Beiträge von Seven

    Nach kurzer Frage an Herrn Google, ob denn der Preis wirklich "unschlagbar" sei komme ich zu der Meinung, dass der Preis sicher fair ist, aber keinesfalls ein einmaliges Angebot darstellt auf welches man sich stürzen müsste.
    Unschlagbar in der Konfig hieße für mich weniger als 1600 €.


    Aus Erfahrung kann ich sagen, dass Kompromisse beim Setkauf in/ab dieser Preisregion mittel- und langfristig keine Freude bereiten. Es muss ja nicht mal teurer sein....

    Ich hatte ein 14x12 und 16x14 eines ordentlichen Herstellers in gehängt und habe aktuell 14x11 in gehängt und dazu 16x16 in gestellt.


    Geht alles. Funktioniert prima. Ein Standtom hat sich eben eigene Gesetze. Wenn der Deal wirklich gut ist, dann nimm dad Dingens.


    Ich mag den Kontrast im Sound zwischen gehängten und gestellten Toms. De Maddin findet eine Tomreihe muss homogen sein und das ist für ihn nur der Fall wenn alles hängt. Den Ansatz habe ich früher auch mal vertreten. Einen richtigen oder falschen Ansatz gibt es diesbezüglich nicht. Gefallen muss es in erster Linie DIR

    Ich fan den IE-3 von Sennheiser besser. Der IE-4 macht irgendwo mehr Bass, aber dafür auch mehr Matsch & Brei.
    SF-5 Pro is subba. Hab ich auch seit Jahren und taugt. Vor allem preislich nun in ner anderen Region als früher.


    Ansonsten mal den SF-3 testen....

    Es ging hier auch weniger drum die Code-Experten, Dev-Star-Teams und HTML-Chefs zu fragen ob das Produkt einwandfrei ist, sondern vielmehr darum, ob die Trommler in der Perspektive als "potentieller Kunde" oder "Surfer" sich auf der Seite zurechtfinden und ob die optisch gefällt....


    Also dann Kollegen: Bälle flachhalten, den solange man flach zielt ist die Wahrscheinlichkeit gering über das Ziel hinaus zu ballern...


    Das man eine Web Site natürlich ordentlich plant, konzipiert und dann in einen möglichst performanten, pflegeleichten und strukturierten Code "gießt" ist theoretisch natürlich selbstverständlich. Das hab ich bis zum Diplom auch genauso gelernt. In einigen Jahren Praxis zusammen mit einem gesunden Menschenverstand sowie einer handvoll Menschenkenntnis habe ich aber auch gelernt/gemerkt, dass es eben deutlich schwerer ist, jemanden davon zu überzeugen Geld für die Konzeption und Umsetzung einer Web Site in die Hand zu nehmen, als "einfach mal eine Web Site ins Netz zu stellen".


    Ich muss Entwickler auch immer wieder darauf hinweisen, für wen Sie eigentlich arbeiten und wer das Produkt Ihres Fleißes letzten Endes nutzt...

    1. Songabfolge derart gestalten, dass es möglichst wenig Umbaupausen, Instrumentwechsel oder ähnliches gibt. Also nicht: 1. mit Acousticgitarre 2. mit E-Gitarre 3. mit Acoustic Gitarre 4. mit E-Gitarre.


    Bei uns hat die Bildung von "Blocks" weitergeholfen: Es werden 2-4 Songs zu einem fixen Block zusammengefügt der möglichst ohne Pause durchgespielt wird. Nach einem Block gehört dann eben auch eine kurze Interaktion mit Publikum auf verbale Weise und der Griff zur Wasser/Bierflasche in Verbindung mit mehr als 10 Sekunden Pause vor dem nächsten Song.


    Ansonsten ist gute Vorbereitung die halbe Miete. Noten, Texte sind zu ordnen in der richtigen Reihenfolge. Das Metronom sollte entweder schnell einstellbar sein oder eben auch komplett programmiert. Wenn der Keyboarder nun vor jedem Song jedes seiner 3 Keyboards soundtechnisch vorbereiten, programmieren, einstellen muss wird das nix mit kurzen Pausen.


    Was auch geht: Wenn der Keyboarder eben vor Song X Zeit braucht, gibts einen Song davor eben ein "Rödel-Ending" bei welchem der Keyboarder (oder zur Acoustic wechselnde Gitarrist) die nötigen Vorbereitungen trifft. Auf die kollektiv performte "Eins" aller anderen Musiker ist der betreffende Kollegen dann optimalerweise schon fertig.


    So weit aus meinem Erfahrungsschatz

    Thomann hat auch als einer der ersten diese "Handelsmarken" (T.Bone, T.Amp etc.) eingeführt und dafür gesorgt, dass unter anderem leistungsstarke PA-Endstufen auch für kleine Bands oder Hobby-Beschaller erschwinglich wurden. T.Bone Großmembran und/oder T.Bone Röhrenmikrofone sind doch was tolles. An Produkte solcher Bauart konnte der Normalverbraucher vor einigen Jahren doch nicht mal zu träumen wagen.


    Natürlich entstehen hohe Transportkosten, kleine Hersteller werden ausgebeutet (irgendwie hab ich da wenig Mitleid), Kinder müssen die billigen Produkte herstellen (da hab ich nicht nur Mitleid) und der böse Hans macht allen die Preise kaputt. Aber der (all)gemeine Kunde will es doch genauso: Viel Nachlass, nix zahlen und trotzdem tolle Produkte

    Pearl hat was neues auf den Markt gebracht und dazu üblicherweise die Marketingmaschine mit Bildern, Texten, Videos, Endorsern, Web Sites etc. genutzt.
    Wenn das Ding im Laden steht und man es mal unter die Sohlen bekommt, kann jeder sich einen Eindruck verschaffen inwiefern das Ding für den eigenen Anspruch taugt. Dann wird ein mehr oder weniger freundlicher Fachberater noch Auskunft über den letztendlichen Barpreis machen und man kauft sich das Ding sofort, später oder eben gar nicht.


    Ich versteh die ganze Aufregung gar nicht.


    Ansonsten rät das Forum doch auch immer zum "persönlichen eigenständigen Antesten im Laden". Offensichtlich hat erst ein einziger User überhaupt seine Schuhsohlen an der Trittplatte gereinigt. Auch wenn ich auf Bodos Meinung viel Wert lege und ihm hier keine subjektive Färbung aufgrund seiner Nähe zur Pearl-Konkurrenz unterstelle, ist doch nur eine fundierte Meinung doch ein bischen wenig für den Aufwasch der hier betrieben wird.


    my 2 cents


    Übrigends: Lügilanti ist weg und Deutschland gewinnt gegen Tunesien... ;)

    Behringer hat es seinerzeit mit dem DDX geschafft ein günstiges digitales Mischpult in der "01V-Klasse" auf den Markt zu bringen. Wobei das Behringer Modell bei der Markteinführung auch noch mit 2000 € (oder gar mehr) zu Buche schlug! Kurz bevor die letzten Modelle die Läden verließen waren die Preise auf teilweise unter 600 € gesegelt.


    Meines Wissens gibt es in dieser Klasse bislang keinen Preisbrecher und wer 16 bis 32 pyhsikalische Eingänge, 4 Band vollparametrische EQs, Total Recall, 8 Auxe und Motorfader und weiteres in einem kompakten Gehäuse haben möchte muss immer noch über 2000 € hinlegen. Da hat auch das neue Presonus nichts dran geändert.


    Das es prinzipiell möglich ist, ein solches Produkt auf den Markt zu bringen hat Behringer ja bewiesen....

    Ich würde auch zu Gebraucht raten.
    Mapex Orion finde ich sehr gut. Passt das neu in den Preisrahmen?


    Pearl Masters Birke könnte man in Betracht ziehen. DW Collectors sowieso. Sonor Delite finde ich prima. Yamaha ist aktuell nicht unbedingt im Trend, das Maple Custom fand ich früher immer gut.

    Hi flatrate,


    wie umfangreich stellst Du Dir dein "Rock-Set" denn vor? 5 Toms und 4 Crashes etc. oder eher ein Kit mit einem Hängetom und deinem Standtom sowie 2 Crashes?


    Ich würde generell auch den Kauf eines gebrauchten Sets in Betracht ziehen. Es gibt auch Händler die sich auf gebrauchte Drums spezialisiert haben. Ich habe einige Becken und Snares mittlerweile von einem solchen Händler erworben und dabei sehr faire Preise für fehlerfreies und makellose Equipment bezahlt.

    Ich empfinde gar nichts schlimmes bei dem Begriff "Internet-Händler". Denn im Internet einen "Laden aufmachen" und dort gute Beratung, tolle Dienstleitungen oder prima Waren anzubieten steht fast jedem weltweit offen und erfordert nicht hohe Mieten eines Ladenlokals in der Innenstadt einer Metropole oder die Anstellung von 5 Fachverkäufern.


    Grade Thomann hat eben das Medium Internet imho am besten genutzt und einen sehr großen Rückstand auf andere große Musikhäuser mit seinen Mitteln und Möglichkeiten gegenüber den meisten Konkurrenten in einen Vorsprung verwandelt.


    Es wäre hier interessant, wann die "alten Hasen" aus der ganzen Republik das Musikhaus aus Treppendorf wahrgenommen haben. Und auch welche großen Namen es früher in der Branche gab die es heute nicht mehr gibt oder immer noch.

    Moin,
    wenn es den perfekten Laden (Drums, Musikkrams, Nahrung, Autos etc.) geben würde, in dem die Preise die besten sind, der Service unangefochten und es von vorneherein nie Probleme geben würde, dann würden wohl alle da kaufen. Da es keine absolut fehlerfreien Produkte gibt, gibt es auch keine Händler die solche Produkte verkaufen können.


    Jedem Kunden die gleiche hohe Aufmerksamkeit, den gleichen guten Service und höchstes Verständnis etc. entgegenzubringen, dürfte auf so manchem niedergeschrieben Company-Mission-Statement stehen. Das gibts in der Realität genausowenig wie Produkt die nicht kaputt gehen, billig sind, toll aussehen und funktional hervorragend sind.


    Dazu kommen immer noch Faktoren die weder von Hersteller, noch Großhändler, nicht vom Einzelhändler und auch nicht vom Logistikunternehmen beeinflusst werden können. Man könnte höhere Gewalt dazu zählen.


    Wenn man davon ausgeht, dass 1 % aller Kunden unzufrieden sind und bleiben (wollen) betrifft das in absoluten Zahlen beim Treppendorfer Musikalienhandel sicherlich mehr als beim Gitarrensaiten-Krämerladen in Vorderhinterunteroberdorf. Unzufrieden Kunden schreien in der Regel lauter als die Masse derer die einfach nur zufrieden (noch nicht mal begeistert) sind mit Ihrer abgewickelten Transaktion.


    Ich finde zB Laden A gut und Laden B weniger gut; einfach nur aufgrund meiner eigenen persönlichen Erfahrungen. Thomann zählt den Läden, mit denen ich durchweg positive Erfahrungen sammeln durfte.


    BTW: Ich finde mich auf der Thomann Web Site besser zurecht als auf jeder anderen deutschen Musikalienhändler Web Site....

    Sehe das ähnlich wie Schmitz: Man kann es nicht auf diese zwei Faktoren herunterbrechen.


    Das Talent spielt (leider Gottes) doch eine nicht unerhebliche Rolle. Dazu zähle ich am Rande auch, ob jemand überhaupt verstanden hat worum es bei Musik geht.


    Beispiel: Kollege von mir hat bei einer verbreiteten Drum-School-Kette alle damals machbaren Prüfungen abgelegt, für deren Erlangung sehr viel Fleiß und ein großer Zeitraum nötig sind. Ich habe damals nicht eine einzige dieser Prüfungen absolviert. Der Kollege ist nett. Der Kollege kann Schlagzeug spielen. Wenn er in seiner Funk-Soul-Covertruppe Songs hinzimmert, bewegt sich bei mir als Zuhörer kein Fuß. Er spielt nichts falsch aber es eben nicht gut aus meiner Sicht.
    Anderer Kollege mit sehr großem Mundwerk (auch sehr netter Kerl) hat auch zeitgleich den selben Lehrer gehabt. Auch er hat keine Prüfungen abgelegt und lange nicht so fleißig geübt (soweit ich das aus dem gemeinsamen Unterricht beurteilen kann) und spielt lustigerweise in einer anderen Cover-Truppe dieselben Songs wie der erste Kollege. Hier rollt und groovt es vom feinsten...


    Ich würde von meiner Warte sagen: Üben ist wichiger als gelehrt werden. Sinnvoll ist es, beim Üben einem Konzept zu folgen. Ohne Talent oder Verständnis wird es allerdings nicht. Ambitionen sind ebenfalls sehr wichtig. Ich kann hochmotiviert 3 Stunden am Tag Sachen üben die mir Spaß machen und gleichzeitig im Unterricht und bei anderen Sachen völlig motivationslos sein. (Ging mir früher so)


    Ambitionen / Talent / eigenständiges Üben / Ausbildung --> Wenn man es runterbricht, dann eventuell auf diese vier Punkte. Teilweise sind die Punkte untereinander substituierbar; aber nur bis zu einem gewissen Grad.


    my 2 cents