Krass wie viel mehr die Snare den Raum anregt als die Bassdrum...
Beiträge von Seven
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Ob vom Musiker/Künstler nun wert darauf gelegt wird, die meisten Konsumenten/Zuhörer/Zuschauer (alleine Zuhörer und Zuschauer kann man ja schon schön unterscheiden..) nehmen am Ende
einen GESAMTEINDRUCK wahr. Wenn der Gitarrist schlecht ist, der Bassist aussieht wie ein Zombie und der Trommler nicht mal bis vier zählen kann, dafür die Sängerin riesige äh ihr wisst schon hat,
dann kommen einige ZuSCHAUER immer wieder gerne zu der Band und die ZuHÖRER bleiben wohl eher auf der Couch.Wenn eine Band musikalisch absolut nicht überzeugen kann aber eine megamäßige Show mit Kostümen, Video und Schminkerei abzieht (Und dabei einen eindeutigen Dresscode verwendet), dann
kann man das total lächerlich finden oder in dem Gesamtprodukt zumindest in Sachen Show positive Attribute finden, die sogar einen wiederholten Besuch zur Folge haben können.Wenn eine Band sackhässlich ist, der Kleidungsstil unter aller Kanone und die Show miserabel, die Musiker aber sowohl an den Instrumenten für sich als auch zusammen im Bandkontext prima performen, dann
ist das (heutzutage) (leider ?) keine zuverlässige Basis für breiten Publikumszuspruch bzw. attraktive Auftrittsmöglichkeiten.Meine persönliche Meinung: Ich muss als Band mein "Produkt" stimmig und glaubwürdig verkaufen können.
Wir hatten mal einen Gig mit ner AC DC Cover-Truppe. Kommt einer aus nem A4 Avant Vertreterwagen
und stellt sich auf die Bühne zum Soundcheck und spielt sehr passabel Gitarre im Anzug. Zur Showtime hatte er mit Original-Mimik, -Gestik und -kleidung einen dermaßen geilen, stimmigen und glaubwürdigen Auftritt
hingelegt, dass es nur so kracht. Danach kamen wir (als junge Kerle) auf die Bühne (Biker-Treffen). Das Programm wurde auf Rock getunt, der Sänger hatte Lederweste, der Gitarrist Lederhose und ich irgendwas anderes komisches an.
Das war Karneval. Das waren nicht wir. Das war scheisse. Es war weder stimmig noch glaubwürdig.Stimmig kann in meinen Augen auch ein total cooler Bassist im Polo-Shirt sein, während die Sängerin vorne im Leder-Mini die Bühne auseinander nimmt. Das geht schon. Aber in 99% der Fälle kommt DIES eben nicht stimmig und nicht glaubwürdig rüber
Subthema Anzugpflicht:
Ich kenne keinen Abiball wo das zwar nicht Pflicht ist, aber sich trotzdem 99,9% der Anwesenden dran gehalten haben. Ist aber auch egal. Es gibt Orte da ist das wohl nicht so. Und unterm Strich kann doch jeder anziehen was er will... außer er kommt nicht am
Türsteher vorbei. Finde ich auch völlig in Ordnung. Wer den Laden / die Party / oder den Abi-Ball schmeisst/organisiert gibt Regeln vor und diejenigen die sich dran halten sind dabei und der Rest bleibt draußen. Passt zufällig ganz gut zum ersten Beitrag in diesem Thread.
Der Trommler hat die Entscheidung, bei der Band unter diesen und jenen Umständen mitzumachen oder es eben zu lassen.---> Facebook
ZitatBei 100.000 Mitgliedern kommt Martin Wistuba aus Radolfzell so richtig vergammelt in Jogginghose und Unterhemd zum Abiball der Robert-Gerwig-Schule Singen am 25. Juni 2010
Der Abiball findet im Milchwerk in Radolfzell statt. Bilder sind garantiert und werden sofort nach dem Abiball hochgeladen wenn wir die 100.000 Mitglieder schaffen !!!
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Deswegen ziehe ich auf der Wiesn als Hesse auch keine Lederhose an. Das wäre zwar stimmig, weil die meisten da so rumlaufen aber nicht glaubwürdig, denn einmal im Jahr etwas komplett anderes anziehen hat eher was von Fasching/Karneval. Ist trotzdem schön da unten

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Geiler Sound.
Gibts den Raum als VST-Plugin? -
Und welchen Teppich soll ich nun kaufen?
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Danke für die Links.
Bin da mit Herrn Phillips meist einer Meinung.
Ist natürlich eine relativ dekadente Tom-Mikrofonierung - inbesondere bei der Anzahl an Trommeln
Das mit der A55M Halterung an der Snare sehe ich persönlich weniger so. In dem Bereich in dem ich an
der Snare einen Lowcut setze klaue ich keinen relevanten Frequenzanteil. Das wäre ja auch schön doof,
wenn der Lowcut so hoch sitzen würde das er mir den Bauch der Snare nimmt. Aber kann schon sein, dass
manche Leute das hören. Ich denke mal im Kontext des gesamten Kits oder einer Band oder gar live wird
diese Nuance (Lowcut Snare bei 80 hz rein oder raus) selbst in A/B Vergleichen kaum bis nicht wahrnehmbar sein
(für die meisten Zuhörer).Grüße,
7 -
Extrem ärgerlich. Schon großer Mist, dass Leute mit so einer Arbeitseinstellung Geld verdienen (können).
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Opus an Snare gefällt mir auch nicht besonders. Unabhängig von Positionierung zuviel Einstreuung von Hihat und der Klang ist mir zu komprimiert.
Wenn ich faul bin oder es ganz schnell gehen muss tu ich das. Ansonsten nicht.Opus 87/88 an Toms ist in meinen Augen nach Preis-Leistung eine der besten Lösungen. Ich bekomme da auch relativ einfach an 16er oder 18er Floortom einen guten Sound hin.
Aber unbestritten gibt es für größere Toms bessere Mikros als die Opus.Und Stocktreffer nehmen die Opus einige mit. Da hab ich aus Erfahrung keine Bedenken

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Grundsätzlich kann man mit einem SM 57 alles machen. Nur auf die Backe geklebt sieht es etwas kacke aus.
Tom-Abnahme mit einem SM 57 finde ich persönlich nicht grundschlecht. Wieso sollte das auch nicht funktionieren? -
Willkommen im Club

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Hallo Dirk,
grundsätzlich geht das mit jedem Mikrofonstativ. Problematisch wird es bei großen Mikrofonstativen, wenn du mit Toms und Hihat deine Snare gut zugebaut hast. Dann kommt man mit einem kleineren Stativ besser hin.
Passen würde das K&M 25905 oder das K&M 259.Alternativ gibt es auch Klemmen, die man direkt an die Spannreifen montieren kann. Für das SM 57 würde ich aufgrund der Größe (Länge) des Mikrofons zu einer LP 592A Mikroclaw raten.
Andere Klemmen sind hier gerne mal zu kurz, so dass man kaum Möglichkeiten hat, das SM 57 auszurichten.Viele Grüße,
7 -
Mal was On Topic. Heute kauft kaum einer noch analoge Mischpulte. Zumindest habe ich diesen Eindruck. Das führt auf dem Gebrauchtmarkt zu teilweise sehr attraktiven Preisen für grundsätzlich gute analoge Mischpulte. Für unter 800 € gibt es da teilweise gebrauchte Mischpulte mit 24, 32 oder 40 Eingängen die hervorragend gut klingen. Leider sind das schon meist sehr große und dicke Schiffe und man sollte insbesondere bei diesen Pulten darauf achten, dass das Gerät nicht zu "abgerockt" ist. Ähnlich wie bei einem gebrauchten älteren Oberklasse Kfz kommen da leider relativ schnell ansehnliche Summen zusammen, wenn auf einmal Fader kratzen oder Kanäle ausfallen. Wer dann nicht selbst in der Lage ist die Bugs zu fixen oder jemanden an der Hand hat, der es "für kleines Geld" macht hat man entweder ein Loch im Budget oder eine große, schwere Kiste ohne Verwendungszweck und Wert.
Wer ein Pult sucht, dass "nur" in einem Club stehen soll oder gar im Proberaum, der wird auch weniger Scheu haben, ein großes, gutes, altes Mischpult mit 200 Kilo Lebendgewicht zu kaufen. Im Zweifel vor/bei dem Kauf jemanden mitnehmen, der so ein Pult beurteilen kann.
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Yap. Bootcamp Partition mit Windows XP SP3 eingerichtet. Dann sämtliche Tweaks umgesetzt die man auf der SAC Web Site sowie auf der RME Web Site findet und dann läuft der Krams ausgezeichnet.
Das XP läuft halt auf ganz schmalem Fuß und auch nur mit einem Prozessorkern --> Erste Priorität ist Stabilität. Die Performance eines Kerns (Core 2 Duo mit 2x2,5 GHz) mit 4 GB RAM (wovon XP ja eh nur 3 nutzen kann) auf einer 32 GB großen Partition reicht dicke aus.
Ich hatte am Wochenende 24 Inputs mit einigen Plugins am Start. Ausgangsseitig war es Master-Out sowie sechs Monitorwege mit weiteren EQs, Plugins und Dynamics. Dazu 3 FX Plugins. Ich hatte eine Last in SAC von 44%. Das ist absolut unkritisch. Das System lief auch mit 80% im Test absolut stabil und performant. Aber soviele Plugins und Monitorkanäle kann man in meiner Praxis gar nicht sinnvoll nutzen.Morgen mache ich mit dem System eine Theatergruppe. Erfahrungsgemäß ist bei diesen Events nie Platz für ein Mischpult eingeplant. Daher kommt das SAC-Rig neben oder hinter die Bühne und ich werde mich irgendwo im Saal per Remote einloggen und erstmalig kein Multicore ziehen müssen.
Wird den Veranstalter freuen, wenn er "nur" die Plätze/Stühle entfernen muss wo er Fluchtwege blockiert... 
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Bestellen online. Zahlen per Kreditkarte. Download.
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Hallo Schiefner,
schön das Du das auch in Erwägung ziehst. Vorab: Es gibt ja nicht DAS SAC-System sondern viele mögliche Ausprägungen. Das ist Vor- wie Nachteil zugleich. Der Vorteil liegt auf der Hand: Bau das System genauso wie du es willst und brauchst. Der Nachteil: Du solltest dich sehr intensiv informieren, welche Komponenten überhaupt in Frage kommen und welche Probleme auftreten können. Ich wollte das zum Beispiel unbedingt mit meinem Mac machen und habe daher schon viel Zeit in Informationssuche und Konfiguration stecken müssen, damit ich ein spielfähiges System hinbekommen habe.
Zu deinem Setup:
Der ADA 8000 ist in meinen Augen eine gute und vernünftige Wahl.
Um in den Rechner zu kommen würde ich primär - wie gesagt - RME Produkte empfehlen. Also ein Digiface oder ein Fireface.
Das Digiface gibts bei eBay zwischen 190 und 280 € gebraucht. Die Expresscard wird gebraucht deutlich weniger attraktiv gehandelt und ist auch seltener gehandelt.
Mit etwas Glück bekommst du die Expresscard für 250 und das Digiface für 200. Ist das immer noch zu teuer? Oder kommt gebraucht nicht infrage? Hast du überhaupt Expresscard oder PCMCIA-Slot?Ob die Lightbridge funktioniert weiß ich leider nicht. Grundsätzlich laufen die M-Audio Produkte für SAC relativ stabil. Von einem Profire 2626 vernahm ich, dass es ganz gut gut.
Ziel sollte in meinen Augen sein, mit 64 Samples sicher arbeiten zu können. 128 geht wohl auch noch nach einiger User Aussagen, würde ich aber nicht machen wollen.Entweder findest Du jemanden (eventuell im SAC-Forum) der dieses System nutzt und dir sagen ob es funktioniert oder du musst eben selbst testen (und das Ergebnis der Welt mitteilen ;)). In Zeiten von Moneyback ist das ja kein allzugroßes Risiko. Kauf dir einen ADA und eine Lightbridge und probiere es aus.
Die Demo Version von SAC reicht für Tests bezüglich der Performance definitiv aus.
Hoffe geholfen zu haben

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Der Vorteil an meiner SSD. Ich kann die Platte bis an den Rand vollpacken und habe kaum spürbare Performanceeinbußen.
Meine 5400er Platte im alten Mac ist da nicht so tolerant.
Zum Erhitzen des Mac ist das Spielen aktueller Spiele unter Bootcamp und Win 7 zu empfehlen. Sagen zumindest die Kollegen
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Sorry aber folgendes muss nun sein:
Dir haben einige User zahlreiche Fragen gestellt, um dir bei dem Problem zu helfen.
Du hast so gut wie keine dieser (einfachen) Fragen beantwortet.
Daher sehe ich ehrlich weder Anlass noch Möglichkeit dir zu helfen.
Aber vielleicht kommst Du ja auch so zu einem besseren Ergebnis. Viel Erfolg. -
Yep hat 16 Omni-Outs. Allerdings sind per Default 15/16 für Master und 13/14 für eine Matrix belegt.
Deutsches Manual: http://www2.yamaha.co.jp/manua…n/mixers/ls9_de_om_f0.pdf
Auf Seite 103 --> Erklärung wie man Kanäle direkt auf einen Ausgang patcht (Direct Out). Das geht auch pre-EQ.Bleibt die Frage wie viele der Multiouts für dich zur Verfügung stehen. 2 gehen in der Regel für Master drauf und dann eben nach Anzahl der Monitorwege.
Und offen die Frage wie viele Signale du abgreifen möchtest/musst. Ich weiß nicht ob du die Outs 13 & 14 auch anders belegen kannst. --> Manual. Ansonsten könntest du über diese Matrix auch
einige Kanäle zusammenfassen, wenn der Kollegen die Matrix für den Live-Sound nicht benötigt.Wenn Dir 10 Multiouts bleiben kannst Du ja auch mit eigenen Mixes im LS-9 ein paar Kanäle zusammen fassen. Da müsste dann die Relation vorher eingestellt werden.
Bei den Yamaha Kisten ist es üblich und sehr sinnvoll einen Notebook dabei zu haben, um grade das Patching übersichtlich am Rechner vornehmen zu können. -
Kauf dich schonmal n Anschnallgurt

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Ich würde auch auf Solid State Disk setzen aus der Erfahrung. Außerdem wird RAM immer günstiger und da kannst du nach ein paar Wochen oder Monaten auch einfacher mal nachrüsten als eine SSD.
Der Sprung von einem "alten" Prozessor - und wenn es bereits ein C2D mit 2x2,5 Ghz war - ist relativ groß, wobei der Sprung dann von einem i5 auf einen i7 vergleichsweise gering ausfällt. -
Das stimmt auch ganz grob nicht. Das Ergebnis wird besser wenn das Material dicker ist.Wenn ich den Molton an die Wand nagele oder klebe bringts mir so gut wie nix.
Wenn ich den Molton vor der Wand abhänge habe ich defintiv einen positiven Effekt.
Soweit meine Erfahrung im "Optimieren von Proberäumen". Wenn die Physik sagt, dass das nicht stimmt hab ich wohl Pech gehabt.
Ich kann auch den Ausführungen durchaus folgen, aber eine Reduktion der Reflexionen wird in der Regel als Verbesserung wahrgenommen auch wenn sie sich nur auf einen Ausschnitt des Frequenzbereichs bezieht.