Beiträge von Seven

    Moin,


    auf den Rat eines sehr geschätzten Kollege habe ich mir der Tage zwei Mikrofone von LD Systems vom Typ D1009 bestellt. Ich hatte die Teile nun erstmals im Einsatz und bin sehr angetan davon. Verglichen habe ich Sie bislang mit AKG C391B und Audio Technica AE 5100 und muss sagen: Ich bin mehr als überrascht.


    Für 55 € pro Stück erhalt man ein Kondensatormikrofon ohne den nervigen Höhenboost vieler günstigen Konkurrenten im Budget-Segment. Bei Gelegenheit werde ich mal ein paar Samples erstellen. Bitte keine Wunder erwarten für das kleine Geld. Aber als tauglich würde ich dieses Mikro schon einordnen.



    Negativ: Die Klammer ist Mist und wird sicher bald brechen und das Mikrofon ist nicht unbedingt dezent in der Optik.


    Ich wollte eigentlich davon 2 nur testen und mir demnächst ein paar NT-5 zulegen. Eventuell gibts aber nun noch ein paar weitere D 1009.

    Ich sehe das gar nicht soweit driften:
    Der hohe Anteil von "Hobby-Leuten" in gewissen Bereich beeinflussen die Preisstruktur. Preisstruktur --> Markt -->Passt zum Topic --> Grund für vielerorts zu niedrige Sätze für Berufsmusiker
    Und der Kunde ist am Markt der wichtigste Teil. Ohne Kunden gibts keinen Markt. Ente Gelänte.


    Glücklich ist der, der seine Preise am Markt selbst bestimmen kann, weil er eine einzigartige Leistung erbringt oder in für den Kunden relevanten Punkten deutlich besser als seine Konkurrenz ist und das den Kunden auch bewusst machen kann.

    Moin,


    ich finde grade der Vergleich mit Web-Designer, Grafiker oder Steuerberater ist an der Stelle (un)passend. Denn auch hier wird viel "nebenbei für andere für kleines Geld" gemacht, weil man ja hobbymäßig bissi was in den Bereichen drauf hatte.
    Das mit dem solidarisch erklären ist nett gedacht wird aber nicht funktionieren. Es gibt einfach zuviele Musiker, denen das Geld völlig egal ist und die auch mal für lau oder kleines Geld einen Job übernehmen einfach weil es Ihnen Spaß macht.

    Ich würde die Problematik nahe an einem ähnlichen Themengebiet sehen: Semiprofessionelle Veranstaltungstechnik.


    Auch hier gibt es - je nach geographischer Lage - (zu) viele Anbieter, die von den Einnahmen durch die Tätigkeit nicht leben können müssen, weil Sie es "nebenbei" betreiben. Da wird eben mal ein Gig einer Band für ne Kiste Bier tontechnisch betreut oder der Tagessatz beträgt 120 € schwarz oder auch 180 € mit Rechnung.
    Rechnet man das auf die Stunde runter kann man sich fast wieder ans Regale einräumen machen. Nun gibt es fertig Ausgebildete, teilweise sogar Studierte oder Techniker die einen Meister gemacht haben und gerne mit Ihrer Tätigkeit die Familie hinreichend satt bekommen möchten. Wenn ich an 5 Tagen die Woche 120 € nach Hause trage, dafür jeweils 12-16 Stunden malochen muss und am Ende als "Selbstständiger" noch alle anfallenden Ausgaben zu tragen habe wird schnell deutlich, dass dies nicht funktioniert. Es gibt aber sowohl auf dem Veranstaltungstechnikmarkt als auch auf dem Markt "Schlagzeuglehrer" sehr viele Anbieter, die eben nicht direkt gewinnorientiert arbeiten oder davon leben müssen. Diese machen den "Hauptberuflern" die Preise kaputt, aber auf der anderen Seite vieles möglich, was mit Stundenlöhnen von 30 € aufwärts eben nicht realisierbar wäre.


    Und wenn ich es mal (theoretisch) so betrachte:
    Ich will Schlagzeugunterricht nehmen. Mir ist egal ob der Lehrer in NY, LA oder Buxtehude auf der Akademie war und ob er das hauptberuflich macht.

    Wie du schon gesagt hast, führen viele Wege zum Ziel.
    Welchen man einschlägt bleibt jedem selbst überlassen.


    Ich finde es prima wenn die Leute hier deine und meine Vorgehensweise lesen können und sich so jeder selbst seine Gedanken machen kann wie er es haben möchte.
    beste Grüsse


    So schauts aus. Es gibt nunmal kein Patentrezept für guten Sound.

    Kommt sich auf die individuellen Konditionen des Versenders an. Thomann nimmt für den umgekehrten Weg wohl 10 € auf die Insel. Wenn ich von hier mit DHL ein einziges Paket bis 20 Kilo schicken möchte bin ich über 30 € los.
    Für ein komplettes Doublebass-Kit wären demnach - wenn es kein großer Store ist - 60 Euro nicht direkt viel...

    Zum Glück sind Noten nicht alles und leider auch zum Teil überbewertet. Rosanna Note für Note ist eben meist nicht das was Jeff damals in die Welt gesetzt hat... (Ersetze bei Abneigung gegen Toto Jeff durch X und Rosanna durch Y)

    2 von den 3 leuten gehen von einem sehr eingeschränkten Overheadkonzept aus, nämlich die Bässe abzusenken und die höhen anzuheben.
    Das ist aber streng genommen dann keine Overheadfunktion des mikros mehr sondern die Abnahme der Becken.
    Overheadmikros haben die Funktion das Schlagzeug insgesamt möglicht gut abzubilden, Wenn man unter 500 Hz wegschneidet und die Instrumente nur durch closemikings abbildet, dann klingt es einfach nicht wie mit overheads aufgenommen.
    Es klingt dann wesentlich weniger räumlich, sehr direkt und von der Hörgewohnheit eher nach Metal.


    Genau das was Du beschreibst, ist aber die Vorgehensweise von sehr vielen Techniker oder solchen die meinen Sie wären Techniker. Und ich muss zugeben, ich mache es meist auch genauso. Es muss anschließend nicht nach Heavy Metal klingen. Man kann sich darüber streiten, ob das was Du beschreibst nicht eher die Aufgabe von Raum-Mikrofonen ist oder ob die nuancenreiche Wiedergabe des Schlagwerks primär die Overheadmikrofone adressiert. Wer viel Kontrolle hört und (sowohl live als auch im Studio) A/B vergleicht, wird zumindest das mit den "Höhen reindrehen" meist lassen. Das Absenken der unteren Mitten und Bässe kann oft auch sinnvoll sein, um in diesem Bereich auftretende Phasenprobleme in den Griff zu bekommen.


    Wie auch immer: Erlaubt ist was gefällt und klingt und es gibt viele Graustufen zwischen schwarz und weiß.


    my 2 cents.

    Keine Ahnung wie die Schorndorfer so sind. In Koblenz zahle ich aufgrund bislang immer überragender Beratungsleistung und sehr freundlichem Personal gerne auch mal 2 € mehr...


    ich glaube hier is der hase im pfeffer. dein sparsamer Umgang mit Geld in allen denkbaren Ehren, aber man soll auch nicht von jedem teil aufm markt gleich gute leistungen erwarten. You get what you pay (das stimmt viel öfter als man denkt). Und wenn die Teile tatsächlich nur ein 6" Splash halten sollen, sind die günstigen Stative 100%ig auch langfristig ne gelungene Alternative. Aber wenn du mal den Aufbau änderst und dann hängt ein 20er Ride dran. oder wenn du nach 15 Jahren eine Bilanz ziehst, ob der Pearl/Tama oder der Fame besser durchgehalten hat, kann ich dir das ergebnis (wahrscheinlich) verraten. Ich will dir um himmels willen nichts aufzwängen, aber du wolltest doch rat haben. und meine erfahrung und die von leuten, die das ebenfalls beurteilen können, ist eben die, dass es zwar tausende 20 jahre alte Pearlständer gibt, aber äußerst wenige aus tieferen Regionen.
    Diese Fame (oder andere in der kategorie) kosten auch 100€ (2 Stk. mein ich). Ich würd einfach noch 40 drauflegen und die nächsten 20 Jahre damit glücklich sein.


    trotzdem: wenn dir diese dinger zusagen und es damit positive erfahrungsberichte gibt ---> nichts wie gekauft. ;)


    Prima... Genau das wollte ich schreiben ;)

    Moin,
    verabschiede Dich doch erstmal (durch eigenes Testen) von der Vorstellung, dass Zildjian generell teuer und Y generell billig ist.
    Zildjian bietet - ebenso wie Paiste mit den PST 5 - günstigere/billigere Becken für den schmaleren Geldbeutel an.


    Einen Überblick kannst Du dir auch auf den Web Sites der großen Herstellermarken holen:
    http://www.paiste.com
    http://www.sabian.com
    http://www.zildjian.com


    Weiter gibt es natürlich viele weitere Firmen, die Becken auf den Markt werfen. Hier im Forum findest Du einige User mit Diril, Stagg oder Zultan Becken, die über ihre Becken auch bereits hier geschrieben haben. Diese Hersteller/Marken bieten Dir meist ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis; ob das vom Sound etwas für Dich ist, musst Du selbst herausfinden.


    Und dann solltest Du wissen, dass alles reden und schreiben nichts gegen einen realen Test-Vergleich im Laden/Proberaum wo-auch-immer ist.

    Halbwegs gescheite Trommeln bekommst Du mit Erfahrung auch ordentlich gestimmt. Ein Becken das nix klingt, kannst mit dem Stimmschlüssel nicht dazu überreden, sich deinen Vorstellungen anzupassen...

    Moin,
    ich bin von den Polypropylen Kunststoff-Cases (oft "Drums Only" gelabelt) umgestiegen auf die SPS Bags und sehr zufrieden. Ich habe mein Kit nicht im Truck, sondern im Auto und keine Roadies die mein Set durch die Gegend werfen. Also empfinde ich die SPS Bags als völlig ausreichend und zudem deutlich komfortabler zu transportieren. Die Innenpolsterung ist ne nette Sache und im Falle eines Falls passiert der Trommel auch nix. Ich habe alle Trommeln in SPS Bags und auch zwei Hardwarebags (einmal lang und einmal kurz) sowie das 22er Cymbal Bag was mir sehr gut gefällt. Von meiner Seite: absolute Kaufempfehlung für Trommler die ihr Set selbst bewegen im eigenen Kfz.

    Ich kann mich direkt hinter Hueni anstellen.
    Ich wollte als Jugendlicher (als ich noch Unterricht hatte) eben keine Noten lernen sondern Schlagzeug spielen und Spaß haben. Zwischenzeitlich habe ich es ab und an ein wenig bereut, dass ich es damals nicht ernsthafter betrieben habe. Heute würde ich sagen: Ich habe nichts verpasst, weil ich nicht vom Blatt spielen kann, mir sind keine Jobs flöten gegangen und alles ist gut.


    Ich trommle:
    - zum Spaß
    - gerne in einer Band
    - auf Bühnen vor Publikum
    - Songs die mir Spaß machen


    Ich schreibe mir (mit zunehmendem Alter :() gerne in einer "eigenen Notierungsform" Abläufe auf, weil ich vor Bandproben berufsbedingt oftmals nicht die Zeit finde Songs im Detail ordentlich vorzubereiten.


    Für all dies brauch ich keine Noten. Ich bin nicht stolz drauf, es nicht zu können.