Mit offenen Karten spielen ist hier angesagt.
Nicht unbedingt "Support your local dealer" aber "Support your friendly dealer" oder so ähnlich macht Sinn. Wie die Anderen das ja auch schon gesagt haben.
Ich hab bei meinem letzten Setkauf gute 10 % auf den Ladenpreis "rausgehandelt". Das war ehrlich gesagt mehr als ich erwartet hatte und trotzdem noch zu teuer.
Listenpreise aus dem Prospekt interessieren mich ehrlich gesagt nicht. Die stehen in ähnlicher Relation zum Kaufpreis wie die Wassertemperatur vor Hawaii zu Thomas Magnums Glanztagen.
Mein Opa hatte schon vor 50 Jahren eine Taktik. Er hat erst gefragt wie viel Rabatt der Kunde will und dann erst die dazu passende Preisliste auf den Tisch gelegt.
Im Endeffekt haben alle denselben Preis gezahlt. Nur die einen hatten mehr Rabatt als die anderen. Die Afrikaner hatten "Geiz ist geil" lange vor Saturn entdeckt ![]()
Ansonsten gilt - aus meiner Erfahrung - im Trommlerbereich an vielen Ecken - zumindest zur Orientierung - die Faustformel: Gebrauchtpreis (guter bis sehr guter Zustand) = 60% des Neupreis (Ladenpreis nicht Listenpreis). Insbesondere bei begrenztem Budget und wenn man mit einer Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer nichts anfangen kann sollte man sich das durchaus überlegen. Denn die Freude an einem höherwertigen Instrument wärt länger als die Freude am Auspacken von neuem Equipment.