Beiträge von Seven

    Prima.
    Danke für den Link.


    Ist zum Lesen definitiv zu empfehlen. Allerdings empfinde ich manche Aussagen als "zu stark". Wenn da etwas von "falscher" Ausrichtung eines Mikrofons steht, was bei mir selbst in der Praxis nachweisbar zu guten Ergebnissen geführt hat kann ich dem Ganzen nicht 100% zu stimmen. Ich habe es so gelernt - ohne zu behaupten das "mein Ansatz" der bessere oder der richtige ist - dass am Ende nur das Ergebnis zählt und das es "die" Einstellung oder "die" Positionierung nicht gibt. Was man sicherlich sagen kann, ist das man mit gewissen Methoden und Werkzeugen bestimmte Ergebnisse besser oder schlechter erreichen kann.

    Wenn ihr keine Katastrophe wollt braucht ihr einen Techniker mit Sachverstand. Denn selbst die beste pa bringt euch nix, wenn ihr keinen habt der weiß was er tut. Dieser Techniker sollte vorher mit den Rahmenbedingungen kontaktiert werden. Der sagt dann auch "geht" oder "da braucht's mehr Material".

    Das von Thomann empfohlene Equipment taugt.
    Aber letzten Endes wird Dir jeder ein anderes Paket schnüren und hier mal ein Mikro tauschen oder dort mal ein Kabel oder ein Interface.


    In dem Preisrange vom Focusrite Saffire 40 liegen noch diverse vergleichbare Produkte der Konkurrenz.
    Es gibt sicher zu jedem Gerät bei Thomann Testberichte diverser Magaziner oder von Usern, die mehr oder weniger hilfreich sind.
    ABER: Es sind Aussagen zu den jeweiligen Geräten die direkt verfügbar sind.


    Gleiches gilt für die Mikrofonie.


    Sofern dein Rechner Firewire unterstützt würde ich das auch immer USB bevorzugen.

    Das Beta 52 ist mitnichten "grade mal in Mode" sondern seit Jahren ein gewisser internationaler Standard.
    Das D-112 dürfte in Deutschland weiter verbreitet sein als das Beta 52.


    Beides sind Mikros, mit denen man einen ordentlichen Pop-Rock-Bassdrumsound hinbekommt. Wenn man mit dem Sound mit einem der beiden Mikros gänzlich unzufrieden sein sollte, wird der jeweilige Konkurrent keine großartige Verbesserung sein.
    Das E 901 ist ein Grenzflächenmikrofon welches, anders als das SM 91 von Shure, explizit für die Abnahme der Bassdrum konzipiert wurde. C. P. bekommt man mit einem Grenzflächenmikrofon (Ich beziehe mich hier nur auf Shure Beta & SM 91 sowie E 901) einen kicklastigeren (höhenbetonteren) Sound als mit einem "konventionellen" dynamischen Mikrofon (wie zB Beta 51 oder auch D-112). Wenn man auf diesen kicklastigen Sound steht, dürfte eine Grenzfläche prinzipiell den passender Ansatz darstellen. Aus der Erfahrung heraus würde ich dann aber eine wirklich gute und vor allem im Bassbereich potente PA empfehlen, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass Grenzflächen mit kleinen Club-Anlagen (2 Subs - 2 Tops) öfters mal dünn klingen und das "Pfund" bzw. der Druck fehlen.


    Nicht umsonst nutzen einige Kollegen daher ein Grenzflächenmikrofon in Kombination mit einem dynamischen Mikrofon.


    Das D-112 ist ein gutes Mikro. Das Beta 52 ist ein gutes Mikro. Das E 901 ist ein gutes Mikro. Ich würde mich aktuell auf das Beta 52 festlegen. Vor einem Jahr wäre es wohl eher das E 901 geworden...

    Die Mikros taugen. Beim D-112 scheiden sich die Geister. Arbeiten und zu guten Ergebnissen kann man damit auf jeden Fall.
    Willst Du nun mit dem Macbook aufnehmen oder mit dem alten Rechner den du "gefunden" hast? Oder mit beidem aufnehmen?
    Was hast der alte Techner für Spezifikationen?


    Deine Aussagen lassen darauf schließen, dass Du wenig Geld investieren möchtest.
    Wenn Du mit dem Macbook aufnehmen willst und die Kanäle einzeln im Rechner bearbeiten möchtest, kommt nur ein USB-Audio-Interface infrage.
    Wenn Du nur Drums aufnehmen gleichzeitig aufnehmen willst, reichen Dir mit aktuellem Setup 4 Mikrofoneingänge. Wenn Du auch mal an Erweiterung
    denkst oder parallel auch weitere Kanäle (Bass, Gitarre, etc) aufzeichnen möchtest, braucht es eben entsprechend mehr Eingänge.


    Guck Dir eben online die entsprechenden Kandidaten an. Oder mach es so wie die Menschen in der Steinzeit. Geh in ein entsprechendes Fachgeschäft und lass Dich mit Deinem Problem beraten.
    Offensichtlich tut das heute kaum noch einer...

    Ja es sind wohl mittlerweile einige Clubs, die - ich sag mal vorsichtig - komische und auch komplexe Modelle zur Vergütung aufgestellt haben.
    Ich finde es absolut daneben, gegen die Tür zu spielen, Technik mitzubringen, Techniker zu bezahlen, den Menschen an der Kasse (der vom Wirt gestellt wird) zu entlohnen, kein Essen zu erhalten, als Getränke maximal 2 pro Person und da sind große Getränke (Flasche Wasser oder Weizenbier) ausgenommen UND dann am guten Ende noch 40% des Eintritts an den Wirt abzudrücken. Da sag ich ganz entspannt "Nein danke!". Aber offensichtlich gibt es genug Bands, die sich darauf einlassen... Ist für mich eigentlich schon fast "pay to play". Und da hört es für mich persönlich wirklich auf. Unter diesen Umständen überlasse ich den Markt kampflos dem Rest, der damit umgehen kann/will.