Beiträge von Seven

    2 von den 3 leuten gehen von einem sehr eingeschränkten Overheadkonzept aus, nämlich die Bässe abzusenken und die höhen anzuheben.
    Das ist aber streng genommen dann keine Overheadfunktion des mikros mehr sondern die Abnahme der Becken.
    Overheadmikros haben die Funktion das Schlagzeug insgesamt möglicht gut abzubilden, Wenn man unter 500 Hz wegschneidet und die Instrumente nur durch closemikings abbildet, dann klingt es einfach nicht wie mit overheads aufgenommen.
    Es klingt dann wesentlich weniger räumlich, sehr direkt und von der Hörgewohnheit eher nach Metal.


    Genau das was Du beschreibst, ist aber die Vorgehensweise von sehr vielen Techniker oder solchen die meinen Sie wären Techniker. Und ich muss zugeben, ich mache es meist auch genauso. Es muss anschließend nicht nach Heavy Metal klingen. Man kann sich darüber streiten, ob das was Du beschreibst nicht eher die Aufgabe von Raum-Mikrofonen ist oder ob die nuancenreiche Wiedergabe des Schlagwerks primär die Overheadmikrofone adressiert. Wer viel Kontrolle hört und (sowohl live als auch im Studio) A/B vergleicht, wird zumindest das mit den "Höhen reindrehen" meist lassen. Das Absenken der unteren Mitten und Bässe kann oft auch sinnvoll sein, um in diesem Bereich auftretende Phasenprobleme in den Griff zu bekommen.


    Wie auch immer: Erlaubt ist was gefällt und klingt und es gibt viele Graustufen zwischen schwarz und weiß.


    my 2 cents.

    Keine Ahnung wie die Schorndorfer so sind. In Koblenz zahle ich aufgrund bislang immer überragender Beratungsleistung und sehr freundlichem Personal gerne auch mal 2 € mehr...


    ich glaube hier is der hase im pfeffer. dein sparsamer Umgang mit Geld in allen denkbaren Ehren, aber man soll auch nicht von jedem teil aufm markt gleich gute leistungen erwarten. You get what you pay (das stimmt viel öfter als man denkt). Und wenn die Teile tatsächlich nur ein 6" Splash halten sollen, sind die günstigen Stative 100%ig auch langfristig ne gelungene Alternative. Aber wenn du mal den Aufbau änderst und dann hängt ein 20er Ride dran. oder wenn du nach 15 Jahren eine Bilanz ziehst, ob der Pearl/Tama oder der Fame besser durchgehalten hat, kann ich dir das ergebnis (wahrscheinlich) verraten. Ich will dir um himmels willen nichts aufzwängen, aber du wolltest doch rat haben. und meine erfahrung und die von leuten, die das ebenfalls beurteilen können, ist eben die, dass es zwar tausende 20 jahre alte Pearlständer gibt, aber äußerst wenige aus tieferen Regionen.
    Diese Fame (oder andere in der kategorie) kosten auch 100€ (2 Stk. mein ich). Ich würd einfach noch 40 drauflegen und die nächsten 20 Jahre damit glücklich sein.


    trotzdem: wenn dir diese dinger zusagen und es damit positive erfahrungsberichte gibt ---> nichts wie gekauft. ;)


    Prima... Genau das wollte ich schreiben ;)

    Moin,
    verabschiede Dich doch erstmal (durch eigenes Testen) von der Vorstellung, dass Zildjian generell teuer und Y generell billig ist.
    Zildjian bietet - ebenso wie Paiste mit den PST 5 - günstigere/billigere Becken für den schmaleren Geldbeutel an.


    Einen Überblick kannst Du dir auch auf den Web Sites der großen Herstellermarken holen:
    http://www.paiste.com
    http://www.sabian.com
    http://www.zildjian.com


    Weiter gibt es natürlich viele weitere Firmen, die Becken auf den Markt werfen. Hier im Forum findest Du einige User mit Diril, Stagg oder Zultan Becken, die über ihre Becken auch bereits hier geschrieben haben. Diese Hersteller/Marken bieten Dir meist ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis; ob das vom Sound etwas für Dich ist, musst Du selbst herausfinden.


    Und dann solltest Du wissen, dass alles reden und schreiben nichts gegen einen realen Test-Vergleich im Laden/Proberaum wo-auch-immer ist.

    Halbwegs gescheite Trommeln bekommst Du mit Erfahrung auch ordentlich gestimmt. Ein Becken das nix klingt, kannst mit dem Stimmschlüssel nicht dazu überreden, sich deinen Vorstellungen anzupassen...

    Moin,
    ich bin von den Polypropylen Kunststoff-Cases (oft "Drums Only" gelabelt) umgestiegen auf die SPS Bags und sehr zufrieden. Ich habe mein Kit nicht im Truck, sondern im Auto und keine Roadies die mein Set durch die Gegend werfen. Also empfinde ich die SPS Bags als völlig ausreichend und zudem deutlich komfortabler zu transportieren. Die Innenpolsterung ist ne nette Sache und im Falle eines Falls passiert der Trommel auch nix. Ich habe alle Trommeln in SPS Bags und auch zwei Hardwarebags (einmal lang und einmal kurz) sowie das 22er Cymbal Bag was mir sehr gut gefällt. Von meiner Seite: absolute Kaufempfehlung für Trommler die ihr Set selbst bewegen im eigenen Kfz.

    Ich kann mich direkt hinter Hueni anstellen.
    Ich wollte als Jugendlicher (als ich noch Unterricht hatte) eben keine Noten lernen sondern Schlagzeug spielen und Spaß haben. Zwischenzeitlich habe ich es ab und an ein wenig bereut, dass ich es damals nicht ernsthafter betrieben habe. Heute würde ich sagen: Ich habe nichts verpasst, weil ich nicht vom Blatt spielen kann, mir sind keine Jobs flöten gegangen und alles ist gut.


    Ich trommle:
    - zum Spaß
    - gerne in einer Band
    - auf Bühnen vor Publikum
    - Songs die mir Spaß machen


    Ich schreibe mir (mit zunehmendem Alter :() gerne in einer "eigenen Notierungsform" Abläufe auf, weil ich vor Bandproben berufsbedingt oftmals nicht die Zeit finde Songs im Detail ordentlich vorzubereiten.


    Für all dies brauch ich keine Noten. Ich bin nicht stolz drauf, es nicht zu können.

    Der American Dream und der American Way of Life sind schöne Sachen, für diejenigen die es geschafft haben und diejenigen die die Möglichkeit hatten. Ich bezweifle nämlich GANZ stark, dass diese Möglichkeiten für wirklich jeden existieren. Von mir aus sogar für viele, eventuell sogar für die meisten aber eben nicht für alle.


    Es gibt nach wie vor die Notwendigkeit von (Spiel)-Regeln (wie die aktuelle wirtschaftliche Situation zeigt). Stichwort: Marktversagen oder im speziellen: negative externe Effekte

    Sollte es?
    "Choice" ist meiner Meinung nach einer der wichtigsten Aspekte unserer Marktwirtschaft.
    Zudem werden Arbeitsplätze geschaffen und Preise gesenkt und die Qualität verbessert. Competition rules!


    "Unsere" Marktwirtschaft ist aber NUR bei uns ;)
    Und das mit Konkurrenz ALLES gut wird und Arbeitsplätze geschaffen, Preise gesenkt und Qualität verbessert werden ist ein nettes Wunschdenken.


    Kleine, neue und vor allem innovative Unternehmen sind meistens gut, da Sie den "Großen" in den Arsch treten, bzw. diese dazu anhalten selbst Gelder in R&D zu stecken, um nicht irgendwann hinten an zu stehen.

    Es geht hier und an anderen Orten (meist) gar nicht gegen AKG Kleinmembrankondensatormikrofone, sondern wenn überhaupt gegen einzelne Modelle!

    So ein 01V96 (oder vergleichbares) wird gerne als "Schweizer Taschenmesser Mischpult" bezeichnet. Auf kleinem Raum bekommt man sehr viele taugliche Funktionen geboten.
    Sehr angenehm ist die Total Recall Funktion, wenn man Presets für verschiedene "Anlässe" programmiert hat:
    Fairerweise sollte man dazusagen, dass ein analoges Mischpult nach wie vor deutlich einfacher zu bedienen ist. Die Bedienung eines Mischpults mit Display und verschiedenen Layern ist eben auch nicht jedermanns Sache.


    Für null Budget gibts eben auch null Mischpult. ;)

    Und wieso bietet noch keiner entsprechende Artikel zu einem "fairen" Preis an und verdient sich damit einen goldenen Trommelstock, weil er sofort sämtliche Nachfrage mit einem besseren UND günstigeren Produkt attrahiert?

    Es gibt offensichtlich keine Innovationen im Drumbereich, die Grund für besonders große Marktanteile wären.
    Ich würde sagen die Hauptfaktorenfür oder gegen eine Marke im Drumbereich sind: Sound, Optik und Image.
    Sound ist zu einem großen Teil Geschmackssache. Optik ist zu einem großen Teil Geschmackssache. Image ist zu einem großen Teil Geschmackssache.


    Die Trommelindustrie kann eigentlich kein Interesse daran haben, hochwertige Trommeln zu verkaufen. Wie die Erfahrung vielerorts zeigt: Ein Set was 1980 gut klang, klingt (sofern nicht kaputt) auch heute noch gut.