Beiträge von Seven


    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »NeXx« (10. Juli 2008, 20:14)
    ;)

    Alles durchweg richtig und wichtig was blechi und Jörg schreiben.
    Trotzdem kann man mit einem Aviom System eben das ganze noch eleganter machen:


    - Mein Sound ist 95% gut. Ich denke: "So kann ich leben und hektisch rumfuchteln sieht kacke aus, also lebe ich mit 95% Sound und werde nicht den Mischer für alle hörbar per Mikrofon darauf hinweisen, dass die linke Gitarre noch 1,8 dB lauter der Sänger aber gerne auch 3,4 dB leiser sein sollte..." --> Aviom: Ich drehe eben direkt bis ich wirklich zufrieden bin ohne das jemand groß was davon mitbekommt und ich freue mich über einen absoluten Sahne-Monitor-Sound.


    - Der Techniker wird sehr entlastet wenn er sich voll auf den Sound für das Publikum konzentrieren kann und nicht noch X Musiker auf dem Schirm haben muss, die alle Nase lang eventuell leichte Korrekturen haben wollen.


    So kann der Sound sowohl für jeden Musiker als auch für die Zuhörer letzten Endes wieder ein Stück besser werden. Er muss es natürlich nicht und es kann auch sein, dass das "Stück" weder für die Musiker interessant und relevant noch für die Zuhörer überhaupt wahrnehmbar ist.... Aber wer hört bei nem Heavy-Gig im 150er Club bitte den Unterschied zwischen A-Custom Crash und Z-Custom Crash als Zuhörer? Und wer den Unterschied ob der Trommler 5A oder 2B spielt. Oder obs ein E-Drum ist oder ein Hi-End Akustik-Kit. ---> Will sagen: Wo fange ich an und wo höre ich auf....

    Meiner persönlichen und subjektiven Meinung nach gehört es zu meinen (Haupt-) Aufgaben als Trommler, der Band das "richtige" Tempo vorzugeben für einen Song und dieses Tempo meist auch konsequent und ohne Schwankungen über den Song zu halten. Das hat schon etwas von einem Metronom. Wobei ich als Trommler auch mal Musiker wieder "einfangen" muss. Das macht ein gnadenlos Metronom natürlich nicht...


    Das kann natürlich nicht für jeden Song, für jeden Stil und für jede Band gelten. Ich sehe für meinen Teil im berüchtigten "Pop-Rock-Cover-08/15-Bereich" meine Aufgabe persönlich schon darin. Ich lasse mir trotzdem nicht nehmen, einzelne Songs in der Probe wie auch live nicht dieser Vorstellung zu unterwerfen, sondern bewusst Gas zu geben....

    Es geht das Gerücht um, dass sich die Kosten für ein Produkt nicht ausschließlich aus Materialkosten und Personalkosten für die Herstellung zusammensetzen.

    Bevor man sich wild in die Materie stürzt und sich von Forum-Leuten oder gar Verkäufern etwas auflabern lässt ohne das es "auf gar keinen Fall geht" und was "viel besser als alles andere" ist. Muss man sich erstmal klar werden was man genau überhaupt will. So ganz im Klaren darüber scheinst Du dir noch nicht zu sein.


    Seneka: "Es gibt keinen günstigen Wind für einen Segler ohne Ziel."


    - Je mehr Signale Du einzelnen (mit eigenem Mikro über eigenen Kanal auf eine eigene Spur) aufnehmen möchtest desto aufwändiger, teurer, komplizierter und vor allem fehleranfälliger (Benutzerfehler!) wird die Geschicht.
    - Nur weil man jedes Signal einzeln bearbeiten kann, kommt am Ende noch lange nichts tolles heraus.


    Wenn man absolut im dunklen tappt und keine Ahnung hat, sollte man vielleicht nicht den steinigsten Weg zum Ziel nehmen, sondern vielleicht mit weniger Aufwand (Material) zum Ziel kommen.


    Xian hat mal eine tolle Demonstration zu Aufnahmen gemacht. --> Glyn Johns Magic ?!? SOUNDTEST

    Der Groove hat Eier (wie meistens bei deinen Grooves). Die Fills nicht. Ich schließe mich da dem Friedberger an ;)
    Sound ist prima für ne Cam. Könnte damit zusammenhängen, dass der Kollege an sich schon nicht grundverkehrt klingt ;)

    Ich vermute der Markt für diese Geräte ist einfach zu dünn, als das es dort noch viel Neues geben wird. Heute geht es eben direkt in den Rechner. Pulte mir Firewire oder eben via Audio-Interface in den Rechner dürfte die HD-24 und Konsorten zunehmend ablösen. Schön am HD24 ist eben das Rackformat und die entsprechende Roadtauglichkeit. Dazu ist das Ding sehr einfach zu bedienen.


    In der Regel gehts zur Bearbeitung aber doch eh wieder in den Rechner. Also ein Umweg den man sich eventuell sparen kann...

    Ich denke, der schlechte Ruf beruht eher auf der eher mäßigen Computer-Hardware, allerdings würde ich sagen, dass Alesis allgemein nicht als Qualitätshersteller bekannt ist. Das heißt aber nicht, dass die nur Murks machen :)


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    Ich kenne den HD24 recht gut. Zuverlässig ja, aber ich hatte diverse Plattenprobleme die ich nicht klar der Platte oder dem HD24 zuweisen konnte. Niemals nie ausschalten ohne das die Platte(n) dismounted sind!!!!! Das kann ganz ganz böse ins Auge gehen (und ich hab das 2 mal gemacht....) Wenn Platten im HD 24 formatiert sind, laufen die auch nicht immer in anderen HD24 wenn dort eine andere Firmware am Start ist. Also wenn man sehr genau auf das "richtige" Arbeiten achtet ist das Ding sicherlich ein brauchbares Tool, was ich nach wie vor gerne verwende. Allerdings sicherlich nicht up-2-date und es gibt besseres/neueres/anderes aus dem Markt....

    Das legt sich mit der Zeit mehr oder weniger ;)
    Leider ist intensive und gute Vorbereitung in musikalisch/technischer Hinsicht sehr förderlich, weil es Dir selbst das Gefühl von Sicherheit gibt.