Beiträge von Seven

    Kommt immer auch drauf an, was am Ende herauskommen soll. Für den entsprechenden Kontext ist das sicherlich ne ganz dufte Lösung.
    Ein hervorragend gestimmtes Jazz-Kit mag in seinem Kontext und für seinen Zweck super sein. Mir würde das - für alles was ich mache -
    nicht mal im Ansatz taugen...

    Was mich angeht: im Übungsraum so viel wie möglich, unterwegs so wenig wie möglich und so viel wie nötig.


    Word!


    Ich habe im Proberaum eigentlich immer 4 Toms aufgebaut. Wann ich allerdings live das letzte Mal mehr als 2 Toms mithatte ist mir unklar. Liegt wohl am Alter:
    - Habs vergessen
    - Will nicht mehr soviel tragen.

    Es kommt drauf an. Primär auf Geldbeutel und den EIGENEN Geschmack.
    Meine Erfahrung: Es schadet auf Dauer nicht, etwas mehr zu haben als mein braucht und man zeigt.
    Im Zweifel aber immer lieber auf Qualität als auf Quantität konzentrieren.

    Guck doch erst mal, dass du ohne irgendwelche EQ, Compressor & Gate sowie weitere Plugins einen Sound hinbekommst, der Dir selbst gefällt.
    Das beginnt mit gut gestimmen Trommeln. Eventuell sind diese für Aufnahmen etwas anders zu stimmen als Du es rein nach Gehör machen würdest.
    Denn ein Mikro ist eben direkt am Fell und nicht wie Dein Ohr etwas weiter entfernt.
    Dann experimentiere ein wenig mit der Ausrichtung von Mikros. Hier sind Abstand Winkel und der jeweils anvisierte Punkt der Trommel (besser: am Fell)
    von zentraler Bedeutung.

    Für Studenten gibt es die meisten derartigen Programme deutlich günstiger.
    Ich hätte für das aktuelle Logic 128 € (und für Express 55 €) zu zahlen.


    Ansonsten gibts für 40 60 $ Reaper. Das dürfte alles können was Du brauchst.

    Ich sehe in einem Vertrag keinen Mangel. Er regelt lediglich verbindlich Dinge, die für einige selbstverständlich sind und für andere nicht.
    Ich habe das gerade bei ner bekannten Hobby-Coverband miterlebt. Da ging nicht alles im Guten auseinander und drei Leute sind aus der Band raus.
    Aber es war eben INTERN soweit vertraglich geregelt, dass die Band alle Auftritte spielen konnte, die sie vertraglich zugesagt hatte.


    Für viele ist grade so etwas selbstverständlich, dass man zugesagte Auftritte spielt und sich auch an andere Spielregeln hält. Aus dieser subjektiven
    Perspektive heraus sind vertragliche Regelungen dann überflüssig. Nur leider denken manche Kollegen grundsätzlich anders und manche ändern auch
    Meinungen über die Zeit...

    Der Schritt wird - denke ich - meistens deutlich weniger bewusst durchgeführt wie die Entscheidung, eine Ausbildung zu beginnen oder sich für ein Studium einzuschreiben. Es ist ja eben nicht so, dass man vom einen auf den anderen Tag auf einmal "richtig" Geld verdient und vorher keinen Cent für die "Kunst" an der Trommel erhält. Und genau da liegt - meiner bescheidenen Meinung nach - auch die große Gefahr. Mit Gedanken wie "das wird auch wieder besser" und "irgendwann hab ich auch mal Zeit für mich, Frau und Kinder" oder "für das Alter kann ich immer noch was zurücklegen wenn es mal rund läuft" KÖNNEN (müssen aber nicht) große Gefahren entstehen. Das es oft wenig Möglichkeiten gibt das "Ganze" zu planen oder zu steuern bedeutet nicht, dass man dies nicht unbedingt versuchen sollte zu tun. Letzten Endes ist man irgendwo selbstständig und oft mehr für sich selbst und sein (primär finanzielles) Auskommen verantwortlich als ein Arbeiter oder Angestellter.


    Short: Man braucht für kurz-, mittel und langfristig einen Plan und individuelle Ziele. Sollte man diese Ziele jeweils nicht erreichen sollte man möglichst Alternativen haben oder entwickeln auf jeden Fall aber gegensteuern, wenn das Ganze in eine falsche Richtung oder gar aus dem Ruder läuft.

    Wenn ich Felle wechsle, kommen die alten immer in die Taschen/Cases rein. So hab ich beim Gig zumindest immer einen Ersatz bei.
    Daran schleppt man sich nicht tot, es stört nicht und finanziell ist es ebenfalls kein Aufwand.
    Nur nicht aus der Ruhe bringen lassen. Mir sind schon live Bassdrumfell und Snarefell gerissen. Passiert halt.

    Opus 67 und 87/88 macht klanglich einen ordentlichen Unterschied.
    Ich würde keine 67er nehmen. Andere ziehen diese vor. Geschmack...


    87er haben einen längeren Hals und bieten bei gleicher Kapsel mehr Flexibilität bei der Positionierung.
    Daher würde ich ein 87er immer dem 88er vorziehen. Ich sehe ehrlich gesagt in den 88ern keinen Vorteil gegenüber den 87ern.


    Irgendwas extra brauchts an Verkabelung bei 87 und 88 nicht. Lediglich Phantompower sollte das Mischpult oder Interface am anliegenden
    Kanal liefern können.


    Ich empfehle an Toms meist die 87er, da ich das auch von Preis-Leistung sehr gut finde. Allerdings gibt es natürlich noch sehr viele günstigere Alternativen von T.Bone, Superlux etc. Einige Leute aus dem Forum erzielen damit auch vorzeigbare Ergebnisse. Kommt halt auch auf den eigenen Anspruch an...

    Gleicher Eindruck bei mir.
    Mir kommt es vor, als wäre der Laden einfach nur das Hochglanzprospekt in 3D. Gucken ja. Alles andere nein.


    Es gibt genug Läden, in denen das nicht der Fall ist. Man kann daher um manchen "Großen" ruhig einen Bogen machen.
    Qualifiziertes Personal sprechen wir in diesem Kontext lieber gar nicht erst an.