Moin,
finde ich grundsätzlich sinnvoll. Mehr geht immer bis zum vollständig eigenen und separaten Mischpult für Monitor auf der Bühne sauber gesplittet vom FOH Signal.
Oder aber mit iPad oder Notebook per Remote den eigenen Monitorweg fernsteuern, sofern man ein Mischpult am Start hat, das das unterstützt.
Ist natürlich sehr subjektiv, aber ich würde das auch so machen. Eventuell das kleine Mischpult so planen, dass man einen Kanal zuviel als zu wenig hat. Ich finde einen
Stereomix beim IEM als sehr wertvoll für die Differenzierung. Eine Gitarre links und eine rechts mehr oder weniger gepant und schon kann man die viel besser differenzieren.
Wenn Du also "nur" einen Mono-Mix vom Pult erhälst könntest Du auch noch beide Gitarren auf Dein Pult auflegen, pannen und selbst regeln. Natürlich könnte man dann
auch noch die Snare, die Toms, die Keys, die Stimmen, einen schönen Effekt etc. dazu packen und Du bist bei einem 24 Kanal Monitorpult nur für Dich. 
Natürlich geht auch ein 2 Kanalpult mit Kick auf einem und dem Monitorsignal auf dem anderen Kanal. Aber dann hast Du in der Regel auch keine wirklich schöne Möglichkeiten
zur Klangbearbeitung der Bassdrum (= parametrischer EQ), auf den ich bei diesem Szenario ungern verzichten würde, wenn Dir der Bassdrumsound wirklich wichtig ist. Geht aber
natürlich auch ohne.
Faustregel: Je besser der Techniker und je leistungsfähiger das sonstige Equipment, desto weniger Gedanken und Aufriss musst Du Dir machen.