Der Schritt wird - denke ich - meistens deutlich weniger bewusst durchgeführt wie die Entscheidung, eine Ausbildung zu beginnen oder sich für ein Studium einzuschreiben. Es ist ja eben nicht so, dass man vom einen auf den anderen Tag auf einmal "richtig" Geld verdient und vorher keinen Cent für die "Kunst" an der Trommel erhält. Und genau da liegt - meiner bescheidenen Meinung nach - auch die große Gefahr. Mit Gedanken wie "das wird auch wieder besser" und "irgendwann hab ich auch mal Zeit für mich, Frau und Kinder" oder "für das Alter kann ich immer noch was zurücklegen wenn es mal rund läuft" KÖNNEN (müssen aber nicht) große Gefahren entstehen. Das es oft wenig Möglichkeiten gibt das "Ganze" zu planen oder zu steuern bedeutet nicht, dass man dies nicht unbedingt versuchen sollte zu tun. Letzten Endes ist man irgendwo selbstständig und oft mehr für sich selbst und sein (primär finanzielles) Auskommen verantwortlich als ein Arbeiter oder Angestellter.
Short: Man braucht für kurz-, mittel und langfristig einen Plan und individuelle Ziele. Sollte man diese Ziele jeweils nicht erreichen sollte man möglichst Alternativen haben oder entwickeln auf jeden Fall aber gegensteuern, wenn das Ganze in eine falsche Richtung oder gar aus dem Ruder läuft.