Beiträge von Seven

    An der Arbeit würden wir aktuelle sagen:
    "phatte Riespäckt"


    Zum Teil sehr gut. Tolle Fills.
    Ab und an holprig. Aber das weißt Du selbst.


    Was mich stört: Teilweise klingt es wie "Gewichse" oder "Der Trommler wollte einfach mal wieder ein frickeliges Fill".
    Insgesamt dürfte da für mich mehr Struktur an Spannungskurve rein. Insbesondere was Dichte und Art der Fills betrifft.


    Edith wäre gerne mit 16 auch schon so gut gewesen...


    just my 2 cents

    Ich denke die Haltung, dass Musik nichts kosten darf ist mittlerweile bei einigen Personen nicht (mehr) aktuell. Man ist durchaus bereit, einen "angemessenen" Preis für einen Song oder ein Album zu bezahlen.
    Ein zentrales Problem liegt eben in diesem "angemessen". Ein Download lässt sichtbar weniger Kosten beim Anbieter entstehen als die Erstellung, der Vertrieb und der Verkauf einer CD.


    Ob ein Song nun 99 Cent oder 129 Cent oder aber 49 Cent "wert" ist, kann nicht Thema einer Diskussion sein. Der Preis wird auch hier unter anderem durch die Nachfrage und deren Preiselastizität geregelt.
    Natürlich wollen die Anbieter im Endergebnis soviel wie möglich erlösen und die Nachfrager so wenig wie möglich zahlen. Der Preis sollte sich an der Nachfrage orientieren, um für Anbieter wie Nachfrager
    eine faire Situation darzustellen.


    Ein Problem was vor allem Newcomer (sowohl bei Gigs als auch bei dem Verkauf/Download ihrer Werke) haben, ist das man zuerst mit keinem oder niedrigen Preisen in den Markt drängt und sich anschließend schwer tut,
    dem Kunden auf einmal einen regulären bzw. überhaupt einen Preis für das Produkt zu erklären.


    Am besten in der "neuen Welt" gefällt mir das Modell der Ärzte. Auf der Web Site der Band kann man direkt bei der Band alle Songs online erwerben. So ist zumindest denkbar, dass alle Erlöse aus dem Verkauf direkt an die Band fließen. Das wird am Ende des Tages nicht so sein. Ist aber wahrscheinlicher als beim Verkauf im Media Markt oder beim Download aus iTunes. Der Vorteil von iTunes (die große Auswahl) entwickelt sich eben gleichzeitig zu einem potentiellen Problem: Marktmacht.

    Vielleicht einfach mal ganz Konkret:
    Welche Snare (evtl. Baujahr)?
    DW Collectors Finish Ply 14x5,5 Bj. 2005
    Was war der Preis?
    Im Paket mit dem Kit
    Für welchen Stil ist sie gedacht?
    Keine Ahnung. Ich mache Rock-Pop. Das geht.
    Warum ausgerechnet diese?
    Weil diese Snare beim Set dabei war. Weglassen hat preislich keinen Sinn gemacht.
    Welche Felle bevorzugt ihr für diese Snare?
    Amba Coated oben. Amba Snare Reso unten.


    Welche Snare (evtl. Baujahr)?
    Pearl Ultracast 14x5
    Was war der Preis?
    Eingetauscht gegen alte HW, 12er HHX Splash & 13x3 Pearl Picollo Snare bei Drums Direkt
    Für welchen Stil ist sie gedacht?
    Keine Ahnung. Ich mache Rock-Pop. Das geht. Knallt eben sehr gut
    Warum ausgerechnet diese?
    Ich wollte eine schöne knallige Alu Snare. Mitbewerber war ein Pendant von Noble & Cooley. Die Pearl war günstiger und in meinen Augen flexibler was die Stimmung anbelangt.
    Welche Felle bevorzugt ihr für diese Snare?
    Amba Coated oben. Amba Snare Reso unten.



    Welche Snare (evtl. Baujahr)?
    Pearl Dennis Chambers Signature 14x6,5 / Bj. 2009
    Was war der Preis?
    Ein Geschenk
    Für welchen Stil ist sie gedacht?

    Keine Ahnung. Ich mache Rock-Pop. Das geht. Insgesamt sehr, sehr flexibel
    Warum ausgerechnet diese?
    Diese Snare kann von warm bis knallig alles. Aber immer mit ausreichend Bauch/Eiern. Die Abhebung finde ich einfach genial.
    Welche Felle bevorzugt ihr für diese Snare?
    Amba Coated oben. Amba Snare Reso unten.

    Eine sehr gute Band mit einer noch größeren Spielfreude.
    Musikalisch allererste Klasse.
    Sound hätte ich ehrlich gesagt bei diesem Act mehr erwartet.


    Backings waren - sofern gesungen - kaum wahrnehmbar. Das zweite Tom war deutlich leiser als die anderen Toms - den ganzen Abend. Gesang war insgesamt zu leise.
    Ich würde mal sehr stark bezweifeln, dass als OV ein C1000S zum Einsatz kam. Und ein Stereobild (auch bzgl. der Drums) konnte ich schon erkennen. Ich stand ca 5 Meter vorm FoH und das eigentlich zu 99% mittig vor der Bühne. Der Sound war wirklich gut. Aber in dieser Halle habe ich schon besseres gehört und ich hatte erwartet, dass grade bei DMB mich soundtechnisch in dieser Halle etwas anderes erwartet. Zeigt aber auch: Da wird (technisch) auch nur mit Wasser gekocht.


    Vorgruppe fand ich musikalisch für das was sie gemacht haben in Ordnung. Persönlich empfand ich es eher als langweilig.


    Alles in allem ein Top-Konzert, in welches ich leider (auch aufgrund der Aussagen hier) mit wohl zu hohen Erwartungen reingegangen bin. Daher kann ich mich dem allgemeinen Tenor zur Tour nicht ganz anschließen.

    Letzten Endes ergibt sich ein Gesamtsound immer durch sehr viele Faktoren.
    Das ein SM 57 per se und alleine eher "dumpf", "mumpfelig", "wenig crisp", "langweilig" klingt ist eine relativ verbreitete Meinung, der auch ich mich gerne anschließe.
    Trotzdem nutze ich an der Snare am liebsten genau dieses Mikro, da ich im Gesamtkontext eben diese Basis brauche, um den Sound so hinzubekommen wie ich möchte.


    Wenn Du mit einem Opus 87 ein Gate nicht richtig eingestellt bekommt, wird das sehr wahrscheinlich nicht am Mikrofon liegen. Es gibt da so einige Möglichkeiten:
    a) falsche/schlechte Positionierung des Mikros
    b) mangelnde Fähigkeit/Erfahrung das Gate "richtig" einzustellen
    c) ausgewogenes Trommeln ("die Toms werden gestreichelt während Becken und und/oder Snare gedroschen werden")
    d) unpassender Aufbau (Die Becken hängen zb. viel zu knapp über den Tom(mikros).)


    ---> Bitte die oberen Zeilen nicht in den falschen Hals bekommen, sondern als konstruktive Kritik auffassen.


    gruß,
    7

    Der "Klangverlust" hängt auch vom Schaden ab.
    Ich hatte meine kaputten Becken (2002er und 3000er Paiste) meinem kleinen Cousin für sein Basix "geliehen". Die klingen mit Riss meist noch besser als die meisten "Billigbecken".

    1. Die SAE-Absolventen die ich kenne haben in ihrer dortigen Zeit nichts gelernt, was Sie für Ihren Job großartig weiter gebracht hat. Der Vorteil ist - wie bereits erwähnt - der Zugang zu hochklassigem Equipment zum arbeiten. Was auch ein Problem darstellt. Denn "draußen in der Realität" hat der SAE-Absolvent meist deutlich schlechteres Equipment zur Hand und wird mit Problemen konfrontiert, die man so in der SAE gar nicht vermittelt bekommt.


    2. Ein Live-Crash-Kurs ist durchaus sinnvoll. Allerdings braucht man dafür lange nicht soviel Geld auszugeben. Ich habe sowas schon desöfteren von Musik-Läden als kostenfreie Workshops gesehen. Natürlich in sehr kleinem Umfang. Für absolute Rookies trotzdem empfehlenswert.


    3. Ein Studio-Crash-Kurs kann ebenfalls sinnvoll sein. Aber auch hier würde ich maximal ganz kleines Geld investieren.


    4. Alle Theorie ist grau. Letzten Endes lernt man über die Praxis. Indem man entweder selbst Hand anlegt und gefordert ist oder eben einem Kollegen längere Zeit über die Schulter guckt, der Live oder Studio schon länger betreibt.


    5. Frage doch mal bei einem PA-Verleiher oder einem kleineren Studio an, ob Du als Stagehand oder Kabelwickler/Kaffeekocher mal paar Tage arbeiten kannst und dafür im Gegenzug bei der Arbeit zuschauen und bei Gelegenheit Fragen stellen kannst. Ich denke bei einem Studiotag oder einem Gig mal einem Techniker über die Schulter schauen und DANACH (weil bei der Arbeit hat der Gute meist keine Zeit) Fragen zu stellen, dürfte dich einiges weiterbringen und kostet nix.