Beiträge von Seven

    My 2 Cent:
    Viele Teile und Grundideen von ACTA sind richtig und wichtig.


    Allerdings sind offenbar viele Details sehr schwammig ausformuliert und eine Entscheidung soll nicht über eine finale Version erfolgen. Das geht gar nicht.
    Weiter ist die Entstehung des Ganzen für Außenstehende aber später unmittelbar Beteiligte sehr "magisch-mystisch". Das geht ebenfalls gar nicht.
    Wenn allerdings ein weltumfassende Regelung gefunden werden soll, bei der auch noch alle Anspruchsgruppen weltweit mitreden können, dürfte eigentlich klar sein, dass am Ende überhaupt gar keine Änderung des Status quo herauskommen wird.


    Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wie hier ein richtiges Vorgehen aussehen soll, an dessen Ende auch ein sinnvolles und von einer Mehrheit vertretbares Ergebnis steht.
    Zumindest muss das Vorgehen der Entwicklung deutlich transparenter und das Ergebnis eindeutiger und möglichst auch verständlicher für den normalen Internetuser sein.

    Zitat

    Ich hab bei meinem CZX Optimounts montiert, das hat wahnsinnig viel gebracht.
    Ansonsten hatte ich mit Coated Emperors die beste Erfahrung gemacht bislang.


    Wo genau n deinerm Vorstellungsthread finde ich das CZX?

    Ich habe zufällig 16" und 18" HHX Evo im Arsenal.
    Beides prima Becken für Pop / Rock.
    Klingen sehr fein. Sprechen prima an. Klingen eher sauber als dreckig. Sie klingen nicht unbedingt warm, aber auch definitiv nicht aufdringlich schneidend. Die Becken klingen auch eher angenehm und werden daher im Vergleich auch als weniger laut empfunden, was mir entgegenkommt, da Crashes in Proberaum und auf Bühnen meistens zu laut sind.


    Ich denke mit den Becken kann mehr sehr viel bedienen. Nur die Personen die es eher "erdig & warm" möchten, sollten vielleicht woanders gucken.


    Ich habe die Becken schon oft genug "gedroschen". Da gabs bislang gar kein Problem mit

    Da kommt schon Geld an. Keine Angst. Alles schon getestet. Es versickert halt leider sehr, sehr viel im Bürokratie-Monster.
    Aber von irgendwas müssen Künstler ja auch leben. Ich habe schon viel über die GEMA gejammert und gelästert, aber grundsätzlich
    ist die Einrichtung richtig und wichtig.

    Ich kenne bei vielen Bands den Unterschied zwischen Roughmix und finalem Mix. Es würde mich überraschen und für Euch freuen,
    wenn der finale Mix noch deutlich mehr aus dem eingespielten Material herausholt. Aber Ihr seid ja zufrieden. Damit wäre die erste
    und relativ wichtige Hürde doch genommen.


    Sofern ihr primär für Euch Musik macht (und nicht für den Hörer) habt ihr ALLES richtig gemacht.

    Der DW-typische Sound (sofern man von diesem reden kann) sollte eher als konstruktionstypischer Sound bezeichnet werden.
    Ein Sonor Delite klingt in meinen Ohren sehr stark nach DW.


    Im Endeffekt kann man mit dieser Art der Konstruktion relativ gut seine Trommeln tief stimmen. Das nutzen zahlreiche User von DW Kits aus mit dem Ergebnis,
    dass der Sound teilweise wenig Projektion besitzt und insbesondere die Toms sogar schon mal "matschig" klingen.


    Das man aber auch mit anderen Soundvorstellungen DW spielen kann und sehr zufrieden ist, zeigt der Kollege Daniel_S über mir. Ich stimme mein 12er Tom - laut seiner Aussage
    beim Tuning-Workshop beim MHS - tiefer als er sein Standtom. Er ist aber offensichtlich auch mit seinem DW Kit sehr zufrieden und bekommt dort - ich vermute weil ich es nicht weiß -
    einen gänzlich anderen Sound als ich aus meinem raus. Das zeigt doch prima, dass man aus einem DW auch andere Sounds herausbekommt und nicht jeden Soundtrend mitmachen muss. ;)

    Wenn sicher alles passen soll, kauf alles auf einmal.
    Wenn es - insbesondere bei der Snare - nicht ganz so wichtig ist, dann kauf Dir die Snare eben früher.


    Ich habe ein rotes Kit mit passender Snare und spiele meist trotzdem eine schwarze oder eine weiße Snare, weils mir aktuell klanglich besser gefällt.

    Herzlichen Glückwunsch.
    Wenn "knackig" für Dich ein wichtiges Charakteristikum ist, dann ist das definitiv gegenüber dem DW die richtige Wahl. Ich finde nicht das Projektion überbewertet wird und das genau dort ein Nachteil von DW Trommeln liegt. Allerdings hab ich den Nachteil ebenso bei einem Delite und anderen Trommeln mit ähnlicher Konstruktion. Das ist kein DW-"Problem" sondern hängt an der Konstruktion. Ich muss eben nur für mich bewerten/wissen, ob ich Projektion brauche oder nicht. Wer viel ohne Mikrofonierung spielt hat da durchaus ein Interesse dran.

    Die Verarbeitung bei DW ist in MANCHEN Details deutlich unter dem Branchendurchschnitt, was in Anbetracht des Preises in der B-Note durchaus zu Abzügen berechtigt.
    Die Frage ist hier, ob man diesen Details - z. B. die Verarbeitung der Überlappungen bei den Finish Ply Kits - soviel Bedeutung zumisst. Ich tue es nicht, ärgere mich nicht
    über diesen "Bug", würde mich aber freuen wenn es besser gelöst wäre.


    So gerne ich DW lobe und so zufrieden ich bin, dass mit der Verarbeitungsqualität kann ich nicht unterschreiben. Nichtsdestotrotz sind die Finish Ply rein vom erreichbaren Klangergebnis prima Trommeln.
    Für den Preis würde ich, wenn das Kit nicht verramscht ist zuschlagen bei dem DW.

    Qualitativ geben sich die Trommeln nicht viel. Alles was da an Unterschied zu hören ist, kann man als subjektiven Geschmack einordnen. Daher kannst Du diese Frage nur selbst beantworten.
    Dann kommen die genannten Aspekte wie Finishes & Hardware.


    Ich habe seinerzeit beim Kauf ein ziemlich gleich klingendes Kit aus links liegen lassen, weil mir das Image der Marke nicht gepasst hat. Die Hardware zu meinem Kit kommt primär von einem
    anderen Hersteller, einfach weil mich dessen Hardware mehr überzeugt. Bei den Tomhalterungen hat man die Wahl leider meistens nicht. Das wäre mir dann aber nicht so wichtig; im Gegensatz zu meiner
    Marburger Kollegin. Trotzdem gefällt mir auch das Pearl Konzept besser.


    Ich würde aus dem Bauch heraus das Starclassic nehmen. Allerdings hätte ich aus dem Bauch heraus und ohne Tests seinerzeit ein komplett anderes Kit gekauft als es letzten Endes wurde. Meine nachhaltig
    hohe Zufriedenheit mit der Kiste liegt aber auch in der sorgfältigen Auswahl begründet. Wenn ich das Geld ausgeben kann und will, um mir die genannten Kits zu kaufen, kann ich mir eigentlich so ziemlich jedes
    Kit bis in die Oberklasse leisten; die abartig teuren luxuriösen Exoten mal außen vor ;). Ich kann für mich auch 5 Jahre nach dem Kauf sagen, dass ich mir das Kit gekauft habe, was mir seinerzeit am besten gefallen hat.
    Daher habe ich seit dem Kauf nie Zweifel gehabt wie "Hätte ich doch das andere noch mal getestet...". Geh selbst testen. Die Fahrtkosten zum Testen machen den Bock bei derartigen Kits eh nicht mehr fett.

    Ich kann den Wunsch durchaus nachvollziehen und auch das Ziel, unter allen denkbaren Rahmenbedingungen einen möglichst einheitlichen Drumsound - der Deinen Vorstellungen entspricht - aus der PA klingen zu lassen.
    Allerdings sehe ich den skizzierten Weg als nicht sinnvoll und auch zielführend.


    Letzten Endes haben zu viele weitere Parameter Einfluss auf den Sound und jeder Tontechniker bekommt mit entsprechendem Equipment den Sound - gewollt oder ungewollt - wieder in eine ganz andere Richtung, als von Dir gewünscht. Dazu kannst Du natürlich
    noch mehr "kaputt" machen (z. B. falsch eingestellte Kompressoren oder Gates) als Du gewinnen kannst.


    Letzten Endes muss man auf das benutzte Equipment und den gebuchten Tontechniker vertrauen können. Viele Bands haben daher ihren eigenen Tontechniker (vielleicht gleich als Mitglied der Band) immer dabei und können sich mit diesem über die eigenen Zielvorstellungen austauschen und sich diesen annähern. Den meisten Tontechnikern - die ich kenne - kann man aber auch durchaus vor dem Soundcheck kurz mit auf den Weg geben, wie man sich den eigenen Sound vorstellt. Nach dem Soundcheck kann man sich wieder mit dem Techniker austauschen und eventuell noch etwas anpassen.


    Wie bereits gesagt: Es wird NIEMALS egal sein, welcher Techniker am FOH steht. Es sei denn, du stellst diesem ein voll programmiertes Digitalpult hin und lässt ihn nur noch Szenen wechseln. Aber dann klingt es eben auch in jeder Location wieder anders... Es ist vielleicht keine "Rocket Science" aber nun auch nicht ganz trivial, sonst würde es ja jeder hinbekommen...


    Ich würde für Dich folgendes vorschlagen:
    Bau Dir ein komplettes Rig ohne ein Digitalpult. Bau das Ganze um einen potenten Rechner herum und nutze für den Live Mix die Software "SAC". Live Recording geht dann wohl am besten mit SAW oder aber auch Reaper als Software. Als Interface würde ich auf RME oder Motu setzen und als Preamps sind die ADA 8000 durchaus ausreichend. Du hast mit einem solchen System eine definitiv bessere Soundqualität als mit dem genannten Presonus und auch die günstigen Yamaha Pulte klingen nicht besser. Unter dem Strich bist Du mit einer solchen Lösung auch billiger als ein Mischpult & Macbook & Software zu kaufen.


    Ansonsten würde ich auch eher auf ein Yamaha Pult setzen. Mein erstes Argument wären die Motorfader. Ich sehe in dem Presonus einen wesentlichen Sinn eines Digitalpults nicht, da eben diese fehlen.


    Dazu habe ich von zwei befreundeten Bands eher negative Erfahrungen mit dem Presonus (allerdings einmal in der 24.4.2 Version) berichtet bekommen. Es waren offensichtlich Softwareprobleme, die der Hersteller theoretisch mit Updates in den Griff bekommen sollte. Die Update-Politik des Herstellers hat hier aber sowohl User als auch den deutschen Vertrieb etwas verstimmt. Der Compressor arbeitet offenbar nicht so wie er soll. Es gibt eben leider nur 2 FX-Engines. Das machen die meisten Digitalpulte besser. Speicherbare Gains hat zwar das Yamaha 01V auch nicht, wären aber sehr wünschenswert. Dazu gibt es teilweise Probleme mit dem Netzteil und zuverlässig funktionieren tut die FW-Schnittstelle nur mit Macs. Ansonsten liest man von Usern, dass das Ding grundsätzlich funktioniert, eine gute Haptik hat und den meisten, die auf speicherbare Gains und Motorfader verzichten können gute Dienste leistet.

    Ich kann die Kritik an einem derartigen Button nachvollziehen, bin aber trotzdem dafür.
    Ich schreibe unter gute Beiträge nicht ein einfaches "Danke" drunter, weil dies die Diskussion nicht weiterbringt und nur unnötig verlängert. Am Ende hat ein Thread 2000 Postings. Davon ist ein Post die Frage, eins die Antwort und 1998 Postings sagen nur "Danke". Was soll das bringen?


    Next Step: Zeige mir bitte auf einen Klick alle Posts der letzten 2 Tage an, die mindestens 5x Danke bekommen haben (oder ähnlich). So komme ich leichter an wertvolle Hinweise und interessante Aussagen.
    Ich finds gut.

    Das Erbe anzutreten ist verdammt schwer. Nicht nur wegen der Stimme, sondern wegen des grundsymphatischen Kerls und seiner Bühnenpräsenz. Dazu wird sich erst jetzt zeigen, welchen Anteil Mr. Lee beim Songwriting in dieser Combo hatte.


    Ich finde es trotzdem schön, dass die Jungs weitermachen und freue mich auf weitere Gigs. Der Sänger war zwar relativ zentral in der Band, aber letzten Endes auch nur ein Teil einer Band, an der mir so ziemlich alles gefallen hat. Ich bin gespannt...