Beiträge von Seven
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Der Staat bezahlt doch einige Musiker/Künstler sehr gut. Wer den Bericht "Unter Linken" von Jan Fleischhauer gesehen hat, weiß zum Beispiel dass der erste Mann des Berliner Ensemles (Claus Peymann) 200.000 € im Jahr verdient.
Ich nehme auch an das an den "richtigen" Stellen Musiker sehr gut verdienen. Man sollte auf der anderen Seite einmal gegenhalten, dass es nunmal sehr viele Musiker gibt die ausreichende Qualifizierung mitbringen für entsprechende Jobs.
Damit kann aber doch nicht im Ernst die Forderung verbunden werden, für entsprechend qualifizierte Musiker vom Staat für ein "angemessenes" Einkommen zu sorgen.Wenn hier ein Weg beschritten werden sollte, dann kann es nur ähnlich dem einer Gewerkschaft sein. Unser Staat gibt imho ausreichend viel Geld für Kultur aus. Ob dieses Geld richtig verteilt wird, darüber könnte man sicherlich diskutieren. Es kann aber nicht nur der Staat dafür verantwortlich sein, die Kulturschaffenden zu entlohnen oder zu bezuschussen.
my 2 cent
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Das rolllt oder groovt in meinen Ohren leider gar nicht. Es ist kein "Flow" da.
Unabhängigkeit ist dafür sehr gut. Idee ist vorhanden. Aber es scheint auch EINE Idee vorhanden zu sein und nicht viel mehr.Mag sehr negativ klingen. Aber wenn man das betracht muss der Herr sich auch mit anderen Ansprüchen messen lassen als andere..
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Ich finde die Lösung wie es unter anderem bei den Ärzten läuft am besten:
Songs zum Download auf der Web Site der Band.
Preis der Songs bestimmt die Band. Qualität des Downloads bestimmt die Band. Und zumindest lässt es sich so einrichten, dass die Erlöse auch hauptsächlich an die Band gehen. -
R.I.P.
Ein großartiger Musiker. Ich hab so ziemlich jede Tour in den letzten 8 Jahren gesehen. Immer wieder jeden Cent wert.
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Schengen regelt afaik nur "PERSONENKONTROLLEN". Zollangelegenheiten sind davon nicht betroffen.
Edith zitiert nur ungern Wikipedia:
ZitatNicht weggefallen sind im Schengen-Gebiet die Zollkontrollen. Wer aus einem Schengen-Staat in einen anderen Schengen-Staat einreist, der nicht Mitglied der Zoll-Union ist (die Schweiz), hat die mitgeführten Waren am Zoll zu deklarieren, wenn diese nicht innerhalb der Freigrenze des Einreisestaates liegen. Da Reisende an der Grenze zur Schweiz nicht mehr immer einen Grenzbeamten antreffen, der ihnen Auskunft über die in der Schweiz geltenden Freigrenzen geben kann, wird die Einreise in die Schweiz in vielen Fällen erheblich erschwert. An den Grenzübergängen der Schweiz werden Reisende durch Aushang auf die in der Schweiz geltenden Freigrenzen hingewiesen. Außerdem finden Reisende dort eine Telefonnummer, über die sie sich im Zweifel beim Zollamt erkundigen können. Führen Reisende in die Schweiz Waren mit sich, die nicht innerhalb der dort geltenden Freigrenzen liegen, und finden sie keinen Grenzbeamten vor, haben sie die mitgeführten Waren schriftlich zu erklären und das Schriftstück in einen hierfür vorgesehenen Briefkasten an der Grenze einzuwerfen (Prinzip der Selbstdeklaration).
Dies gilt auch, wenn die Reisenden nur durch die Schweiz durchreisen. Die Nichtbeachtung des Prinzips der Selbstdeklaration wird in der Schweiz auch in Fällen der Durchreise bestraft. -
Zitat
Werden Privatwaren bis zu einem Gesamtwert von Fr. 5'000.- durch die Schweiz befördert, so erfolgt die Abfertigung an der Grenze in der Regel formlos. Die Zollstellen können in bestimmten Fällen auch für Waren mit einem Gesamtwert von unter Fr. 5000.- eine Kaution verlangen.
Quelle: http://www.ezv.admin.ch/zollin…/02179/index.html?lang=deZitatGrundsätzlich müssen bei der Ausreise für die aus Deutschland mitgenommenen Waren keine besonderen zollrechtlichen Bestimmungen beachtet werden. Diese Waren sind auch bei der Rückreise innerhalb von drei Jahren einfuhrabgabenfrei, wenn sie im unveränderten Zustand wieder eingeführt werden. Sollten Sie Waren von höherem Wert, wie z.B. Sportgeräte, Kameraausrüstung, Computer, Schmuck mit in den Urlaub nehmen, empfiehlt es sich bei der Wiedereinreise zur Vermeidung von Zweifeln über die Herkunft der Ware und einer daraus resultierenden Abgabenerhebung einen entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Dafür ist das Auskunftsblatt INF 3 für Rückwaren (Vordruck 0329) zu verwenden, das vor der Ausfuhr der Ware bei jeder Zollstelle ausgestellt wird. Darin sind die Waren so genau zu beschreiben, dass eine Identifizierung bei der Einfuhrabfertigung problemlos möglich ist, beispielsweise bei Schmuckwaren grundsätzlich durch Vorlage von Fotos oder bei technischen Geräten durch eine genaue Warenbezeichnung unter Angabe des Modells und der Seriennummer. Es können aber auch anstelle des INF 3 andere Beweisunterlagen wie z.B. Kaufrechnung, Schriftverkehr bei der Wiedereinreise vorgelegt werden, wenn diese belegen, dass die Waren in der EG erworben wurden.
Quelle: http://www.zoll.de/faq/reiseverkehr/ausreise/index.html -
Solang es keiner unter den Stöcken hatte lässt sich schwer sagen ob es ein Schnäppchen ist.
DW tut sich (wie BMW mit dem 1er) leichter ein günstigeres Kit zu platzieren als Basix (wie VW mit dem Phaeton) in der Oberklasse nachhaltig erfolgreich zu sein.Die Frage ist wo man die Kiste einordnen kann und wie weit sie an ein Collectors Finish Ply rankommt bzw. dort den Absatz gefährdet. Aber es macht unter Umständen schon Sinn in dieser Preisklasse etwas anzubieten und nicht jenseits der 3000er Hürde zu beginnen.
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Ich weiß von einem Fall, daß einzelne Songs für eine Low-Budget-Produktion der Industrie für
100 bis 300 € je fertigem Track über den Tresen gehen
Fertiger Drumtrack? Oder was genau gibt es für das Geld?Es gibt sicher einige Ansätze. Eventuell taugt ein Ansatz aus dem Verleihbereich zur Orientierung.
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=30&t=47837 --> Dort hat jemand einen "unsexy zu bedienenden" Mietpreiskalkulator für den Bereich Veranstaltungstechnik entworfen. Da kann man allerlei eingeben und allerlei ausrechnen. Zum Spielen allemal tauglich.
Also ich würde für mich einen Preis für meine Gerätschaften ausmachen. Über den Daumen: 1% vom Anschaffungspreis pro Einsatztag. In einfachen Zahlen: 10.000 € Material bedeutet du kalkulierst 100 € am Tag für den Einsatz des Materials. Dazu rechnest du deine Arbeitsleistung (8 Stunden) und multiplizierst mit dem Stundensatz den du für angemessen hälst (25 € zb) und kommst auf 100 € plus 200 € plus Steuer für einen Tag.So ganz funktionieren kann der Ansatz in der Praxis nicht. Da du dem Kunden schlecht vermitteln kannst, dass du für 3 Tracks 7 Tage gebraucht hast, selbst wenn es so ist

Einen Tagessatz von 300 € würde ich aber angemessen finden für einen professionellen Trommler der mit seinen guten Trommeln und seinem (Homerecording) Equipment ordentliche Tracks produziert. Das geht natürlich nicht, wenn Outboard Equipment für 50.000 € am Start ist, und monatlich 600 € Miete für den entsprechenden Raum gezahlt werden muss...
Du musst auf der einen Seite für dich kalkulieren was du gerne für den Aufwand an Material und Zeit hättest und es dann in ein Angebot zuschneiden, dass du dem Kunden verkaufen kannst. Der Kunde sollte zahlen pro Track und eventuell nach Anspruch & Länge des Tracks.
Alles andere dürfte dem Kunden nur schwer zu vermitteln sein. Du musst dann sehen, dass du die Tracks in der Zeit in den Kasten bekommst, dass deine interne Kalkulation mit dem Rechnungsbetrag übereinstimmen... -
Zum Thema schlechter Sound möchte ich auch gern das Wort ergreifen. Es ist leider so das der Techniker am längeren Fader sitzt und der zieht Mikros gnadenlos runter wenn die Dinger koppeln. Warum es zu Einstreuungen dieser Art kommt muss man die Band selber fragen. Denn meistens ist es doch so, dass nicht richtig mit dem Techniker geredet wird und trotz Anweisung die Bühnenlautstärke unten zu halten gnadenlos nach Monitor geschrien wird und der Amp hinten immer weiter aufgerissen wird. Manchmal hört man die Bühne schreien während die PA nur zweite Geige spielt. Sowas will ich so selten wie möglich ertragen müssen.
Umbauzeiten können bei 15 Bands schnell 2h der Veranstaltung einnehmen und das ist für die Zuhörer meistens eine Zumutung von daher würde ich bei Überschreiten der 5min schon mal nach der ersten faulen Tomate greifen... die zweite bei Überschreitung der Spielzeit...
Besonders als Teilnehmer erwarte natürlich auch das die vorher spielende Band in Windeseile von der Bühne runter ist und der Drummer nicht erstmal von der Bühne springt um kacken zu gehen. Bei meinen zugegebenermaßen raren Contestbeteiligungen habe ich mit der Band die vor und nach der meinen spielte geredet um keine Tomaten fürs zu lange Umbauen zu ernten. Es funktionierte immer. Beim Bühnensound war von erstklassig bis Proberaum minus Gesang (minus Lead, minus Rhythmus, minus Bass) alles dabei. Aber hat jedes mal Spass gemacht auch wenn wir bei einigen Veranstaltungen wussten das wir nicht gewinnen können weil regionale Bands bevorzugt werden.Volle Zustimmung. Und man muss nicht mal den Tontechniker an den längeren Hebel setzen. Der Kerl kann halt (sorry branchentypischer Ausdruck) "Scheiße nicht polieren". Es ist immer wieder interessant sich auf der Bühne direkt neben einen Musiker zu stellen und zu hören, was der Kollege unter "ich höre mich gar nicht." so versteht...
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Kann mir mal einer erklären was im Bezug auf ein Konzert eine "gekaufte Truppe" sein soll ?

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Ja das mi den Eingängen für Audio wird kommen. Vorher ist so etwas für mich auch uninteressant. Muss man eben noch etwas Geduld haben...
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Wer in einem professionellen Sinne agiert, wird in der Regel auch einen kurzen Umbau hinbekommen. Das ist bei den meisten eine Frage von Wollen und nicht von Können (subjektive Meinung/Erfahrung). Bei derartigen Events mit entsprechend knapp kalkuliertem Changeover und Spielzeiten die unwesentlich länger als der Changeover sind, würde ich an Monitorsound, Aufbau des gemeinsam genutzten Drumkits etc. weniger hohe Erwartungen stellen. Wer oben steht und viel Zeit braucht wirkt nicht professionell. Das kann sich maximal ein Main Act erlauben. Und selbst da kommt es besser an, wenn die Pausen kurz sind.
Manche Sachen gehen aber auch wirklich nicht schneller: Ein Drumkit. 22 Drummer. 1 ist Linkshänder...
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Welcome to Rock n Roll...

Solche "Dinger" sind leider nicht ganz selten.Aber es gehören halt immer zwei dazu: Die die es machen und die die es mit sich machen lassen. Solange es eine einmalige Erfahrung bleibt ist es aus meiner Sicht in Ordnung. In Zukunft wisst ihr bei den entsprechenden Anzeichen worauf ihr euch einlasst und könnt "gegensteuern" (Vertrag machen, eigenen Mischer mitbringen, eigenes Equipment mitbringen etc. oder es einfach ganz lassen).
Kopf hoch. Und weiter gehts.
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Wenn eine Hihat weniger spitz und hart klingt, wird sie automatisch als weniger laut empfunden. Und das erreicht eine 14er HH c. p. leichter als eine 13er HH. Je kleiner du die HH wählst desto weniger Wärme (sofern man bei HH von Wärme reden kann) bekommst du im Sound. Ich würde daher eher bei 14" bleiben und dir vom Sound her etwas passenderes suchen. Ich mag zB meine Sabian Paragon hier ganz gerne...
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Hi,
wie ich deinen Aussagen entnehme kennst du von der Müller Bassdrum auch nur den Sound im Publikum, wenn die Bassdrum abgenommen und verstärkt wurde. Da liegen in aller Regel Welten dazwischen, da der Sound stark beeinflussbar ist und oft auch wird.
Dazu spielt natürlich der Raum und auch die Position im Raum eine große Rolle für den Sound. Letzten Endes heisst das probiert und probiert und probiert. Wichtiger ist vielmehr, dass du weisst welche Maßnahmen welche Wirkungen haben (Spriche großes Kissen in Bassdrum macht xxx, Schlagfell höher stimmen macht xxxx, etc.) So kannst du deinem Wunschsound näher kommen.Viel Spaß beim Probieren. Patentrezepte gibt es - wie du selbst gemerkt hast - leider nicht

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Ich würde Dir vorschlagen dir einen freien Tag auszusuchen und dich mal mit deinen Vorstellungen an einen reinen Schlagzeugladen zu wenden. Also nix Mega-Store mit 40000 m2 Verkaufsfläche und 20000 Gitarren und Snares. Eventuell nimmst Du dir auch zwei davon vor. Du kündigst dem Chef des Ladens an, was dein Ziel ist und das du gerne mal testen wollen würdest. Dann kannst du einfach mal 2-10 Sets unter die Lupe/die Sticks nehmen und wirst ein wenig schlauer.
Grundsätzlich kommt jede der großen Marken (Pearl, Tama, Mapex, DW, Yamaha...) in Frage, da diese mittlerweile alles bauen was bei 3 nicht noch ein Baum ist. Dazu kommt - und dann wirds wirklich wenig übersichtlich - ein unüberschaubarer Berg an kleinen Custom-Herstellern, die zum Teil sehr gut und sehr teuer bis sehr schlecht schlecht und gar nicht so teuer ziemlich alles bauen, was du denen sagst. Wenn der Hersteller gut ist, ist das was die bauen auch das was du willst.
Wenn Du ein Sonor Kit magst, würde ich Dir die Delite-Serie empfehlen. Das hat Taug. Größen musst du dann mal sehen. Ich denke mit Standardgrößen machst Du in deinem Fall nichts verkehrt. Also Bassdrum in 20 oder 22 Zoll. Und Toms 10-12-14 / 10-12-16 / 12-13-16. Oder Du magst mehr Toms. Dann würde ich 10-12-14-16 nehmen.
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Frage WESSO:
Bist du nun zufriedener mit dem Mix?
Für mich könnten die Gitarren nun doch wieder zumindest ein wenig lauter und vor allem etwas wärmer/dicker (so zwischen 200 und 400 hz). Insgesamt klingt es deutlich ausgewogener als vorher, wobei das ja auch nicht unbedingt das Ziel sein muss. Musik/Mixen ist ja zu einem gewissen Teil auch Kunst. Mir gefällt einfach der Hihat Sound gar nicht. Aber das liegt eher an der Hihat selbst als am Mix. Ansonsten kann man einen Song auch ewig mixen. Nur sollte man irgendwann auch mal aufhören können. Und vor allem immer vergleichen wie es vorher war. Am Ende wirds nämlich immer schlechter statt besser und das wäre dann eher doof.Also weitermachen bis Du selbst zufrieden bist.
RC-Drummer:
Die EQ-Einstellungen die Du vorschlägst sieht nach einer typischen "HiFi-Badewanne" aus. Unten anheben, Mitten absenken, Höhen anheben. Das ist sehr weiter verbreitet und wird auch oft als angenehm empfunden. Grade hier würde ich es genau anders machen. Der Bereich zwischen 200 und 400 hz ist mir zu dünn / wenig warm. Allerdings hier nicht die Summe anheben sondern die Gitarren "andicken". Der Bereich 2.5 bis 4 K wird schon noch gebraucht wenn da noch eine Stimme zu kommt. Und Gezissel habe ich aktuell im Mix eigentlich auch ausreichend für mein Empfinden.
Aber das ist nur meine subjektive Meinung
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414 doppelt. da fehlt mir die kreativität

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Sieht nach ner 13x3er Pearl Piccolo Snare aus.
Wenn es diese ist:
Die gibts neu für 230 oder so.
Gebraucht finde ich 100 € ganz angemessen.
Ich hatte die einige Jahre lang. Klingt hoch gestimmt ganz passabel, alles andere finde ich weniger überzeugend. Daher eher als Sidesnare geeignet aus meiner Sicht.