Beiträge von Druffnix

    Das BREF Zeug greift die Oberfläche nicht an, das löst nur den Schmutz ab. Die Reiniger von Paiste usw. haben bei regelmäßigem oder intensiven Reiben die Beschichtung und die Schrift abgerubbelt. Alte 2002 und 505 sehen deswegen gern so fleckig aus. Das dürfte hiermit nicht so sein. Der UFIP Groove Juice hat auch so funktioniert. Allerdings zu absurden Preisen.


    Und solange mir nicht jemand schlüssig nachweist, dass ein komplett verschmökeltes Instrument besser klingt als wenn es gepflegt wäre, glaube ich es auch nicht. Ich war früher öfter in Jazz-Clubs unterwegs. Wenn da ein verschmulchtes, zusammengewürfeltes Set auf der Bühne stand, bei dem der Dreck auf den 10 Jahre alten Ambas wie Spatzenkacke aussah, und die ursprüngliche Beckenfarbe nicht mehr im Ansatz erkennbar war, dann klang das in der Regel auch so. Wie Omo-Kartons und Blech.

    Hey you! Are you genervt of the ugly Fingerdatzen on your B20-Becken or have one of the völlig verquanzte und patinierte old Paiste Becken?


    Ich habe letztens mal juxhalber BREF Power Kalk und Schmutz auf das verwanzte 2002 gespritzt, und das ging super. Vorhin habe ich dann meine von diversen Auftritten verdatzten Zultans mal eingesprüht und abgewaschen. Die sehen aus wie neu, ohne nerviges Gerubbel. Die Schrift geht davon auch nicht ab. Die Buddel kostet 2,99€, da kriegt man keinen Beckenreiniger für.

    Letztendlich kannst du es doch für die 80 Prozent drin lassen. Das ist ja eher was spezielles, warte einfach ein bisschen ab. Und wenn dann nur „was letze Peisen 70“ kommt, kannst du ja entscheiden ob du es dafür rausgibst. Die Zultans haben halt nicht die besonders guten Wiederverkaufswerte. Ich hab nen fast neuen Satz Rockbeats 14/16/18/20 für 220€ gekriegt, und drei mal CAZ, fast ungespielt, 15“ Hat’s, 17 Crash, 19 Crashride für 200€. Einfach abwarten und Tee trinken 😉

    So, ich habe gerade ein Tama Swingstar für 200 Tacken abgeholt. Das hatte so ein Schrat in seiner ziemlich verwanzten Bude fast 30 Jahre stehen. Da ist die 14x5“ Snare mit dem nahtlosen Kessel dabei (freu😁), und das Becken, nach dem ich gefragt hatte. Es ist ein 2002, 20“ Heavy Ride, Black Label. Alles komplett verschmulcht, aber technisch OK. Das gibt das Projekt für den kommenden Urlaub

    Unsere Gitarrero*Innenden haben solche Preamps (Kemper/Ampero), da sind alle Sounds hinterlegt. Die Dinger gehen ins Behringer X32, der Bass geht direkt da rein. Mein Set ist komplett mikrofoniert. Live nehme ich kleine oder große (alles) Mikrofonierung. Wir spielen alle immer InEar, ist einfach besser für die Ohren. Und der Sound ist immer gut.

    Ist schon eine Weile her, und die Musik finde ich nach wie vor fantastisch. Aber hier sind alle bis zum Rand vollgeknattert. Und Drumming Mr. Fleetwood ganz vorne dran. Bei 06:24 hab ich Angst, dass ihm die Augen rausplumpsen.


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    Wie man so zugerußt noch wirklich gut spielen kann ist mir völlig unverständlich. Die konnten das.

    Mein Vorbild isser nicht, der Herr Kottak. Aber nüchtern isser hier nicht:


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    Traurig, so was.


    Ich trinke selten und dann wenig Alk, rauche etwas zu viel, Bubatz nie vor dem Auftritt. Und von allem anderen lasse ich seit 56 Jahren die Finger.

    Ich hab mir jetzt mal die Videos von Sounds like a drum angeguckt, und das was Trommeltom oben reingestellt hat. Und ich frage mich, wer so was wirklich braucht und kauft. Ich habe kein Video gesehen, wo mich der Sound aus den Socken gehauen hätte. Die Seile sehen für meinen Geschmack nicht gut aus, gleiches gilt für diese goldene Flügelschraube. Für Transport und Auf- und Abbau bei Gigs ist das auch nicht der Schlager. Und wie fehleranfällig sind Rollen und Spannmechanismus? Der Fellwechsel mit dem Losedrehen des Drahtes ist ziemlich wurschtelig. Die Snares finde ich soundtechnisch, nun, unauffällig. Wozu der Typ bei Sounds like a drum auf diese Supertrommeln dann teilweise breite Dämmringe klatscht, verstehe ich nicht. Und dass ich während eines Gigs mal eben schnell zwischen einem Bebop-Tuning und einem fetten 80s Rock-Patsch hin und her wechseln muss, kann ich mir nicht vorstellen. Die Band macht dann 80 Sekunden Überbrückungsmusik, weil Trommel-Joe am Schräubchen dreht.


    Was die Dinger machen sollen habe ich schon verstanden. Aber was kann das Ding besser als ein konventionelles Drumset? Ich experimentiere gern mit verschiedenen Fellen und Tunings, um zu sehen was ich für Sounds aus den Trommeln kriege. Das fällt hier weg. Fell drauf, Schraube drehen, Ton kommt. Wenn das exakt gleichmäßige Festdrehen der Schrauben auf beiden Seiten unter den meisten Umständen die Basisvoraussetzung für einen guten Sound wäre, dann OK. Isses aber nicht, von daher sind das viele Lösungen, für die beim Kunden kein passendes Problem da ist. Erinnert ein bisschen an SB Drums, die besten Drums der Welt. Die aber keiner gekauft hat, für so gute Drums war die Welt nicht bereit. Und das wird hier auch so sein, denn 3.000 Tacken für ein 3-Piece mit Snare ist mehr als sportlich unter diesen Umständen.

    Aber … Fame stellt inzwischen (neben dem billigkram) wirklich hochwertige Instrumente her… egal ob Gitarren oder Schlagzeuge, oder Becken … Natürlich ist da der Ruf ein wenig hinderlich …

    Mein Bruder hat ne Fame Forum IV E-Gitarre. Die braucht sich nirgendwo zu verstecken, ein exzellentes Instrument für damals unter 1.000 €. Da ist das Preis-Leistungsverhältnis einfach gut. Aber ne Schnarre in völlig ungebräuchlichen Maßen, mit dem Namen eines sicher guten, aber komplett unbekannten Drummers drauf, für 999 Tacken? Das kauft keiner. Nix gegen Hendrik Freischlader, aber den kennt auch kaum jemand.

    Da ist ein Dirk-Sengotta-Badge drauf! EIN DIRK SENGOTTA BADGE!!! Das findet man auf keiner Ludwig dieser Welt! Da sind 999 ein Schnäppchen.


    Für die Fame Bässe hatten sie auch immer so semi-bekannte Mucker. Sieht halt besser aus wenn da so ein Name steht. Marketing.

    Ich habe ein PDP CX Made in Ensenada, México erstanden, Ahornkessel, White Marine Pearl, technisch tiptop. Passende Felle hatte ich noch. Die Toms sind sehr gut, die Bass ist das beste, was ich bis jetzt am Fuß hatte. Komplett mit PDP Hardware, einem Satz Zildjian ZBT, zwei Stagg Becken, einer Yamaha Doppelfussmaschine, einer Meinl Cowbell, Bar Chimes und einem unvollständigen Tisch-E Drum. Ich verkloppe den ganzen Beifang, dann müsste für das PDP fast Nulltarif übrig bleiben. Bezahlt hab ich 360€. Das kann man machen.