Beiträge von Seven

    OT:
    Ich muss meine bislang positive Meinung über das DDX (digitales Mischpult der Firma Behringer welches seit einiger Zeit nicht mehr erhältlich ist) ein wenig revidieren oder einschränken.
    Auf Details gehe ich gar nicht ein, klangliche Nachteile gegenüber der Konkurrenz sollte man in Anbetracht des Preises auch nicht überbewerten.


    Aber mehrfache Ausfälle des Netzteils haben mein Vertrauen in dieses Pult nachhaltig erschüttert. Zwei Kollegen geht es leider ähnlich.


    Die Produktpalette der Firma Behringer als "schlecht" abzustempeln ist aber deswegen nicht in Ordnung. Man sollte immer auch zur Verfügung stehendes Budget, den eigenen Anspruch und auch die Alternativen in Betracht ziehen. Ich finde es schade, dass Behringer sich derart zu einem "Massenhersteller" gewandelt hat. Der Erfolg wird dem Unternehmen aber sicher rechtgeben.


    Nur so als Beispiel. Die erste Composer Generation hat seinerzeit fast 1000 DM gekostet! Heute gibts den Composer für 99 € mit mehr Features und vor allem vielen bunten Lampen. Das wohl live am meisten gewünschte Gate dürfte das DS 201 der Firma Drawmer sein. Behringer hat mit dem Intelligate in Anlehnung an den 201er ein super Produkt auf den Markt gebracht, welches leider nicht mehr erhältlich ist.


    Die Welt der Digitalpulte begann fast immer mit dem Yamaha 01V (und Nachfolgern) jenseits der 2000 € Grenze. Behringer hat mit dem DDX für zum Teil weniger als 600 € ein Produkt mit fast gleichvielen Möglichkeiten und Features rausgebracht. Hätte man dieses Produkt wie Yamaha auch alle paar Jahre mal gründlich überarbeitet.... Schade.


    BTT

    Für eine Band sollte man bezüglich der Boxen / Beschallungsanlage insbesondere folgende Aspekte berücksichtigen, die für Konservenmusik weniger wichtig sind:


    - möglichst verfälschungsfreie Übertragung der menschlichen Stimme (wie Schneider schon schrub).
    - Übertragung eines großen Dynamikumfangs --> Etwas das Live-Musik gegenüber aktuell produzierten Konserven auszeichnet ist der größere genutzte Dynamikumfang. Live gibt es viel mehr Peaks die eben
    nicht mit technischen Hilfsmitteln bis Anschlag glattgebügelt werden (grade bei Low Budget gibts auch keine Kompressoren oder nur wenige) --> UND DAS IST AUCH GUT SO!.


    Einfaches Beispiel ohne im Detail Anspuch auf vollständige technische Richtigkeit zu erheben: Ich höre mir eine aktuelle gut produzierte CD mit sagen wir einem Dynamikumfang von 10 dB an. Nun kann die Box anscheinend 110 dB wiedergeben ohne das die Box zu kotzen beginnt. Prima. Ich steuere das Ding nun so aus, dass meine Peaks maximal 110 dB erreichen und komme insgesamt nicht unter 100 dB. Eigentlich recht ordentlich laut das ganze. Ich nehme also diese Box und spiele live mit meiner Band drüber. Meine Band macht prima handgemacht aber auch laute Rock-Musik. Wir haben live einen Dynamikumfang von sagen wir 20 dB. Wenn ich nun wieder den lautesten Peak auf 110 dB einpegele komme ich an den leisen Stellen auf grade mal 90 dB was unter Umständen schon leiser als das Publikum, definitiv aber leiser als meine Becken und Snare ist. Was passiert? Ich mache also die Anlage lauter. Vieles rückt nun in den hörbaren Bereich aber was ist mit den Peaks? Nun gut da kotzt die Anlage eben und es übersteuert oder verzerrt. Treten diese Verzerrungen auf wird es subjektiv noch lauter. (120 dB ohne Verzerrungen können subjektiv weniger laut empfunden werden als 115 dB mit viel Verzerrungsanteil!) Im schlimmsten Fall befördere ich mit dem zu hohen Pegel die Boxen in den Boxenhimmel.


    Dies zu der Tauglichkeit von Boxen für Live-Bands.


    Faustregel: Wenn die Anlage laut kann (Reserven!!!), eine menschliche Stimme sehr natürlich klingt, und auch gut produzierte Konservenmusik gut darüber klingt hat man in der Regel ein gutes Fundament zum arbeiten.

    Moment: Ich hab in Mavine´s Thread ein Drumfill empfohlen. Die Empfehlung habe ich zurückgenommen nachdem die Größe von Venue und Bühne bekannt gegeben wurden.
    Man kann eben nur Empfehlungen aussprechen aufgrund der zur Verfügung stehenden Informationen. Und wenn ich höre, dass Bassdrum, Bass, Gitarren und Gesang bei Rockmusik über konventionelles Monitoring an den Trommler übertragen werden sollen, dann ist die beste Lösung die Verwendung eines Drumfills. Wenn sich die spezifizierten Anforderungen (Bühne nur 2x3 Meter und maximal 100 Pax Publikum) allerdings ändern oder genauer gefasst werden, kann man auch etwas angemesseneres empfehlen.


    Und bei weniger als 10 Gigs im Jahr lohnt es ja noch weniger zu kaufen.

    Ich sehe keinen Hang zur Gigantomanie, nur weil hier ganz explizit von etwas speziellem abgeraten wird. Kein Mensch hat gesagt kauf etwas von Meyersound und verpfände dafür das Haus deiner Eltern! Ich habe hier mehr Thomann Plastik Boxen empfohlen als irgendeine andere Lautsprecherbox, wenn es wirklich sinnvoll war etwas anzuschaffen. Aber ob das wirklich sinnvoll ist sollte VORHER hinterfragen.


    Und bitte nicht Äpfel und Birnen vergleichen: Die von mir genannten 40 € bezogen sich auf EINE (gute) Box und VIER (ordentliche) Lampen plus Verkabelung. Das ist nichts womit man eine komplette Band beschallen könnte. Mit Mischpulte, Mikrofonen, PA und Monitoren werden natürlich keine 40 € ausreichen. Es würde mich aber doch stark wundern, wenn es im Rhein/Ruhr Gebiet keine kleineren Budget- und/oder Hobby-Verleiher gibt, bei denen man für kleineres Geld an ordentliches Material kommt.


    Und was passiert mit den günstigen Behringerboxen die genannt wurden? Davon müssen mindestens 4 Stück angeschafft werden plus Stative, plus Mischpult und plus den nicht zu unterschätzenden Faktor Kabel. Da sind aber sehr schnell 2000 € ins Land gegangen. Wenn die Band sich für Proben ein kleines Pult anschafft und für den Proberaum nur 2 Boxen (die live als Monitore genutzt werden) bezahlen muss, kann ich diese Anlage für die anfallende Auftritte bequem mit angemietetem Material aufstocken. Bitte VORHER Gedanken machen, VORHER mal einen örtlichen Verleiher kontaktieren und sich bei einem Kaffee mal Möglichkeiten aufzeigen lassen. Wenn ihr als Band zusagt, 10 mal im Jahr 3 Boxen, 5 Mikros und ein 24 Kanal Mischpult zu mieten, dann wird auch sicher ein Rabatt machbar sein.

    Da ich diese Boxen zuletzt zufällig mehrmals in einem Raum für CD-Wiedergabe im Betrieb hatte : Für einen Kilopreis von um die 5,-Euro klingen die Dinger erstaunlich gut. Transparent, ausgewogen und belastbar (natürlich alles relativ, aber ich habe nix als wirklich störend empfunden, sondern war insgesamt doch angenehm überrascht). Für 'ne Privatparty auf 100qm dürften die wahrscheinlich auch locker reichen.


    1. Klangeigenschaften werden sehr subjektiv bewertet. Was einer als toll empfindet lässt den nächsten die Nase rümpfen.
    2. Es kommt drauf an. Privatparty auf 100 m² hab ich auch schon mit richtig großer und teurer Anlage erlebt. Das war nicht unbedingt lauter, aber ausgewogener, weniger Klirr und vom Sound viel relaxter. Ich habe aber auch schon einige Partys erlebt deren Ende sich kurz an das Ableben des Home-HiFi-Verstärkers anschloss...


    Grade die letzten beiden Wochen:
    Cousine feiert im Heimatort ihre bestandene Abschlussprüfung. Für 15 € stellt der örtliche halblegal agierende "Verleiher" eine "Anlage mit einem Bass und 2 Tops mit Endstufe und 2 CD Playern auf. Ende der Veranstaltung war gegen 1.30 Uhr, nachdem gegen 1 Uhr sich die "Anlage" in die ewigen Jagdgründe verabschiedet hatte. Dumm gelaufen. Die "Lichtanlage" mit 12 Lampen und Disko-Effekt für 25 € musste dann auch nicht lange laufen...


    Im selben Raum veranstaltete meine Schwester kurze Zeit später ihre Geburtstags-Party. Ich hab ihr mit meinem Rabatt beim professionellen Verleiher eine (!) ordentliche Box ausgeliehen mit Verkabelung an den Notebook vor Ort und dazu ein paar Floorspots für Ambience Light. Kostenpunkt zusammen keine 40 €. Die Veranstaltung ging bis 7 Uhr, die Musik lief erst dezent und nachher lauter ohne annähernd an ein Limit zu gelangen und mit dem Licht gab es eine angenehme Grundstimmung im Raum.


    Zwei absolute Lowest-Budget Veranstaltungen. EIne funktioniert. Die andere nicht. Kostenmäßig sind sich die Veranstaltungen ebenbürtig. Nur das billige Material (wovon es aber dann gleich 5 mal soviel gab) versagte. Natürlich sind vorher 20 Veranstaltungen mit dem billigen Material gut gelaufen und es ging ohne Probleme. Nur möchte ich nicht derjenige sein, bei dem die Endstufe den Geist aufgibt; sei es auf meinem nächsten runden Geburtstag oder vor 200 Besuchern mit Band in ner Kneipe....

    Lass mich nochmal in dieselbe Richtung weisen:
    Viele Verleiher haben auch wirkliches Party-Equipment neben dem großen und teuren Besteck. Da gibts für 1 bis 3 % vom Anschaffungspreis (je nach Unternehmen) ordentliches Material auf vernünftigem Niveau. Ich würde kein Material anschaffen, was ich nur 10 x im Jahr benötige. Das lohnt nicht. Es gibt ja neben der Anschaffung auch Abnutzung, Wertverlust, Lager und Transportprobleme sowie Kosten für Reparaturen die man fairerweise mit in Betrachtung ziehen sollte.

    Da muß ich leider mal widersprechen. Wenn ein Piezo Hochtonhorn vernünftig angekoppelt ist (d.h. über eine Frequenzweiche, die ihn etwas im Frequenzgang beschneidet), kann er sehr schön klingen. Im Gegensatz zu einem billigen "Normal" Hochtöner ist der Klang eines Piezos klarer und linearer im Frequenzgang - wie gesagt, nur über eine entsprechende Frequenzweiche.
    Leider werden diese Piezos in billigen Boxen einfach nur parallel zum Bassspeaker (also ohne jegliche Frequenzweiche) geschaltet, was zu dem schlechten Ruf der Piezos führte (wer braucht schon einen Höhenfrequenzgang bis 40000 Hz, da stören nur die entstehenden Obertöne und Interferenzen).
    Aber eine Frequenzweiche nachträglich zu installieren, ist auch kein Hexenwerk (allerdings muß man dazu einen dicken 8 Ohm Widerstand in Reihe und einen paralell zum Piezo schalten, damit eine für 8 Ohm konzipierte Weiche vernünftig arbeiten kann). Und ein Poti in Reihe zum Piezo hilft auch ungemein, da dieser oft viel lauter als der Bassspeaker ist. Genaue Schaltungen bitte ergoogeln.


    Da widerspreche ich dann auch mal und stelle hinter die Aussage des Kollegen Schneider. Piezo Hochtöner haben in der Beschallung nichts verloren und werden von ernstzunehmenden Herstellern auch nicht eingesetzt.

    Ich halte mich mit meiner Position zu Pro/Contra Limiter bei IEM ja meist heraus, da ich keinem empfehlen will ohne zu spielen.
    Trotzdem halte ich es ein wenig überzogen zu folgern: "Kein Limiter --> Taub"


    Ich will hier keine Grundsatzdiskussion anzetteln sondern kann nur aus meiner subjektiven begrenzten Erfahrung sprechen.



    Wichtiger aus meiner Sicht als ein Limiter der etwaige auftretende Peaks beseitigt ist eine Art "freiwillige Selbstbeschränkung". Ich hab das selbst schon teilweise erlebt. --> Laut ist geil. Und deswegen machen wir nach jedem dritten Song das IEM noch n Tacken lauter. Auf einmal segelt ein Stöpsel raus und man merkt: Huch ohne ist ja leiser als mit.... --> Das wird auf Dauer sicherlich größere Schäden anrichten als ein paar Feedbacks.


    Nicht umsonst wird bei "richtigen" Messungen weniger der absolute Schallpegel gemessen oder begrenzt sondern vielmehr die Dosis der Zuhörer oder Anwohner ausgesetzt werden. Kurz, plakativ und sachlich nicht richtig:
    120 Minuten mit 100 db (A) sind schlimmer als 30 Minuten bei 110 dB (A) und sind schlimmer als 10 Minuten bei 120 dB(A). Natürlich gibts Dosen die auf einen Schlag alles töten was Luft atmet. Ich bezweifle aber, dass diese auf "normalen" heimischen Bühnen anzutreffen sind. --> Ich hatte schon skandinavische Rockbands die waren lauter als ein potentielles Feedback was die verwendeten Monitore überhaupt hätten produzieren können.



    So zuviel geschrieben.


    Ich rate keinem von einem Limiter ab!

    Titel: Highway to hell
    Band: AC DC
    Album: Highway to Hell
    Erscheinungsjahr: 1979
    Drummer: Phil Rudd
    Stil:Rock / Hardrock
    Warum:
    Rock Klassiker schlechthin


    Titel: Late in the evening
    Band: Paul Simon
    Album:
    Erscheinungsjahr: 1980
    Drummer: Steve Gadd
    Stil: Pop
    Warum:
    Ich finds halt genial 8)



    Titel: Don´t stop believing
    Band: Journey
    Album: Escape
    Erscheinungsjahr: 1981
    Drummer: Steve Smith
    Stil: Rock / Hardrock
    Warum:
    So macht man klare grade Rockbeats und sorgt trotzdem für ordentlich Abrieb auf den Tomfellen...


    Ich mache einen Strich.

    Ich hatte das Teil über einige Jahre neben einem Behringer Multicom in meinem eigenen kleinen Siderack für bissi Studio aber in erster Linie für Live-Einsätze mit jeweiligen analogen Pult im Einsatz. Ich hab zumindest die Erfahrung gemacht, dass der Limiter nicht so schnell ist wie Behringer ihn anpreist. Sicher, ein langer zu lauter Basston wird so dicht gemacht, dass man es kaum merkt. Kurze und schnelle Peaks sind aber teilweise doch noch vorhanden gewesen. --> Snare

    Den aktuellen Composer von Behringer müsste man eben mal testen, ob die Attackzeit des Limiters kurz genug ist um ALLES zu cutten. Ich hatte früher den MDX 2200 (Vorgängermodell) und der war definitiv zu langsam für eine solche Aufgabe.


    Dann wäre die Frage wie man ein solches Gerät sinnvoll einbindet. Die einzige Möglichkeit die ich grade als sinnvoll erachte wäre im Insert der beiden Eingänge die man als Signal vom Mixer geliefert bekommt. Hier gilt es dann aber auch wirklich den Pegel und den Limiter richtig einzustellen! Und einen Insert bieten die meisten kleinen Pulte leider nicht. --> Peavy PV 8 kann das wohl.


    Wichtig ist aus meiner Sicht, dass der Limiter regelbar ist. Beispiel: Im Sennheiser IEM 300 Wireless In Ear System macht der Limiter an einem fixen Punkt dicht. Hier ist aber 80% der Benutzer (auch abhängig vom verwendeten Hörer) nicht laut genug. Was also nun? Ich muss den Limiter ausschalten, weil ich sonst nix höre. Bringt also auch nix.

    Moin,
    viel richtiges wurde dir schon entgegnet.


    Hast du als Bassist mal In Ear via Drahtlos getestet? Hintergrund: Üblicherweise übertragen grade günstigere Funkstrecken den Bassbereich nur suboptimal. Die meisten Bassisten die ich kenne, haben von IEM wieder Abstand genommen. Wird seine Gründe haben... --> Also vorher testen! Ebenso sieht es bei Gitarristen aus. Hier ist es nicht ganz so schlimm wie bei Bassisten. Aber unter richtigen Live-Bedingungen kenne ich doch einige die sich wieder vom Stöpsel im Ohr Gedanken gelöst haben. --> Vorher testen unter Livebedingungen!


    Ebenso würde ich dann Punkt "A" einem Vergleich mit Konkurrenprodukten unterziehen und mich nicht vorab auf ein Gerät festlegen.


    Ein relativ fitter Kollege (Keyboarder, Soundmensch, Studio-Fuzzi) hat das Demo seiner aktuellen Band via Helixboard von Phonc. --> Phonic Helixboard 24 bietet hier ausreichend Kanäle (doppelt soviele Mikroeingänge wie das kleinere 18er...). Die von dir genannten Pulte haben allesamt keine USB oder Firewire Schnittstelle. Teilweise sogar nicht mal Direct Out pro Kanal. Sprich genügen deinen Anforderungen (jeden Kanal einzeln in den Rechner ballern) also gar nicht!


    Ein Rack mit Pult UND von dir genannten konventionellen Endstufen macht keinen Spaß. Sowas macht man wenn überhaupt in Racks die in LKWs transportiert werden und wo immer 3-4 Helfer zur Hand sind um die entsprechenden Gewicht tragen zu können. Wenn Endstufe dann weiteres Rack. Die TA-2400 tut auf jeden Fall richtig ordentlich. Gute Erfahrungen haben Kollegen auch mit den LD Systems Endstufen gemacht PA1000 oder PA 1600. Aus eigener Erfahrung kann ich da nix beitragen.


    Du willst eine Endstufe und dir dann - wie im ersten Link - aktive Boxen kaufen? An dieser Stelle würde ich sagen: Geh mal zurück auf Los. Nimm dir jemanden der Ahnung hat an die Hand und lass dich ordentlich beraten. Sorry aber das zeugt grade nicht davon das du Ahnung von der Materie hast. Die Sachen die auf deiner Liste stehen sind zwar alle Budget bis Low-Budget trotzdem in der Summe sehr viel Geld für jemanden in deinem Alter!


    Den 19" Rackmixer als Submixer für Drums halte ich für keine gute Idee. Insbesondere Drums erfordern wie kein anderes Instrument den Einsatz von ordentlichen EQs. Und da bietet dieser Rackmixer einen Hauch von nix (na zumindest sehr wenig).


    Mir ist irgendwie auch nicht klar was genau deine Anforderungen sind. Du willst Spuren einzeln in den Rechner jagen. Ja aber wieviele denn? Zwischen 2 Spuren einzeln und 16 liegt auch ein gewaltiger Budgetunterschied. Du sagst es zwar nicht direkt, es ist aber zu erahnen, dass du auf einen Notebook aufnehmen willst der keinen Firewire Anschluss hat. Klingt auch eher nach Budgetnotebook auf den ersten Blick. Reichen denn die Spezifikationen deines Notebooks überhaupt für die Recordingmaßnahmen aus? Oder musst du eventuell erstmal n neuen Rechner anschaffen? Nicht das du für 1200 € Recording Krams kaufst und dann sagt dein Rechner "Ney Ney Du nich mit mir." Über Mikros sollen wir uns keine Gedanken machen? Ja aber was hast du denn? Es macht doch keinen Sinn billigste Mikrofone mit nem Midclass Pult zu kombinieren. Oder gar erstklassigen AD Wandlern. Dein gesamtes System muss doch stimmig sein (oder sollte zumindest...)


    Du schreibst auch nix über die Anforderungen für Probe und Live. Wieviele Eingänge braucht ihr denn in der Probe und live? Was habt ihr bereits? Wie viele Gigs spielt ihr denn so (Lohnt es sich überhaupt ne Anlage für Gigs zu kaufen?) Wie schauts mit Monitoren aus, die fehlen aktuell noch vollständig in deiner Planung!


    Eine riesen Baustelle die du da aufmachst!


    Hol dir jemanden vor Ort der richtig Erfahrung und fachliche Kenntnisse hat. Gib ihm 2 Kaffee oder 2 Bier aus und erklär ihm was du machen willst. Dann lass dir Möglichkeiten zeigen wie du - Step by Step - zu deinem Ziel kommst.


    gruß
    7


    na, sach ich doch ... :thumbup:


    leihen ist aber tatsächlich eine gute option.
    nur: 3,4 x geliehen ist 1 x gekauft (zumindest bei mittelklassezeugs)
    kannst du dir bei befreundeten musikern was leihen?


    Früher galt mal beim Verleih von Tontechnik-Material die Faustregel 1,5 % vom Anschaffungswert als Tagessatz für den Mietpreis. Heute ist es bei vielen Läden ein wenig mehr, aber auch nicht unbedingt ausgeufert. Es kommt eben auch auf den Laden an. Grade wenn es nur um eine Box geht und man keine Rechnung braucht und die Kaffeekasse mal wieder leer ist.... Da finden sich meist doch Wege und Möglichkeiten. Bei unserem (hochpreisigen) Verleiher gibts zB einen aktiven Monitor mit Neupreis gegen 800 € für 15 € am Tag. Bei den von Mavine genannten Monitoren für roundabout 250 € Kaufpreis müsste der Mietpreis ja nach Deiner Rechnung bei 60-80 € am Tag liegen. Wenn dem so wäre, gäbe es in Deutschland wohl nur noch PA-Verleiher ;)


    gruß
    7

    3x2 Meter ist ja ein mittelgroßer Drum-Riser. Hast du Solo-Material für die gesamte Auftrittsdauer :D


    Spaß.


    Versucht eventuell eine zweite Monitorbox zu organisieren und eure Amps sowie die beiden Monitorboxen so aufzubauen das jeder etwas abbekommt.
    Das wirds tun. Believe me. Hier wird weniger mehr sein. Die Idee mit nem Drumfill wird auf soner kleinen Bühne eh keinen Sinn machen.