Beiträge von Seven

    Es ist wie beim Kaffee:
    - Richtig gut wirds nur wenn gute Bohnen, auf ein gutes Mahlwerk, gutes Wasser etc. treffen.
    - Aber nicht immer ist die teuerste Bohne die beste oder die, die mir am besten schmeckt.
    - Eine tolles Mahlwerk kann aus einer bescheidenen Bohne und verkalktem Wasser auch keinen tollen Kaffee zaubern.
    - Die alte Plastik Saeco meiner Eltern macht mit dem Mahlwerk und dem Wasser in dem Ort einen besseren Kaffee als deutlich teurere Maschinen mit anderem Mahlwerk und anderem Wasser aber sogar mit meinen Lieblingsbohnen (die meine Eltern nicht haben). Und dann schmeckt jemand anderem doch dieser Kaffee besser... Weil er es so gewohnt ist... Oder weils sein Geschmack ist.

    Sehr geil.
    Ne im Ernst: Ich kenne das Ding nicht. Obs was taugt? Hängt auch mit den Ansprüchen zusammen, die man daran stellt. Und wenn du pro Tag 180 € an Miete für einen Satz Drummikros zahlst, solltest du entweder auf die 4 U-87 von Neumann in der Bassdrum verzichten oder aber mal zu einem anderen Verleiher gehen ;)


    Noch was anderes: Raue Sitten? Naja manchmal wohl schon. Aber einen Text zu Ende lesen macht ab und an schon Sinn, insbesondere wenn es darum geht sein gutes Geld auszugeben. So nach dem Motto "Wie der Porsche GTXXL4TG hat gar keine Straßenzulassung. Der kostet aber doch 500.000 €"

    Wie bereits gesagt nutzt du den Mittelhochtonbereich kaum aus.
    Ich würde bei den Gitarren mal zwischen 3000 und 4500 hz ordentlich Gas geben.
    Ich habe mal spaßeshalber in Logic ein wenig gedreht und musste da beim EQ schon ganz schön biegen. Wobei dazu gesagt sei, dass ich hier keine ordentliche Abhörmöglichkeit habe.


    Das gehört nicht in der Summe bzw. beim Mastering gemacht! Sie mal zu, dass Du die Einzelspuren ein wenig getrimmt bekommst.
    Eine Gitarre pro Seite kannst du vom EQ dann ruhig mal etwas sehr stark in ab 3000 hz anheben. Musst dann mit der Relation unter den Gitarren mal sehen.


    Ansonsten kann der Bass für mich gerne mehr komprimiert werden. Und im Mix geht er etwas unter, sobald ihm die Gitarren den Platz rauben. Da solltest du bei den Gitarren etwas Luft lassen. Eventuell würde ich einen kleinen Raum dezent auf die Gitarren packen und die Snare dürfte für meinen Geschmack noch eine Schippe voll eines kleinen Raumes vertragen.


    Dazu hat die Bassdrum für meinen Geschmack zu wenig Kick. --> Gib der Bassdrum mal bei ca 4000 hz und bei 10000 hz einige dB hinzu.
    Die Toms finde ich zu leise.

    Ich hab auf einem Mac Bootcamp (wegen SAC) und auf dem anderen Mac Parallels am Start.
    Funktioniert beides. Nur bei kritischen Anwendung auf ner Apfelkiste mit Windows-OS würde ich immer das System nativ laufen lassen.
    Alles was unkritisch bezüglich der Ressourcen ist geht viel komfortabler mit einer VM.

    Also Mac Pro - Bootcamp - Nuendo macht in meinen Augen weniger Sinn als die beiden anderen Alternativen.
    Einer der ganz großen Vorteile des Macs liegt darin, dass das OS der Hardware quasi auf den Leib geschneidert wird.
    Das rechtfertigt zumindest für mich den Preis der Hardware zu einem großen Teil.


    Ich würde also entweder einen Windows 7 64 Bit Rechner in "richtig" aufsetzen oder aber mit einem Mac Pro und OSX draufpacken.
    Entscheidender wäre für mich die Frage, ob und wie du alle notwendigen Plugins an den Start bekommst und ob deine DAW generell
    unter OSX oder unter Windows 7 performanter läuft.

    Zitat

    Aber die können sich doch einen Root-Account anlegen oder sich im Terminal austoben!


    So gut sind die dann meist auch wieder nicht ;)
    Aber ich kann einige auch gut verstehen. Es gibt einfach gewisse Tools und Apps auf dem Mac einfach nicht, insbesondere in der Administration und der Entwicklung.
    Und wenn es Alternativen gibt: Wieso umsteigen wenn man auf dem Windowsding alles kann und alles weiß?


    Bei uns ist es wie im Bilderbuch: Die "richtigen" Admins und die "richtigen" Entwickler nutzen keine Macs. Fast alle anderen sind über die Jahre auf den Mac gekommen.

    Meine Erfahrung zeigt, dass es leichter ist von keine Ahnung auf einen Mac umzusteigen als von einem Windowsrechner. Aber die Eingewöhnungsphase ist relativ schnell vorbei.
    Macs haben einen ganz wichtigen Vorteil: Das OS ist für eine sehr überschaubare Zahl von Hardware programmiert worden. Das arme Windows muss ja prinzipiell mit jeder denkbaren Hardware-Konfig klarkommen. Da kann die Performance per se nicht so groß sein.


    Man kann einfach einen Mac und einen Windows-Rechner schlecht vergleichen. In die Beurteilung muss zu einem großen Teil das OS mit einfließen und nicht nur die Hardware die auf dem Papier steht.

    Moin,


    ich kann dir zwar zu deinem speziellen Problem nicht direkt weiterhelfen, aber die minimal mögliche Latenz von Soundkarten ist schon teilweise sehr unterschiedlich. Ich habe mich für eine RME Digiface (mit Expresscard) entschieden,
    weil ich da bei meinen Anwendungen (Logic Multitrackrecording und Live-Mix mit SAC) bei vertretbarer Last für den Rechner auf 64 Samples (Windows XP SP 3 auf einem Mac) bzw. auf 32 Samples (Logic auf demselben Mac) gehen kann.


    Laut anderen Usern gibt es durchaus Soundkarten im gleichen Preisbereich, die mit ach und krach 128 Samples hinbekommen. Aufgrund meiner durchweg positiven Erfahrungen mit RME würde ich dir mal einen Test empfehlen. Ich würde daher vermuten, dass es bei dir an der Kombination Hardware/Treiber liegt.


    Grüße,
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