Beiträge von Seven

    Ich vermute der Markt für diese Geräte ist einfach zu dünn, als das es dort noch viel Neues geben wird. Heute geht es eben direkt in den Rechner. Pulte mir Firewire oder eben via Audio-Interface in den Rechner dürfte die HD-24 und Konsorten zunehmend ablösen. Schön am HD24 ist eben das Rackformat und die entsprechende Roadtauglichkeit. Dazu ist das Ding sehr einfach zu bedienen.


    In der Regel gehts zur Bearbeitung aber doch eh wieder in den Rechner. Also ein Umweg den man sich eventuell sparen kann...

    Ich denke, der schlechte Ruf beruht eher auf der eher mäßigen Computer-Hardware, allerdings würde ich sagen, dass Alesis allgemein nicht als Qualitätshersteller bekannt ist. Das heißt aber nicht, dass die nur Murks machen :)


    Vote: plus 1


    Ich kenne den HD24 recht gut. Zuverlässig ja, aber ich hatte diverse Plattenprobleme die ich nicht klar der Platte oder dem HD24 zuweisen konnte. Niemals nie ausschalten ohne das die Platte(n) dismounted sind!!!!! Das kann ganz ganz böse ins Auge gehen (und ich hab das 2 mal gemacht....) Wenn Platten im HD 24 formatiert sind, laufen die auch nicht immer in anderen HD24 wenn dort eine andere Firmware am Start ist. Also wenn man sehr genau auf das "richtige" Arbeiten achtet ist das Ding sicherlich ein brauchbares Tool, was ich nach wie vor gerne verwende. Allerdings sicherlich nicht up-2-date und es gibt besseres/neueres/anderes aus dem Markt....

    Das legt sich mit der Zeit mehr oder weniger ;)
    Leider ist intensive und gute Vorbereitung in musikalisch/technischer Hinsicht sehr förderlich, weil es Dir selbst das Gefühl von Sicherheit gibt.

    interessante diskussion ... und konkrete fragen dazu:


    kann man die qualität der (beiden) overhead-mikros in einer live-komplett-abnahme-situation (also snare, bass und toms einzeln gestützt) wirklich definitiv heraushören?
    würde das t-bone gegen das røde "verlieren"?


    Juristenantwort: Es kommt drauf an...


    Sind die Quellen "ordentlich"? Wie hoch ist der Anteil das Schalls den man von der Bühne wahrnimmt im Verhältnis zum Schall, der den Hörer aus den Lautsprecherboxen erreicht? Ist der Rest der Signalkette (insbesondere Boxen!) in der Lage eventuell vorhandene Unterschiede überhaupt wieder zu geben? Wie klingt der Raum?

    Also ich komme mir vor wie im Kindergarten, jeder will recht haben, aber keiner will eine vernünftige Diskussion führen und auf den anderen eingehen. X(


    Ich probiere es jetzt mal mit dem Rode NT5 stereo set und wenn die toms zu dünn klingen kann ich mir immer noch 3 Sennheiser e906 für sie holen. :thumbup:


    BTT:
    Die Wahl NT5 Stereo ist definitiv eine Gute! Ich würde bei den Toms - rein subjektiv betrachtet und ohne Quelle oder gar Anspruch auf allgemein anerkannte Gültigkeit - bei "Sennheiser und Toms" auch das 904 in nähere Betrachtung ziehen. Es versteht sich von selbst, dass Du mit dem Kauf verpflichtet bist, Deine Erfahrungen im Detail uns hier im Forum mitzuteilen ;)

    Also, 7, Du hast als Assi mal dem FOH Ingenieur über die Schulter geschaut. "Nebenberuflich" sagt den Rest.


    Dazu brauche ich nichts sagen. Ich muss mir und anderen hier - im Gegensatz manch anderem - nichts beweisen. Wieso Du Intuitiv hier auf eine persönliche Schiene driften musst/willst, erschließt sich mir nicht. Ich werde mir über Dich kein Urteil erlauben. Wenn Du Dir - ohne mich und meine Arbeit zu kennen - ein solches Urteil über mich erlaubst - ist das Dein Ding. Ich denke mir meinen Teil und belasse es dabei.

    Ich habe oben in meinem Thread meine Meinung/Erfahrungen mit dem Thema "Stereo im Live-Mix" editiert.
    Ich stehe seit nun mehr 15 Jahren mehr oder weniger regelmäßig am FoH. In Zeiten von Schule und Studium habe ich damit meinen Lebensunterhalt finanziert. Nun mache ich das Ganze eben noch seltener neben meiner "richtigen" Arbeit.

    Das ist kompletter Unfug, bitte entschuldige die Klarheit, drum-herum.


    Ich sehe das auf Basis meiner persönlichen Erfahrungen wie drum-herum und würde es nicht als "Unfug" bezeichnen. :)



    Ich weiß nicht bei welchen Shows Du (hallo drum-herum) das FOH bedient hast und woher diese "Erfahrungen“ kommen, aber sie decken sich nicht mit der gängigen Praxis und Theorie, sowie meiner eigenen Erfahrung. Deswegen und um zu vermeiden, dass jemand anderer einen Irrtum begeht, habe ich widersprochen. Ich habe mich nicht abwertend geäussert oder eine persönliche Abwertung intendiert. Wenn hier einer anderer Meinung ist, habe ich damit kein Problem.


    Ich habe ebenfalls kein Problem mit Meinungen anderer. ABER: Wenn Du schon hier fremde Quellen angibst (genauso sollte es sein!), dann bitte auch eine (Quellen-) Angabe für die "gängige Praxis" oder zumindest für die "Theorie". Ansonsten wäre das nur eine subjektive (berechtigte) Meinung, die unberechtigter Weise als "gängige Praxis" oder "Theorie" (ok kann auch Deine eigene Theorie sein ;) dargestellt wird.


    Zitat

    Die Idee, "für Rock" sei auf kleine Bühnen close-miking einem Stereo-OH vorzuziehen ist aus vielen guten Gründen kompletter Unfug. Einige sind:
    - ein Stereo OH aus Kleinmembrankondensatoren bildet das Instrument Stereo ab, die Stützen allein nicht
    - ein Stereo OH aus Kleinmembrankondensatoren bildet das Instrument komplett ab, Stützmikrofone an den Toms mitnichten
    - halbwegs gute Kleinmembrankondensatoren als OH werden besser klingen als ein dynamisches Stützmikrofon und immer einen sinnvolleren Beitrag zur Mischung leisten, als close miking allein


    Stereo ist auf kleinen Bühnen nicht immer erwünscht und meist sogar kontraproduktiv. Auf vielen kleineren Bühnen hört der einzelne Hörer nur eine Lautsprecherbox. Wenn ich nun eine Stimme, Gitarre oder Teile eines Drumsets zu weit nach außen panne, ist der Mix/Sound für einige Zuhörer absolut unzureichend, da die relevanten Informationen aus der anderen Box kommen. Weiter es ist sehr schwer als Band/Techniker einen solchen Mix zu konstruieren bzw. zu kontrollieren. So schön Stereo für das Studio ist, im Live-Betrieb sollte man sich meiner Meinung nach sehr gut überlegen, ob und wie weit man die Möglichkeiten in diesem Bereich nutzt.


    Das ein gutes Stereo OH aus guten Mikrofonen ein Instrument "besser" abbilden kann im Sinne, dass es "naturgetreu" übertragen wird will ich gar nicht bestreiten. Hier ist aber von "Rock-Sound" die Rede. Und dieser unterscheidet sich nach meinem Empfinden doch deutlich von dem natürlichen Sound, der von einem Stereo OH eingefangen wird. Darüber hinaus fange ich mir grade bei Live-Shows von Rockbands mit den Overheads sehr viele Schallquellen ein, die ich auf den entsprechenden Kanälen gar nicht haben möchte. Je kleiner die Bühne und je lauter die Band, desto untauglicher werden die Signale nach meiner Erfahrung.


    Da es hier auch um "kleine Bars" und "Clubgigs" geht, dürfte sich auch eine "optimale Ausrichtung" des Overheads aus Platzgründen nicht immer realisieren lassen...


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    Sorry für "Pfennig-Fuchserei", aber wenn hier derart auf das Detail geachtet wird und sich der Eine oder der Andere an Kleinigkeiten hochzieht, dann denke ich man kann das in dieser Form nicht stehen lassen.
    Aber das ist nur meine Meinung ;)


    Meine Erfahrung: Man kann im - mehr oder weniger guten - Studio mit wenigen (guten) Mikrofonen, welche "richtig" ausgerichtet werden einen durchaus SUBJEKTIV GUTEN Sound erreichen. Einen Pop/Rock Sound wird man schwerer hinbekommen als einen Klang "nahe am Original". Diese Studio auf den Live-Betrieb zu übertragen funktioniert leider meistens (nicht immer) leider nicht. Ich habe viele "Studio-Techniker" bei denen ich als Live-Tech "Babysitter" am Mischpult war (Für Unwissende: Der Babysitter ist der "Betreuer" des Pults, der dem Band-Techniker freundlich helfend zur Seite stehen und das Arbeiten erleichtern sollte, ohne selbst in den Mix einzugreifen. Meist wird der "Babysitter" vom Veranstalter oder vom durchführenden Veranstaltungstechnik-Unternehmen gestellt) kotzen und weinen gesehen, weil alles was im Studio toll war live nun nicht funktioniert hat. Live ist eben nicht Studio - vice versa.


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    Bezeichnete Gegebenheit aus dem Nähkästchen: Ich war auf einem Stadtfest Gast und treffe einen befreundeten Tech als "Babysitter". Er hat als nächstes eine 6 Mann Rock Combo mit Classic Rock Programm auf der Liste. Eigener Band-Techniker und eine Band die erstmals eine Bühne > Club-um-die-Ecke betreten hat. Alles nette Jungs im gesetzten Alter mit eigenen Home-Recording-Erfahrungen. Der Trommler spiel ein Kit mit 5 Toms und mehr Becken. Aussage des Band-Techs sowie des Trommlers "Wir brauchen nur ein ein Bassdrummikro und ein Overhead, das richten wir ordentlich und von hinten aus über den Kopf des Trommlers und dann hat das bislang IMMER geklappt. Einzelmikrofonierung ist doch viel zu aufwändig"


    Das Ende vom Lied. Der Sound war dünn und entsprach weder den Wünschen des Trommlers, noch des Band-Techs noch des anwesenden engsten Fan-Kreises. Also hab ich kurzerhand Stage-Hand gespielt und noch 5 Tommikros an den Start gebracht. Soundcheck zu Ende. Sound in Ordnung. Lessons learned.


    gruß,
    7


    Ich möchte hier noch klarstellen, dass es sich hier um meine eigenen Erfahrungen geht, die in keinster Weise Anspruch auf Richtigkeit oder Repräsentativität erheben. Daher gibt es auch keine Quellenangaben von mir. Da sowohl die Musik an sich, als auch Sound extrem subjektiv wahrgenommen werden möchte ich diese meine Meinung gerne der "gängigen Theorie und Praxis" gegenüberstellen.

    Ich muss immer erst gucken, ob ich Vic Firth oder Vater spiele :D
    Meine Erfahrung: Jahrelang mit Pro Mark gute Erfahrungen gemacht. Dann gabs vor einigen Jahren mal eine Zeit wo ich bei Pro Mark paarmal in die Tonne gegriffen habe. Da habe ich dann bissi rumprobiert und komme immer wieder zu Hickory Sticks irgendwelcher bekannteren Hersteller. Sämtliche Erfahrungen mit "No-Name-Sticks" endeten in bereits dargestellen Szenarien:
    - unterschiedliches Gewicht
    - unterschiedlicher Schwerpunkt
    - geringere Haltbarkeit


    Seit ein bis zwei Jahren bin ich bei Vic Firth mit 5A und aktuell auch mit 5B am Start und eigentlich ganz zufrieden. Die halten schon ne Weile und gehen nicht auffällig oft entzwei. Ob es das wirtschaftlichste ist? Mit dem Ansatz müsste man auch ein anderes Kit spielen. Ich habe ein gutes Gefühl und vertraue darauf, dass ich einen Gig mit 2 gebrauchten sowie 4 neuen Stöcken (nicht Paaren) überstehe. Das ging mir mit "Billig-Sticks" auch schon anders...

    Von mir auch klares Contra Rundrohr-Rohr-Racks.
    Vorteile sehe ich darin, auf den üblichen 2x2 Meter Drumriser größere Kisten (4-6 Toms plus 5-12 Becken) unterzubringen.


    Bislange habe ich in Punkte Aufbauzeit keinen Vorsprung bei mir oder Kollegen durch die Nutzung eines Racks erkennen können.
    Das DR-80 ist beim Transport relativ anspruchsvoll im Platzbedarf. Ich würde dieses Ding nicht in meinen Sport-Kinderwagen reinbekommen...


    Sinnvoller wirds bei Leuten wie Maddin, die immer denselben Aufbau fahren und dieser Aufbau tendenziell größer ausfällt. Ich nehme auch gerne mal nur 2 Toms mit und ändere ständig mein Setup. Und bei einem Setup mit 2 Toms und 3 Zymbeln sieht ein Rack einigermaßen bescheiden aus. Vom unnötigen Aufwand bei Transport und Aufbau mal ganz abgesehen....

    Kommt eben drauf an was die Snare bringen soll.
    Ich hab als Sidesnare lieber was knalliges hohes --> 13x3 zur 14x5er Mainsnare


    Habe hier wieder ne Band gesehen mit einer 14x6,5 als Sidesnare, tief gestimmt und abgeklebt ohne Ende für so einen dumpfen Sound mit viel FX für sonen typischen "80ies-Sound". War absolut passend...

    Ich weiß halt nicht, ob ihr jemanden dabei habt, der eine "Wartung" auch mal selbst vornehmen kann oder ob die Lampe dann in den Service muss.
    Da macht sich dann "einfache" Wartung doch bemerkbar. Was ich immer wieder bemerkt habe ist, dass Moving Heads mit gleichen Leuchtmitteln teilweise unglaubliche Unterschiede in der Lichtausbeute haben. Die Optik in den Lampen macht doch einiges aus.

    Ich war heute mal im Plödmarkt und habe mal nebeneinander Screens verglichen. Ich habe das Glück Alternate im Ort zu haben, obwohl dort eher die günstigeren Display im Laden stehen.


    Favourite aktuell: Hyundai W241D --> Sehr positive User-Berichte, sehr gute Testberichte und insbesondere auch ein "sehr gut" bei prad.de. Ein 24er mit S-PVA. Aber eben mit gut 450 Euronen doppelt so teuer wie ein Standard-Samsung-TN-24er.


    Der T240 von Samsung kommt in User Tests auch immer gut weg. Hier stand das Ding neben einem TN-Panel von Eizo (gut der Eizo war auch n Batzen teurer). Der Eizo hatte die üblichen TN-Probleme aber weniger als alle anderen ausgestellten Modelle und der einzige der bei Filmmaterial Gesichter auch wirklich hautfarben dargestellt hat und eben nicht orange-rot. So ein Eizo ruft dann aber auch mindestens mal 550 € auf. Als 22er mit S-PVA oder als 24er mit TN.



    Irgendwo muss man als Nicht-Grafiker / Nicht-Video-Mann auch mal n Strich machen. Aber ich befürchte, dass ich mit einem 300 € TN Panel nicht glücklich werde....


    Doof das....

    Ich bin auch selbst kein Lichtler und bekomme von den Jungs eben immer nur mit was angesagt ist, was taugt etc.


    Beachten sollte man Wartung von Mechanik und Lampen. Da kommen schon Kosten auf den Besitzer zu. Insbesondere wenns mal dreckig oder staubig wird.


    Bei einem Gebrauchtkauf muss man hier meines Wissens auch vorsichtig sein, bzw. dem Verkäufer trauen können. Bis 300 € ist natürlich nun nicht die Masse. Da gibts beim großen T. grade mal 4-5 Modelle wenn ich das richtig sehe.
    Da kann ich leider nicht weiterhelfen. Guck dich am besten mal im Party-Pa-Forum um, da haben die Jungs wohl am meisten Erfahrung in dem Segment.

    Moin,
    ich bin seit ein paar Wochen auf Info-Suche wegen der geplanten Neuanschaffung eines ordentlichen Monitors.
    Ich habe seit ein paar Jahren einen sehr billigen 19 Zöller mit einer schlechten Ausleuchtung, verschiedenen Bildern je nach Blickwinkel und eben alles nicht toll ist.


    Das darf nun mal neu werden. Ich weiß nun mittlerweile was ein TN Panel ist, und wo die Vorteile von S-PVA Panels und anderen Techniken liegen.
    Ich mache eigentliche keine Bildbearbeitung und brauche EIGENTLICH auch keinen dicken Eizo Screen. Nun haben sich zwei Kollegen so einen Eizo geholt und das ist natürlich schon ne Anschaffung an der man länger Spaß hat (nicht nur wegen der 5 Jahre Garantie). Schwarz ist hier schwarz. Ausleuchtung ist super und Farben sehen aus wie in echt. Naja. Was halt immer mal ansteht sind diverse Audio-Projekte. Von der Warte her betrachtet machen natürlich viele Pixel auch viel Sinn, weil dann noch mal ein bis drei Kanäle mehr sichtbar sind.


    Was nutzt Ihr denn? Womit seid Ihr zufrieden? Was würdet Ihr auf keinen Fall wieder kaufen? Lohnt sich ein teures S-IPS oder S-VPA Panel auch für "Nicht-Grafiker"?


    Danke für weiteren Input in der "Vor-Kauf-Phase".


    7

    Problematisch wirds bei Funkstrecken immer dann, wenn immer mehr von der Sorte innerhalb eines begrenzten Raumes zum Einsatz kommen.
    Auf einer "normalen" Bühne sind das meist schon 2-5 Funkmikros, Gitarrensender, Basssender etc.


    Macht man es richtig, gibts Antennensplitter bzw. Combiner für die Funkstrecken. Gerne wird aber genau an dieser Stelle gespart. Gerne wird auch beim Soundcheck einfach solange probiert (Frequenzen gewechselt) bis es funktioniert. Am Ende vom Lied hat der Basser beim Soundcheck mit Kabel gespielt und macht seinen Sender erst später beim Gig an. --> Lustig ist dann unter Umständen etwas anderes.


    Will meinen: Auch Funktechnik sollte man mit Sinn und Verstand einsetzen ;) Und wenn ich hochwertige Funkstrecken für die "normalen" Belange habe, hole ich mir nicht den Teufel mit billigem Mistkram ins Haus, der mir dann so gesehen "die Luft zumüllt" ;)