Beiträge von Seven

    A/B habe ich die beiden (Beta 91 & E901) nicht verglichen, aber mit beiden ausreichend Erfahrungen gesammelt.
    Das SM91 (Vorgänger) klingt in meinen Ohren noch etwas besser als das Beta91. Es klingt etwas natürlicher und nicht so kicklastig.
    Das E901 gefällt mir ebenfalls besser als das Beta 91, da es mehr in die Richtung "klingt wie man sich eine Bassdrum landläufig vorstellt" geht.
    Wenn ich hier wählen müsste, wäre das E 901 meine erste Wahl.


    Zum Thema Grenzfläche in der Bassdrum aus meiner Sicht:
    Es ist recht angenehm, einfach son Ding reinzulegen und gut. Je nach "Zielsound" braucht es weniger Eingriff am EQ als bei anderen Mikrofonen in anderen
    Positionen. Insbesondere eine Anhebung für Kick oder Klick der Bassdrum braucht es oft nicht. Was dann auch schon mein größter Kritikpunkt wäre: Für manchen
    Kontext und Geschmack klingt mir eine Grenzfläche zu stark nach Rock-Bassdrum mit zuviel Kickanteil. Mit einem "normalen" Bassdrummikrofon bin ich durch
    die Möglichkeiten der Positionierung viel flexibler. Ich kann sehr viel am Sound ändern, einfach durch Änderung der Position. Das entfällt bei einer Grenzfläche
    fast vollständig.


    Zudem braucht es aus meiner Erfahrung live mit einem Grenzflächenmikrofon meist eine (im Bassbereich) potente PA. Mit einer kleinen Sub-Sat-PA klang mir
    das oft zu dünn. Wenn allerdings ausreichend Amping und Membranfläche vorhanden, dann kann man damit ordentlich Alarm machen.


    Mein Fazit:
    Wenn mein bevorzugter Bassdrumsound durchaus nennenswerte Kick-Anteile enthält, was nicht bedeutet das es nur klick-klack macht, und ich meist eine ausreichend
    dimensionierte PA am Start habe, dann ist eine Grenzfläche in der Bassdrum durchaus gut geeignet. Einfach reinlegen, bissi am EQ nachschrauben und gut ist.


    Zum Thema Recording kann ich da weniger beitragen, mangels nennenswerter Erfahrungen.

    Slo77ys Meinung bzgl. Lenovo war ich auch. Bis meine Madame in einen eher großes Unternehmen eingestiegen ist, die tausende von Lenovos in allen Klassen und Jahrgängen am Start und nur Probleme damit haben.
    Vorher waren das Unternehmen bei Dell und viel zufriedener. Wobei wir hier die Windows-User auch seit Jahren mit Dell versorgen. Da muss es mittlerweile Precision sein, die aktuelle Latitude-Serie ist leider nicht mehr für den
    professionellen Anwender geeignet (meine Meinung).


    Und wenn ich einen Windows-Rechner kaufen müsste/wollte, wäre es trotzdem ein Dell oder ein Lenovo. Aber diese Frage stellt sich für mich ja nicht, da ich auf der guten Seite bin :thumbup:

    1. Nur die Bassdrum abzunehmen ist aus meiner Sicht absolut legitim und wird oft praktiziert.
    2. Das insbesondere die Toms als nächstes untergehen im Gesamtkontext deckt sich auch mit meiner Wahrnehmung. Daher nehme ich Toms auch ganz gerne ab, bevor ich an Overheads oder Snare denke.
    3. Ich würde aber nicht nur das Standtom abnehmen. Entweder alle Toms oder ein Overhead.


    4. Die Bassdrum nur auf einen extra Sub legen würde ich nicht machen. Ein Bassdrumsound besteht aus viel mehr als nur tiefen Bassfrequenzen. Dann würde ich eher hingehen und die Bassdrum ganz dezent auf die Gesangsanlage
    packen und mir den Sub schenken. Dann gibt es natürlich keinen Schub der Bassdrum, aber man kann diese dezent dazuschieben, damit die Bassdrum überhaupt wahrgenommen wird. Alternativ kann man die Gesangsanlage natürlich um einen Sub erweitern. Dann bekommt man auch einen ordentlichen Bassdrumsound hin und eventuell auch etwas Druck in den Sound. Du hast allerdings nichts geschrieben, ob ihr sonst überhaupt eine Anlage am Start habt bzw. was überhaupt musikalisch und technisch passiert.

    15% ist definitiv nicht viel für die Verwaltung des ganzen Apparats.
    Wir liegen an der Uni bei ca. 100% Gemeinkostenzuschlag auf die reinen Personalkosten.

    1. Ein genauerer Blick zeigt, dass die GEMA pro Angestellten im Schnitt ca. 48.000 € aufwendet. Das entspricht wiederum keineswegs dem Bruttoeinkommen des Otto-Normal-GEMA-Gehaltsempfänger.
    Das eine Arbeitsstelle durchaus mehr kostet als das, was der mehr oder fleißige Angestellte am Ende auf sein Girokonto überwiesen bekommt dürfte klar sein. Der Anteil, der bei der GEMA nicht auf
    Personalkosten entfällt ist im üblichen Bereich für eine öffentliche Einrichtung/Behörde, welche die GEMA doch in einigen Punkten mehr oder weniger gleicht.


    2. Was Professoren wirklich verdienen ist ähnlich schleierbehaftet wie manche Strukturen und Prozesse bei der GEMA. Ich würde trotzdem davon ausgehen, dass ein Professor (C4/W3) seine Universität
    im Schnitt weit mehr als 60.000 € im Jahr kostet. In Hessen lagen wir 2007 bei 82.500 € im Schnitt. Ob das angemessen ist, kann man an anderer Stelle weiter diskutieren.


    BTT:
    Die Diskussion bringt nix, wenn man mit falschen Annahmen, Zahlen oder Rechnungen hantiert; auch wenn sich damit die eigene Position in ein besseres Licht setzen lässt. Frei nach dem Motto "Trau keiner
    Statistik..."


    Ich bin im übrigen nie ein Freund der GEMA gewesen. Das wir für ein Campus-Fest ohne Eintritt, dank schlechtem Wetter 300 Besuchern und einem finanziellen Verlust von ca. 6000 € am Ende noch 241 € GEMA zahlen
    durften ist ärgerlich, gehört aber zum Risiko bei einem Event dazu. Und im Endeffekt haben die 241 € den Bock nicht fett gemacht.


    Es ist sicherlich einiges schlecht an den Strukturen und Prozessen wie wir sie momentan rund um die GEMA haben, aber die Anpassung der Tarifstruktur so wie ich sie nach relativ intensiver Untersuchung verstanden habe,
    geht in eine aus meiner Sicht richtige und unterstützenswerte Richtung.Dazu wird das Ganze am Ende maximal halb so heiß gegessen, wie es heute diskutiert wird. Konstruktiv und zielführend wird die Diskussion in meinen
    Augen nur, wenn man sich zunächst auf einen Ausschnitt fokussiert und nicht versucht, den ganzen Laden generell umzubauen. Das wird ganz sicher nicht geschehen.


    my 2 cent

    My 2 Cent:
    1.
    In Wikipedia kann etwas überspitzt gesagt jeder schreiben was er will. Was letzten Endes dort steht muss nicht zwingend wahr sein. In der Wissenschaft ist Wikipedia nicht einmal für 2 Cent belastbar.
    Um sich grundsätzlich über einen Sachverhalt zu informieren und einen Einstieg in die Thematik zu erlangen, dafür ist Wikipedia zweifelsohne geeignet. Für eine ernsthafte Diskussion sollte man
    Wikipedia-Einträge nicht nutzen.


    2.
    Die Erträge der GEMA in 2010 waren offenbar bei 862,9 Mio Euro, wie dem Geschäftsbericht zu entnehmen ist. Es wurden allerdings nicht 299,7 Mio Euro verteilt sondern 735,8 Mio €. Es gibt nämlich
    neben den GEMA-Mitgliedern offenbar noch zahlreiche weitere Gruppen und/oder Personen, die einen rechtmäßigen (?) Anspruch auf Ihren Anteil an den Einnahmen der GEMA besitzen. Ich habe
    nun bei einer kurzen Recherche allerdings nicht herausfinden können, wie sich das genau aufschlüsselt und nach welchem Prinzip hier vorgegangen wird.

    Die Kapsel sind identisch. Der Unterschied liegt primär im Korb.
    Ich zitiere Jürgen Schwörer (Application Engineer bei Shure):

    Zitat

    - SM57 und SM58 haben identische Kapseln
    - Der größere Korb des SM58 bringt einen größeren Mindestabstand zur Membran. Dadurch wird der Nahbesprechungseffekt nicht so stark ausgenutzt bzw. auch Explosivlaute werden nicht so stark.
    - Der Korb macht auch etwas am Klang ... diese Unterschiede sind aber eher marginal und beispielsweise bei einem Rock-Konzert durchaus zu vernachlässigen.

    Die Ultracast in 14x5 ist eine meiner Lieblingssnares.
    Insbesondere genau diese Version in 5" ist in meinen Ohren vielseitiger als vergleichbare oder ähnliche Alu-Snares.
    Das Ding knallt meist sehr gut, kann aber auch in tieferer Stimmung ganz gut tönen und hebt sich hier positiv von der getesteten Konkurrenz ab.


    Aber ansonsten ist das ne ganz normale ordentliche Snare mit der man nix falsch macht und die dank der schwarzen Farbe optisch gut zu fast jedem Kit passt. :thumbup:


    Bissi übertreiben die Lobeshymne an dieser Stelle... :rolleyes:

    Äh......also.......


    Ich habs geahnt. :thumbup:


    Ich bin mal bis in die Schweiz gefahren um den Kerl zu sehen und war sogar Backstage. Gut. Fahrt und EIntritt haben mich keinen
    Cent gekostet und ich war dort, weil es eine technische Weltneuheit zu bestaunen gab, aber der Kerl und seine Crew machen eine
    verdammt ordentliche Show. Hut ab!


    Und wie passt ein Fahrtenschreiber in das Konzept, dass auf der Straße grundsätzliches Vertrauen herrscht?
    Eine Freiheit sich falsch zu verhalten ist in sowohl beim zu schnellen fahren als auch beim "illegalen Musikkonsum" in meinen Augen asozial, wobei ich beim zu schnellen wie gesagt noch nicht mal zwingend jemanden gefährde, während ich
    beim unentgeltlichen Konsum von geschützter Musik direkt dem Urheber einen Schaden zufüge.


    Die Diskussion um Freiheit vs. Sicherheit bzw. deren optimalen Ausprägungen wird man weiterhin diskutieren können und zu keinem Ergebnis kommen, dass allen gerecht wird. Wenn das Ausleben meiner Freiheit (zu schnelles fahren / unentgeltlicher Musikkonsum)
    die Freiheit von anderen einschränkt (Tod durch Unfall / Ausfall von Einnahmen), empfinde zumindest ich das als ungerecht und kann eine Einschränkung für mein Handeln nachvollziehen und akzeptieren.