Beiträge von MoM Jovi

    Für links ist die Entscheidung auch quasi schon gefallen. Heute morgen war ein 2002er 18" Crash, ...

    Halte ich auch für eine gute Lösung. Bei mir avanciert es sich gerade zu einem Allrounder am Zweitset. Man muss nur aufpassen, was man sonst noch am Set hängen hat, weil es auch schnell zu schwach werden kann. Ansonsten ist es genau so ein Klassiker, wie die schlichte Bezeichnung aussagt: 18" Crash.

    Ich hatte Mal ein 22er Medium und ein 20er Medium. Beides schöne alte Dinger, die man auch gut crashen könnte. Als Ride für mich unbrauchbar, wegen fehlender Kuppel.

    Wieso gibt es die Medium eigentlich nur noch in 16/18/20? Vor kurzem hatte ich das 20er Medium zum Antesten. Da ich schon das 20er Ride und 20er Classic Crash habe, war mir das Medium zu arg in der Mitte von beiden. Solider Crash, aber für ein Ride "zu schwach", da ziehe ich dann die vorhandenen Big Beats vor.

    Aber ein 22er Medium wäre vielleicht was! Kürzlich habe ich ein gebrauchtes 21er Medium entdeckt. Schade, dass es von den großen Mediums so gut wie keine mehr gibt...

    du sollst keine andere HH neben der 15" SE 2002 besitzen!!!!

    :saint: Sag solche Dinge nicht, am Ende glaub ich es noch! :evil:


    Edith möchte sich noch bei Jürgen K bedanken! Für solche Beiträge liebe ich das Forum. :) Möchtest du nicht mal sowas wie "Das große 2002er Kompendium" schreiben? ;)

    trommla Ja, das Paiste Fieber hat mich wieder gepackt. :saint:

    Die Pinstripes gefallen mir...war eher so ein Zufallsprodukt, weil ich die noch gebraucht rumliegen hatte und ich dachte ich muss was verändern. Außerdem sind die Resos Coated Ambas... *duckundwech*


    Scheint nur kaum jemanden zu interessieren. :S :/

    Aber ich mach die Videos ja primär für mich. :P

    Und lerne auch immer was dabei. Angefangen bei der Zusammenstellung des Medleys (übrigens konsequent lossless / Flac in der DAW) bis hin zum Raushören der Performances und eben ... Üben.

    Ja, ich denke so geht's den meisten hier...wenn die auch nicht so professionell unterwegs sind wie du. Wenn nicht alle 10-20 Sekunden ein Blitz einschlägt oder der Song gewechselt wird, schalten 99% weiter... wenn mich dagegen in den ersten 10 Takten ein Drummer begeistert, schaue ich es mir in der Regel auch fertig an.

    Es gibt halt Trommler, die wissen, was sie spielen und das auch mit Absicht tun und solche, die einfach gerade auf das hauen, was gerade geliefert wurde.

    So krass hätte ich es jetzt nicht formuliert. Ich spreche Betram Engel schon einige Erfahrung zu (alles andere wäre von einem Pisser wie mir auch unverschämt :D ). Mich fasziniert sein einfaches Spiel und die (teilweise, je nach Projekt und Tageszeit) minimalistischen Setups. Was für mich dann nur immer nicht konsistent dazu wirkt ist, wenn er mal wieder sein Zeug ausgewechselt hat und man den Eindruck hat, dass die ewige Suche nach dem perfekten Zeug jetzt aber endlich fertig ist (jüngstes Beispiel Rohema Sticks). Man kennt das ja selber, wenn man mal wieder etwas eigentlich unnötiges und sündhaft teures gekauft hat, dass man allein der eigenen Würde wegen gar nichts anderes behaupten kann, als dass das jetzt das Nonplusultra ist - mit dem kleinen Unterschied, dass es Herrn Engel vermutlich umsonst hingestellt wird. Und meistens kommt er ja gerade mit solchen Videos um die Ecke, wenn mal wieder was ausgewechselt wurde. Sehr wahrscheinlich werden diese Beiträge und Interviews von den Bestückern selbst angetriggert.

    Sein Instrument zu kennen hilft ungemein, so auch meine Einschätzung. Gerade Becken und Snares lernt man erst im Laufe der Zeit richtig gut kennen. Manch einem ist das wichtig, anderen nicht. So be it.

    Ich denke, dass er seine Vorstellungen an (in diesem Fall) Becken hat. Und nachdem sich die Vertriebler von Bosphorus und Sabian mal wieder ausgefochten haben und der neue Gewinner feststeht, sucht der Drumtech im neuen Portfolio etwas, was möglichst nah an das bisherige rankommt. Das würde erklären, dass er seine Becken nicht mit Namen nennt. Wahrscheinlich hat er auch deutlich mehr zu tun, als wir uns vorstellen können.

    Man kann sich während den Proben für ein Projekt ja auch schon mit neuem (ungewohnten) Material arrangieren, wenn es sein muss, weil jemand sagt, das muss auf der Tour gespielt werden.


    Wer weiß, wahrscheinlich hat so jemand auch einfach jeden Tag irgendwas am Laufen, wo er dieses ganze Zeug ausprobieren und dann wirklich aussortieren kann. In meinen Bands habe ich eher nicht die Möglichkeit, einen Song so oft zu proben, bis ich aus 5 Rides das "beste" gefunden habe. ^^

    Drei Snares :huh:

    Wenn man sie nicht selber schleppen und aufbauen muss. :saint:

    Ich glaub kaum, dass der mit exakt einem Zimbelsatz auf Tour ist … Der hat seit 25 Jahren den selben Drumtech, der ihm aus dem aktuellen Beckenarsenal was dahinbaut. Mal geht auch was kaputt und selbst wenn du die selbe Katalognummer dabei hast klingen die nicht immer gleich, mal wird ein Becken im Venue nicht passen, dann wird ein anderes genommen.

    Kann sein. Gibt aber genug Drummer, die garantiert jeden Abend dasselbe spielen und wo dann eben der Tontechniker ran muss, wenn was nicht passt. In dieser Liga sind die Venues ja auch so groß, dass die Räumlichkeit den Beckenklang nicht mehr unbedingt beeinflusst. Ich bin da bei Lexikon75 und denke, dass es um Spielgefühl (und Monitorsound) geht und dann, wenn mal was kaputt geht und dasselbe nicht verfügbar ist, was möglichst ähnliches aufgehängt wird.

    Speziell Bertram Engel hat mal an anderer Stelle den "besten Kompromiss aus FOH- und Monitor-Sound" bei der Beckenwahl angeführt. Da ging es auch um ein Tourkit, damals noch mit Paiste bestückt. Und ich denke, dass das Setup dann für die Shows gesetzt war.

    Habe eben einen Kit Rundown von Betram Engel gesehen, von der aktuellen Udo Lindenberg Tour. Er scheint nun wieder zurück bei Sabian zu sein - hatte er doch zuletzt immer auf Bosphorus geschworen. Er weiß zwar, dass er die Artisan Serie spielt, aber bei den genauen Bezeichnungen und Größen muss er dann doch erst nachschauen. Mal eben schnell die Marke gewechselt und nicht mal wissen, was man am Set hängen hat...entweder wir sind die einzigen Nerds, oder die Profis spielen mehr oder weniger das, was ihnen vom Vertriebler vorgesetzt wird. Soviel zur Becken-Philosophie. ^^

    Auch interessant: Seine 2te HiHat ist genau dieselbe wie die erste. Das macht er rein aus Bequemlichkeitsgründen, damit er mal open handed spielen kann.


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    Bei mir schaut es so aus, dass ich möglichst allzwecktauglich und zeitlos unterwegs sein möchte, was in den 2002ern resultiert.

    Langsam aber sicher und immer mehr komme ich auch da drauf!

    Einer von beiden ist den Bandkollegen extrem positiv aufgefallen: Grooved wie sau, alles auf den Punkt, gestochen scharf. Die Spielweise von beiden war aber ziemlich ähnlich. Meine "fachmännische" Analyse: Der Wesentliche Unterschied zwischen beiden waren die Becken. Dieser hier hatte ein "klassisches" Setup, das man aus den 90ern und 2000ern kennt: Viel Ping, kleine, schnell aufgehende Crashs, spitze Hihat... Das hat sich einfach extrem durchgesetzt und war präsent. Der andere hatte die "moderne" Variante: Große, dunkle Becken, viel Wash, wenig Ping, alles geht langsam auf und integriert sich. Ein ganz harmonischer Klangteppich.

    Meine eigene Erfahrung ist auch, dass generell im Rock-Bereich die Instrumente (Becken und vor allem Toms) gar nicht mal so tief gestimmt und trocken sein müssen, wie man es vielleicht haben wollte, wenn man die Drums isoliert hört. Der Hype nach trockenen trashigen Sounds ist wohl der aktuellen Pop-Musik und dem YouTube-Solo-Geschäft geschuldet. Ich spiele gerne mal was "trockenes" für mich alleine, merke aber, wie mir das Zeug in der Band absäuft. Es kann ja auch nicht nur am Marketing liegen, dass sich die 2002er von Paiste so lange halten und einige große Drummer sie spielen, wo sie auch die Highend-Serien haben könnten.

    Er ist schon ziemlich gechillt, aber er macht auch Druck. Von seinen Becken habe ich gestern allerdings nichts gehört. Wir saßen auf der Haupttribüne in der Oberloge, wo die Sicht optimal ist, aber der Sound das ganze Konzert über extrem mittenlastig und vor allem mit einem störenden Delay behaftet war. Quasi direkt vor uns standen die Rearfills im Innenraum und ich bin mir nicht sicher, ob wir da noch das verzögerte Signal abbekommen haben. Habe das an der ziemlich selben Stelle aber schon bei anderen Konzerten erlebt und da war es deutlich besser. Ich finde, sowas sollte eine Band wie den Rolling Stones nicht passieren. Sollte das ganze tatsächlich systembedingt so sein (wegen den Rearfills eben, irgendwo muss man die eben aufstellen), dann würde ich auf den betroffenen Plätzen eine Preisminderung erwarten, so wie es bei Plätzen mit Sichtbehinderung auch gemacht wird!

    Ich kann mir gerade mal an einen HiHat-Aufzieher und einen Crash mit dem 24er Masters erinnern, als Steve Jordan gerade ziemlich alleine spielte. Ansonsten hätte er spielen können, was er will - aus meiner Hörperspektive.

    Habe ein paar Schmankerl aus anderen Threads gesammelt, bei denen es mich in den Fingern juckt, aber ich den Original-Thread nicht kapern möchte. Aber hier ist doch ein toller Ort dafür. :)


    #1:

    China im Blues geht doch. Genau wie Stacks in der Blasmusik. ... Aufhörn jetzt, sonst fang ich doch noch an zu glauben, ein Flat Ride zu brauchen. :D

    Wie ich dein musikalisches Sprektrum so einschätze, könntest du dich mit dem Sound durchaus anfreunden. Gerade der muckelige Sound vom Vintage passt hervorragend zu Flat Rides, wenn's mal eher gedeckter sein soll. Und jetzt, wo's so viele tolle Flats von Paiste gibt ... ;)

    Du hast dort weiter phantasiert, wo ich aufgehört habe. ^^ Ich habe noch ein 21er Zultan Caz Sizzle Ride, dessen Glocke ist so flach, dass es beinahe ein Flatride sein könnte. Ist für sich betrachtet toll. Aber mir ist der Sound insgesamt schlicht zu "flach". Dann lieber ein mittellautes Ride leise spielen.


    #2:

    Mein erstes zusätzliches Crash war auch 14". Der Grund war schlicht und einfach der Preis. :saint:

    Haha, auch ich hab den Blödsinn wegen der Kohle gemacht, aber sehr schnell gemerkt, dass ich so ein großes Splash am Set gar nicht brauche.

    Große Splashes sind für mich wie kleine Crashes. ^^ Bei einem Splash ist für mich bei 8" eigentlich Schluss. Danach klingts halt nach...naja, kleinem Crash, nur leiser. :D

    Paiste mit einem ganzen haufen Flat Rides:

    20’’ & 22’’ Masters Dark Flat Ride

    20’’ & 22’’ Signature Traditionals Light Flat Ride

    18’’, 20’’ & 22’’ Formula 602 Thin Flatride

    18’’ & 20” 2002 Flatride

    Flatrides sind so ziemlich das einzige, wo mein GAS so gar nicht anspringt. :/

    Ich glaube, Racks mag man, oder man hasst sie. Mir käm keins ins Haus, soviel ist sicher. ^^

    :thumbup: Verstehe auch nicht, wie sich manche so ein fettes Aluprofil vor die schönsten Kessel schrauben. ^^

    Man sieht ja an obigem Beispiel, dass es ganz gut ohne geht.

    Das erinnert mich an meine allerersten "Becken" (siehe erstes Foto in meinem Galeriefred). :P

    Wäre mal interessant zu untersuchen, wie die Spannungsverhältnisse in so einem Teil sind und folglich die Haltbarkeit bei entsprechender Bearbeitung im Spiel. Während man sich bei "Billigmarken" über die teilweise mangelnde Lochzentrierung beschwert, ist das bei Zildjan wohl kein Problem. ^^ Na gut, wenn einem der Klang gefällt und man einen Namen wie Ash Soan hat und entsprechende Studiojobs, kann man so einen speziellen Effekt bestimmt mal brauchen. Sollte ich mal in die Verlegenheit kommen, schneide ich mir ein Stück Blechdach vom Hasenstall und bohre ein Loch durch...hoffentlich mittig. ;) Ist halt dann nur keine spezielle B20 Legierung...