Beiträge von Seitenwähler

    Großartig, vielen lieben Dank für Euer Feedback, das hilft mir wirklich sehr und vieles geht ja in eine Richtung, das DF ist sich also einig 8)


    Das verlinkte Video ist aber mit Cajon (und auch die Akkusitk-Version von Alicia Keys)- hast du das mit deinem Kollegen schon geklärt, was er unter "ruhigere unplugged Band" versteht, bevor du dich Equipment-mäßig verhebst


    LG Ferdl


    PS: Du kommst ja aus München, falls Interesse besteht, kannst du dir auch mal meine Becken mal selber ansehen , bei Interesse PN.


    Ja, ich weiß. Hatte wahrscheinlich auch die falsche Version gepostet, es gibt von ihr noch eine Unplugged-Version mit Schlagzeug . Aber das kläre ich mit ihm in der kommenden Woche. So wie ich ihn verstanden habe, ist er mit der Idee noch ganz am Anfang. Die neue Sängerin, die er kennengelernt hat, erweckte in ihm überhaupt erst die Idee, eine solche Unplugged-Gig-Reihe zu spielen.


    Habe mir die Zultan-Becken gestern mal (so weit es über YouTube geht) ausführlicher angehört und recherchiert, die klingen wirklich überraschend gut. Bosphorus kannte ich, auch das ist feiner Beckensound. Problem ist halt, dass es in vielen Musikläden oft nur die großen Vier gibt, manchmal noch Masterworks.


    Habe gestern im Laden dann noch einmal an einem Set gesessen und bin erschrocken. Nachdem ich in den letzten Jahren fast nur noch im Keller auf einem (zwar in normalen Größen umgerüsteten) E-Drum gespielt habe, ist genau das passiert, wovor hier immer viele gewarnt haben: der Sinn und das Gefühl für Dynamiken gehen verloren. Das E-Drum, selbst mit realistischen Samples getriggert, verzeiht eben doch viel mehr und gaukelt einen Sound vor, der akustisch dann nicht ganz so rüberkommt. Darüber mache ich mir gerade mehr Sorgen - dass der Sprung von E-Drum zu akustischer Filigranarbeit mit unplugged Musik zu groß ist. Mal sehen, wie ich in kurzer Zeit wieder ein Gefühl dafür bekomme. Zumal ich in den letzten 6 Monaten berufs- und pendelbedingt überhaupt keinen Stick in der Hand hatte.


    Drummer2010 aka Ferdl: Gerne treffen wir uns mal auf einen Kaffee und ich gucke mir die Becken mal aus der Nähe an. Bin halt nur am Wochenende in München, unter der Woche berufsbedingt in Berlin (da wäre auch die Band).



    Danke Euch noch einmal!
    Edit: Ich habe eine dieser Pop-Up-Nachrichten bekommen, leider ist die ja sofort gelöscht, wenn das Fenster einmal wieder zu ist. Kann derjenige mir noch einmal eine PN schicken? :D

    Erst einmal danke für Eure bisherigen Antworten und die damit verbundenen Anregungen.

    Wichtiger als das Set sind die Becken, wie schon geschrieben wurde. Für Akustikmukke führt nach meinem Geschmack kaum ein Weg an dünnen B20-Blechen vorbei. B20 bietet einfach mehr dynamische Bandbreite und insbesondere bei leisem Spiel rundere, musikalischere Sounds. Ob man dann in günstige Hausmarken ala Zultan, Fame Masters etc., Mid Range wie z.B. Masterwork/Anatolian oder in High End der "Großen Vier" investiert, ist durchaus persönliche Einstellungssache. Auch einige der günstigen tönen durchaus wohl.


    Ich war heute direkt mal bei JustMusic in München und habe eine Stunde in der Becken-Abteilung verbracht. Kann das nur bestätigen. Besonders angetan war ich von der Paiste Masters Serie, habe das 18"er Extra Thin Crash getestet - Junge, was für ein warmer, großer, waschiger und voller Klang, fühlt sich zudem an wie Butter unter den Sticks, sensationell! :rolleyes: Aber fast 400 Euro nur für ein Crash ...


    Dachte, dass mir die Meinl Byzance Sand auch zusagen für den Sound, den ich als Idee im Kopf habe. Aber irgendwie ... nein. Dann eher die klassischen Byzance.


    Mache mir eher Sorgen, dass ich das technisch hinbekomme mit den Dynamiken.


    Danke nochmals für den Input.

    Moin,
    ich hole mal nach 12 (!) Jahren diesen alten Thread wieder hoch - lang lebe Google.


    Situation: Ex-Arbeitskollege (Gitarre) will eine neue Band starten. Sängerin hat er, am Schlagzeug will er mich (warum auch immer :D ), Bassist kommt auch noch. Musikstil: ruhigere "unplugged" Musik, als erste Songideen hat er mal "Radiohead: High & Dry", "Alicia Keys - If I ain't got you" oder "Nelly Furtado: I'm like a bird" (in der Unplugged-Version ) angedeutet. So weit, so gut. Bin zwar etwas eingerostet in den letzten Monaten (der Job halt ...), aber das sollte nach einigen Proben durchaus machbar sein. Seine Idee für Locations: erstmal kleinere Kneipen, im Sommer ein paar Hochzeiten, der Kram halt.


    Weil ich zuletzt nur noch im heimischen Keller (mit Modul & VST-Sounds) gespielt und geübt habe und ehrlicherweise noch nie solche Nummern live gespielt habe, stellt sich nun die Frage nach dem passenden Werkzeug für mich.
    Zu Hause im trockenen Keller stehen zwei Basix Custom, eins davon zum E-Drum umgebaut. Eins in tobacco, eins in silver sparkle. Konfiguration Set 1: 22, 8, 10, 12, 14, 16; Konfiguration Set 2: 22, 10, 12, 14, 16. Hardware habe ich noch ausreichend. Beide Basix Snares sind schrottig. Habe noch eine 14x5,5 Tama Metalworks. Aber die wird wohl zu laut für diese Art von Musik sein.


    Folgende Fragen an all die unter Euch, die mit dieser Art von Gig mehr Erfahrung haben:
    1. Welches Schlagzeug? Ich hätte gedacht, dass das Basix Custom, obwohl sehr gut klingend mit den richten Fellen und passendem Tuning, vielleicht eine Nummer zu groß ist? Meine erste Ideen für Neukauf: Gretsch Catalina, ggf. mit einer 18er BD. Würde natürlich ungern ein drittes Kit kaufen müssen, sondern das Geld lieber in Becken, eine Snare und neue Felle stecken. Und damit zur Frage 2 ..
    2. Becken. Habe ich keine mehr, alle damals eingetausch gegen Roland E-Drum-Becken. Gibt es überhaupt die "passenden" Becken für kleinere Gigs. Auf Hochzeiten kann und soll es ja auch mal durchaus lauter zugehen. Hi-Hat, Ride und 2 Crashes bin ich gewöhnt, reicht mir auch.


    3. Snare?
    4. Sonstige Tipps zu Befellung oder Sticks?
    Ach ja, das Budget. Mir ist schon klar, dass ich so oder so investieren muss, weil ich halt mindestens eine Snare, komplette Befellung und Becken brauche. Rund €1.000 sind schon drin. Wenn ich ein neues Schlagzeug kaufen muss (selbst gebraucht), geht schon einmal ein gutes Stück weg.


    Danke vorab für das Teilen Eurer Meinungen & Erfahrungen. 8)

    Das ist aber jetzt echt ein Äpfel-Birnen Vergleich. LCR Panning ist eine Panning Methode, die viele (auch Weltklasse) Mischer standardmäßig nutzen.


    Und es gibt andere sogenannte Weltklasse-Mischer, die LCR verteufeln oder zumindest nur sehr, sehr behutsam nutzen (Dave Pensado, z.B.). Chris Lord-Alge und Andrew Scheps leben eben davon, laute Mainstream-Musik zu mischen (Green Day & Co.). LCR ist eine Art, Songs zu pannen, aber sicher nicht die einzige. Ist auch keine Religion oder geheime Rezeptur. Liegt schlicht daran, dass man früher aufgrund der technischen Limitationen von Konsolen (vor dem Einzug von Pan-Knobs) eben nur Signale ganz nach links oder nach rechts (etwas später auch in die Mitte) legen konnte.


    Überhaupt solltest Du, das als wirklich nett gemeinter Tipp, mit Feedback hier anders umgehen. Du lädst Deine Mixe hoch mit der Bitte um Feedback, dann bekommst Du Feedback von Nicht-Mischern bzw. Musikern, die als Konsument Deine Mixe hören und Du erklärst danach ausführlich, warum Du eigentlich doch recht hast und dass das ja alles nur subjektive Meinungen seien. Ich finde das schwierig, um ehrlich zu sein. Wenn Du mal mit dem Job Geld verdienen solltest, entscheiden immer die Musiker, der Produzent oder am Ende die Käufer - und denen ist es schnurzpiepe, ob das, was Du getan hast, technisch gesehen "reine Lehre" ist. Wenn ein Musiker Dir sagt, dass er seinen Song "dreckiger" haben will, wirst Du ihm, der Dich am Ende bezahlt, nicht antworten: "Aber das ist doch ein 0815-Popsong". Auf dem Cover einer Platte steht der Name des Musikers groß drauf. Wenn Du viel Glück hast, wird Dein Name irgendwo im Booklet stehen. In der Spotify-Welt steht der nirgendwo mehr. Üblicherweise schicken Dir Musiker oder der Produzent ja nicht nur die rohen Spuren, sondern meist einen Raw Mix, der die Richtung bzw. deren Vorstellung vorgibt.


    Und ich widerspreche in einem weiteren Punkt. Natürlich gehört es zu den essentiellen Aufgaben eines Mischers, auch Spuren zu muten oder ganz rauszuschmeißen, um einen Song Klarheit oder Dynamik zu verleihen - immer in Absprache mit den Musikern, kalr, was bei diesen ganzen kostenlosen Downloads von Cambridge und den unzähligen Mix-Contests halt schwierig ist.


    Davon ab: Dein Mix vom Hofa-Institut ist wirklich sehr, sehr gut. :thumbup: Ausgewogen, balanciert, die richtigen Elemente betont, den Charakter des Songs bewahrt. Klasse!
    Bei den anderen Songs stimme ich vielen Vorrednern zu. Die sind technisch sauber, aber irgendwie zu glatt. Am Ende ist es konsequent, denn durch alle Deine hier hochgeladenen Mixe zieht sich das wie ein roter Faden, was erst einmal ein gutes Zeichen ist, denn es zeigt, dass Du Deinen Weg schon gefunden hast und offenbar ähnliche bis gleiche Techniken und Prozesse anwendest bzw. hast.


    Bin gespannt auf weitere Arbeiten von Dir.

    Ich finde auch, dass man das nicht eins-zu-eins kopieren muss, zumal es Phil selbst in den Jahren danach immer mal wieder anders gespielt hat (was auch daran liegt, dass er es live anders singt und dabei von Chester Thompson unterstützt wird ;).


    Die hier schon zitierte Version vom guten, groovigen Questlove zeigt, dass das Intro-Fill bzw. der ganze Song auch anders gespielt gut klingen kann.


    Die Version von Nate von Onlinedrummer ist wegen der Dynamik, der getretenen HiHat und den Ghostnotes sehr nah am Original (und zeigt schön, wie es auch mit vier Toms geht). Außerdem binden die Jungs auch immer Varianten, z.B. wie es auch mit drei Toms geht.


    Ebenso empfehlenswert, aber eher unbekannt. Dieser französische Schlagzeug-Lehrer, der auf seinem Channel gute Tutorials gibt, eben auch von In the air tonight -> hier entlang .



    Edit: Bei der Recherche wieder gefunden. Die legendäre In-the-air-tonight-Szene aus "Miami Vice". Crockett & Tubbs fahren im offenen schwarzen Ferrari durch die Stadt, dazu der Song. War nicht alles schlecht in den 80ern. 8) :D

    Moin in die Runde,


    ist noch nicht brennend aktuell, aber ggf. die nächsten Tage relevant, daher bringe ich das mal an.


    Gibt es jemanden, der in der Nähe von Oschersleben (Sachsen-Anhalt) lebt und ein Floortom abholen könnte?
    Der Verkäufer will leider nicht nach München verschicken. Natürlich übernehme ich alle entstehenden Kosten und Aufwände. Vielleicht fährt ja jemand diese Strecke sogar. :D


    Danke Euch vorab!

    Ich bin auch restlos begeistert von SD3. :thumbup:


    Dass man bei der Snare jetzt drei Zonen spielen kann, ist natürlich fantastisch.


    Zur HiHat-Problematik. Meiner Erfahrung nach haben viele ihr Modul nicht richtig konfiguriert. Klar, in SD3 kann man alle Paramater nachträglich ändern und anpassen, aber die wichtigsten Einstellungen erfolgen vorher im Modul. Die Hi-Hat sauber kalibrieren, auf Sensivity & Co. achten ... dann läuft es auch im VST sauberer und das Spielgefühl wird realistischer. Letztlich kann eine Software wie SD3 nur das verarbeiten, was an MIDI-Informationen ankommt. Sehe bei vielen, dass z.B. die Sensivity viel zu hoch eingestellt ist, was zur Folge hat, dass selbst bei mittleren Schlägen der Velocity-Wert 127 erzeugt wird, so dass es zu diesem "unrealistischen" Spielgefühl kommt, das viele Schlagzeuger zu Recht bei E-Drums kritisieren. Das hilft auch Anfängern nicht, weil sie dann eine falsche Rückmeldung vom Instrument bekommen. Durch die drei Zonen in SD3, dazu die richtigen Einstellungen im Modul ... da passiert es dann schon eher, dass ein unsauberer Schlag auch unsauber klingt, im Sinne von nicht gleichmäßig.

    Das Modul selbst ist für mich nicht interessant, ebenso wenig die Kessel (wenngleich sie hübsch geworden sind, weil lackiert, schicke Hardware & 100% Birkenkessel).
    Aber die Becken sind aufgrund ihrer Größe (14" HiHat, 16" Crash & 18" Ride) durchaus eine Überlegung wert bzw. wären für mich eine Alternative zu Roland.


    Die Preise stehen nun auch fest:


    Großes Set: €4.299.- (zwei Racktoms & 2 Crash-Becken)
    Normales Set: €3.499,-
    Kessel-Satz: €1.599,-
    (Quelle: https://www.drum-tec.de/sets/atv)


    Großer Becken-Satz: €1.299,- (14" Hats, 14" & 16" Crash, 18" Ride)
    Standard Beckensatz: €999,-
    14" Hi-Hats: €469,-
    14" Crash: €299,-
    16" Crash: €349,-
    18" Ride: €399,-
    (Quelle: https://www.drum-tec.de/cymbals/atv)


    Anm.: ATV unterscheidet bei den Becken nicht zwischen Crash und Ride, da alle Becken über drei Zonen verfügen und alle 360 Grad abgestoppt werden können. Also durchaus interessant, sich zwei bis drei 18" Crash-Becken ans Set zu hängen ;)

    Deinem Anforderungsprofil nach zu urteilen würde ich auch EZDrummer2 oder Addictive Drums 2 empfehlen. Die sind überwiegend vorgemischt, es gibt eine Menge Presets, da ist schnell das Richtige für Dich dabei. Die Gen16-Becken kannst Du damit aber nicht verwenden, die haben ihr eigenes Soundmodul, soweit ich weiß. Von denen geht kein MIDI-Signal aus, das die Software zu einem Crash-Becken verarbeiten kann.


    (Übrigens: Die Grundversion von Superior Drummer 2 enthält natürlich nicht nur Jazz-Becken. Solltest Du SD2 tatsächlich in Erwägung ziehen, beeile Dich, denn ab dem 12.09. gibt es nur noch Superior Drummer 3, aber das wird für Deine Bedürfnisse sicherlich zu komplex sein.)

    Puuh, das kommt drauf an.


    Die Standard-Library im Superior Drummer, die sich per Default lädt, braucht bei meiner "normalen" externen Festplatte circa 10-15 Sekunden, bis sie die knapp 600MB in den Speicher geladen hat. Wenn ich z.B. die von mir sehr geliebte "Rock Warehouse SDX" mit einigen Extras und Übersprechungen lade (Größe dann 2,5 GB), dauert es schon mal 45-60 Sekunden.
    Allerdings: zum Spielen bzw. zum Aufnehmen habe ich mir alle Expansions mit ein bisschen EQ & Compression als Basis-Kit gespeichert, um schnellen Zugriff zu haben. So ein bisschen wie das Spielen am Akustik-Set, wenn Du über den Mixer ein bisschen am EQ schraubst. Wenn ich meinen Take eingespielt habe und ins Mixing einsteige, sind mir die Ladezeiten auch egal, dann sitze ich eh mehrere Stunden am Mix ;)

    Hmm.


    4GB und 500GB Festplatte sind nicht so dolle, um ehrlich zu sein. Nachrüsten geht, ist aber aufwändiger. Für den Aufpreis einer 500GB SSD-Platte plus Einbau (Gesamtkosten circa 200 Euro, dazu neues System aufspielen plus dringend empfehlenswerte RAM-Aufrüstung auf 8GB oder gar 16GB.) würde ich mir an Deiner Stelle überlegen, ein (fast) neues MacBook Air zu kaufen, z.B. das hier direkt von Apple aus dem Jahr 2015.
    Vorteil: Du hast ein generalüberholtes Gerät mit Garantie vom Hersteller, schon 8GB RAM und 128GB Festplatte (mit der noch schnelleren PCIe-Technik) an Board. Für Superior Drummer plus ein, zwei Erweiterungen reicht das - hast ja gesagt, dass Du das Teil nur im Proberaum/Studio dafür nutzen willst.
    Und statt der Festplatte würde ich im ersten Schritt sowieso lieber den Arbeitsspeicher aufrüsten, mit 4GB stößt Du bei Superior Drummer schnell an die Grenzen (Betriebssystem & Co. brauchen ja auch).
    Den von Dir angegebenen MacBookPro brauchst Du fast nicht (Retina sowieso nicht), einzig der schnellere bzw. bessere Prozessor spricht im direkten Vergleich mit dem Air.


    Achte bei allen gebrauchten, privat gekauften MacBooks auf die Ladezyklen des Akkus. Lass Dir vom Verkäufer den entsprechenden Screen zeigen (unter Systemeinstellungen sieht man das), da ist der Zustand des Akkus angegeben bzw. die Anzahl der Ladezyklen. Ein 2013er-Modell wird schon einige hinter sich haben. Neuer Akku geht bei Apple, kostet aber nochmal 129,-.


    Nachtrag: Wenn das eine fest installierte Lösung im Proberaum werden soll, könnte eine Alternative ein mac Mini + Bildschirm sein. Die 2012er-Modelle vom MacMini bekommst Du sehr günstig, die sind aber mühelos bis 16GB RAM aufrüstbar, haben (je nach Modell) sogar einen i7 Quad-Core (!) Prozessor und das Modell MacMini Server sogar zwei Slots für Festplatten, sprich: Du könntest Dir als Start-Platte eine SSD reinhängen und für Samples & Co. eine zusätzliche 1TB-Platte. Dazu ein 24"-Screen, die bekommst Du schon für nen schmalen Taler. Wäre die stabilere und (technisch gesehen) Luxus-Lösung. Verstehe aber jeden, der lieber ein Laptop nutzen will.

    Klar, durch eine SSD laden die Samples schneller in den Speicher. Insofern eine gute Investition. Schau Dich nach einem MacBook Air (Modelljahr 2013) um. Gebraucht bekommst Du die für 500-700 Euro. Achte auf die Version mit 8GB und 128GB SSD. Damit bin ich viele Jahre sehr gut gefahren. Wenn Geld keine Rolle spielt, dann geht natürlich auch ein MacBook Pro mit 16GB und noch größerer Platte. Mehr ist immer besser. ;)


    Sei Dir allerdings bewusst, dass Du trotzdem schnell an die Kapazitätsgrenze stößt. Ich besitze fast alle SDX und einige EZX (EZDrummer-Erweiterungen, die auch im SD laufen), bin inzwischen bei fast 400GB an Samples. Daher habe ich alles auf externer Festplatte (was auch geht) und SD läuft auf einem 27" iMac im Studio (zweiter Monitor zum Bedienen von SD steht neben meinem Set).


    Auch der Arbeitsspeicher begrenzt Dich hin und wieder. Wenn Du z.B. die neueste SDX Progressive Foundry nutzt (63GB an Samples) und alle Mic-Channels inkl. aller Übersprechungen (Bleeding) aktivierst, brauchst Du 9GB an Arbeitsspeicher - auch wenn das relativ unrealistisch ist, alle Kanäle zu nutzen. Es gibt aber verschiedene Möglichkeiten und Workarounds, die Dir das Leben einfacher machen im Superior Drummer (16bit statt 24bit, eigene Presets erstellen usw.), bei Rückfragen kannst Du Dich gerne an mich wenden.


    Man sollte sich halt bewusst sein (auch mit Blick auf die vorangegangenen Diskussionen um skalierbare Fenstergrößen usw.), dass Superior Drummer wie alle VST nicht explizit für (E)-Drummer entwickelt wurde, sondern für Produzenten und Mixer im Studio. Die haben andere Bedürfnisse & Arbeitsweisen. Dass sie dennoch auf volle Kompabilität für E-Drums geachtet haben, spricht für Toontrack, denn wer mal mit Addictive Drums, Steven Slate Drums & Co. gearbeitet hat, weiß die Funktionalitäten und das sehr gute Ansprechverhalten von Superior Drummer i.V.m. E-Drums sehr zu schätzen.

    Ich nutze SD an einem 27" iMac, mich stört die Fenstergröße nicht, um ehrlich zu sein. Ist wahrscheinlich auch subjektiv. Wie pbu schon schrieb, das Problem haben viele VST (und übrigens auch sehr viele Plugins und Software fürs Mixing).
    Dass sich überhaupt viele an der Optik vom SD stören, war mir seit jeher ein Rätsel. Für mich muss so ein Programm nicht schön, sondern gut sein. Der Superior Drummer wurde auch (vorrangig) nicht für E-Drummer entwickelt, sondern für die professionelle Musikproduktion und -bearbeitung und wird da auch mehr genutzt. Auch und vor allem der EZDrummer2 wurde ja für die entwickelt, die Musik machen und keinen (also echten) Schlagzeuger zur Hand haben: Singer/Songwriter mit Gitarre, z.B.


    Viele hoffen auf SD3. Unabhängig davon, dass einige in der heutigen Zeit einfach aus Prinzip alle paar Monate "was Neues" haben wollen (erlebe ich in der Welt der Mixing-Software ständig): Warum sollte Toontrack SD3 rausbringen? Als jemand, der nahezu alle großen VST kennt und nutzt bzw. genutzt hat (AD2, EZDrummer2, Steven Slate, BFD3, Native Instruments), kann ich sagen, dass bis heute niemand an die Qualität, die Funktionalität und den Detailgrad vom SD heranreicht. Die Software läuft stabil, ist untereinander kompatibel (alle EZX und EZDrummer2 selbst laufen im SD) ... und wie gesagt, die "Optik" ist am Ende Geschmackssache. Ja, das GUI ist allgemein etwas in die Jahre gekommen, aber man muss eben auch sehen, wann SD programmiert wurde.


    Mein Tipp: Steven Slate wird bald mit seiner Version 5 auf den Markt kommen (versprochen war der Launch schon für Sommer 2016), auf die Markteinführung des Pearl Mimic Pro, das SSD5 an Bord haben soll, wartet die Welt ja auch immer noch. Aber das könnte der Zeitpunkt sein, den Toontrack abwartet. Die letzten Expansions kamen fast nur noch für den EZDrummer2 heraus, die jüngste Expansion für den Superior Drummer war die "Progressive Foundry", das ist mittlerweile auch 1,5 Jahre her.

    Drum-tec mit einem interessanten Video. Ich muss zugeben, dass ich das TD-50 vom Klang her hier relativ klar überlegen finde (gehört auf guten Beyerdynamic DT770 Pro), nachdem ich bislang relativ enttäuscht war und keine große Verbesserung zum TD-30 wahrgenommen hatte - da ich allerdings beide nicht besitze, sondern nur aus Videos, Testberichten und kurzem Anspielen bei JustMusic beurteilen konnte, wollte ich mir keine abschließende Meinung bilden.


    Die Vergleichbarkeit ist insofern schwierig, als dass der gute Ralf Schumacher jeweils andere Kits spielt. An die Toms werde ich mich wohl nie gewöhnen, das ist und bleibt Plastikeimer für meine Ohren. Ebenso bekommen sie wenig realistische Crash-Becken hin. Snare und Kick sind durchaus brauchbar, wie ich finde. Die fand' ich beim TD-30 immer viel zu überzogen: zu laut, zu knallig, zu viel Tiefen, zu viel Attack.


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=RAviud6uwd8[/video]