Beiträge von Seven

    Was sagt denn euer Budget?
    Wie schwer darf es werden? Gibt es bei der Größe/Anzahl der Komponenten Einschränkungen?
    Wie wird es transportiert?
    Wie viele Jungs legen beim Aufbau/Abbau Hand an?

    Moin,
    bei Euch scheint es dann doch ein wenig lauter vorzugehen :)
    Das aktuell angeschaffte Equipment liefert doch ein wenig mehr Output als die vorherige Konfiguration, ob es für Euch langt müsst Ihr allerdings selbst rausfinden.


    Bei lauter gitarrenlastiger Live-Musik werden oft Topteile mit 2x12" für den unteren Mitteltonbereich empfohlen, um den nötigen Druck aufzubauen.
    Eine recht verbreitete Variante die zudem noch sehr kompakt daher kommt ist die T24 von TW-Audio. Eigentlich im selben Satz sollte aber auch stehen, dass der Preis für eine einzelne
    Box dürfte geschätzt bei dem Gesamtbudget für Euer aktuelles gesamtes System liegen. Dafür gibts was aktuelles mit geringem Gewicht und kleinen Abmessungen bei hohem Output.


    Wenn Euch vor schweren Kisten nicht bange ist könntet ihr mal die Augen auf halten nach gebrauchten Systemen wie EAW 850 oder GAE Director.


    Beispiel:
    http://www.desch-audio.de/drop…s.php?id=335&kategorie=24
    Für 9000 € (netto!) gibts hier zwei Stacks richtige Männer PA mit Endstufen. Vorsicht: Ein Top wiegt schlappe 160 Kilo und ein Sub nicht viel weniger! Das alles andere als zeigemäß aber sacklaut und wurde afaik beim Weltrekord von Manowar auch eingesetzt.
    Datenblatt: archives.telex.com/archives/EV/Speakers/EDS/MTH%204-42B%20EDS.pdf & http://www.sseaudiogroup.com/write/pdf/47344MTL-4%20EDS.pdf


    Ein trommelnder Kollege aus dem Kassler Raum hat vor 2 Jahren für kleines Geld 2 EAW 650 geschossen. Dazu ein paar günstigere Subs, Amps und Controller und er hat ein prima System.

    Das gemeine Fußvolk (weltweit) hat es durch die Intensität seines Konsums selbst in der Hand, wie lange und intensiv sich diese "Finanzkrise" ausdehnt.
    Durch kollektiven Konsumverzicht wird die Lage mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht besser.


    Davon redest du eben nicht, denn der Sound auf We Can't Dance ist sowas von dermaßen unnatürlich und künstlich, dass es schwer zu toppen ist. Ich will nicht abstreiten, dass das "knallt" und ein gewisses Raumklanggefühl erweckt (welche Funktion soll Reverb sonst erfüllen?). Aber bitte erzähle mir keiner was von einem natürlichen Drumsound auf dieser Platte...


    Nö. Trotzdem 100% passend und daher supergeil.


    stimmen: nicht notwendig (außer du ziehst ein neues fell auf), der unterschied ist minimal, da ist schon die mikro set-up position 10mal wichtiger


    Kann ich so nicht unterschreiben, sondern würde ich mal als Unfug deklarieren, ohne die Wichtigkeit der Ausrichtung der Mikrofone dadurch schmälern zu wollen...


    Die Ballerei der jüngeren Fraktion sieht man in der Regel nur Samstags, an anderen Wochentagen geht es deutlich beschaulicher und ruhiger zu.


    ...und wann hat der gemeine berufstätige Hobby-Trommler mit eventuell auch Scheinen im Geld-O-Mat Zeit, einem Fachgeschäft seiner Wahl einen Besuch abzustatten?

    Ich sag mal ketzerisch, wer in einen solchen Job einsteigt sollte wissen was er tut und was ihn erwartet. Fachgespräche mit Kunden die neben den 5000 € für das neue Set mal noch 200 € Trinkgeld für die gute Beratung zustecken dürften nicht ganz die Regel sein.


    Ich verstehe allerdings auch insbesondere die größeren Läden nicht. Wieso werden bei den ganzen Neu- und Umbauten in Ibbenbüren, Treppendorf, Köln etc. nicht auch mal "Drum-Test-Kabinen" gebaut, wie sie für Saitenquäler längst selbst in den kleinsten Läden auf dem Land usus sind? Natürlich kostet das Platz, aber niemand erwartet 100 Sets nebeneinander spielen zu dürfen.


    Ich habe also drei Kabinen: Eine Kabine mit 2-3 Einsteiger-Kits, eine Kabine mit 1-2 Mid-Class-Sets und eine Kabine in welche der freundliche Kundenberater nach vorheriger telefonischer Anmeldung 2-3 Sets für einen intensiven Vergleich aufstellen kann. Die 100 Kiddies (die sowieso keinerlei Kaufabsicht hegen) dürfen gerne nacheinander in die Einsteiger-Kiste und stören dort weder Personal noch andere Kundschaft. In die Midclass-Kabine würde ich schon nicht jeden rein lassen. Und die Kunden, die es schaffen sich derart zu artikulieren, dass man ihnen eine gewisse Kaufabsicht unterstellen könnte, lassen sich eben zwei Nobelhobel in der dritten Kabine aufbauen und können in aller Ruhe testen.


    Läden, die sowieso nur 2-5 Sets zeitgleich im Laden haben, können sich solche baulichen Maßnahmen nicht leisten. Aber wieso grade die großen Häuser für den zahlungswilligen Kunden kaum bis keine Anstrengungen unternehmen und sich dem Ansturm der lärmenden Kids ohne Gegenwehr ausliefern erschließt sich mir nicht einmal im Ansatz.


    Eventuell wollen die "Großen" aber auch den zahlungskräftigen und kaufwilligen Kunden gar nicht, sondern verkaufen lieber ihre in Fernost gefertigten Eigenmarken. Mal sehen bei wievielen und welchen Läden ein solches "Aldi-Konzept" auf Dauer aufgeht...

    Ich war einmal vormittags da. Nicht viel los in dem Laden und das Anspielen der ausgestellten Snares völlig ohne Kaufabsicht von mehreren Kunden wurde nicht mal beachtet. Wie auch, wenn im Umkreis von 20 Meter sich nie ein Verkäufer hat blicken lassen...

    Moin,


    was für eine Absicht verfolgst Du mit der Einzelabnahme der Becken?


    Du bekommst bei der Einzelabnahme von Becken zusammen mit der Einzelnabnahme von Trommeln relativ einfach zu Phasenproblemen. Das klingt dann leider gar nicht mehr so gut. HH und Ride einzeln abzunehmen halte ich für sinnvoll und würde dies auch unter Umständen der üblichen Overhead Lösung vorziehen (Trommeln einzeln abnehmen plus HH und Ride einzeln).


    Beim Aufbau und der Ausrichtung der Mikrofone sollte sich ausreichend Zeit genommen werden, um Probleme mit der Phasenlage (bzw. den Phasenlagen) zu vermeiden. Außerdem hängt der letzendlich aufgenommene Sound stark von der Position des Mikros ab. Obendrüber? Untendrunter? Seitlich? Auf die Kuppe gerichtet? Auf den Anschlagspunkt gerichtet? Mehr Abstand? Weniger Abstand? --> Ausführliche Erfahrungen habe ich bezügliuch der Ausrichtung auch nicht sammeln können. Mit einem Clipmikro engt man sich unter Umständen zu weit ein. Wenn man weiter von der Schallquelle weg geht vergrößert sich das Risiko von Problemen mit der Phase. Alles nicht so ganz einfach.


    An HH und Ride finde ich persönlich auch ein SM57 ganz tauglich, da muss es nicht unbedingt ein Kondensatormikro sein.

    Ich würde für Tanzmusik ein Set mit dünnen Kesseln und leichter Hardware nehmen. Größen dürften eher Fusion/Studio als Rock sein.


    Sprich 20(22)-10-12-14 (alternativ auch 10-12-16 damit es beim Standtom auch ein wenig rummst)
    Die Holzfrage halte ich für nicht kriegsentscheidend.
    Die Snare darf sollte mindestens 5" tief sein, eher 6,5". Hoch gestimmt bekommt man auch tiefe Snares immer. Den Bauch im Sound bekommt man mit weniger tiefen Kesseln aber nur selten und schwer hin.


    Leichte Hardware würde aus meiner Erfahrung für ein Set von Yamaha sprechen. Die sind zur Zeit aber nicht en vogue (falls das von Interesse sein sollte)


    Die Delite Serie von Sonor ist aus meiner Sicht auch sehr gelungen. Ich denke ein Trommelsatz Basix Custom wird auch in Ordnung sein....


    Ich würde mir nicht unbedingt ein winzig kleines Set holen aber auch kein Monster-Kit. Und dazwischen liegen wohl 90% der auf dem Markt erhältlichen Drumsets...

    Ich würde darauf achten, dass er auf jeden Fall ein semiparametrisches Mittenband im EQ bietet. Mir persönlich wären 2 semiparametrische Mittenbänder für eine ordentliche Entzerrung bei Trommeln deutlich lieber.
    Um eine Roadtauglichkeit zu besitzen, sollte es für das Pult ein ordentlich Case geben.


    Yamaha 01V96 kann alles was man braucht (sogar 4 vollparametrische EQ-Bänder, Gates, Compressoren etc)