Beiträge von Seven

    Bring 10.000 € mit und wir gehen einkaufen. Ich nehme 10% Beraterhonorar und Du wirst am Ende sehr zufrieden sein mit dem Drumset...

    Du hast dir echt schon einiges an Fertigkeiten erarbeitet. Groovt grösstenteils sehr gut. Manchmal gehst du zu sehr ans Limit, so dass es etwas ungenau wird und holperig klingt.
    Selbst wenn du einen Gang zurückschrauben würdest wäre es immer noch Klasse und es klänge wesentlich aufgeräumter und souveräner.


    +1

    ein paar gute ideen. teilweise feeling zu erahnen.
    insgesamt leider chaotisch, ohne erkennbare struktur und an vielen stellen holprig.


    hat was von "mit dem set die treppe runtergefallen"


    Zuviel der Ehr. Würde mich freuen, wenn Du Deinen Ton ein wenig unter Kontrolle bringen könntest, um die sachliche Diskussion an dieser Stelle nicht driften zu lassen.
    1. Was bringt es? Es bringt die Gewissheit, dass er auf Dauer in seinem Leben ein finanzielles Problem bekommt. Er sollte also Konsequenzen daraus ziehen, von denen eine mögliche Konsequenz wäre, sich einen anderen Beruf zu suchen, mit dem er seinen Lebensunterhalt finanziert bekommt.
    2. Bereits in der wirtschaftswissenschaftlichen Theorie ist das Gebiet der Gewinnmaximierung nicht trivial. In der Praxis ist es leider bedeutend schwerer. Eine Gewinnmaximierung würdest Du erreichen, wenn Du von jedem Kunden die maximale Zahlungsbereitschaft abschöpfen würdest. Kunde A sind deine Dienster 29,39 € pro Monat wert. Bei 29,40 € würde er sich einem Konkurrenten zuwenden. Kunde B zahlt dir gerne 87,12 €, weil Du so ein tolle Kerl bist. Bei 87,13 € würde er aber dann einen noch tolleren Kerl nehmen. Und meine Schwester kann mit Trommelunterricht nix anfangen, würde aber bei 5,32 € im Monat nicht nein sagen. Bei 5,33 € sagt sie dann nein. Wie willst Du dem einen Kunden verkaufen, dass er für die selben Leistung mehr zahlen soll? Womit wir beim Thema Preisdifferenzierung angekommen wären. Wenn Du eine Unterrichtsstunde in München für 40 € anbietest und eine in Buxtehude für 20 €. Dann wird der Münchner kaum auf die Idee kommen, nach Buxtehude zu fahren um für 20 € weniger dort dieselbe Leistung zu erhalten. Er wird sich zwar eventuell verarscht vorkommen aber er kann nichts dagegen machen außer sich einen anderen Lehrer zu suchen. Du könntest auch am selben Ort die Schüler für 20 € auf Pearl Export trommeln lassen oder aber für 40 € auf einem 8-Tom-Ayotte-Kit. Da würde eventuell schon einer sagen, hier das doppelte Geld ist mir das wert.


    Die Kunst besteht bei der Preissetzung darin EINEN Preis zu finden/setzen, der für ausreichend viel Kundschaft sorgt (weil er so günstig ist) und auf der anderen Seite Deinen Lebensunterhalt sichert (weil er so hoch ist).
    Mal angenommen Du brauchst 1000 € im Monat. Dann kannst du es gerne versuchen im Monat eine Stunde Trommelunterricht für 1000 € anzubieten. Wenn das jemand zahlt wäre doch prima. Alternativ kannst Du auch 2000 500 Stunden Unterricht a 50 Cent 2 € pro Stunde anbieten. Es könnte gut sein, dass Du auch entsprechenden Zuspruch bekommst wenn Deine Leistung entsprechend gut ist. Beides sind allerdings offensichtlich sehr unrealistische Szenarien. Es wird sich also irgendwo in der Mitte abspielen. Mit jeder Preiserhöhung gehst Du aber das Risiko ein, dass Dir Kunden weglaufen.


    Exkurs: Tankstelle Shell und Aral stehen nebeneinander. Immer gleich teuer. Denkt sich Herr Shell: Ich habe doch 1000 Stammkunden die immer zu mir kommen und sich freundlich und nett mit mir unterhalten und das seit Jahren. Die kaufen sogar Ihre Brötchen bei mir und waschen immer das Auto hier. Da ich außer der Stammkundschaft keine Kunden brauche, weil die genug bringen nehme ich mal eben 10 cent pro Liter mehr. Was wird passieren? Eventuell kann er sogar einen Cent teurer sein ohne große Verluste befürchten zu müssen. Womit wir beim Thema "Preiselastizität der Nachfrage" wären...

    Moin,
    würde ich sagen:
    - gebrauchtes Set
    - Hersteller ist nicht so wichtig
    - Kessel würde ich einige zur Auswahl haben wollen (Toms sowohl klein als auch groß: 8-10-12-16-18 oder so)
    - Eventuell auch paar verschiedene Snares (3,5" / 6,5" / 8" oder so)
    - Becken würde ich mehr Aufmerksamkeit schenken, da man dort mit dem Stimmschlüssel nicht nachdrehen kann
    - Hardware sollte tauglich sein, damit im Studio nichts klappert

    svään:
    Zum Thema "Markt und Preistheorie" empfehle ich die Lektüre einschlägiger Werke.


    @Topic:
    Ich vermute, dass viele hauptberufliche Trommler die Augen vor der Realität gerne verschließen, weil der Traumberuf eben nicht ausreicht, um auf Dauer davon leben zu können. Selbstverständlich gehört ein Part "BWL & VWL" sinnvoller zur Ausbildung von Personen, die für ihren Lebensunterhalt selbst verantwortlich sind. Ich habe es leider grade (in einem anderen Berufsfeld) in der Bekanntschaft miterlebt.


    Eigener Laden. Insolvent. Warum? Weil der nette Herr sehr viel Spaß an der Arbeit hatte, aber betriebswirtschaftliche Grundlagen völlig außer acht gelassen hatte (aber auch nie gelernt hat), dass ihm der Verlust erstmal egal war. Dann hat er sich eine eigene Scheinwelt aufgebaut, in der alles gut war. Dann gabs einen Big Bang und nun tuts sehr weh. Leider.