schnell n Gig auf nem Stadtfest als Aushilfe. Da steht ein Mapex Voyager und es gibt 1000 € Gage für Dich?"
    Suche ich in der Liste.
    "Mapex Voyager? Ne dann lieber nicht."
    ...
    ...
    ...
    :D

    Vorschlag:
    1. Definiere die Klassen in die man die Serien einordnen kann. Dafür ist wohl erstmal eine Diskussion nötig wie viele Klassen das sein sollten.
    2. Sammle eine Liste aller Serien durch Diskussion hier im Forum.
    3. Lasse über eine Abstimmung - technisch wie auch immer geartet - die User des Drummerforums abstimmen, in welche Klassen die einzelnen Serien einzuordnen sind. Dabei muss man natürlich nicht alles zuordnen, insbesondere dann nicht, wenn man die Serien gar nicht kennt.


    Im Ergebnis sagt das eventuell etwas mehr aus; vorausgesetzt man attestiert dem durchschnittlichen Drummerforum-User hier eine gewisse Fachkenntnis und unterstellt ihm eine gewissen Objektivität an der Stelle.

    Splashes habe ich derzeit manchmal on-top auf den Crashes. Sonst seit längerem nur noch im Cymbal Bag.
    Ich habe zwei HH, wovon ich seit längerem eigentlich nur noch eine wirklich spiele. Vielleicht kommt ja crisper, heller, lauter, Hi-Fi Sound für mich wieder in Mode. Bis dahin mag ich es lieber dunkler im Sound.
    Ich habe zwei Rides, wobei ich hier durchaus mal wechsle. Das eine hat mehr "Charakter" und Wash, das andere ne schöne große Kuppe und kling mehr nach Pop und Definition.


    Bei den Crashes nehme ich das mit, was passt und worauf ich Lust habe. Bei Rock-Gigs auch mal die AAX ansonsten meist nur 3 HHX (16+18 Evo & 18er Xtreme) in der Tasche, wobei ich mal hier alle denkbaren Kombinationen schon gespielt habe.


    Ich würde derzeit maximal das kaum genutzte Hihat verkaufen. Wenn ich aber mit X-Hat spiele, ist das Ding wiederum ein schöner Kontrast. Alles andere kann man durchaus zeitgleich an ein großes Kit gemeinsam
    aufhängen, wenn man denn wollen würde. Viel mehr braucht es für mich eigentlich auch nicht. Es passt in Summe alles schon ganz gut zusammen, lässt sich aber auch sinnvoll in kleineren Setups kombinieren. Wenn ich die AAX Crashes gegen Meinl Extra Dry tauschen würde, wäre das wohl eine nette Abwechslung, ich glaube aber nicht, dass sich die Extra Dry mit den HHX gut kombinieren lassen würden... naja mal sehen...

    Die großen Toms des Herrn Lang klingen mir zu sehr nach Bassdrum.
    Aber ich kann mir gut vorstellen, dass so ein Sound passt und es Leute gibt, denen dieser Sound zusagt.

    Wie bereits gesagt: Der Sound ist ein komplett anderer, den man mit relativ viel Bearbeitung in die Richtung bekommt, die man mit "normaler" Mikrofonierung auch direkt erreicht hätte.
    Aber es gibt ja eine künstlerische Freiheit und vor allem kein Gesetz, wie Toms zu klingen haben. Daher kann das jeder für sich entscheiden.


    Mir persönlich gefällt der Sound weniger gut.