Beiträge von Seven

    In den Laden gehen. Testen. Kaufen.
    Besser oder schlechter ist bei den beiden Sets eine Geschmacksfrage.


    Was hast du an den alten Becken denn satt? Was gefällt dir nicht? Was muss besser werden? In welche Richtung soll es gehen?

    Gotthard nehme ich eigentlich fast jede Tour mit meinem besten Kumpel und Gitarristen ein Konzert mit. Mit dem Zug hin. 3 Büchsen Bier im Zug. 3 Bier vor Ort. Bei den besten Songs aufm Klo schiffen. Nie Probleme mit Sicht auf die Bühne. Eigentlich immer ordentlicher Sound. Moderate Kartenpreise. Am nächsten Tag ein wenig Kopfschmerzen aber ein gutes Gefühl, weil wir mal wieder ein ordentliches Konzert gehört haben. So geht das nun seit zig Jahren... Die CDs werden mal besser und mal schlechter. Die aktuelle stellt für mich eher eine Tendenz nach oben dar. Tiefpunkt war für mich die "Open", die dem Maddin angeblich am besten gefällt.... (alter Popper.... :D)


    Edith meint, dass "seinen-platz-nach-dem-schiffen-wiederbekommen" einen stark monoton steigenden Bierkonsumgraphen zur Folge hat und das die Zahl sechs als mittelwert durchaus zu niedrig angesetzt sein könnte...


    Btw: Gotthard hat einen guten Sänger, aber ansonsten ist das gruseligster Mainstream Hardrock.Völlig frei von eigenen Ideen, pomadig, angestrengt und in jeder Hinsicht bestens zweitklassig (außer dem Sänger).
    Ich hätte den Jungs in Ffm. einen freien Abend gegönnt. Das hätte ihnen und mir gut getan.


    Oho. Zieh schnell diese Aussage zurück oder beim nächsten MHS wirst du vom Scharlachroten Trommel, dem middelhessischen Maddin und meiner Wenigkeit konkret in deine Einzelteile zerlegt. :evil:
    Gotthard macht Musik die eher aus den 80ern als aus der heutigen Zeit kommt. Und das ist auch gut so. :thumbup:

    Inwiefern? Wir sind als Band auch gerade dabei unsere Aufnahmen in einigermaßen sorgfältiger Qualität selbst aufzunehmen und abzumischen. Was schließt du jetzt daraus? ;)


    Ihr nehmt sorgfältig auf und mischt es selbst sorgfältig ab und meint es würde nichts kosten? Du bist Schüler oder? Mal angenommen du hättest einen Nebenjob der dir 8 € die Stunde einbringt. Wenn Du nun 100 Stunden Arbeit in die Produktion steckst kostet dich der Spaß so gerechnet 800 € an sogenannten "Opportunitätskosten". Schlimmer wirds natürlich wenn man "richtig" arbeiten geht und am Ende sogar Urlaub nehmen muss. Wenn Bob Rock sich selbst eine CD produziert hat er natürlich kaum bis keine Abgänge von seinem Konto, auf der anderen Seite könnte er aber in derselben Zeit wahrscheinlich 4stellig pro Tag einstreichen, wenn er für jemanden anders produziert. Es spricht ja nichts dagegen, alles in Eigenregie zu erledigen aber man sollte dann auch keine Milchmädchenrechnung draus machen.

    Der Meinung bin ich auch.Außerdem muss man gleich immer mit irgendwelchen Paragraphen und Gesezen rum kommen?Ich glaube die wenigsten Amateurbands machen sich gedanken darüber was sie nun für eine Gesellschaftsform sind.Das ist doch alles wer weis wie weit her geholt.Es geht hier doch nicht um ein Vermögen.Lasst doch einfach mal die Kirche im Dorf.


    Verhältnismäßigkeit hin oder her. Vor deutschen Gerichten wird sich auf Monate oder Jahre wegen "dreistelliger Beträge" gezofft. Diesem Risiko würde ich mich nicht unbedingt aussetzen wollen. Auch wenn ich sicher wäre zu gewinnen. Aufwand, Zeit und Stress wären es mir einfach nicht wert. Ich würde mir nichts vorwerfen lassen wollen und für mich mit einem guten Gewissen diesen Abschnitt zu Ende bringen, indem ich ganz ruhig und sachlich meine persönliche Meinung darlege und dann einen dezenten Umschlag überreiche.

    Wollt ihr Geld verdienen? Kosten rausholen? Oder ist aber das höchste für Euch, möglichst viele CDs abzusetzen?
    Ich persönlich würde ein höheres Stadium der Zufriedenheit erlangen wenn ich 1000 Stück für 3,5 € abgesetzt hätte, als wenn ich 100 Leute gefunden hätte, denen der Silberling 20 € wert ist....


    Die Kosten als Basis zu nehmen ist natürlich schwierig. 1000 € Herstellungskosten holt man mit 1000 CDs für einen Ramschpreis wieder rein. Bei 20 € pro CD muss man ja nur 50 Stück verkaufen....


    Ich würde so etwas zwischen 5 und 8 € ansetzen für eine handwerklich ordentlich gemachte CD mit bissi Beiwerk.

    Meine Meinung:
    Die haben das Geld mit erwirtschaftet und sollten daher auch Ihren Anteil bekommen.


    Historie:
    Die Band meines Dads in den 80er hatte wechselnde Sänger. Neue Sänger konnten sich "einkaufen" und dann volle Gagen erhalten oder alternativ immer 100 DM weniger am Abend bekommen.


    Meine aktuelle Band haben nun auch diverse Musiker verlassen. Forderungen hat nie einer gestellt. Und ich würde aus freien Stücken auch kein Geld hinterhertragen. Aber wenn jemand einen fairen Anteil fordern würde, dann würde ich nicht diskutieren.

    Netbook ist nicht gleich Netbook!
    Aktuelle Tests in CT und ähnlichen Magazinen zeigen deutliche Unterschiede in vielen Bereichen auf. Von so offentlichen Sachen wie Festspeicher mal abgesehen.
    Und ein P4-1800 ist ja auch kein schlechter Prozessor. Wobei der Prozessor alleine leider nur sehr wenig Aufschluss über die Eignung als "Recording-Sequencing-Sampling-Notebook" gibt.


    Wenn es unbedingt ein Notebook sein soll, würde ich mir eher eine etwas ältere Möhre holen die mit den notwendigen Specs ausgestattet ist. Mein Acer Notebook ging Anfang des Jahres für 340 € in der Bucht weg. Mit der Mühle hab ich sehr viel Audiobearbeitung-Sequencing-Recording gemacht. 1500er Prozessor Mobile Irgendwas - 128 MB dedezierte Grafikkarte - 2 Gig Ram - 80 Gig HDD....


    Sowas sollte man nun für deutlich unter 300 € (gebraucht) bekommen und damit weniger als ein gutes Netbook. Es gibt ja auch Anbieter von gebrauchten Notebooks die auch Garantie geben...

    Es gibt durchaus Musiker die nach 20 Jahren in einer Rockband wenig bis gar keine "Schäden" abbekommen haben. Bei anderen (siehe Matzete) reichen ein paar Stunden auch schon aus. Man kann das nicht über einen Kamm scheren.


    Eine Lösung mit einer Begrenzung des Maximalpegels (A gewichtet) am lautesten dem Publikum zugänglichen Ort auf 110 dB und dazu ausreichend Hinweise auf die kostenlos bereitliegenden Ohrstöpsel würde ich persönlich begrüßen.

    Es gibt ja nicht nur eine Auflage die einzuhalten wäre.
    Es geht bei der hier zitierten Din Norm 15905 darum, dass anwesende Publikum vor Lärm zu schützen. Hier ist der "lauteste dem Publikum zugängliche Punkt" relevant und es wird auf die Dosis geachtet.


    Eine völlig andere Baustelle ist die Belästigung der Anwohner durch laute Musik. Hier wird meines Wissens keine Dosis als Wert zugrunde gelegt, sondern vielmehr absolute Werte. Entsprechendes findet unter "TA Lärm" --> "Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm". Die TA Lärm hat zum Ziel, "Bevölkerung und Umwelt vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Geräusche zu schützen."



    Auch wenn ich kein Fan von Wikipedia bin:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Anleitung_L%C3%A4rm

    Ein Problem an der Sache ist, dass hier keiner weiß was 95 oder 99 dB L(A)eq in der Praxis wirklich bedeutet. Hier sind deutlich höhere Pegelspitzen durchaus möglich und auch kalkuliert, ebenso wie Pausen zwischen den Songs die Bewertung der Dosis beeinflussen. 95 dB L(A)eq heisst eben nicht mit dem Gerät vom Konrad für 19,95 irgendwo im Raum stehen und wenn der Zeiger 95 dB überschreitet gleich mal alles verklagen und den Laden dicht machen sowie die Musiker an den Pranger stellen.


    Wenn das aber bereits hier keine wirklich versteht, wie soll es dann ein einfacher Mitarbeiter des Ordnungsamts verstehen der letzten Endes wohl in der Regel vor Ort die Messung durchführt?

    Da dürfte ich in kleineren Clubs ja nicht mal mehr richtig Snare spielen.... :(
    Son Schiit...


    Da ist was dran. Allerdings hat die "Branche" durch immer höhere Lautstärken in Discos und bei Konzerten selbst zur aktuellen und kommenden Situation beigetragen. Dies sollte der Fairness halber auch erwähnt werden. Konzerte mit abartigen Schallpegeln stellen nunmal in der Tat eine Bedrohung für die Gesundheit dar. Und eine gewisse Disziplin muss von JEDEM "eigentlich" vorausgesetzt werden. Full Stack Gitarren Wände bis auf Anschlag. 14x8er 10 Kilo Bronze Snares mit 2B und Muskelschmals bis Anschlag bearbeitet in einem kleinen Club wird es wohl langfristig nicht mehr geben. Und ich kann noch nicht mal behaupten, dass ich das schlecht finde.


    Das Problem liegt aus meiner Sicht darin, dass es immer noch keine richtig verbindliche Regelung gibt auf die sich Musiker und Veranstalter verlassen können und die von den Behörden einfach umgesetzt werden kann. So legt jeder Behörden-Fuzzi mal eben selbst irgendeine aufgeschnappte oder erfundene Zahl fest ohne aus Messmethode oder Gewichtung zu achten und misst mit einem 19 € Konrad Schallpegelmessgerät mal hier in und da in nem Club. Am besten noch mit falschen Einstellungen.


    Meiner Meinung nach ist die aktuelle Richtung "Nicht der Pegel zu gewissen Zeitpunkten ist relevant, sondern die Dosis an Schalldruck über einen gewissen Zeitraum." absolut richtig. Nur sehe ich keine realisitischen Möglichkeiten dies auch in kleinen Clubs durch Messungen und Protokollierung bezahlbar und belastbar durchzuführen.


    gruß
    Jan

    Ich krame das aus aktuellem Anlass mal aus, da ein Kollege aus dem PA-Forum sich aktuell mit Problemen diesbezüglich konfrontiert sieht.
    Ich hatte vor zwei Wochen ein gutes professionelles Seminar zum Thema Beschallung und insbesondere Beschallung von Konzerten unter aktuellen und kommenden Schallschutzauflagen.
    Fakt ist: Es werden mittlerweile Clubs dichtgemacht, die sich nicht an die Regeln halten und es werden teilweise Regelungen erlassen, die nicht zielführend bzw. viel zu streng sind.


    Als Zitat der Beitrag des Kollegen aus dem PA-Forum:


    gruß
    Jan

    Pauler ist prima.
    Was für eine Stilrichtung strebt ihr an?
    Für Rocknummern würde ich aus Viersen einen Kollegen benennen: Christian Boche


    http://www.sonic-sound-studio.de/


    Wobei Matz schon auch Recht hat. Man sollte das notwendige Know-how bei der Aufnahme und dessen Einfluss auf das Endergebnis nicht unterschätzen. Es gilt immer noch der Spruch: Scheiße kann man nicht polieren bzw. Shit in / Shit out


    Warum sollen es genau DIESE Größen sein? Was denkst du dir dabei? Oder anders: Was versprichst Du dir davon? Wieso soll es Meinl sein?

    Zitat


    Jetzt frage ich mich, ob ich mir die Sachen von Byzance oder von der Mb10 Serie holen soll...
    Ich spiele auf meinem Schlagzeug hauptsächlich Rock, aber auch Metal manchmal…
    Bei dem Preis ist natürlich ein Unterschied, aber der Sound ist ja auch dafür verschieden. :) (Preise von Musik-Produktiv)


    Die Entscheidung um Byzance oder MB10 ist eine eher Frage des subjektiven Geschmacks und - wie du später schreibst - auch eine finanzielle.
    Die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen. Das muddu selbst wissen und testen.


    Zitat


    Für mich kommen Becken in Frage, die so bei 200 Euro liegen, aber viel mehr sollen sie auch nicht kosten. Vielleicht wäre ja auch eine Kombination gut, zum Beispiel die HiHat von Mb10 aber die Crashs von Byzance…


    Ich hab auch kombiniert. HHX mit AAXplosion. Ursprünglich wollte ich AAX Dark und Vault nehmen. Aber in der Realität und nach dem Testen kommt eben alles anders...
    Becken die 200 € kosten... Aha. Gut eine Budgetgrenze ist sinnvoll. ABER: Ein günstigeres 18er klingt ANDERS als ein teures 14er. Wenn man mehr auf den 18er Sound steht, sollte man eventuell lieber ne Klasse runtergehen und dafür die Becken ne Nummer größer kaufen... Nur so als möglicher Ansatz...


    Zitat

    Gibt es Unterschiede bei Regular und Brilliant? Ist thin oder eher medium besser? Was sind die Vor- und Nachteile?
    Hab mir auch schon Soundbeispiele angehört und andere Threads gelesen.
    Ich freue mich auf viele hilfsreiche Posts.


    Ist Thin oder Medium besser? Es ist wie beim Steak.... Auch da isses Geschmackssache. Manche rümpfen bei gewissen Steaks oder Becken die Nase, während andere alles andere ungenießbar empfinden. Regular oder Brillant hat imho fast mehr Auswirkungen auf die Optik als auf den Sound. Vielleicht bildet man sich auch immer nur ein das Regular dreckiger und wärmer klingen und brilliante Becken höhenreicher und feiner. Eine generelle Aussage ist hier aus meiner Sicht nicht möglich. Dickere Becken sind in der Regel lauter als dünnere Kollegen bei ansonsten gleichen Spezifikationen. Ich mag dünnere und dafür größere Becken sehr gerne. Das Klangspektrum ist weniger nervig und die Becken werden subjektiv nicht so laut empfunden. Negativ könnte man anmerken, dass diese sich dann eventuell weniger gut durchsetzen.


    lG Slash0r[/quote]

    Meine 2 Cent,


    ich hab mich immer mal wieder halbherzig mit dem Gedanken angefreundet mir ein E-Kit zu holen und stand mehrfach knapp davor. Es wäre immer ein Roland geworden. Sowohl Sounds als auch Spielgefühl waren immer besser als bei anderen Produkten. Nur früher als das ddrum 4 noch aktuell war, hätte ich dieses wohl gegenüber dem damals aktuellen Roland-Konkurrenzprodukt bevorzugt.


    Und außer Sounds und Spielbarkeit gibts für mich wenige wirklich wichtige Kriterien.


    Überteuert finde ich die Roland Produkt hingegen nicht. Wenn sie die Hälfte kosten würden, wäre ich natürlich froh und hätte sicher etwas angeschafft. Aber es gibt für den jeweiligen Preis aus meiner Sicht nichts vergleichbar Gutes auf dem Markt. Wenn es so einfach wäre gute E-Drum-Systeme auf den Markt zu bringen würde es wohl deutlich mehr Anbieter geben. Roland lässt sich Erfahrung, Know-how und ihre Innovationen eben gut bezahlen. Ist meiner Meinung nach das gute Recht des Unternehmens.


    Ich bin für mich zu der Überzeugung gelangt, dass ein meinen Ansprüchen genügendes E-Drum-Kit soviel finanzielle Ressourcen abruft wie ein hochwertiges akustisches Drumset. Und dann würde ich mir eher noch ein schönes Sonor oder Tama kaufen. --> Vorsicht: Subjektive Meinung eines Trommlers der mit seinen akustischen Kits keine Lautstärke Probleme bei Nachbarn oder Familie verursacht...