Beiträge von Seven

    Ich habe ähnliches "früher" mit einem 50 € MP3-Player mit Line In gemacht. Um sich einen Eindruck zu verschaffen, was da so auf der Bühne passiert langt das imho völlig aus. Nun nehme ich die Gigs (und auch alle Proben) mit dem H4 auf. Ich habe hier - weil die Karte voll war - auch mal in 96 kb/s und auch mal in 64 kb/s aufgenommen. Ist alles andere als audiophil, aber um zu hören ob jemand schepp singt oder ein Fill nicht sitzt reicht auch dies aus.


    Livemitschnitte aus dem Mischpult heraus sind meist sowieso derart kompromissbehaftet, dass die Komprimierung nicht mehr so stark ins Gewicht fällt. Unschöne digitale Artefakte sollten aber dennoch nicht entstehen.

    Ein hochwertiges Mischpult wäre ein Midas XL4, XL 8oder ein Yamaha PM 5000 oder PM1D, um damit schon "obenrum" einiges genannt zu haben. Solange es Mischpulte für den Gegenwert eines Hauses gibt, kann man für dreistellige Beträge wohl kaum ein "hochwertiges Mischpult" erwarten.


    Wo liegen die Schwächen eines Alesis Multimix?
    - Die Preamps klingen eben nicht so gut wie bei besseren/teureren Mischpulten.
    - Der EQ ist von den Bearbeitungsmöglichkeiten gegenüber besseren/teureren Mischpult sehr eingeschränkt.
    - Es fehlen einige Funktionen gegenüber besseren/teureren Mischpulten gänzlich.


    Ich will nicht sagen, dass ein Alesis Multimix nichts taugt (ich kenne das Pult relativ gut), aber nach oben ist da SEHR viel Luft....


    Guck dich einfach mal auf den Web Sites von Midas, Yamaha Pro Audio, Soundcraft, Allen & Heath oder anderen um und Du wirst viele Mischpulte finden, die zuerst vom Preis aber auch qualitativ über Deinem Alesis liegen.


    gruß,
    Jan


    Es geht mir persönlich nicht darum, die GEMA zu verteufeln oder eine Preiserhöhung für die Verwertung und Aufführung geschützter musikalischer Werke generell in Frage zu stellen. Da aber alle Unternehmen weltweit, nicht erst im Zuge der aktuellen "Krise" ,aufgefordert sind, Transparenz zu zeigen und Strukturen und Prozesse nachvollziehbar offen zu legen, sehe ich keinen Grund wieso die GEMA nicht von höherer Stelle zu einer entsprechenden Offenlegung von Zahlen, Daten und Fakten angehalten werden sollte.


    my 2 cents

    1. Ein Mischpult ist dann "richtig" eingestellt wenn es "gut" klingt.
    2. Ein Patentrezept oder den einen richtigen Weg zum guten Sound gibt es nicht.
    3. Ein Alesis Multimix gehört leider nicht zu den besseren Mischpulten. Es gibt viel mehr bessere Mischpulte, aber auch einige schlechtere.



    Ich persönlich gehe meist wie folgt vor:


    - Ich aktiviere PFL/Solo im entsprechenden Kanal, um den Pegel sichtbar zu haben (in der Regel via LED Kette)
    - Je nach Mischpult pegele ich nun mit dem Gainregler und dem PAD das Signal ein. Wie ich einpegele hängt von der Art der Signalquelle, der zu erwartenden Dynamik sowie des Mischpultes ab. Es sollte genügend "Headroom" bleiben. Also auch wenn der Gitarrist sich später mal einiges lauter macht (bzw. wenn dies zu erwarten ist) sollte/darf das Signal nicht clippen. Digitale Mischpulte dürfen NIEMALS im Eingang überfahren werden. Analoge Soundcraft Mischpulte stehen in dem Ruf, sehr "heiß" gefahren werden zu müssen. Hier können dann eventuell auch mal rote Lampen angehen, ohne dass es wirklich zu hörbaren Verzerrungen kommt.
    - Im Normalfall fasse ich nach dem Einpegeln den Gain Regler nicht mehr an. Da sich spätere Änderungen im Betrieb nicht nur auf den Main Mix sondern auch auf alle anderen (Monitor)-Mixe auswirken. Sprich: Wenn der Sänger zu laut wird und ich ihn dann am Gain runterregeln muss kann ich das über den Fader für den Main Mix ausgleichen, allerdings wird der Sänger aber auch auf allen Monitoren leiser, was dazu führen kann, dass der Sänger sich nicht mehr hört... --> Un-Gut.



    Im Endeffekt muss es klingen und sollte nicht übersteuern. Auch sollte man sich bewusst sein, welche späteren Änderungen welche Konsequenzen haben. Wenn ich zB alle Fader auf 0 dB fahre und den Master ebenfalls sowie die Gains runterregle, wie mache ich nachher alles lauter, wenn ich mit den Fadern nach oben keinen Regelweg mehr habe?




    my 2 cents

    60% vom NP übern Daumen ist als Richtlinie für gebrauchten Drumkrams in Ordnung denke ich. Wenn das Ding ohne wirkliche Gebrauchsspuren und technisch 100% in Ordnung ist, dann würde ich vielleicht bis zu 70% vom NP sagen. Sprich knapp über 200 €...

    So handhabe ich das eigentlich seit Jahren und hatte es seinerzeit mit dem betreuenden F-Amt auch so "vereinbart".


    Ich mache eine Gewinnermittlung für das gesamte Jahr und verteile den Gewinn (zu gleichen Teilen, weil der GbR Vertrag das so vorsieht) auf die einzelnen Köpfe. Natürlich werden die Gagen direkt ausgezahlt und nicht am Jahresende. Ich kann aber mittels Verträge, Quittungen und Kontoauszügen belegen welches Geld wodurch reinkam und welche Ausgaben die GbR hatte.


    Das ist dem Finanzamt so genehm und auch alles dokumentiert und nachvollziehbar. Macht es natürlich für die Erklärung einfacher als an dieser Stelle Entnahmen etc. einzuplanen.


    gruß,
    Jan


    (der hier nur von seinen eigenen Erfahrungen in diesem Kontext berichten kann und keine rechtlich fundierten Aussagen treffen kann und will)

    Ich habe an der Uni angefangen zu arbeiten in 2006. Damals waren von 20 Leuten (studentische Hilfskräfte, wissenschaftliche Mitarbeiter, Prof) insgesamt 2 Mac User. Nun sind wir bei 26 Personen am Lehrstuhl 12 Mac User. Und sogar die größten Kritiker haben einen Wechsel bereits in Erwägung gezogen. Andere schließen ihn kategorisch aus, da es wichtige Anwendungen auf dem Mac schlichtweg nicht gibt.


    Ich musste auch mal auf einen Drucker Treiber warten, da der Drucker neu war und es zu Beginn nur Windows Treiber gab. Die erste kabellose 39 Tasten Mouse musste ich umtauschen, da es keinen Mac Treiber gab (Muss man eben beim Kauf drauf achten). Die Mouse war zwar nutzbar aber eben ohne sämtliche Sonderfunktionen. Mein Mac hat sich auch EINMAL aufgehängt. Und ich nutze nach wie vor mein Dell Notebook, da mir manche Anwendungen auf dem Mac fehlen und sich das Office 2007 unter Windows für mich besser anfühlt als das Mac Office 2008 und zudem keine Probleme beim Austausch von docx, xlsx oder pptx auftreten.


    Mein Mac ist bei gleichem Arbeitsspeicher und nur wenig schnellerem Prozessor spürbar schneller als mein insgesamt 1000 € finanziell gewichtigeres Dell Notebook. Die Haptik und Optik des MBP ist für mich deutlich über der eines professionellen Dell Notebooks.


    Nun stand bei meinen Eltern ein neuer Rechner an. Die tun sich seit jeher am Windows (XP) Rechner schwer (seit Windows 98 und trotz Schulungen, Erfahrungen und ewigen Sohn-Support). Nach langem Überlegen habe ich mich durchgerungen und meinen Eltern einen iMac hingestellt. Was soll ich sagen, es ist nun nicht alles gut und Problemlos aber die SMS oder Mails mit "Komm doch mal heim, ich finde was nicht" bzw. "Hier geht wieder was nicht" sind bedeutend weniger geworden.


    Ein Mac ist weder Wunderwaffe und noch weniger ein Alleskönner. Die Verbindung eines OS mit einer überschaubaren Anzahl von Hardware bringt selbstverständlich gewisse Vorteile. Für Optik & Haptik zahlt man bei Apple Produkten genauso wie Image und Namen obendrauf. Das muss jeder selbst wissen ob er das will/braucht. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Mac würde aber auch mittelfristig nicht auf einen Windows Rechner verzichten wollen.

    Ich habe auf meinem alten Ayotte und auf dem Pearl getestet:
    - Amba coated
    - PS III clear
    - PS III coated
    - EMAD
    - Pin Stripe


    --> Auf dem Pearl ging PS III EMAD am besten. Auf dem Ayottte ging EMAD gar nicht sondern PS III coated.


    Auf dem DW hab ich auch PS III in coated und clear sowie Superkick I probiert. Hier bin ich mit PS III in clear bislang am zufriedensten.


    Will sagen: Nicht jedes Fell funktioniert auf jeder Bassdrum gleich gut. Ich wäre daher vorsichtig mit Aussagen wie: X ist immer besser als Y.
    Ich probiere auf dem DW vielleicht demnächst mal das EMAD aus. Wobei ich mit dem PS III clear aktuell sehr zufrieden bin....

    Du hast also noch kein anderes Kabel probiert und auch noch keinen anderen Rechner? Kannst Du denn überhaupt ausschließen das es an anderen beteiligten Komponenten liegt?

    Apple ist nach wie vor viel Marketing.
    Meiner Meinung nach stellt erst das 15" Macbook Pro mit dedizierter Grafikkarte ein Macbook PRO dar. Mit 1800 € ist dieses dann auch nicht günstiger geworden. Unter Umständen (wie zb für mich) käme unter diesem Modell kein Apple Notebook in Frage. Ein Kollege der sich das kleine alte Unibody Macbook holen wollte und gewartet hat, freut sich nun über einige sinnvolle Neuerungen, 50 € weniger auf der Rechnung und das Label "Pro".


    Man sollte imho beim Kauf eines Macbooks ganz genau hinsehen und auch genau seine eigenen Anforderungen kennen, um weder zuviel Geld zu versenken noch beim Arbeiten eingeschränkt zu sein.


    13" wären mir für geplante Audio und Videobearbeitung einfach zu klein. Als kleines schickes Notebook für Office & Internet mag das passen.

    Ich würde Ausschau halten nach einem gebrauchten ehemals hochwertigen (und teuren) Notebook von IBM/Lenovo, Sony, Samsung oder Dell mit Garantie (generalüberholt).
    Das Ding sollte dann eine dedizierte Grafikkarte besitzen. Eventuell tauscht Du noch die Platte aus und bohrst den Arbeitsspeicher auf 2 Gig auf.


    Ich habe früher mit solchen Geräten ordentlich Homerecording betreiben können. Vor 2 Jahren habe ich mein Acer Notebook für 320 € verkauft auf welchem ich den Audio Part unserer Live-DVD mit 52 Spuren gemixt habe.

    Ich würde wegen FW auf das Pro setzen und würde vermuten, dass Firewire Interfaces in den kommenden 2-4 Jahren nicht vom Markt verschwinden werden sondern in ähnlichem Umfang wie heute zu finden sind.
    Das Keynote in iWorks ist ein prima Präsentationsprogramm. Ansonsten nutze ich das MS Office 2008 in der Mac Version. Kostet in der Home Version auch keine 100 € und gibt dem User der vom Windows Rechner kommt zumindest eine etwas vertrautere Umgebung.


    Ich muss zugeben, dass mich die Kompatibilität der Office Dokumente bislang von einem vollständigen Wechsel zum Apfel abgehalten hat. Klar kann man mit Parallels oder Bootcamp auch XP laufen lassen und auch das hab ich schon getan, aber ich bin damit nicht so ganz warm geworden. Daher arbeite ich sowohl im Home Office als auch an der Arbeit weiterhin mit einer XP Büchse parallel. Bei aufwändigen Präsentationen, Dokumenten oder Tabellen verhauts halt zwischen Mac-Office und Windows-Office schon desöfteren etwas. Wer hier nicht viel in der Gruppe arbeitet und daher nicht darauf angewiesen ist, dem kann das egal sein.


    7200er ist sicher für die "normale" Recordinganwendung nicht zwingend nötig. Es ging ja früher auch mit 4200er Platten. Ich würde es aber trotzdem wählen.


    Fazit: Nach dem Motto "keine halben Sachen" lieber die 350 € mehr ausgeben und sich über ein tolles Betriebssystem und ein prima Produkt freuen. Es ist sicherlich ein wenig Voodoo dabei und wenn man anfängt zu rechnen, dürfte man den Mac nicht kaufen. Allerdings hat es in meinem Umfeld keiner bereut (und da sind in den letzten 2 Jahren einige migriert).