Ich verstehs nicht, ich kanns nicht.
Aber ich finde es beeindruckend und in Summe vom Ergebnis von Dir hier im Forum das, was mich am meisten überzeugt.
Hut ab!
Beiträge von Seven
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Ich sage mal so:
Ich habe die Combo meines Dads (alles Technik-DAUs) mit relativ hochwertiger Technik versorgt:
- Audix Mikrofone
- Midas Mischpult
- Fohhn PADa erreicht man auch mit weniger Know-how leichter ein annehmbares Ergebnis. Allerdings wäre es
wohl in jedem Fall besser, wenn sich zumindest einer der Musiker einmal das nötige Know-how draufschaffen
würde.Von daher: Gutes Material mit wenig Know-how matschen geht wohl mit einer höheren Wahrscheinlichkeit gut aus,
als schlechtes Material mit wenig Know-how. Aber meine jahrelangen Aussagen: "Nehmt Euch n Techniker" oder
"Lernt doch mal mit dem Kram umzugehen" werden mit "Zu teuer" und "Keine Lust" abgelehnt. Man hat es nicht leicht,
wenn man seine Eltern erziehen will
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Ich habe zweimal bei einem ganz netten Event sowohl Live-Übertragung als auch Live-Recording gemacht: "World Choir Games".
Das waren sehr interessante und große Projekte mit viel Arbeit und extrem guten Chören aus Kulturkreisen die ich noch nie gesehen
oder gehört habe, die dann Musik gemacht haben, dass mir sehr viel die Kinnlade runterging.Bei teilweise SEHR großen Bühnen und SEHR großen Hallen waren die technischen Anforderungen ob der Qualität der Beiträge sehr hoch.
Da wurden durchaus - von Menschen mit einem sehr viel besser (ausgebildeten) Gehör als ich vorweisen kann - auch 4 oder 6 Mikrofone
für das Event gematcht, wenn man einen Chor eben mit 6 möglichst gleich klingenden Mikrofonen aufnehmen musste.Und hier kamen durchaus nur Neumann, Schoeps und ähnliches zum Einsatz...
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Ich denke, dass von Schneider und Luddie alles relevante schon gesagt wurde.
Letzten Endes bedeutet das (böse) Wort Marketing nicht, den doofen Kunden zu verarschen, sondern die Unternehmensaktivitäten an den Bedürfnissen der Kunden/des Marktes auszurichten. Wenn kein Mensch gematchte Mikrofone brauchen/fordern würde, würden diese von den Herstellern auch nicht angeboten werden.Letzten Endes kostet ein Matching Zeit und das in der Regel von halbwegs fähigen Menschen und nicht Maschinen. Und diese Menschen wollen für geleistete Arbeit meist auch entlohnt werden.
Wichtig für den Kunden ist es aus meiner Sicht, sich darüber zu informieren was man da eigentlich für mehr oder weniger viel Geld erwirbt. Ich besitze selbst keine gematchten Mikrofone und sehe das für meine Zwecke (primär Live-Musik; ab und an ein wenig Studio; teilweise Sprachübertragung) auch als überhaupt nicht nötig an.
Es gibt allerdings durchaus Szenarien und Kunden, wo gematchte Mikrofone absolut gewünscht/erforderlich sind (Klassik, Klavier, Choraufnahmen etc.). Daher kenne ich einige Studios und auch Verleihunternehmen, die durchaus gematchte Mikrofone im Lager haben.Es als "Kundenverarsche" bzw. böses Marketing hinzustellen, finde ich nicht wirklich angemessen.
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Ich kenne die Software, die Du da verwendest nicht, aber da wird es sicherlich eine Art Mixer/Mischpult geben, in der Du auch die Lautstärkerelationen regeln kannst.
Ich würde vermuten, dass es dort auch einen sog. Panorama-Regler gibt, mit dem Du einzelne Instrumente entweder mittig oder relativ stufenlos in rechts nach links
verteilen kannst. <forfouryourchild>obs mehr aus der rechten oder mehr aus der linken box hörbar ist.</forfouryearchild>Ich hoffe ich hab den passenden Link bzw. das passende Bild. Es geht um den Schieberegler in der Zeile mit "PAN" etwas über dem Fader.

Ich nehme an, dass die Crashbecken einmal komplett links und einmal komplett rechts eingestellt sind. Das klingt einigermaßen unnatürlich. Wenn ich ein normales Set
mikrofoniere, ein Overhead Mikro links und eines rechts aufstelle und diese dann jeweils extrem nach links und rechts am Mischpult "panne", wird trotzdem das Becken auf
der linken Seite noch über das Mikro auf der rechten Seite - zumindest etwas - aufgenommen und ein Becken oder ein Tom ist dann nie "nur" links oder "nur" rechts zu hören.Ebenso geht es uns ja ganz in der richtigen Realität, so ohne Aufnahme sondern direkt vor oder hinter einem Kit. Das linke Crashbecken höre ich ja auch mit dem rechten Ohr.
Ich kann zwar orten wo es herkommt, aber je größer der Raum und je weiter die Entfernung, desto weniger kann ich - mit Augen zu - sagen, ob Du nun das rechte oder das linke
Crash malträtiert hast.Da ich mal annehme, dass es Dein Ziel ist, dass die E-Kiste so gut wie (oder besser) als ein richtiges-reinrassiges-schönes-mehr_oder_weniger_Old_School klingt, würde ich
das mit dem Pan ein wenig zurücknehmen.Grüße
7 -
Ein Fist Take? Mmh. Tut das weh?
SCNR
Nice getrommelt. Ich würde nur insbesondere Cymbals nicht so hart nach außen pannen, dass klingt dann etwas unnatürlich. Die Sounds sind nämlich sonst echt vom Amt.
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1. Frage: Was ist Dein Ziel mit dem Projekt?
Wenn Du zum Spaß und ohne wirtschaftliche Interessen ein solches Projekt aufsetzen und durchziehen willst bist Du nicht der
Erste und auch nicht der Zwanzigste. Grundsätzlich kannst Du offenbar trommeln und auch von der Aufnahmetechnik ansprechende
Videos erstellen. Also mach ein Konzept. Und wenn Du ein Konzept hast, könntest Du das hier vorstellen. Dann könnte jemand
konstruktive Kritik äußern.Wenn Du mit der Aktion wirtschaftliche Interessen verfolgen solltest, wäre das Konzept noch viel interessanter/wesentlicher. Und da es noch
kein Konzept gibt kann man eben wenig bis nichts konstruktives dazu beitragen. -
Willst Du beide Snares gleichzeitig am Set haben, um zwei Klangfarben verfügbar zu haben oder soll es bei einer Snare am Kit bleiben,
die aber etwas kann, was die jetzige nicht kann? Sprich: Suchst Du eine alternative Hauptsnare oder eine Sidesnare (was nicht bedeuten muss, dass diese komplett anders sein muss)?Welchen Sound soll die neue denn bieten? In der Pop-Musik gibt es wohl grundsätzlich alle Snaresounds und bei Hip Hop denke ich sowohl an ganz knallige hochgestimmte Snares, als auch an ganz tief gestimmte "Eimer" mit extrem viel Dämpfung.
Grüße
7 -
Felix Lehrmann hab ich live in Sachen Toms nur mit einem Standtom gesehen...
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Soundtechnisch finde ich den Gesamtkontext irgendwie noch "unrund".
Wenn die Gitarren - die mir ganz gut gefallen - die Soundrichtung vorgeben, dann müssen die Drums für mich größer und wuchtiger klingen.
Der Gesang ist mir für den "rotzigen" Stil auch zu brav/steril gemixt.my2 cent
Jan -
Sauber gemacht

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In 99% der Fälle das bessere. Bislang nur das schlechtere wenn es "technische" Gründe hatte: kleinere Kessel, Toms auf Bassdrum montierbar etc.
Ich mag meine Schlagzeuge, aber sehe sie auch primär als Gebrauchsgegenstand. Ich passe gut drauf auf, fasse sie aber nicht mit Samthandschuhen an.
Ich trommle eher weil ich es mag, zusammen mit anderen Musikern auf einer Bühne zu stehen wo am Ende noch Leute zuhören als alleine im Proberaum
für mich. Daher sehe ich meine Investitionen in Schlagzeuge primär für den Live-Gebrauch.Andere Trommler dürfen gerne bei mir drüber trommeln. Wenn es mehrere sind, die ich zudem nicht kenne, dann muss ein Satz neue Schlagfelle drin
sein. Kollege hat in den 90ern für jede Set-Mit-Benutzung 150 DM kassiert. Mit den 250 DM Gage war das für ihn dann immer ein runder Auftritt, insbesondere
in der Relation. Und bei den meisten Gigs der 50-70 Gigs im Jahr wurde mitbenutzt. Ich kannte bislang fast alle Trommler, die mein Kit nutzen mussten im Vorfeld
und hatte bei keinem einzigen Bedenken. Ich durfte ja im Umkehrschluss auch schon auf diversen Kits trommeln. -
Find ich prima

Mir gefällt es. -
Der MHS ist nicht betroffen davon! Ich weiß nicht, was ich mache. Erstmal werde ich wohl eine spielerische Pause machen.
Was oft genug unter Beweis gestellt wurde

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Ich bin ein Fan von "es richtig machen" und wäge mittlerweile immer häufiger ab zwischen "einen Euro mehr investieren" oder gar nicht investieren". Das lässt sich von meiner Warte,
mit einem relativ ordentlich Equipment-Bestand auch ganz bequem vertreten.Fakt ist, dass Du mit der Qualität Deines aktuellen Fuhrparks relativ unzufrieden bist. In meinen Augen bekommt man heutzutage Trommeln in wirklich guter Qualität ohne ein Vermögen
ausgeben zu müssen, wie dass meiner bescheidenen Meinung nach noch vor 15 oder 20 Jahren der Fall war. Letzten Endes musst Du selbst testen, ob das günstigere Produkt auch qualitativ
einen Kompromiss für Dich darstellt. Wenn nicht: Spar das Geld! Wenn ja: Bist Du bereit den Kompromiss einzugehen und das nun neu gekaufte Kit in 1 bis x Jahren wieder (mit ordentlichem
Wertverlust) zu verkaufen, um Dir dann etwas zu kaufen, was Deinen qualitativen Ansprüchen genügt? -
Und wieder zeigt sich, dass es durchaus Sinn machen kann, Marketing mit allen seinen Facetten zu studieren.
Tut Euch einen Gefallen und lasst Euch da professionell beraten, sonst wird das nichts. -
Die Außendarstellung im Tonfall konstruiert bei mir ein durchweg negatives Bild.
Dem kann der grundsätzlich lobenswerte Beitrag hier im Forum - aus meiner rein subjektiven Perspektive - leider
nicht wirklich ändern. Ich habe Respekt vor so einem Projekt und freue mich, dass es Leute in "meinem" Land
gibt, die sich an so etwas herantrauen. Aber mit einem schlechten Image ist man heutzutage leider nicht
erfolgreich. Natürlich ist zunächst die reine Produktqualität wichtig, aber hier ist es in meinen Augen sehr
schwer geworden, da aus China mittlerweile oftmals eine wirklich brauchbare Qualität zu sehr guten Preisen
auf dem Markt ist. Es ist toll, dass Ihr von Testpersonen den guten Qualitätseindruck bestätigt bekommt. Dann
scheint Ihr hier schon schonmal auf dem richtigen Weg. Ansonsten würde ich in Sachen Image einmal überlegen,
wer Eure potentiellen Kunden sind, welches Image Ihr Euch bei diesen erarbeiten möchtet und ob Ihr mit der aktuellen
Außendarstellung auf dem richtigen Weg seid.Fast alle Leute hier aus dem Forum, die ein oder mehrere sehr teure Sets spielen und die ich persönlich kennengelernt
habe stehen meiner Meinung nach auf eher bescheidenes Understatement als auf großmundige Propaganda... -
iTunes Store
Toto - Live in Amsterdam - White Sister -
Unter sowas:
http://www.thomann.de/de/the_box_ma1220_mkii_b_stock.htmwürde ICH an EURER Stelle nicht anfangen.