Beiträge von Seven

    Eher aus Techniker Sicht aber durchaus interessant:
    - Veranstalter die zu wenig oder unangemessenes Material/Personal buchen
    - Schlechte Raum Akustik
    - Unzureichendes Equipment in Qualität und Quantität
    - Hohe Bühnenlautstärke
    - Unzureichend Zeit für Aufbau und Check der Anlage
    - Qualitativ schlechte oder schlecht eingestellte Funkmikros
    - Kaputtes Gehör des Technikers
    - Schlechte Verkabelung von Musikern und Anlage
    - Schlechte Gain Struktur (Mischpultintern)
    - Unfähiger Tontechniker


    Quelle: Livesound International

    Mal so nebenbei am Rande: Wer ist für Marketing & Produktlinien bei Pearl verantwortlich? Wie kann ich das meistverkaufte Drumset dieses Planeten nicht mehr anbieten? Wieso eine Visions Linie? Wieso nicht eine Export-Linie (die Trommeln können doch dieselben sein!)


    Was ein Senf. Hoffentlich straft der Markt dies entsprechend ab. *kopfschüttel*

    Moin,
    der Ansatz nicht gleich 500 € auszugeben sondern erstmal zu testen ist durchaus richtig. Allerdings macht ein Billigsystem nicht unbedingt Spaß bzw. kann dazu führen das man IEM generell ablehnt und es eigentlich nur an den minderwertigen Komponenten lag. Eventuell mal gute Hörer (ohne Elacin antesten) um den Unterschied selbst zu erfahren.


    Zum Theme Kopfhörerverstärker:
    Ganz so ist es nicht. Das Kabel was in die Monitorbox geht kommt in der Regel aus einer Endstufe, damit kannst du unter Umständen deinen Kopfhörerverstärker schon grillen, abgesehen davon das es Verbindungstechnisch wohl nicht funzen würde. (Speakon Eingänge dürfte kein Kopfhörerverstärker haben ;))


    Du bekommst dein IEM Signal mehr oder weniger direkt aus dem Mischpult. Dies kann ein reines Monitorpult sein oder aber auch das Pult des Technikers. Für das Abgreifen oder den Mix gibt es verschiedene Möglichkeiten. Du kannst dir einen eigenen Monitormix erstellen lassen (auch in Stereo) wenn Techniker fähig und Pult ausreichend ist. Standard-Analog-Live-Pulte im "normalen" Bereich haben meist 6-8 Auxwege, wovon 2-4 für Effekte drauf gehen. Bei verbleibenden 2-6 Monitorwegen für die gesamte Band kannst du dir ausmalen, wieviele Stereo IEM Mixe man mit einem normalen analogen Pult hinbekommt.
    Alternativ kann man sich auch einfach die gesamte Summe geben lassen. Das ist als Orientierung sicherlich ausreichend, wenn alle Instrumente auch abgenommen werden.


    In dein Pult geht entweder ein fertiger Mix (Monitor oder Summe) vom Mischpult. Wenn du an deinem Mischpult alle Sachen einzeln regeln willst, musst du jedes Signal was sowohl in das Hauptmischpult als auch in dein IEM Pult gehen soll splitten. Da fängt die ganze Sache an und wird wirklich aufwendig (aber eben auch besser/komfortabler). Die Signale werden also mit aktivem oder passivem Split (unter Umständen SEHR teuer) nach dem Mikrofon gesplittet und gehen dann in beide Pulte.


    Am FoH hat man nicht unbedingt einen Limiter und nein, auch wenn dort einer wäre würde er deinen Limiter für dein IEM nicht ersetzen können.

    1. Vorteil eines kleinen Mischpults:
    - Du kannst verschiedene Quellen anlegen und ich in der Relation regeln. (Klick, Bassdrum, Gitarre, Monitorsignal, Sampler etc)
    - Mikrofonverstärker haben meist nur einen Eingang (in Stereo) und zwei Regler für den Eingang und einen für den Ausgang. Eventuell auch noch einen Aux-In.
    - Wenn du Klick und Monitorsignal für dich selbst regeln willst, würde ich eher ein kleines Mischpult nehmen. Mach ich eigentlich seit nem guten Jahrzehnt so.


    2. Mit welcher Konfiguration? CX-300 mit Elacin und nem Pult/Kopfhörerverstärker? Wenn du sagst, dass Elacin und CX-300 passt, was spricht dagegen?


    3. Der CX-300 kostet 30 €. Ein SF-3 kostet 80 €. Ein SF-5 kostet 170 €. Ein TF-10 kostet 300 €. Ich würde mal grob fahrlässig behaupten, dass mit zunehmendem Preis die Soundqualität des Hörers zunimmt. SF-3, 5 und TF-10 habe ich bereits verglichen. Den Aufpreis auf den 5er würde ich jedem Drummer empfehlen. Den Aufpreis auf den TF-10 empfehle ich nur Scarlet, weil der eh Geld genug hat... Ne im Ernst: 3-Wege Hörer sind teuer und auch gut. Muss jeder selbst entscheiden ob man das braucht, bzw ob es einem das Wert ist.


    Mit TF-10 und Elacin dürftest du in etwa bei deiner "500 € Lösung" landen und diese ist dann auch was ganz anderes vom Sound als eine Lösung mit SF-3 und Elacin. Wie sich der CX-300 einordnet in dieses "Ranking" kann ich dir nicht sagen. Ich würde den CX-300 mal als "knapp-über-Standard-iPod-Hörer" einschätzen. Der Unterschied zwischen deiner Lösung und einer 500 € Lösung liegt in einer VIELFACH höheren Klangqualität.

    Ich hab Metallica nie live gesehen, aber das was ich an Konzertmitschnitten kenne ist weit weg von hervorragender musikalischer Live-Performance. Das die Band live eventuell eine gewisse "Magie" entwickelt und dadurch live sehr intensiv "wirkt" kann dagegen gut sein.


    Ich finds prima, dass Musiker mit einer offensichtlich eingeschränkten technischen Befähigung seit 20 (?) Jahren in ihrem Genre ganz vorne sind und anders als viele "Techniker" mit ihrem Musik-Stiefel genug Geld scheffeln konnten und könnten, um davon mehr als sorgenfrei zu leben. Dies zeigt doch ganz hervorragend, dass es bei Musik nicht auf Technik ankommt.


    Wie sagt grade erst ein Trommlerkollege so schön: Es gibt da einen Unterschied zwischen Kunst, Kunsthandwerk und Handwerk. Und ein Fussballer der 30 Minuten am Stück den Ball jonglieren kann und dabei unglaubliche Tricks vorführt, wird deswegen noch lange nicht Bundesliga spielen, eventuell nicht mal Bezirksliga...
    Will sagen: Der Trommler der bei 387 BPM noch sauber 23.tel Triolen mit der linken Hand spielt und dabei rückwärts in einem Samba furzt schafft es bei youtube vielleicht zu 1000 positiven Bewertungen und 100 anerkennenden Kommentaren.
    Lars Ullrich spielt seinen Kram auf CDs die millionenfach verkauft wurden und werden und live eben vor ganzen Stadien voll Leuten...

    1. Die Kiste ist ein Pearl Export mit umfangreichen Kesselsatz und besonderer Optik.
    2. Über die Qualität des Pearl Export wurde viel geschrieben --> Suche nutzen.
    3. Um den Preis einzuordnen sollte man das Set vergleichen mit einem "normalen" Pearl Export in diesem Umfang (eventuell Angebot machen lassen.
    4. Weiter sollte man den Preis vergleichen mit Angeboten anderer Hersteller im gleichen oder zumindest ähnlichen Umfang.
    5. Ein eventueller Aufpreis oder Mehrpreis geht alleine in die Optik und die Tatsache, dass es eben das JJ Signature Set ist (und eben nicht "das" JJ Set) --> Muss jeder selbst wissen ob einem das Wert ist.


    Alles alleine in Erfahrung zu bringen ohne großen Aufwand.

    Hast du sämtliche Fahrstunden für den Führerschein auf einem abgesperrten Platz gemacht nur bei Sonnenschein? Oder hast du die Fahrstunden auf normalen Straßen gemacht mit einem Lehrer dabei, der im Notfall eingreift?
    Und war es nicht so, dass du "richtiges" Autofahren erst nach Jahren gelernt hast, gefährliche Situationen mit mehr Fahrpraxis anders einschätzt und besser meisterst?

    Problem ist nur, dass die SAE Absolventen sich oft im Live Bereich tummeln...
    Und selbst im Studio sind die optimalen Lehrbedingungen aus der SAE leider meist nicht gegeben.


    Und wieso sollte ich mich als FoH Mann nicht mit ORTF, Multibandkompression etc auskennen?

    Ich kenne 3 Absolventen der SAE persönlich relativ gut. ALLES was die drauf haben, konnten sie entweder vorher oder haben es erst nach der SAE gelernt!!!


    Die Frage ist, wie oft hat man in der Praxis die Zeit sich mit drei 2000 € Mikrofonen, 3 Ton-Fuzzis und einer dicken SSL Konsole in einem sehr ordentlichen Raum zwei Stunden Zeit für die Mikrofonierung einer Bassdrum zu nehmen? Und wieviele SAE Absolventen werden solche luxuriösen Arbeitsbedingungen später wieder antreffen? Die Leute lernen dort unter zumeist optimalen Bedingungen das Handwerk. Insbesondere Live gibts aber leider drei Säcke voll Probleme die du mit dir schleppst und dazu keine Zeit, nix gegessen, nervende Musiker und halbschlechtes Equipment.


    Wer sich von Anfang mit widrigen Bedingungen wie "zu kleine Anlage", "zu wenig Eingänge im Mischpult", "schlechte Mikrofone", "zu laute Band auf der Bühne", "schlecht gestimmte Schlagzeuge", etc. auseinandersetzen musste, dem trau ich insbesondere in Stress-Situationen einfach mehr zu als einem Theoretiker. Und Stress gibts in dem Metier mehr als genug.

    Bei Mikroständern würde ich ein hohes Gewicht als ein Qualitätskriterum gelten lassen. Eventuell mal gucken was die anderen K&M Modelle so auf die Waage bringen. Aber das 210/2 ist wohl am weitesten verbreitet.