Beiträge von Seven

    Ich kann den Wunsch durchaus nachvollziehen und auch das Ziel, unter allen denkbaren Rahmenbedingungen einen möglichst einheitlichen Drumsound - der Deinen Vorstellungen entspricht - aus der PA klingen zu lassen.
    Allerdings sehe ich den skizzierten Weg als nicht sinnvoll und auch zielführend.


    Letzten Endes haben zu viele weitere Parameter Einfluss auf den Sound und jeder Tontechniker bekommt mit entsprechendem Equipment den Sound - gewollt oder ungewollt - wieder in eine ganz andere Richtung, als von Dir gewünscht. Dazu kannst Du natürlich
    noch mehr "kaputt" machen (z. B. falsch eingestellte Kompressoren oder Gates) als Du gewinnen kannst.


    Letzten Endes muss man auf das benutzte Equipment und den gebuchten Tontechniker vertrauen können. Viele Bands haben daher ihren eigenen Tontechniker (vielleicht gleich als Mitglied der Band) immer dabei und können sich mit diesem über die eigenen Zielvorstellungen austauschen und sich diesen annähern. Den meisten Tontechnikern - die ich kenne - kann man aber auch durchaus vor dem Soundcheck kurz mit auf den Weg geben, wie man sich den eigenen Sound vorstellt. Nach dem Soundcheck kann man sich wieder mit dem Techniker austauschen und eventuell noch etwas anpassen.


    Wie bereits gesagt: Es wird NIEMALS egal sein, welcher Techniker am FOH steht. Es sei denn, du stellst diesem ein voll programmiertes Digitalpult hin und lässt ihn nur noch Szenen wechseln. Aber dann klingt es eben auch in jeder Location wieder anders... Es ist vielleicht keine "Rocket Science" aber nun auch nicht ganz trivial, sonst würde es ja jeder hinbekommen...


    Ich würde für Dich folgendes vorschlagen:
    Bau Dir ein komplettes Rig ohne ein Digitalpult. Bau das Ganze um einen potenten Rechner herum und nutze für den Live Mix die Software "SAC". Live Recording geht dann wohl am besten mit SAW oder aber auch Reaper als Software. Als Interface würde ich auf RME oder Motu setzen und als Preamps sind die ADA 8000 durchaus ausreichend. Du hast mit einem solchen System eine definitiv bessere Soundqualität als mit dem genannten Presonus und auch die günstigen Yamaha Pulte klingen nicht besser. Unter dem Strich bist Du mit einer solchen Lösung auch billiger als ein Mischpult & Macbook & Software zu kaufen.


    Ansonsten würde ich auch eher auf ein Yamaha Pult setzen. Mein erstes Argument wären die Motorfader. Ich sehe in dem Presonus einen wesentlichen Sinn eines Digitalpults nicht, da eben diese fehlen.


    Dazu habe ich von zwei befreundeten Bands eher negative Erfahrungen mit dem Presonus (allerdings einmal in der 24.4.2 Version) berichtet bekommen. Es waren offensichtlich Softwareprobleme, die der Hersteller theoretisch mit Updates in den Griff bekommen sollte. Die Update-Politik des Herstellers hat hier aber sowohl User als auch den deutschen Vertrieb etwas verstimmt. Der Compressor arbeitet offenbar nicht so wie er soll. Es gibt eben leider nur 2 FX-Engines. Das machen die meisten Digitalpulte besser. Speicherbare Gains hat zwar das Yamaha 01V auch nicht, wären aber sehr wünschenswert. Dazu gibt es teilweise Probleme mit dem Netzteil und zuverlässig funktionieren tut die FW-Schnittstelle nur mit Macs. Ansonsten liest man von Usern, dass das Ding grundsätzlich funktioniert, eine gute Haptik hat und den meisten, die auf speicherbare Gains und Motorfader verzichten können gute Dienste leistet.

    Ich kann die Kritik an einem derartigen Button nachvollziehen, bin aber trotzdem dafür.
    Ich schreibe unter gute Beiträge nicht ein einfaches "Danke" drunter, weil dies die Diskussion nicht weiterbringt und nur unnötig verlängert. Am Ende hat ein Thread 2000 Postings. Davon ist ein Post die Frage, eins die Antwort und 1998 Postings sagen nur "Danke". Was soll das bringen?


    Next Step: Zeige mir bitte auf einen Klick alle Posts der letzten 2 Tage an, die mindestens 5x Danke bekommen haben (oder ähnlich). So komme ich leichter an wertvolle Hinweise und interessante Aussagen.
    Ich finds gut.

    Das Erbe anzutreten ist verdammt schwer. Nicht nur wegen der Stimme, sondern wegen des grundsymphatischen Kerls und seiner Bühnenpräsenz. Dazu wird sich erst jetzt zeigen, welchen Anteil Mr. Lee beim Songwriting in dieser Combo hatte.


    Ich finde es trotzdem schön, dass die Jungs weitermachen und freue mich auf weitere Gigs. Der Sänger war zwar relativ zentral in der Band, aber letzten Endes auch nur ein Teil einer Band, an der mir so ziemlich alles gefallen hat. Ich bin gespannt...

    Beide Anwendungen lassen sich auch mit zwei Crashes erledigen. Ob da ab und zu ein leicht anders klingender Crash-Akzent kommt merkt kein Zuhörer und ist für die Musik eher unwichtig.


    Na klar geht das. ABER "nur" weil es die meisten Zuschauer nicht merken reduziere ich mich doch nicht auf ein Metronom im Bandkontext (um das mal bewusst zu übertreiben). Was für die Musik wichtig oder unwichtig ist, entscheide ich wenn ich trommle selbst.
    Das ist meine Aufgabe. Es steht natürlich jedem frei, jegliches musikalische Wirken zu beurteilen. Insbesondere in sogenannten Online-Foren wird das oft und gerne gemacht ;)


    Die vielen Crashes brauchst Du also eher für Dich, weil es Dir Spass macht (und dagegen ist auch nichts einzuwenden), als aus musikalisch zwingenden Gründen.


    Völlig richtig. Zwingend ist es nicht. Aber es rein auf den Spaß zu reduzieren ist auch übertrieben. Mehr Becken bieten eben auch mehr Möglichkeiten. Diese kann man sinnvoll oder weniger sinnvoll nutzen. Mehr Equipment KANN auch Kreativität
    befördern (oder auch behindern).


    Meine Erfahrung mit mir selber und mit vielen anderen Trommlern ist, dass die Einschränkung auf wenig Equipment eine gute Schule in Tightness und solidem Spiel ist, ohne Ablenkung durch Klangvariationen oder sonstigen Firlefanz.


    Sehe ich grundsätzlich genauso. Ich kann aber trotzdem mit einem großen Kit sehr songdienlich spielen und alle Teile des Kits über den Gig sinnvoll zum Einsatz bringen.


    DAS ist es, was am Ende jeder Zuhörer, auch der Nichtschlagzeuger, als positiv und musikdienlich wahrnimmt.


    Kommt drauf an über was wir reden. Ich erlebe oft, das viele Double-Bais und viel Stock-Twirling den "gewöhnlichen" Zuhörer das Etikett "Der hatts abber druff" vergeben lässt. Ich kann beides nicht, habe aber trotzdem Spaß an meinem Hobby ;)

    Ich frage mich, wozu das gut sein soll mehr als zwei Crashes am Set hängen zu haben. Hat eigentlich nur Nachteile. Aber ich spiele sowieso eher minimale Sets, bin also wohl nicht sehr repräsentativ...


    Mir fallen da direkt eins, drei "Anwendungsszenarien" ein, wo das Sinn machen könnte. Zwingend notwendig ist es aber meistens sicherlich nicht.
    #1: Ich setze zwei aufeinanderfolgende Akzente einmal "Bassdrum-Crash#1-Crash#2" und darauf folgend "Bassdrum-Crash#3-Crash#4". Wären sogar schon 4 Crashes. Mache ich auch sogar relativ oft (wenn ich mehr als 2 Crashes aufgebaut haben sollte...)
    #2: Ich schlage Crash#1 in 8tel durch und setze unterschiedliche Akzente mit Crash#2 und Crash#3.

    Ich spiele zwischen 2 und 5 Crashes. Live derzeit eher 2. Gemittelt über alle Jahre wohl 3.
    Lieber 2 gute Crashes nehmen und irgendwann mal erweitern.
    Es macht einfach mehr Freude, mit gutem Equipment zu spielen. Auch wenn es ne Trommel und zwei Becken weniger sind...

    Die K12 hatte ich auch mal im Auge. Allerdings auch hier eine Kaltgerätebuchse, wobei diese hier direkt verriegelbar daherkommt. Vorteil gegenüber der EV und der Dynacord: Cinch-Anschluss. Diese Anschluss kennzeichnet zwar in der Regel Produkte für Hobby/Consumer und ist im Pro-Bereich an einer aktiven Box kaum zu finden, aber in der Praxis sind "Häng doch nochmal für ne Stunde diesen MP3-Player dran, solange ihr am abbauen seid" oder "Einfach mal direkt n CD Player ohne Mischpult anschließen" durchaus übliche Szenarien für einige von uns.


    Bei der QSC würde der sichtbare Lüfter meine Aufmerksamkeit erregen und die Frage aufwerfen, ob das Ding bei nem kleinen Gala-Gig an der falschen Stelle anfängt zu föhnen.


    Mit ein wenig Googlen findet man zur QSC K12 einen Testbericht aus Tools und einige Messungen. Diese Tests kamen zu dem Ergebnis, dass die Box früher am Limit ist als der Hersteller dies angibt und das die Box bereits deutlich vor dem Limit hörbare Kompression und auch Verzerrungen generiert. So viel Thema Interpretation von Datenblättern. Das bringt leider dann gar nichts, wenn die Angaben auf dem Datenblatt nichts mit der Realität zu tun haben. Daher heisst die beste Lösung nach wie vor: selbst testen und das am besten unter Live-Bedingungen.

    Ich würde hier definitiv auf eine aktive Box setzen, die einen 12" Speaker und mindestens einen 1" Hochtöner an den Start bringt.
    10"/1" mag ich persönlich sehr gerne, aber das würde ich nur in Ausnahmefällen ohne Sub einsetzen wollen.
    15" wäre mir in der Preisklasse im wichtigen Mittenbereich zu wenig differenziert. Ich kenne zwar die aktuelle Marktlage hier nicht umfassend, würde aber starke Zweifel hegen.


    Mit der weiteren Eingrenzung durch den Preis liefert mir das beim fränkischen Instrumentenversandhandel leider eine Übersicht, wo ich Dir keine belastbaren Erfahrungen von meiner
    Seite an die Hand geben kann. Die genannte EV Box hatte der Verleiher meines Vertrauens mal im Showroom. Mal gucken, ob ich da mal wieder vorbeikomme in nächster Zeit. Auf dem Papier
    sieht das nicht schlecht aus. Aber ich würde gerne auf den Kaltgeräteanschluss verzichten. Es gibt zwar Möglichkeiten, das mit kleinem Umbau zu verriegeln. Aber in Zeiten von Powercon
    würde ich mir dies lieber an einer aktiven Box wünschen. Genau diesen Powercon-Anschluss bietet eben die Dynacord D12A. Wobei das natürlich im Zweifel keine klanglichen Nachteile kompensieren könnte...


    Vorteil von den Dynacord Geschichten: Die sind meist bei einem Verleiher in der Gegend ganz gut erweiterbar, da man leicht Subwoofer oder weitere Tops anmieten kann. Das würde ich mal im Hinterkopf behalten.
    Kann natürlich sein, dass das bei Dir in der Gegend anders ausschaut.

    Moin Sven,


    Anforderungen sind soweit im Rahmen klar:
    - Es soll kleiner und leichter werden.
    - Sound könnte besser werden, scheint aber nicht das primäre Investitionsargument.
    - Multifunktional für eine Nutzung als PA bzw. Monitor sollte gegeben sein.
    - Später sollte eine Erweiterung durch einen Sub möglich sein, der aktuell aber noch nicht gekauft werden soll.
    - Größere Gigs werden mit komplett anderer angemieteter PA gemacht.


    Fragen:
    - Was sagt das Budget Limit?
    - Soll es zwingend eine Lösung mit Aktivboxen sein?


    Grüße
    Jan

    Zitat

    Das Ergebnis ist nicht zufriedenstellend für mich da sie nicht genug Attack liefert und irgendwie nicht gut klingt, trotz gutem Tuning!


    Ich glaube es liegt an mehreren Faktoren, wobei die Tontechnik wirklich nachgelagert zu betrachten ist. Wenn Du mit 3 unterschiedlichen Snaredrums kein im Ansatz zufriedenstellendes Ergebnis hinbekommen hast, liegt das Problem - sorry - mit 99% Wahrscheinlichkeit bei Dir und nicht bei Deinem Instrument oder gar der Tontechnik.


    Du könntest versuchen, an zwei markanten Punkten anzusetzen:
    #1 Tuning: Ich würde insbesondere das Reso höher stimmen. Auch das Schlagfell könntest Du - rein zum Versuch - mal etwas anziehen.


    #2 Spielweise & Ausrichtung der Mikrofone: Wenn die beiden Signale die unbearbeiteten und reinen Snarespuren sind, dann wäre mir hier zuviel Gerassel und Gerappel vom Rest auf den Spuren. Hier könntest Du zum Einen noch etwas mit der Positionierung arbeiten, darüber hinaus eventuell an Deiner Spielweise etwas feilen und hierbei die Snare bereits beim Spielen zum einen tighter aber auch im Kontext lauter spielen. Knallen tut eine Snare ganz gerne dann, wenn Sie genau auf den Punkt dahin gespielt wird, wo Sie in dem Moment hingehört (egal ob laid back oder whatever) und dann muss Sie natürlich auch in der Relation derart angeschlagen werden, dass es in das Gesamtbild des Drumsounds reinpasst. Das heisst nicht zwingend, dass Du mehr Kraft in jeden Snareschlag legen musst! Es geht darum, dass Dein Sound insgesamt homogen und an dieser Stelle nach Deinem Wunsch "druckvoll" sein sollte. Hier macht es durchaus Sinn, sich selbst mit nur einem Raummikrofon aufzunehmen, um die Relation der einzelnen Trommeln und Becken aus einer anderen Perspektive als vom Drumhocker hören und einschätzen zu können.


    Natürlich kann man mit dem Signal schon etwas erreichen und mit etwas Gate, Compresspr, Equalizer und Reverb bekommt man die Snare auch ein Stück fetter und auch mehr Attack rausgekitzelt. Ein weitaus besseres Ergebnis wirst Du aber mit einer Verbesserung des Tunings und deiner Spielweise erlangen. Das mag wenig befriedigend klingen, weil Du vielleicht auf den richtigen Button in der DAW oder den Hinweis zur perfekten Snaremikrofonierung gewartet hast... ABER: Keiner hat gesagt das es einfach ist ;)


    So schauts aus. Warum kosten die identischen Pharmaprodukte im europäischen Ausland weniger als bei uns?
    Wieso kosten viele deutsche Fahrzeuge in den USA weniger als die vergleichbaren Modelle hierzulande?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Preisdifferenzierung


    Zum Topic:
    Eine Marke ist ja durchaus mehr, als ein Name oder ein Label...

    Wenn ein Tanzmusiker 300 € am Abend verdient denkt sich mancher - teilweise auch der Tanzmusiker - "Cool. 5 Stunden Auftritt. Gutes Geld für ein Hobby. Dann gehts am Jahresende an die Steuererklärung, die der gute Mann natürlich einwandfrei macht und rechnet natürlich jeden gekauften Stock, jede Fahrt zum Gig, jede Verpflegung, jede Fahrt zur Probe und natürlich auch die Abschreibungen auf das 6.000 € Instrument gegen, damit er dem Herrn Schäuble nicht soviel überweisen muss. Dann stehen am Ende vielleicht noch 120 € unterm Strich. Das erzählt er am Musikerstammtisch natürlich nicht. Und so rechnet man sich das eigene Hobby ja auch nicht schön...

    Von wie vielen Profi-Drum-Hereos (die Leute die nicht in einer weltweit bekannten Band mit Millionen verkaufter Platten seit einigen Jahren spielen mal ausgeklammert) weiß man, dass er/sie Porsche (oder vergleichbares) fährt und in ner schicken, großen Villa in nem noblen Viertel einer angesagt Stadt lebt?

    Mitschnitt aus dem Pult ist meist relativ einfach zu realisieren. Einige neue Digitalpulte brauchen hier nur einen USB-Stick und am Ende des Gigs holt man sich den beladenen Stick ab.
    Mitschnitte der Summe direkt aus dem Pult sind meist umso besser, je größer der Gig bzw. die Location oder PA etc. ist und wenn möglichst viele Instrumente laut verstärkt werden.
    Bei nem Stadion Gig hast du einen ziemlich ausgewogenen Mix, wenn Du direkt aus dem Pult raus gehst. Wenns ein Kneipen-Gig ist, wird die Snare nicht auf der Anlage sein, weil eh schon zu laut.
    Dazu ist der linke Gitarrist auf der Bühne lauter als der rechte. Also wird wahrscheinlich der rechte Gitarrist auf der Aufnahme lauter sein als sein Kollege, da der Mann am Pult den Unterschied ausgleicht.
    Weiter klingt das ganze meist relativ steril aus dem Pult heraus und das Publikum ist kaum wahrnehmbar.


    Alternativ dazu kann man auch einfach ein oder mehrere (möglichst geeignete) Mikrofone an möglichst geeigneten Stellen positionieren und das Ganze in dieser Form aufnehmen. Dann klingt es aber meist relativ
    indirekt, der Druck (insb. Bass & Bassdrum) wird meist nicht so gut eingefangen, wie er live in der Location wirklich "passiert".


    Um die negativen Effekte der beiden Vorgehensweisen auszugleichen, macht es mitunter Sinn, sowohl direkt aus dem Pult als auch mittels aufgestellter Mikrofone den Sound einzufangen und somit 4 Spuren gleichzeitig aufzunehmen,
    die später mit einer Software passend zusammengemischt werden. Es empfiehlt sich hier, die Mikrofon näher an die Bühne als an das Mischpult zu stellen. Oft stellt man diese neben die PA in Richtung Publikum, um das Publikum auf der Aufnahme zu haben.
    Stelle ich die Mikrofone ans Mischpult und das Mischpult steht einige Meter von der Bühne entfernt, habe ich einen gewissen Laufzeitunterschied des Signals. Bedeutet: Auf der Aufnahme ist das Signal (z B ein Snareschlag) vom Pultsignal einen Tacken vor dem Signal zu hören, welches die Mikrofone einfangen. Das überlagert sich dann und klingt nicht wirklich gut. Man kann das zwar beim Mischen in einer Software ausgleichen, da braucht es dann aber etwas Know how und Erfahrung zu.


    Ansonsten kann man eben auch "Multi-Track" aufnehmen. Entweder führt man zur Aufnahme bereits Signalgruppen zusammen (Drums = 2 Spuren, Bass = 1 Spur, Lead Vocal = 1 Spur, Backing Vocals = 1 Spur...oder ähnlich) oder man nimmt wirklich jeden Kanal einzeln auf und erstellt seinen Mix nachher in Ruhe im (Home-) Studio. Das birgt den größten Aufwand, erfordert die meiste Technik, kostet am meisten, benötigt sehr viel mehr Know how und führt c. p. zum besten Ergebnis. Es birgt natürlich auch das größte Fehlerpotential. Ich stelle bei Gelegenheit mal 5 Tracks zum Vergleich online.


    a) Mitschnitt aus Mischpult bei großer Location (1000 Personen)
    b) Mitschnitt aus Mischpult bei kleiner Location (100 Personen)
    c) Mitschnitt über Mikrofon in kleiner Location (100 Personen)
    d) Mehrspuraufnahme mit Signalgruppen
    e) Mehrspuraufnahme mit 24 oder 48 Einzelkanälen

    Muss man das jetzt verstehen ?


    Naja, danke an die, die sich die Mühe gemacht haben, Konstruktiv zu bleiben. Ich werde mir die Ratschläge zu Herzen nehmen.


    Ich möchte zum Ausdruck bringen, dass ich die Empfehlungen des werten Kollegen in wesentlichen Punkten nicht teile


    - Ein Schlagzeugsolo beginnt mit einem eher einfachem Groove.
    ---> Das wäre meiner unbedeutenden Meinung nach SEHR langweilig, wenn alle Soli mit einem eher einfachen Groove beginnen würden. Wo bleibt da die Kreativität?


    - Ausgenommen man ist ein Thomas Lang oder Mike Portnoy usw... die können jemanden auch so Unterhalten.
    Also dürfen nur zwei Trommler auf dieser Welt (oder Trommler dieser "Güteklasse") Soli NICHT mit einem eher einfachen Groove anfangen? Ich denke nicht.
    BTW hat mich Thomas bislang (haha Wortwitz) mit seinen trommlerischen Darbietungen noch NIE unterhalten sondern höchstens beeindruckt.


    - Das Solo ist zu lang. Es sollte alles in einer kurzen Zeitspanne ablaufen.
    Solch eine generelle Ansage teile ich ebenfalls nicht einmal im Ansatz. Es geht so und es geht auch anders.


    - Nicht zu lange den selben Groove und Fills spielen=== wird langweilig
    Empfinde ich persönlich komplett anders. Aber es geht hier auch grade rein um eine subjektive Einschätzung.


    - Was noch gut aussieht wenn man Sticktricks rein baut.
    In Deiner (Threadstarter) Klasse würde ich Sticktricks nicht einbauen, weil es an den Basics mangelt. Das git im übrigen für meine Wenigkeit aus meiner Sicht genauso.
    Ist aber auch wieder nur meine bescheidene Meinung diesbezüglich.


    x (-1)


    Alkoholiker mal ausgeschlossen, wärst du damit der erste Musiker den ich "kenne", der unter Einfluss besser ist als in sauberem Zustand.


    Du wärst allerdings längst nicht der Einzige, der in seiner Benebeltheit geglaubt hat, besser zu sein, als sonst.


    Also glaub ich dir trotzdem nicht... ;)


    +1
    Viele Live-Mitschnitte haben hier schon viele Musiker eines besseren belehrt...


    Ansonsten rockt der Song. Gefällt mir.