Beiträge von Seven

    My 2 Cent:
    Mir gefällt grundsätzlich die Einstellung, Sachen von Beginn an richtig und ordentlich zu machen und zielführende Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen.
    Erstes Aber:
    Ich lese, dass Ihr (noch) keine Sänger habt. Ich lese, dass Ihr Euch mit der Formation aktuell in einer Umstrukturierungsphase befindet. Ich lese, dass es Dir primär um Deine Interessen geht und dir eigentlich egal ist, was die anderen bezüglich Monitoring unternehmen und das es darum geht, dass DU den besten Sound hast und nicht das Publikum.


    Das zusammengenommen würde ich eine derart umfassende (und kostspielige) Lösung nicht Erwägung ziehen und mir insbesondere den letzten Punkt wirklich nochmals durch den Kopf gehen lassen


    Aus meiner Sicht als Techniker:
    Ich wollte keine Signale, die von irgendwelchen Einsteigermischpulten aus den Auxwegen ausgespielt werden auf meinem FOH-Pult, während sich die Band (oder nur einer aus der Band) die Signale optimal für den eigens betriebenen Monitormix (für einen der Musiker) abgreift. Letzten Endes bin ich als Techniker Dienstleister und würde es machen.


    Sinnvoller wäre in jedem Fall, die FOH-Synthie-Signale direkt stereo aus dem MOTU auszuspielen, statt diese auch aus Deinem Monitorpult abzugreifen. Leider hat aber das 8Pre nur einen Main Out. Daher ist dies in meinen Augen für den hier skizzierten Einsatzzweck eher ungeeignet. Die meisten Audio-Interfaces spielen meines Wissens 8 analoge Outputs aus, die vermisse ich hier schmerzlich. Alleine schon die Tatsache, dass Ihr Synthies einsetzt und dann diese nur Mono ausspielen könnt, weil der andere Ausgang für den Click belegt ist, macht in meinen Augen gar keinen Sinn. Da wäre es - vor jeder Monitor-Lösung - viel sinnvoller sich Gedanken zu machen, wie ich den Click aus dem Rechner UND dazu die Synthies in Stereo ausgespielt bekomme. Eventuell sind es ja noch mehr Instrumente aus dem Rechner, die Ihr irgendwann mal ausgeben wollt. Der FOH-Mensch ist Euch dankbar, wenn er die dann auf einem separaten Kanal bekommt.


    Zudem ist für derart aufwendige Monitor-Lösungen im Live-Betrieb oftmals kein Zeitfenster für Aufbau & Check.
    Wenn Eure Venues eher klein sind wird sich der IEM-Sound sowieso von Gig zu Gig unterscheiden.
    Weiter klingt das Line Out Signal von Gitarrenamps (in der Regel) wenig angenehm und hat bei verzerrten Sounds oft wenig mit dem zu tun, was man sich als gemeinhin darunter vorstellt.


    Aus meiner Sicht als Musiker:
    Seid Ihr denn sicher, dass die aktuelle Formation so auf die Bühne gehen wird? Oder kommt vielleicht doch noch einer dazu? Dann würde ich das Thema Monitoring auch mal innerhalb der Band diskutieren. Am Ende will jeder einen autarken Mix haben und ist bereit zu investieren. Dann sieht eine sinnvolle Lösung schon ganz anders aus.


    Was die anderen Jungs machen ist Dir egal? Einen eigenen In Ear Mix über dein Yamaha Pult (eventuell sogar stereo) wäre ja gar nicht realisierbar, weil das Pult hier einfach zu wenig Auxwege besitzt. Fragen! und dann eventuell über ein anderes Pult nachdenken
    Das Gesangsmikro gehört gesplittet. Keine Aktionen mit Auxweg auf Deinem Budget-Monitor-Pult und dann in das FOH Pult.
    Die Synthies gehören ebenfalls separat an den FOH gesendet. Entweder über einen Ausgang eines anderen Interface oder gesplittet. Aus der Gruppe heraus macht das null Sinn, da ansonsten jede Änderungen der Synthies in Deinem IEM-Sound auch auf den FOH-Sound wirken.

    Ich bereue nicht ausreichend Material zu haben auch wenn man meist nicht alles aufbaut oder spielt.
    Eigentlich kann ich aber alles was ich habe auch zu einem Kit sinnvoll aufbauen, habe also nicht 12 Crashes oder 8 Snares.
    Ich denke mit 22-10-12-16-18 bin ich ausreichend versorgt. Das 14er hatte ich schon lange nicht mehr am Set.
    Aber ich bin auch nicht böse drum es zu haben und würde es auch nicht verkaufen.


    Es kommt eben immer drauf an.
    Wenn ich viel zu Auftritten unterwegs wäre, würde ich auch ein gutes komplettes Zweitkit besitzen wollen, was nur im Proberaum steht.

    My 2 Cent:
    Viele Teile und Grundideen von ACTA sind richtig und wichtig.


    Allerdings sind offenbar viele Details sehr schwammig ausformuliert und eine Entscheidung soll nicht über eine finale Version erfolgen. Das geht gar nicht.
    Weiter ist die Entstehung des Ganzen für Außenstehende aber später unmittelbar Beteiligte sehr "magisch-mystisch". Das geht ebenfalls gar nicht.
    Wenn allerdings ein weltumfassende Regelung gefunden werden soll, bei der auch noch alle Anspruchsgruppen weltweit mitreden können, dürfte eigentlich klar sein, dass am Ende überhaupt gar keine Änderung des Status quo herauskommen wird.


    Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wie hier ein richtiges Vorgehen aussehen soll, an dessen Ende auch ein sinnvolles und von einer Mehrheit vertretbares Ergebnis steht.
    Zumindest muss das Vorgehen der Entwicklung deutlich transparenter und das Ergebnis eindeutiger und möglichst auch verständlicher für den normalen Internetuser sein.

    Zitat

    Ich hab bei meinem CZX Optimounts montiert, das hat wahnsinnig viel gebracht.
    Ansonsten hatte ich mit Coated Emperors die beste Erfahrung gemacht bislang.


    Wo genau n deinerm Vorstellungsthread finde ich das CZX?

    Ich habe zufällig 16" und 18" HHX Evo im Arsenal.
    Beides prima Becken für Pop / Rock.
    Klingen sehr fein. Sprechen prima an. Klingen eher sauber als dreckig. Sie klingen nicht unbedingt warm, aber auch definitiv nicht aufdringlich schneidend. Die Becken klingen auch eher angenehm und werden daher im Vergleich auch als weniger laut empfunden, was mir entgegenkommt, da Crashes in Proberaum und auf Bühnen meistens zu laut sind.


    Ich denke mit den Becken kann mehr sehr viel bedienen. Nur die Personen die es eher "erdig & warm" möchten, sollten vielleicht woanders gucken.


    Ich habe die Becken schon oft genug "gedroschen". Da gabs bislang gar kein Problem mit

    Da kommt schon Geld an. Keine Angst. Alles schon getestet. Es versickert halt leider sehr, sehr viel im Bürokratie-Monster.
    Aber von irgendwas müssen Künstler ja auch leben. Ich habe schon viel über die GEMA gejammert und gelästert, aber grundsätzlich
    ist die Einrichtung richtig und wichtig.

    Ich kenne bei vielen Bands den Unterschied zwischen Roughmix und finalem Mix. Es würde mich überraschen und für Euch freuen,
    wenn der finale Mix noch deutlich mehr aus dem eingespielten Material herausholt. Aber Ihr seid ja zufrieden. Damit wäre die erste
    und relativ wichtige Hürde doch genommen.


    Sofern ihr primär für Euch Musik macht (und nicht für den Hörer) habt ihr ALLES richtig gemacht.

    Der DW-typische Sound (sofern man von diesem reden kann) sollte eher als konstruktionstypischer Sound bezeichnet werden.
    Ein Sonor Delite klingt in meinen Ohren sehr stark nach DW.


    Im Endeffekt kann man mit dieser Art der Konstruktion relativ gut seine Trommeln tief stimmen. Das nutzen zahlreiche User von DW Kits aus mit dem Ergebnis,
    dass der Sound teilweise wenig Projektion besitzt und insbesondere die Toms sogar schon mal "matschig" klingen.


    Das man aber auch mit anderen Soundvorstellungen DW spielen kann und sehr zufrieden ist, zeigt der Kollege Daniel_S über mir. Ich stimme mein 12er Tom - laut seiner Aussage
    beim Tuning-Workshop beim MHS - tiefer als er sein Standtom. Er ist aber offensichtlich auch mit seinem DW Kit sehr zufrieden und bekommt dort - ich vermute weil ich es nicht weiß -
    einen gänzlich anderen Sound als ich aus meinem raus. Das zeigt doch prima, dass man aus einem DW auch andere Sounds herausbekommt und nicht jeden Soundtrend mitmachen muss. ;)

    Wenn sicher alles passen soll, kauf alles auf einmal.
    Wenn es - insbesondere bei der Snare - nicht ganz so wichtig ist, dann kauf Dir die Snare eben früher.


    Ich habe ein rotes Kit mit passender Snare und spiele meist trotzdem eine schwarze oder eine weiße Snare, weils mir aktuell klanglich besser gefällt.

    Herzlichen Glückwunsch.
    Wenn "knackig" für Dich ein wichtiges Charakteristikum ist, dann ist das definitiv gegenüber dem DW die richtige Wahl. Ich finde nicht das Projektion überbewertet wird und das genau dort ein Nachteil von DW Trommeln liegt. Allerdings hab ich den Nachteil ebenso bei einem Delite und anderen Trommeln mit ähnlicher Konstruktion. Das ist kein DW-"Problem" sondern hängt an der Konstruktion. Ich muss eben nur für mich bewerten/wissen, ob ich Projektion brauche oder nicht. Wer viel ohne Mikrofonierung spielt hat da durchaus ein Interesse dran.

    Die Verarbeitung bei DW ist in MANCHEN Details deutlich unter dem Branchendurchschnitt, was in Anbetracht des Preises in der B-Note durchaus zu Abzügen berechtigt.
    Die Frage ist hier, ob man diesen Details - z. B. die Verarbeitung der Überlappungen bei den Finish Ply Kits - soviel Bedeutung zumisst. Ich tue es nicht, ärgere mich nicht
    über diesen "Bug", würde mich aber freuen wenn es besser gelöst wäre.


    So gerne ich DW lobe und so zufrieden ich bin, dass mit der Verarbeitungsqualität kann ich nicht unterschreiben. Nichtsdestotrotz sind die Finish Ply rein vom erreichbaren Klangergebnis prima Trommeln.
    Für den Preis würde ich, wenn das Kit nicht verramscht ist zuschlagen bei dem DW.

    Qualitativ geben sich die Trommeln nicht viel. Alles was da an Unterschied zu hören ist, kann man als subjektiven Geschmack einordnen. Daher kannst Du diese Frage nur selbst beantworten.
    Dann kommen die genannten Aspekte wie Finishes & Hardware.


    Ich habe seinerzeit beim Kauf ein ziemlich gleich klingendes Kit aus links liegen lassen, weil mir das Image der Marke nicht gepasst hat. Die Hardware zu meinem Kit kommt primär von einem
    anderen Hersteller, einfach weil mich dessen Hardware mehr überzeugt. Bei den Tomhalterungen hat man die Wahl leider meistens nicht. Das wäre mir dann aber nicht so wichtig; im Gegensatz zu meiner
    Marburger Kollegin. Trotzdem gefällt mir auch das Pearl Konzept besser.


    Ich würde aus dem Bauch heraus das Starclassic nehmen. Allerdings hätte ich aus dem Bauch heraus und ohne Tests seinerzeit ein komplett anderes Kit gekauft als es letzten Endes wurde. Meine nachhaltig
    hohe Zufriedenheit mit der Kiste liegt aber auch in der sorgfältigen Auswahl begründet. Wenn ich das Geld ausgeben kann und will, um mir die genannten Kits zu kaufen, kann ich mir eigentlich so ziemlich jedes
    Kit bis in die Oberklasse leisten; die abartig teuren luxuriösen Exoten mal außen vor ;). Ich kann für mich auch 5 Jahre nach dem Kauf sagen, dass ich mir das Kit gekauft habe, was mir seinerzeit am besten gefallen hat.
    Daher habe ich seit dem Kauf nie Zweifel gehabt wie "Hätte ich doch das andere noch mal getestet...". Geh selbst testen. Die Fahrtkosten zum Testen machen den Bock bei derartigen Kits eh nicht mehr fett.