Wenn ich nochmal runter kommen sollte zum Mischen, kannste einfach n Rechner mitbringen und deinen Sound komplett selbst basteln mit allen Kanälen, in Stereo, mit allen Effekten, EQs, Kompressoren und Gates. SAC machts möglich ![]()
Beiträge von Seven
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Was habt ihr den am Start?
Mikros?
Mixer?
Amp?
Boxen?
Boxen auf Boden?
Boxen auf Stativ? -
Den genannten Yamaha Mixer würde ich nicht als Splitter nehmen.
Ich würde mir an dieser Stelle einen "richtigen" Split zulegen.
Befreundete Band nutzt das hier: http://www.thomann.de/de/the_tracks_eight.htmDamit bekommst Du 8 Signale gesplittet auf dein Pult. Du hast ein gescheites Set, gescheite Mikros, ein gescheites Pult. Wieso willst Du an der Stelle anfangen zu sparen und auf Bastellösungen setzen?
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Ja Dresscode gabs in Bands in denen ich getrommelt hab. Keine Uniform. Aber ich finde ich auch, es wirkt anderes wenn sich die gesamte Band Gedanken gemacht hat wie sie auftreten möchte. Und dazu gehört aus meiner Sicht auch die Kleidung.
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Heute einen Kollegen getroffen der sich das Teil gekauft hat und auch Kontakt zu weiteren zwei Besitzern hat. Seit dem letzten Software Update soll die Kiste tun für das Budget.
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Hallo,
mir kam grade getriggert durch ein anderes Forum die Idee, einen Thread anzulegen, in welchem man sich über Erfahrungen mit den Software Plugins austauschen kann.
Der Markt bietet ja mittlerweile unzählige Plugins an, die mehr oder weniger gut und sinnvoll aber auch mehr oder weniger teuer sind.Letzen Endes könnten wir im ersten Beitrag eine strukturierte Liste mit Plugins aller Art führen, egal ob diese nun Freeware sind oder etwas kosten.
Um das etwas strukturiert hinzubekommen, wäre eine gewissen Ordnung nicht schlecht.Beispielhafter Vorschlag:
Plugin-Name: Transient Designer
Hersteller: SPL
Preis: 109 € (Internetpreis der üblichen Verdächtigung)
Als Download erhältlich: Ja (Auf http://www.spl.info)
Lizensierung: Ja / via iLok
Kategorie: DynamicsEingesetzt mit welchem System: SAC 2.6 / Logic 8
Erfahrungsbericht:
Der TD ist ein Plugin welches das bereits bekannte gleichnamige Hardwaregerät nachempfindet. Primäres Einsatzgebiet sind aus meiner Sicht Drums oder andere perkussive Signale. Die Bedienung ist denkbar einfach:
Mit einem Regler stellt man die Attack eines Signals ein und mit dem anderen Regler stellt man das Sustain des Signals ein. Man bekommt so oft ohne Compressor, Gate und EQ-Einsatz direkt und einfach ein Signal nach
seinen Wünschen gestaltet. Man kann - sofern man einen iLok besitzt das Plugin online bei SPL downloaden und erst einmal 14 Tage kostenlos testen.
Kaufempfehlung: Ja.
Bekannte Alternativen: Flux Bittersweet IIWas meint ihr?
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Yep ich würde sagen wir lassen mal die Beta-Tester ran.

Mich wundert, dass auf diesem Sektor Behringer dem DDX keinen Nachfolger gegönnt hat.Einmal in derselben Größe (16 Fader / 32 Kanäle) und dann nochmal 24/48 oder gleich 32/64 und das zum Preis eines 01V96 VCM.
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Phonic = Musik und Technik (M & T) = Musik Meyer Gruppe
unter anderem: Mapex / Sabian / Vic Firth /Aquarian / Korg / Vox / Music Man / Hohner / ddrum / Marshall
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Zitat
Allerdings sollte das Pult regelmäßig in puncto Firmware und Treibern auf dem neuesten Stand sein, da Phonic über die Software-Updates verschiedene Kinderkrankheiten kuriert
Übersetzt: Das Pult hat noch keine stabile Firmware und man sollte warten bevor man sich damit auf die Straße wagt... oder?

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Des Weiteren dürfte (fast) jedes Plugin eine bessere Qualität liefern als die EQs in derartigen Pulten mit eingebauter A/D Schnittstelle.
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Zitat
Ich möchte ja als Laie nicht wieder unangenehm auffallen, aber ist es denn tatsächlich flächendeckend so, dass Veranstalter, die ein entsprechendes Budget haben, statt der 4000 Euro-Coverband jetzt nur noch die 600-Euro Amateure nehmen?
Nicht von 4000 € auf 600 €.
Aber Bands die früher die 4000er Marke geknackt haben sind (hier) fast alle in den letzten Jahren vom Markt oder können die Gage nicht mehr aufrufen. An die Stelle sind Bands getreten die deutlich unter 3000 € kassieren.
Bands die früher um die 2500 Euro kassiert haben konkurrieren mit Bands die für 1200 € spielen. Hier merken die Veranstalter aber auch, dass sie für 1200 € nicht die Qualität bekommen wie
für 2500. Wenn eine Band über Jahre besser und bekannter wird versucht sie natürlich auch gagentechnisch aufzusteigen. Sprich die 1200er Band von vor 3 Jahren steht eventuell bei 1600.Bands (im Coverbereich) die noch ordentliche Gage aufrufen können, werden pro Musiker aber auch weniger bekommen. Grund: Die Innovationen sind meist technischer Art und erfordern Anschaffungen, Mietkosten und entsprechendes Personal.
Statt zwei Techniker die eine Veranstaltung mit einem 7.5 Tonner bestücken können rücken auch 18 Tonner oder gar Trailer aus. Dazu braucht es 2-3 Aufbauhilfen, einen Videotechniker und noch Kamerakinder. Solche Bands können dem Veranstalter
dann wieder 4000 € aus dem Sack ziehen, haben aber unterm Strich nichts für die eigene Tasche davon. Die meisten Bands haben keine eigene Technik am Start. Einige wenige haben aber in Pyro oder Videotechnik investiert und müssen das nicht anmieten,
haben allerdings entsprechende Kosten die sie irgendwie wieder reinspielen müssen.Es gibt auch immer noch genug Musiker, die drei Tage am Wochenende von 19 bis 3 Uhr im Zelt stehen und dann am Montag vierstellig in der Tüte haben. Das ist für einige sicherlich vorrübergehend in Ordnung. Wenn sich dann aber vor Augen hält, wie viel
Zeit da unterm Strich für aufgewendet wurde, dann sinkt die Lukrativität doch stark.Ich kann natürlich nur das wiedergeben was ich in meinem Dunstkreis erlebe. Ob das repräsentativ ist? Sicherlich nicht.
Ich kann mir sowieso nicht erklären, wie Bands mit eigenen Songs von der Musik alleine leben können ohne das man zumindest national einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat und zumindest 500er Clubs regelmäßig füllt. Wo soll das Geld herkommen?
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Ich mag gerne noch mal was anderes in die freudige Diskussionsrunde werfen.
Kommt es nur mir so vor, oder haben wir heutzutage deutlich mehr hauptberufliche Musiker als noch vor 10, 20 oder 30 Jahren?Die meisten Trommler die ich kenne die in den Staaten 1 Jahr lang intensiv geübt und an diversen Hochschulen studiert haben, machen zurück in Deutschland nur noch Musik zum Broterwerb. Vor 15 Jahren kannte ich 3 Leute persönlich, die das so gemacht haben. Heute sind es über 10 die in einem räumlich abgegrenzten Gebiet sich um die Jobs bemühen.
Man macht sich glaube ich nichts vor, wenn man den Beruf des Musikers als einen schönen Beruf darstellt. Aussagen wie "Das Hobby zum Beruf machen ist doch toll." oder "Von einer Sache die mir sehr viel Spaß macht auch noch leben zu können ist prima." treffen doch auf die Zunft zu. Die entsprechenden Leute dürfen sich den vielzitierten Kuchen dann teilen. Ich bezweifle aber, dass dieser Kuchen in den letzen Jahren größer geworden ist. Vielmehr erkenne ich deutlich weniger Auftrittsmöglichkeiten (in Form von Clubs & Veranstaltungen) und es finden insbesondere im mittleren und kleineren Rahmen deutlich weniger Konzerte statt. Das müsste dann bedeuten, dass der Wettbewerb unter den (professionellen) Trommlern/Musikern spürbar intensiver geworden ist. Oder?
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Es gibt aber auch Leute die eben soviel Spaß dran haben, dass sie lieber 100 mal als 30 mal auf der Bühne stehen. Hat die Frau daheim auch mehr Zeit für den Postbosten.
Und es gibt landauf und landab die Leute in den Büros die sich darüber definieren, früher als der Chef zu kommen und später zu gehen und den längsten Überstundenbetrag zu generieren. Hat die Frau daheim... -
Zitat
Ich muss zugeben, dass ich nicht wirklich mitreden kann und auch nicht möchte. Ich weiß zwar, wie eine handwerklich gute Band klingt. Nichts gegen all die Coverer, sie sind teilweise wirklich gut und haben bestimmt nicht selten auch Spaß. Aber ich sehe mir niemals Coverbands an.
Das ist eine persönliche Meinung. Aber wenn ich mir die Realität betrachte haben Coverbands im Schnitt sicherlich mehr Publikumszuspruch und erlösen mehr Kohle. Beides zumindest für mich Argumente die das Spielen in einer Coverband sprechen.ZitatIch möchte eigene Musik sehen, Seele, Unterhaltung. Meinetwegen auch Show und Feuerwerk.
Der grüne Teil bezieht sich aus meiner Sicht klar auf "Originals". Die rote Aussage würde ich definitiv eher Coverbands zuordnen.ZitatIch möchte nicht ein Musikstudium hören, sondern Musik. Und wenn jemand weder eine formale Ausbildung hat und auch keine Noten kann noch was von Arrangements versteht, so hat er trotzdem meine allerhöchste Anerkennung, wenn er MUSIK macht. Und DAS sollte gefördert werden, wie ich finde.
100% Zustimmung.ZitatUnd wenn ein Haufen älterer Leute in einem Biergarten Bummsmusik mit Viertelbassdrum hören möchte, dann wird keine Gewerkschaft der Welt den Wirt zwingen können, dort jemanden hinzusetzen, der "qualifiziert" ist (Stichwort Leseautomat) und deswegen mehr bekommen soll. Warum auch? Der leutselige Musikstümper, der vorne sitzt und es zur Kunstform erhoben hat, mit wenig Aufwand maximales Schunkeln zu erzeugen, tuts doch auch.
Und da sind wir in der Realität angelangt.Zitat...lasst uns diesen Fred zweiteilen
a) Hobbyisten
b)Professionelle Musiker
Macht wenig Sinn, weil ein Großteil des Problems zwischen den beiden Gruppen entsteht und eine Lösung (wenn überhaupt) nur unter Beteiligung beider Gruppen realisierbar ist.ZitatDas Argument das wir Berufsmusiker uns den job nunmal ausgesucht hätten und wenn es nicht mehr läuft was anderes machen sollten halte ich für albern.
Und wie sieht es mit den Leuten aus, deren Betrieb oder deren Grube dicht gemacht hat oder den Angestellten "in schweren Zeiten" weniger zahlen oder den Profis im Sportbereich die mitunter Monate kein Gehalt bekommen, weil ein Sponsor abgesprungen ist. Die müssen sich auch alle umsehen, wie die Kröten auf das Bankkonto wandern ohne überfahren zu werden.ZitatJeder der viel Zeit und auch Geld in seine Profession gesteckt hat ob Grafik Designer, Informatiker oder was auch immer sollte auch grundlegend das Recht haben seine Job zu vernünftigen Konditionen ausführen zu können.
Oha. Das ist ein hehres Anliegen/Denken, hat aber aus meiner Sicht mit der Realität nichts zu tun. Das würde ja auch bedeuten, dass es keine Arbeitslosen geben dürfte. Wieso sollten Menschen ohne Ausbildung die gute Arbeit leisten nicht auch gutes Geld verdienen? (Wenn man an dieser Stelle den Umkehrschluss zulässt.)Zitateder der viel Zeit und auch Geld in seine Profession gesteckt hat ob Grafik Designer, Informatiker oder was auch immer sollte auch grundlegend das Recht haben seine Job zu vernünftigen Konditionen ausführen zu können.
Aus meiner Sicht:
1. Weil es ein Hobby ist und daher keine Gewinnerzielungsabsicht besteht.
2. Weil der Hobbymusiker gerne Auftritte bekommen möchte und daher über den Preis in den Markt drängt.ZitatKeiner kann mir erzählen das es auch in einer Hobbyband nicht zu Gagendiskussionen kommt.
Natürlich führe ich seit 15 Jahren in Bands Diskussionen über Gagen. Aber dabei muss ich eben die Konkurrenz (andere Bands) und die Marktgegenseite (Veranstalter) im Blick behalten. Und wenn die Konkurrenz es für 25% weniger macht und der Veranstalter meinen Preis nicht zahlt, kann ich intern soviel diskutieren wie ich möchte. Am Rande: Wie soll sich eine 8 Mann Band mit 3 Leadsängern gegen eine 4 Mann Kapelle rein gagentechnisch aufstellen? Mal angenommen die spielen dasselbe Programm und die Musiker sind vergleichbar gut. Natürlich gibt es dann Qualitätsargumente die für die große Besetzung sprechen aber unter dem Strich wird die große Band in den meisten Fälle nicht spürbar mehr bekommen.ZitatViele meiner Schüler spielen in Hobbybands und zufrieden sind die wenigsten mit den Gagen.
Ich bin auch der Meinung, dass ich für meine Leistung im Beruf zu wenig verdiene. Und nun?ZitatOder glaubt ihr ernsthaft daran das dadurch keine Bands mehr jobs bekähmen???
Theoretisch: Ich habe eine Veranstaltung. Die 7-köpfige Band kostet 500 €. Ich nehme 5 € Eintritt. Es kommen 80-120 Leute. Mal lege ich drauf als Veranstalter und mal mache ich Gewinn. Das ist mein Risiko. Nun will jeder Musiker die Mindestgage von 150 €. Macht 1050 € für die Kapelle. Mein Laden hat aber maximal ein Fassungvermögen von 200 Personen und die kommen auch eigentlich nie. Wie soll ich als Veranstalter mein Geld rein bekommen? Ein Ansatz: Band kassiert nur noch den Eintritt. Das würde aber bedeuten, dass ein Veranstalter mit den restlichen Einnahmen auch die Kosten abdecken kann. Das wird nicht immer funktionieren. Und das wird bedeuten, dass die Bands mehr Kosten (Technik, Personal) und damit mehr Risiko haben. Theoretisch würde dann aber eine gute Band mehr Publikum attrahieren und höhere Eintrittspreise verlangen können. Gute (professionelle) Musiker könnten dann auch mehr Geld verdienen als die Hobby-Combo. Aber wer würde so etwas als Musiker machen? Dazu passt so ein Modell auch nur auf einige Veranstaltungen. Eine Kapelle auf ner Karnevalssitzung kann man so nicht entlohnen. Und Veranstalter von etablierten Veranstaltungen werden einen Teufel tun und den relativ sicheren Gewinn an der Abendkasse der Band überlassen.ZitatNachteile hätte von uns keiner auch wenn manche das gerne so sehen möchten.
Was ist mit denen, die aus welchen Gründen auch immer nicht in die Gewerkschaft reinkommen? Und wer garantiert den Leuten in der Gewerkschaft die Gagen? Gewerkschaft bedeutet vielerorts aber auch, dass sich Leistung nicht lohnt, weil eh alle dasselbe bekommen. Es geht natürlich auch anders - wie Matz über die Handhabung in den Staaten schreibt (doppelte Sätze).ZitatMusik ist ein wertvolles Geschenk welches auch eine Wertschätzung erfahren sollte.
Das ist (leider) die subjektive Ansicht eines Musikers. Musik ist (auch) Kultur. Und Kultur gilt generell als meritorisches Gut. Sprich: Es erhält nicht soviel Wertschätzung durch das Volk wie es viele/Staat wünschen.Den Aussagen von reed311 kann ich mich nur anschließen.

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Zitat
Es gibt sozusagen einen Raum für Hobbybands und einen für die Profis, die sich auch nicht überschneiden.
Das ist im Endeffekt ein gangbarer Weg. Die Frage ist nur, wie man so etwas etablieren kann. Das hängt primär an den Veranstaltern würde ich sagen.ZitatDavon abgesehen finde ich die Diskussion etwas sehr diffus. Es ist weder klar, worüber genau hier geredet wird, noch was eigentlich rauskommen soll. Ist hier denn jemand permanent davon betroffen, dass ihm "Amateure" die Dorffeste und Hochzeiten wegnehmen?
Juan Roos hat zumindest Dorffeste erwähnt, auf denen Bands 600 € bekommen.So diffus finde ich es nicht. Es geht aus meiner Sicht um Mindestgagen, die sich einige professionelle Musiker herbeiwünschen und die Hobby-Musiker für nicht nötig erachten. Im Ergebnis rauskommen wird wahrscheinlich nichts. Wenn man den Markt wirklich auf Hochzeiten und Dorffeste eingrenzt, dann haben wir sicherlich kein wirkliches Problem und kaum Betroffene.ZitatLeider sind viele Coverbands einfach auch schlecht. Die scheinen professionell, haben aber einen ätzenden Frontmann, eine peinliche Show, untighte Bläser etc.
Richtig. Aber es gibt eben auch kaum gute Coverbands, weil es sich in dem Bereich kaum lohnt "wirkliche" Qualität abzuliefern, weil diese von Veranstaltern und Publikum (...Bierzelt...) zu wenig erkannt und gewürdigt wird. Da begeben wir uns dann wieder in den Kreis und drehen uns weiter.ZitatDie beschweren sich dann über schlechte Bedingungen.
Das hatten wir hier noch nicht thematisiert, verstehe ich grade auch nicht.ZitatIch kenne übrigens auch massig Mucker aus allen Bereichen und wenn man mich fragt, sollte man lieber kreative Amateure irgendwie fördern als eine Coverbandgewerkschaft gründen...die immergleichen Schinken hat man doch jetzt auch langsam oft genug gehört. Meine Meinung, versteht sich.
Es gehen trotzdem mehr Leute sich das 1001. mal Summer of 69 anhören, statt zu einer Band die anspruchsvolle Musik mit sinnvollen Texten verbindet. So betrachtet wäre kreative Musik ein meritorisches Gut. Ob man dieses Problem ohne staatliche Eingriffe (Wie Subvention an Theaterbühnen.) in den Griff bekommt ist fraglich. Ob das sinnvoll wäre ebenso.ZitatAber ich denke, es geht um Qualität. Dann kommt auch vielleicht irgendwann Geld. Das ist wie mit dem Üben und der Geschwindigkeit...
Vielleicht irgendwann Geld ist für jemanden der davon leben will/muss eine doofe Situation.Zitatfür wesentlich ansruchsvollere jobs (6 stunden blattspiel und künstlerbegeleitung) mit einer truppe von ziemlich hoch qualifizierten leseautomaten gibt es wesentlich weniger geld. das kann doch eigentlich nicht richtig sein, oder?
Dann hat die FDP mit "Leistung muss sich wieder lohnen" offensichtlich nicht recht.
Spaß beiseite.Ein Aldi-Markt macht in der Regel auch mehr Umsatz als ein Feinkostladen. Ausnahmen gibt es wie bei den hochqualifizierten Blattleseautomaten. -
Zitat von »Seven«
Wo ist es denn anders?Skandinavien
Und wie ist es dort geregelt?
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Da gibt es drei direkt ins Auge fallende Probleme:
1. Der Kunde kann die Qualität eines Profis gar nicht einschätzen.
2. Gute Freizeitler liefern unter Umständen keine schlechtere Qualität als ein Profi ab; zumindest in den Augen des Auftraggebers.
3. Der Kunde ist nicht gewillt den Preisaufschlag für den Profi zu zahlen.Ich änder den letzen Satz mal in "Wenn jemand verlässlich Qualität will, dann ist es wahrscheinlicher das er diese bei vom einem (teuren) Profi geliefert bekommt als von einem Freizeitler."
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Ich glaube halt irgendwie nicht daran, dass sich dieses Problem einvernehmlich lösen lässt. Es gibt ja ähnliche Probleme in anderen Bereichen, wo Professionelle sich von Freizeitlern das Wasser abgegraben bekommen/glauben.
Ähnlich sieht es im Veranstaltungstechnikbereich aus. Die sogenannten "Hobbykistenschlepper" (HKS) stehen in keinem guten Ruf bei den Professionellen. Aber weil "Kisten schubsen, Fader ziehen und Potis drehen" vielen Leuten einfach Spaß macht, tragen die auch keine Gewinnerzielungsabsicht in diesem Bereich mit sich herum. Ähnlich sieht es im Bereich Web Design aus. Wie viele Vereine und auch Unternehmen lassen ihre Web Site lieber von einem machen "der sich das mal selbst bei gebracht hat und dem das einfach Spaß macht" als bei einem entsprechenden Unternehmen vorzusprechen. Ich klammere an dieser Stelle mal bewusst Schwarzarbeit aus und trotzdem kann der Freizeit-Web-Designer zu ganz anderen Preisen anbieten, da er für sich betrachtet ja gar keine Kosten hat.
Und auch für diese Leute muss man Verständnis entwickeln und sie eigentlich sogar loben, denn ohne HKS gäbe es viele kleine Veranstaltungen gar nicht. Und ohne die Hobby-Web-Designer würden viele Vereine und Unternehmen auf eine Online-Präsenz verzichten (müssen). Und dann ist die Frage ob diese Leute einen Markt bedienen, der für Hauptberufliche aufgrund der Tagessätze gar nicht existent ist...
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Aber in den USA dürfte damit das Problem "Hobby-Musiker" vs. "Berufs-Musiker" nicht vom Tisch sein. Und was ist mit Musikern die nicht in der Gewerkschaft sind? Werden die von gewissen Märkten ausgeschlossen? Buchen Studios nur Musiker die in der Gewerkschaft sind? Dürfen in gewissen Clubs nur Bands mit Musikern auftreten die allesamt in der Gewerkschaft sind?
Grundsätzlich finde ich den Ansatz nicht schlecht. Dann habe ich allerdings (provokant gesagt) mehr Profession und weniger Kultur, da unter einem gewissen Budget keine Kultur mehr stattfinden kann, weil alle Kulturschaffenden gewerkschaftlich organisiert sind und entsprechende Veranstaltungen so teuer werden, das keiner mehr hingeht. Da dies offensichtlich in den USA nicht der Fall ist würde mich das Funktionieren des dortigen Marktes sehr interessieren. Ich kenne es eben von einem Kollegen aus den Staaten dessen Interview ich leider nicht mehr finde. Der hat dort einige "Erfolge" feiern können, die auf einen mittelmäßigen mittelhessischen Hobbytrommler doch ganz ordentlich klangen und geht neben der Trommelei trotzdem Burger braten (oder sowas ähnliches), um seinen Lebensunterhalt in LA zu verdienen. Ausgehend von dieser Erkenntnis würde ich das "Funktionieren" des Systems in den Staaten zumindest mal vorsichtig in Frage stellen wollen.
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Wäre interessant zu wissen, wie die Profis in den Bereich gekommen sind.
Sind es Musiker, die früher andere musikalische Betätigungsfelder hatten und dem Ruf des Geld gefolgt sind?
Sind es Musiker, die früher Musik "nur" als Hobby gemacht haben, und nun dank der vorhanden Einnahmen die Musik hauptberuflich betreiben?Ich kenne aus beiden Gruppen einige Vertreter persönlich
