Beiträge von Seven

    Ich hab auch die K&M Halterung für das iPad. Passt und sitzt.
    Als App für den skizzierten Anlass nutze ich die App "Setlistmaker" (http://www.arlomedia.com/apps/setlistmaker/main/home.html).
    Die App war schon mächtig als ich das vor ca. einem halben Jahr erstmalig im Einsatz hatte und wird immer weiter entwickelt. Ein paar
    Featurewünsche von mir wurden auch schon umgesetzt. Da die App sehr mächtig ist, macht es durchaus Sinn, sich die Videos/Tutorials von Herrn
    Leach vor der Nutzung einmal anzusehen.


    Grundsätzlich kann man verschiedene Datenbanken für verschiedene Bands/Projekte anlegen.
    Jedem Song in der App kann das MP3/AAC File auf dem iPad zugeordnet werden, so dass man direkt in der App die Songs spielen kann und so
    auch alle Songs schön üben kann.
    Jedem Song lässt sich auch ein Word-File (besser aus meiner Erfahrung sogar noch ein Apple Pages File) anhängen. Im Live Modus kann man dann
    einfach von Song zu Song weiter "wischen".
    Auch sehr nett ist es, das Tempo zu jedem Song zu hinterlegen. Die App hat ein eingeprogrammiertes Metronom (optisch & unterschiedliche Sounds),
    so dass mein Metronom mittlerweile verstaubt.
    Noch viel cooler ist es, die ganzen Daten mit der ganzen Band zu "sharen" und auf eine gemeinsame Datenbasis zuzugreifen.
    Sehr cool ist auch der direkte Draht zum Entwickler. Auf jede Mail hatte ich bislang in zwei Tagen eine Antwort und geäußerte Featurewünsche
    wurden - wie gesagt - zum Teil direkt umgesetzt (Beispiel: unterschiedliche Sounds für den Click)

    Ein DW hat nunmal diese Böckchen. Ich finde das prima, wenn man an den Böckchen den Hersteller erkennen kann. :thumbup:
    Wem das Design der Böckchen so wichtig ist, der kann ja aus einer breiten Auswahl an Konkurrenzprodukten wählen. =)


    Ansonsten verstehe ich nicht, wieso die Jungs alle Nase lang eine neue Serie auflegen. Da blickt ja kein Mensch mehr durch.

    Ich hab mir das heute vormittag für zwei Läden durchgerechnet, die ich kenne, die ordentlich laufen und deren Kostenstrukturen ich in etwa kenne.
    Einen passabel laufenden Laden wird die Erhöhung nicht umbringen.


    Eine Kleinstadt-Disco die 100 Gäste im Schnitt an 4 Abenden die Woche mit 3 Euro einlässt zahlt nun 100 € statt 25 € pro Abend an die GEMA nach der neuen Struktur.
    Die 75 € mehr bekommt der Betreiber kompensiert. Mit 10 - 20 cent mehr pro Getränk ist das ausgeglichen. Und wegen 10 Cent mehr pro Getränk wird auch der studentische
    Kunde sicherlich nicht fernbleiben. Vor allem weil sich die Alternativen in ähnlichem Maß verteuern werden. Wenn ich 3 € Eintritt zahle und dann 5 Bier a 2,50 € bestellen kann, macht
    der eine Euro auch nichts mehr aus.


    Wenn man dann noch davon ausgehen kann, dass es keine Steigerung um 400% geben wird, sondern eher um 200% sieht das schon wieder besser aus für den Inhaber...
    Und wer nun sechsstellig an die GEMA überweisen darf, liegt vom Umsatz in luftigen Regionen.
    Das ist ähnlich wie bei den Leuten, die sich beschweren, dass sie absolut betrachtet soviel Steuer an den Staat (und damit sich selbst) überweisen müssen...

    Normalerweise setze ich als Anbieter einen Preis, indem ich zum Einen meine Kosten betrachte und auf der anderen Seite aber auch immer die Nachfrager und der Zahlungsbereitschaft (oder auch Zahlungsfähigkeit) im Blick halte. Es scheint in diesem Fall so zu sein, dass die Perspektive der Zahlenden nicht ausreichend eingenommen wurde.


    Das Bild und die subjektive Meinung über einen Sachverhalt werden heutzutage sehr stark von Medien geprägt, wobei insbesondere das Internet als Medium eine zunehmende Bedeutung erlangt. Offenbar sind die Gegner der GEMA medial präsenter und schlagen in der Darstellung und Diskussion einen schärferen Ton als die GEMA an.


    Wenn ich das zusammen nehme wird die Wahrheit wohl wie so oft irgendwo in der Mitte zu finden sein. Wie schon angemerkt, werden die aktuell kolportierten Tarif wohl nicht den finalen Stand darstellen. Wenn der Berufsmusiker, der bislang mit 20.000 € brutto leben durfte etwas mehr verdient und im Gegenzug der Disco-Besitzer vom 500er SL auf das 350er Modell absteigen muss finde ich das sehr in Ordnung und zumutbar. Wenn allerdings Karl-Herrmann seinen 20 Jahre lang halbwegs laufenden Live-Musik-Laden auf dem flachen Land zumachen muss und Herbert Gröhlemeyer dafür zu seinem 500er SL noch einen schnuckeligen SLK stellen darf, bin ich doch irgendwie dagegen.


    Wenn das doch alles etwas weniger komplex und viel einfacher wäre...

    Hallo, nochmals meinen Senf dazu: ich mach jetzt seit gut 20 Jahren Musik und bin bislang immer ohne Soundmann ausgekommen (bei Veranstaltungen bis ca. 3000 Personen). Bei uns und eigentlich bei allen Bands im Kollegenkreis hat traditionell immer der Drummer oder der Keyboarder das Mischpult bedient... Meine Philosophie dabei ist allerdings, dass die Band auf alle Monitore den gleichen Mix bekommt, wie auch vorne aus der PA rausgeht - einmal schon aus dem oben genannten Grund, dass so das Monitorsignal nicht den Gesamtsound "versaut". Außerdem kann sich so jeder Musiker im Zusammenspiel besser einschätzen... (und das würde ich von jedem halbwegs begabten Bandmitglied schon erwarten, dass er die eigene Lautstärke selbst so reguliert, dass ein guter Grundsound dabei rauskommt). Jeder weiß somit, was gerade beim Publikum ankommt...
    Bislang sind wir immer ganz gut damit gefahren...


    Zum Dämpfen vs. Gate: ich würde _immer_ versuchen - wenn es zu sehr nachklingt oder wummert - die Toms entsprechend zu stimmen (reso rauf, beater runter) und dezent zu dämpfen, bevor ich zu technischen Mitteln greife.


    Herzliche Grüße, Mario


    Das steht in völligem Gegensatz zu den Erfahrungen, die ich im Laufe der Zeit gemacht habe. Ich kenne einige Bands, in denen sehr gute Techniker vertreten sind, die sich auch desöfteren selbst von der Bühne aus mischen. Selbst wenn die Band von einem weniger guten Techniker bandextern aus Zuhörerposition gemixt wurde, klang das im Ergebnis immer besser als der Mix auf der Bühne. Kleines Beispiel dazu:
    Damit ein Gitarrensolo soweit in den Vordergrund rückt, dass es als "passend" wahrgenommen wird, ist in der Regel eine relativ große Anhebung der Lautstärke auf der PA nötig. Wenn nun diese Anhebung in demselben Umfang auch auf die Monitore wirkt, fällt gerne der komplette Monitorsound zusammen, da außer der Gitarre nichts mehr zu hören ist. Bands die derart diszipliniert und arrangiert zusammenspielen, dass alles hörbar ist und die Soli wirklich "vorne stehen" sind mir unterhalb der "Bundesliga" bisher nicht aufgefallen. Wie viel mitunter am Mischpult zu schieben ist, wird oft erst klar, wenn man einen Abend bei einer eigentlich guten und homogenen Band hinter den Reglern stand.


    Ich bin mir sicher, dass man auch ohne Mann am Mischpult zu einem guten Sound kommen kann. Ich bin mir aber genauso sicher, dass es mit Mann am Mischpult in jedem Fall besser klingen KANN.

    Ich verfahre auch gerne nach dem Ansatz lieber ein Mikrofon und ein Kabel mehr einzusetzen und am Ende den Kanalfader unten zu lassen, als nachher zu merken das ich z.B. die Snare nicht laut oder schön genug bekomme.
    Overheads setze ich live relativ selten ein. Dann muss es auf der Bühne schon leise sein und die Location und PA eher groß. Sehr viel und gerne mikrofoniere ich die Toms, da diese vom Charakter her sehr gerne untergehen.
    Bassdrum gehört in Pop/Rock Richtungen live aus meiner Sicht immer mikrofoniert.


    Das wichtigste bleibt aber der Gesang bzw. die menschliche Stimme, die je nach Stil mehr oder weniger aus dem Kontext herausragen muss.


    Patentrezepte gibt es nicht für einen guten Mix. Letzten Endes muss man zunächst auf alle möglichen Gegebenheiten reagieren:
    - Wie klingt der Raum?
    - Wie sind die Musiker positioniert?
    - Wie gut sind die Ausgangssignale für sich genommen?
    - Wie gut spielt die Band zusammen?
    - Wie diszipliniert ist die Band?
    - Wie gut sind die Songs und Sounds der Band arrangiert?
    Diese und viele weitere Punkte führen zu einem "Sound" ohne PA, zu dem man die Mix addiert, so dass es möglichst an allen denkbaren Hörerpositionen ausgewogen klingt.


    Die meisten der Trommler hier im Forum werden auf Bühnen stehen, bei denen der Bühnensound einen relativ großen Anteil am Gesamtsound hat. Wenn der eine Gitarrist seinen
    Amp etwas anders dreht, hört er sich vielleicht besser, bläst aber auch den Keyboarder an, der sich dann lauter auf dem Monitor braucht und schon ist das Keyboard im gesamten Raum
    einen Tick zu laut.


    Versucht bereits beim Aufbau Euch so zu stellen, dass ihr möglichst wenig Monitor fahren müsst. Da ist Disziplin gefragt, nur soviel Monitor wie nötig, denn der Monitorsound wirkt sich
    in dem meisten Fällen negativ auf den Gesamtsound aus. Wenn der Sänger auf dem Monitor so laut ist, dass er kaum auf die PA muss hört das Publikum den Sänger nicht "direkt" sondern
    indirekt über die Monitore, die nicht in Richtung Publikum strahlen. Das klingt einfach nicht gut.


    Wenn der Bühnensound steht und homogen ist, kann man sich an den Sound für das Publikum machen. Wenn der Bühnensound nur nebenbei gemacht wurde bekommt man das beim Gig
    nur schwer hin, insbesondere wenn man von der Bühne selbst mixt und eigentlich zusehen muss, dass das Publikum etwas hört.


    Nehmt Euch ruhig mal für ein bis zwei Gigs einen freundlichen Techniker mit. Der muss Euch ja gar nicht von unten mischen, sondern soll Euch einfach nur unterstützen beim Aufbau, beim Check
    und im Zweifel eingreifen. Das gibt Euch Ruhe und Sicherheit, so dass Ihr Euch auf das Musizieren konzentrieren könnt.


    Viel Spaß
    7

    mm mir gefällt starlight als opener sehr gut.
    und "free and alive" oder "shangri la" gehen auch nicht mehr nach vorne.


    aber bei mir hats auch paar durchgänge gebraucht.

    Ich hab 3-4 Songs auf Firebirth die mir richtig gut gefallen. Ansonsten auch ein rundes und gelungenes Album.
    Von mir eine 2+ dafür.


    Ich freu mich auf den 17.11. in München. Da werde ich die Jungs dann in der neuen Besetzung erstmalig live anhören.

    Trommeln:
    24x16 Bassdrum
    20x16 Bassdrum


    10x8 Tom
    13x9 Tom


    16x16 Floortom
    18x16 Floortom


    14x3,5 Snaredrum
    14x6,5 Snaredrum
    12x5 Snaredrum


    Marke? Ein DW oder Sonor in einer schönen dunklen Naturholzoptik mit Black Nickel Kesselhardware.


    Becken:
    13" Hihat K/Z (hab ich, find ich gut)
    14" Hihat Paragon (hab ich, find ich gut)
    15" Hihat (in relativ dünn und warm klingend, habe da mal ein paar alte Italiener gehört. Die waren schön.)


    17" /18" / 19" / 20" Crashes (gerne alle in Istanbul Cindy Black Signature oder aber Meinl Byzance Dark/Extra Dry; leider so alle nicht regulär erhältlich meines Wissens)


    17" K China (hab ich)
    16" / 18" Meinl Byzance Trash Crash


    22" Ride wohl auch Istanbul Cindy Blackman


    Das würde ich mir bei entsprechendem Kontostand wohl derzeit einkaufen, aber bei weitem nicht alles davon gleichzeitig spielen.

    Viele Systeme lassen sich in "Dual Mono" betreiben, so dass ein Sender zwei Mono Signale sendet und zwei Receiver jeweils ein Mono-Signal erhalten.
    Das geht aber oft mit den günstigeren Einsteigersystemen nicht. Und ich persönlich bin der Meinung, dass IEM erst mit Stereo Spaß und Sinn macht.
    Wenn man allerdings sowieso - was viele tun - nur mit einem Knopp in einem Ohr spielt, dann ist das kein Problem. Sennheiser bietet hier auch direkt
    Bundles mit einem Sender und zwei Receivern an.


    Es gibt eben doch sehr ordentliche Unterschiede was die Klangqualität und auch die Störsicherheit anbelangt. Betreibt man mehrere IEM-Systeme (eventuell auch Funkmikrofone und Gitarrensendeanlagen)
    sollte man sich genau informieren, wie diese aufzubauen sind, welche Frequenzen für welche Systeme verwendet werden sollten auch sinnvollerweise setzt man dann auch Combiner und abgesetzte aktive Antennen ein.
    Dann wird so ein "Komplettpaket" aber ganz schnell ganz schön teuer, wenn man es "richtig" macht. Auf der anderen Seite steht man eben auch ganz schnell ganz schön doof da, wenn auf ner Bühne noch zwei weitere Bands mit
    einem bunten Mix aus verschiedenen Funkstrecken arbeiten und letzten Endes keiner vernünftig arbeiten kann.


    Oft lohnt es sich eher - wenn gute Konditionen vorhanden - die Funkstrecken mit allem Zubehör zu mieten.


    Grundsätzlich sollte hierbei beachtet werden, dass in den kommenden Jahren bezüglich der Frequenzen einiges ändern wird und aktuelle Systeme dann nicht mehr zu betreiben sind. Sofern es möglich ist, würde ich aus Gründen
    der Soundqualität und insbesondere der Störanfälligkeit immer auf ein Kabel setzen.

    Bei einem Desktop oder Rack Rechner würde ich bei Latenz und Qualität als Hauptanforderung mir das Raydat von RME einmal ansehen. Dazu würde ich nach Gusto und Restdicke des Geldbeutels einen Preamp mit ADAT Wandlung hinzunehmen. Los geht es hier mal wieder mit dem ADA 8000 von Behringer bis hin zu Mixtasy von RME.


    Mit Raydat und ADA bleibt die 800er Latte jedenfalls liegen.