Beiträge von Seven

    Ich scrolle mich durch beeindruckende Bilder eines offensichtlich professionellen Studios und kenne die Angaben zu deinem Kit. Das was ich auf myspace höre passt irgendwie nicht dazu. Das klingt an und für sich nicht schlecht, unter den genannten Rahmenbedingungen allerdings ehrlich gesagt schon; da hätte ich VIEL mehr erwartet. Die Songs gefallen mir zumindest deutlich besser als der Sound.


    Sorry. Aber da würde ich nach dem ersten Höreindruck keine Aufnahme machen wollen. Ich würde soweit gehen und sagen, dass hier User in Eigenregie besser klingende Aufnahmen hinbekommen haben.

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    Wohlgemerkt in Deutschland. Andere Länder andere Sitten. Das ist nämlich nicht überall so...


    Wo ist es denn anders?

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    Wenn etwas Spass macht, macht man es gerne auch für wenig oder gar kein Geld.


    Abseits von der Musik: Wenn ich ein Job-Angebot bekomme was mir inhaltlich 100% zusagt aufgrund der Tätigkeiten und Aufgaben, bin ich eventuell bereit beim Gehalt Abstriche zu machen. Für gar kein Geld geht keiner ARBEITEN.
    Es haben ja auch die wenigsten das Hobby "Stahlkocher" oder "Unternehmensberater". "Musikmachen" ist aber für viele ein Hobby mit dem für einige sehr netten Nebeneffekt, eventuell auch Erlöse generieren zu KÖNNEN aber nicht zu MÜSSEN (Wenn es ein Hobby ist.)

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    Ergo: nur was Kacke ist, muss ordentlich bezahlt werden...


    Du stellst es überspitzt dar aber hast sicher nicht ganz unrecht aber blendest durch die Fokussierung viele andere Bereiche aus.

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    Deshalb treffe ich auch so oft auf Leute, die in ihrem Alltag mit ihrem eigentlichen Job so unzufrieden und frustriert sind, damit aber ganz ordentlich Geld verdienen.
    Zum Ausgleich müssen sie wohl dann am WE für umsonst etwas tun, was Spass macht.


    Kann ja gut sein. Viele Menschen suchen in ihrem Hobby einen Ausgleich. Was ist daran verwerflich? Und haben alle diese Leute die Wahl/Möglichkeiten es zu ändern oder fehlen diesen einfach nur die Eier es zu tun? (ProvokationsmodusON)

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    Ich hab es für mich immer versucht so zu halten, das ich etwas tue, was mir Spass bzw. mich zufrieden und nicht frustriert macht und trotzdem dafür ordentliches Geld zu bekommen.


    Damit bist du für einige ein Vorbild und ebenso von einigen zu beneiden, definitiv von allen zu beglückwünschen.

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    So mancher wundert sich vielleicht, warum er oft so schlecht oder geringschätzig bei seinen Engagements behandelt wird. Das liegt zuweilen auch daran, das da manchmal die Putzfrau nach dem Gig teurer als die Band ist.


    Was ist wenn die Putzfrau davon leben muss, der Musiker den Gig aber nur zum Hobby hat und Mo-Fr sein Geld im Büro verdient. Ich kann damit leben, dass die Putzfrau bei nem Gig den ich spiele mehr als ich verdient. Ich könnte nicht damit leben, dass eine Putzfrau die täglich in mein Büro kommt mehr als ich verdiene. Dann müsste ich mir grundlegend Gedanken machen und etwas ändern.

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    Bietet man eine Leistung mehr oder weniger für lau an, so wird diese Leistung in der Regel auch dort eigeordnet.


    Freibier lässt sich wohl nicht unter diese Regel fassen. Eventuell gibt es auch im musikalischen Bereich Ausnahmen. Zum Beispiel gute Amateurbands die auf Stadtfesten für nicht mal Fahrtgeld spielen. Ich kenn davon einige...

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    Und was die Thesen zum "Markt" angeht, muss man natürlich sagen, das im "normalen" Marktgeschehen Dumping auch nicht zugelassen wird und man da Ärger mit den Wettbewerbshütern bekommen kann.


    Man bekommt ja auch als Hobbymusiker "Ärger" oder zumindest Diskussionen mit Berufsmusikern, wenn man "die Preise kaputt macht" und gar ohne Gage auftritt. Aber da sollte man beiderseits mit Verständnis argumentieren.


    Das Problem liegt in meinen Augen nach wie vor darin, dass die Einen Musik zum Haupterwerb und andere wiederum als Hobby betreiben und wirtschaftlich zum Teil grundverschiedene Perspektiven auf den Sachverhalt haben. Das ist eben ein "Problem" das relativ wenige Angebotsmärkte betrifft. Kein Mensch kommt auf die Idee als Hobby ne Tankstelle zu betreiben und den Sprit zu verschenken oder sich als Maurer seine Freizeit unentgeltlich zu verbringen. Mit den Worten des Finanzamts "Es liegt Liebhaberei und damit keine Gewinnerzielungsabsicht vor."


    my 2 cent.

    Na komm Juan, die Diskussion ist nicht zu Ende und es gibt eben andere Standpunkte als denjenigen den du vertrittst. Wegen mir kann jeder Musiker gerne gutes Geld verdienen. :!:


    Es ist aber sehr einseitig, wenn man nur seinen eigenen Standpunkt als Musiker sieht und den des Veranstalters (oder Technikers oder Gastes etc.) völlig außen vor lässt. Das bedeutet ja nicht, dass man seine Entscheidung an Interessen anderer ausrichten muss, nur ist es eben unfair anderen "Veranstaltungsteilnehmern" generell zu unterstellen, dass sie zu wenig zahlen und so die armen Musiker ausbeuten. Wer als Musiker keine Wahl hat und bei einer Anfrage auch mal nein sagen kann, hat aus meiner Sicht etwas falsch gemacht. Der eine sagt bei 18 weg und bleibt daheim und der andere reizt halt bis 48 und freut sich, dass er das Spiel machen kann und am Ende noch zwei Jungs findet.


    Ich vertrete für mich selbst die Ansicht, dass es sich unter dem Strich für mich lohnen muss.
    Am Einzahlungsschalter zahle ich aber nicht nur Münzen und Scheine ein, sondern auch "Freude über ein gutes Programm", "Spaß mit den Mitmusikern" oder "gutaussehende Blondinen im Publikum". Wenn ich vor lauter schwedischen Beachvolleyballerinnen spielen "müsste", bräuchte ich weder Gage noch ein gutes Programm und würde sogar 300 km Anfahrt auf mich nehmen :D
    Ein Engagement vor 100 Rentern, denen alleine der Aufbau schon zu laut ist und die ausschließlich altdeutsches Liedgut hören möchten, würde ich mir allerdings sehr gut bezahlen lassen und mich am Ende nicht über die angenehme Fülle im Geldbeutel ärgern, wenn ich mit Frau 7 mal wieder im Schuhladen bin...

    Ich kenn durchaus Bands, die im Rahmen der Euro-Umstellung (Betrachtungszeitraum eher 1999 bis 2005) die Gagen pro Kopf und Gig durchaus verdoppeln konnten.


    Wir konnten das BWL-Lehrbuch von 2003 bis 2008 als Coverband ganz gut nachspielen. Für einen Preis x waren wir ganz ordentlich gebucht. Dann haben wir knapp 15% aufgeschlagen und dieses Geld auch in mehr Show & Technik jeweils gesteckt. Damit sank dann aber auch die Zahl der Veranstalter, die uns buchen wollten. Also wurde zwei Jahre später diese Steigerung wieder zurückgenommen, so dass wir knapp über die ursprünglichen Gage ankamen. Mit dieser Gage wurden wir wieder spürbar häufiger gebucht und hatten am Ende unterm Strich mehr. Abgespielt hat sich das Ganze in einem Rahmen um die 2500 € für Band, Technik und Personal.


    "Früher" galt vielerorts bei Festzeltveranstaltungen das Motto "Die Kosten für Band & Technik müssen durch die Eintrittsgelder wieder reinkommen. Wenn der Eintrittserlös hierfür ausreicht habe ich eine finanziell erfolgreiche Veranstaltung." Heute müssen die Eintrittsgelder meist noch weitere Posten decken, die man früher leichter mit einem größeren Gewinn am Catering & Getränkeausschank reinholen konnte und es gibt heute weniger Veranstalter, die eine Veranstaltung aus primär "kulturellen Zwecken" (ja auch Bierzeltkultur ist Kultur) aufziehen.

    Da ich eine neue Band habe die kaum einer kennt und fast alle anderen Bands qualitativ besser sind und bereits "Publikum ziehen" muss ich eben weniger Gage nehmen als die etablierten Bands. Und dann gibt es noch eine Band die noch weniger bekannt ist und die qualitativ noch schlechter ist und auch diese möchte gerne vor Publikum auftreten und nimmt - oh wunder - noch weniger oder gar kein Geld für ein Engagement.


    Und während in der gutgebuchten etablierten Band der örtliche Trommelschullehrer spielt, der mit Musik seinen Lebensunterhalt verdient, spielt in der "halb-schlechten" Band einer seiner Schüler, der mit als "Mit-30ger" mit seinen Kumpels just for fun musiziert und in der "wir spielen für lau kapelle" spielt dann der 17jährige der wiederum ohne Rechnung bei dem "Mit-30ger" Unterricht nimmt.


    Und ein wenig Verständnis für Veranstalter muss man irgendwo auch haben. Diese wollen auch (bestmöglich) von Ihrer Arbeit leben und vor allem ihr Risiko bezahlt bekommen. Ein Veranstalter der eine 100 Mann Crew anheuert und für gut fünfstellig ein Zelt anmietet geht ein nicht unerhebliches Risiko ein. Natürlich ist es bei einem "etablierten Event" ein eher kleineres Risiko, aber damit dieses Risiko kleiner geworden bzw. die Veranstaltung etabliert wurde, ist ein entsprechendes Risiko in der Vergangenheit eingegangen worden.


    Man möge mir einfach mal glauben, dass an einem Event deutlich mehr Kostenarten und Kostenvolumen dranhängen, als einem Besucher oder Musiker erst einmal bewusst ist. Ich habe (bitte nicht unter dem großkotzmodus verbuchen) Live-Auftritte von Bands aus fast jeder denkbaren Perspektive mitgemacht. Als Trommler, als Techniker, als Organisator, für einen Festzeltbetreiber, für eine Universität, für einen Weltkonzern oder auch als Gläserwäscher während der Hauptstoßzeit an der beliebtesten Zapfstelle). Es gibt durchaus gut gehende und etablierte Veranstaltungen, die nur deshalb eine schwarze Null unter dem Strich haben weil einige Personen freiwillig anpacken und ohne Entlohnung mitarbeiten. Und ich finde nichts verwerfliches dabei, wenn jemand mit seiner Veranstaltung einen Profit erzielen möchte. Gerade aus diesem Grund stehen "Corporate Events" ja in dem Ruf, für die Beteiligten Techniker und Musiker lukrativ zu sein (auch wenn das stark nachlässt). Hier zählt unter dem Strich nämlich der gute Eindruck vermittelt durch die gute Gesamtqualität des Event und nicht nur der finanzielle Teil des Events. Eine gute Gesamtqualität eines Events wird sicherlich durch gute Musiker transportiert, aber die sind bei weitem nicht der einzige Faktor und nicht jeder gute Musiker ist teuer.


    Unterm Strich muss jeder wissen wie teuer er sich verkauft und es dann tun oder lassen.

    Jeder Musiker/Veranstalter (Anbieter) nimmt soviel (Gage/Eintrittspreis) er muss/kann/will.
    Jeder Veranstalter/Gast (Nachfrager) zahlt soviel (Gage/Eintrittspreis) er muss/kann/will.


    Ich habe es grade bei einer befreundeten Band mitbekommen. Dort tummeln sich "Profis" (Musiker die außerhalb von Musik keinen Erwerb haben) und "Hobbymusiker" (Musiker die 9-5 einem anderen Job nachgehen) gemeinsam auf einer Bühne. Wenn ich es nicht wüsste, würde ich mich schwer tun anhand der gelieferten musikalischen Performance zu folgern, wer denn nun ein Profi und wer kein Profi ist. Die Profis gehen jeden Abend mit mindestens 200 € heim. Die Hobbymusiker gehen meist mit gar keinem Geld nach Hause, sind aber froh in einer guten Truppe mit guten Leuten gute Musik zu machen, die auch noch an attraktive Gigs kommt.


    Ich bin mal gespannt wie lange diese Vorgehensweise innerhalb der Band "gut geht" und wann der erste Hobby-Musiker aussteigt. Ich würde mal von mir sagen: Wenn ich die Möglichkeit hätte würde ich in einer solchen Band mitspielen. Vielleicht nicht auf Dauer aber ich würde es machen. Denn es ist mein Hobby und macht mir Spaß.

    1. Du brauchst um Dich aufzunehmen keine 7 Mikrofone, kein Interface und keinen Rechner.
    2. Zur Kontrolle dessen was Du spielst und wie Du spielst ist ein Handyrecorder prinzipiell besser geeignet als ein ganzes Set von Mikrofonen. Der Handyrecorder zeichnet sehr ehrlich mit meist 2 Mikros auf, was Du spielst. Der Handyrecorder tut vor allem eines nicht:
    Er gleicht Lautstärkeunterschiede zwischen einzelnen Teilen des Drumkits aus. Beispiel: Du spielst die Becken sehr laut und die Toms sehr leise. Wenn Du alles einzelnen (mit 7 Mikrofonen) aufnimmst, passt du das einfach an und die Relationen passen. Damit hast Du aber kein ehrliches Feedback dessen was Du spielst. Nimmst Du einen Handyrecorder, sagt Dir dieser sehr schnell: Das Set klingt unausgewogen und ich muss meine Spielweise etwas anpassen, wenn ich mich verbessern will.


    Nebenbei ist ein Handyrecorder vergleichsweise sehr günstig, sehr komfortabel und vor allem auch unkompliziert. Es gibt auch Handyrecorder, bei denen man noch externe Mikrofone anschließen kann:
    Der aktuelle Zoom H4n würde zB folgendes unterstützen:
    1. Du nimmst mit den beiden integrierten Mikros dein komplettes Set auf.
    2. Du nimmst mit passenden Mikrofonen dazu noch Bassdrum und Snaredrum auf
    3. Du mixt Dir das passend zurecht.


    Wenn es unbedingt eine Lösung mit 7 Mikrofonen sein muss, dann gibt es hier derart zahlreiche Lösungen, dass es keinen Sinn macht diese hier anzuführen. Und dann benötigst Du für jedes Mikrofon einen Vorverstärker. Ein kleines Mischpult zu kaufen und mit externen Preamps direkt beim Kauf zu erweitern macht in meinen Augen NULL Sinn. Dafür sind Mischpult mit 8 Mikrofoneingängen einfach viel zu günstig. Und dann hast Du immer noch keine Aufnahme im Kasten. Sprich da fehlt noch Hardware und Software.

    14x12 wäre mir zu hoch um es über der Bassdrum zu spielen. Insbesondere bei einer 24er Wumme.
    Dann würde ich eher stattdessen ein 14x14er Floortom nehmen.


    Wobei ich grade bei eine 24er Bassdrum anders aussuchen würde:
    10er-12er Tom gehängt & 16er-18er- Tom gestellt.

    Zu Beginn wäre mir Klavier zu laut, im Verlauf isses mir teilweise fast zu leise. Gut in diese Musik gehört ordentlich Dynamik rein aber ich würde da trotzdem ein wenig gegenarbeiten.
    Einen kleinen Tick mehr Bassdrum und mehr Bass wäre ok. Aber nicht dicker - nur besser wahrnehmbar und auch nicht viel.
    Ansonsten könnte der Mix etwas offener klingen. Das Klavier klingt ein wenig dumpf.

    In der (sehr breiten) Preisregion wirst du mit Sicherheit kein wirklich schlechtes Set finden.
    Allerdings gehen subjektive Meinungen doch relativ weit auseinander. Das hat weniger mit dem einen Zoll mehr oder weniger oder der einen Lage Holz mehr oder weniger oder der einen oder anderen Holzsorte zu tun als vielmehr im Gesamtergebnis.


    Wenn ich allerdings nach der Forenmeinung gehen würde, hätte ich eine Snare in Gebrauch, die mir bei jedem bisherigen Anspielen nicht gefiel ;)
    Aus Friedberg in Hessen kommen heute die gleichen Tips:
    - Besuch mal die Drumstation in Maintail
    - Fahre lieber 1200 km durch die Republik als etwas zu bestellen was Du nicht mal getestet hast. Ich bin auch viel gefahren und (ich wiederhole mich gerne) mit meiner Entscheidung deshalb so zufrieden, weil ich eben überzeugt sagen kann, dass ich alles was seinerzeit in Frage kam auch angespielt habe.
    - Nur dem Tip mit dem Masterworks schließe ich mich nicht an. Denn das Masterworks ist nur EIN tolles Schlagzeug und für mich gleichberechtigt neben entsprechenden Produkten von Tama, Sonor, Yamaha, DW, Mapex oder wie Sie alle heißen...

    Klingt zumindest nach einem Treiberproblem. Falscher Treiber oder halt eben sehr bescheidener Treiber der in dieser Hardware-Konfiguration zu diesen Ergebnissen führt.
    Buffersize vergrößern könnte man probieren. Nur irgendwann wirds zum aufnehmen auch nicht mehr praxistauglich wegen der zu großen Latenz.
    Ansonsten eventuell sie sehr zahlreichen Tipps zur Optimierung in Windows XP testen. Nutzt Du das XP unter Bootcamp?
    Falls ja:
    - Im Taskmanager den Task "Bootcamp" beenden.
    - Write Combining deaktivieren
    - Hardwarebeschleunigung auf "full" setzen
    - Sofern vorhanden "nVidia Powermizer" deaktivieren

    Häng mal nur die eine und mal nur die andere Box dran. Bleibt der PM immer noch im Protect?
    Falls er bei beiden Versionen im Protect bleibt: Kannst du mal ein anderes Boxenkabel nehmen? Kannst du mal eine andere Box dran hängen?
    Immer noch im Protect?